„Der begehrte Junge“ ist nicht die Geschichte, die ihr erwartet. Kein Märchen, das ein Happy End verspricht. Es ist die Geschichte eines Jungen, der von der Welt abgelehnt wird. Die Geschichte eines Außenseiters, der in seinen eigenen Lügen verloren ging. Zachary steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, doch er ist alles andere als bereit dafür. Seine Kindheit war weit entfernt von schön; geprägt von Schmerz, Einsamkeit und der Angst vor der Zukunft. Und genau diese Angst trieb ihn an den Rand seiner Kräfte – bis er eines Tages beschloss, alles zu beenden. Doch ausgerechnet die Furcht vor dem Tod und die Hilfe eines fremden, mysteriösen Mädchens hielten ihn zurück. Jasmin – so ihr Name – wird seine Rettung und vielleicht sein Verhängnis. Während sie sich langsam kennenlernen und eine besondere Verbindung zueinander aufbauen, scheint Zachary endlich das Glück zu finden, das ihm so lange verwehrt blieb. Doch denkt daran, diese Geschichte ist anders. Eine Geschichte, die ihr nicht erwartet. Kein Märchen, das ein Happy End verspricht.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
28.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Zum Nachdenken und Mitfühlen
Eine sehr emotionale Geschichte mit einem eindrucksvollen Schlusswort.
Der begehrte Junge hat in mir viele Gefühle ausgelöst – von Wut und Machtlosigkeit bis hin zu Traurigkeit. An manchen Stellen wirkt es fast schon kurios, wie viel Schlechtes einer einzigen Person widerfahren kann. Doch genau das spiegelt die düstere Wirklichkeit vieler Menschen wider.
Ich finde, dass Kuba sehr geschickt mit den schwierigen Themen umgegangen ist. Er legt den Fokus auf die Gefühle und Konsequenzen der Handlungen der einzelnen Charaktere und überspitzt traumatische Szenen nicht unnötig. Das Buch zeigt die Perspektive mehrerer Personen und ermöglicht es, sich in jede einzelne hineinzuversetzen.
Meiner Meinung nach erfüllt die Geschichte ihr Ziel – sie regt zum Nachdenken an und macht deutlich, wie wichtig Menschlichkeit ist.
Ich kann sie jedem empfehlen, der bereit ist, vielleicht ein paar Tränen zu vergießen.
Bewertung
5/5
24.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Ich habe es geliebt
Was war das denn bitte für ein wunderschönes und zugleich trauriges Buch?
Der Schreibstil von Jakub hat mir sehr gefallen, es ist mit einer absoluten Leichtigkeit zu lesen.
Die Themen sind hart, aber das ist die Realität. Man sollte nicht immer die Augen verschließen & vor der Realität flüchten. Dieses Buch befasst sich mit einer ganz wichtigen Botschaft:
Ihr könnt den Leuten immer nur vorm Kopf gucken, ihr wisst nie wie es der Person wirklich geht oder was sie alles schon erleben musste. Geht achtsam miteinander um, respektiert einander, wertschätzt euch - sonst ist es irgendwann zu spät.
Ich habe total oft geweint bei diesem Buch, aber konnte es zugleich auch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit ganz klar:
Dieses Buch hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient und sollte öfters in die Hand genommen werden! ♥️
Bewertung
5/5
17.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Pure Achterbahn der Gefühle
Ich weiss nicht, ob mich ein Buch jemals so viel auf einmal fühlen ließ. Und es war alles dabei. Ich habe gelacht, mitgefiebert, geweint, Gänsehaut gehabt, ich war sauer, traurig, glücklich und aufgeregt. Und schließlich wurde ich auch gebrochen. Das Ende hat mich vollkommen gebrochen und ich habe lange gebraucht, um mich wieder zu beruhigen. Der Schreibstil ist sehr gut, nicht perfekt, aber das muss es auch nicht sein. Denn das was bleibt ist ein tiefgreifendes Gefühl. Man kann dieses Buch nicht lesen, ohne es mit ins eigene Leben zu nehmen.
Madlen Michel
aus Leipzig
4/5
17.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Es sollte mehr solcher Geschichten geben!
Ein Buch welches zum Nachdenken, Hoffen, mitfühlen, aber auch Straucheln und Trauern einlädt.
In der begehrte Junge erwartet einen keinesfalls eine rosige Geschichte.
Wir begleiten Zacharays Weg schon weit vor seiner Geburt, erleben das Hoffen und Sehnen seiner Eltern. Den Verlust dieser und dann Zacharys Ängste, Gedanken, Sorgen als Kind im Heim, als Kind das immer anders betrachtet wird, aneckt und doch eigentlich nur ankommen möchte.
Zacharys Weg und Worte haben mich sehr getroffen.
Wir lernen einen Jungen kennen, der viel fühlt, Dinge gewinnt, doch auch immer wieder verliert und einige Sorgen hat die man als Leser unglaublich gut nachempfinden kann, während andere erst durch seine Erklärungen wirklich ersichtlich werden.
Wir bekommen eine Geschichte mit einigen Aufs, aber auch unglaublich vielen Downs.
Trotz des Schmerzes auf den Seiten finde ich es unglaublich wichtig, dieses Buch zu lesen! Denn es wird schnell klar was Handlungen anderer mit uns machen können, was ein falscher Schritt für Auswirkungen hat, wie man Menschen erkennen kann, die es eigentlich nur gut mit einem meinen, manchmal aber gar nicht genau wissen wie sie wirklich helfen können.
Ich wünschte Zachary hätte viel früher solche Leute in seinem Leben gehabt oder es früher erkannt. So sehr ich mir auch wünschte all das gelesene wäre nur reine Fiktion weiß ich doch leider ganz genau das viel zu viele Kinder wie Zachary gibt.
Unverstanden, verletzt, ohne Hilfe, gebrochen durch Menschen die glauben ihre eigenen Ängste an anderen auslassen zu müssen, jemand bei dem immer wieder lieber weggesehen wird, anstatt zu helfen.
Dieses Buch tat unglaublich weh, ich habe nicht selten Tränen fließen lassen und musste mir hier und da vielleicht auch die ein oder andere Pause gönnen. ABER dieses Buch klärt auf, hilft vielleicht dem ein oder anderen aus einer ähnlichen Situation, um frühzeitig die Reißleine zu ziehen.
Manchmal braucht es solche Geschichten, um aufzuwachen, für Betroffene, aber vielleicht auch Täter.
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