Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Muttermale

Muttermale Roman

4

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

882 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273227

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

882 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273227

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Sehr berührende Spurensuche

Buch_im_Koffer aus Münster am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3056077

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fragmente, kleine Anker hat die Tochter, um sich der Mutter zu erinnern. Verinnerlichte Worte, ein Lied, Fotos, Alltagsgegenstände – sie alle erzählen von verblassten Gedankenschnipseln, kurzen Episoden, die sich aus der Vergangenheit ins Heute tragen. Diese versucht die Tochter mit den wenigen Fakten, die sie hat, zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Geboren 1924 in Ostpreußen, Krieg, Flucht, Arbeit als Krankenschwester beim DRK, Ehe in Westdeutschland. In immer neuen Ansätzen ist es ein Versuch, sich der Mutter anzunähern, ein Leben zu rekapitulieren, zu verstehen. Sie, ein „Flüchtling!“, die die Erinnerung an die „entrissene Heimat“, an eine Zeit vor dem Krieg im neuen Leben stets in sich trug, gleich einer „Konserve“ bewahrte, und doch vehement schwieg. Teil einer Generation der Sprachlosigkeit, die sich der Tochter manifestierte, das Erlebte, das Grauen, stets gut verschlossen. Der Tochter gegenüber fremd, distanziert. Die Verschlossenheit und stille Angepasstheit, die die Fragen und Hoffnungen der folgenden, jungen Generation zeitlebens abprallen ließ. „So gab es von Beginn an eine Verfeindung, deine gegen meine Zeit, Abfolge war keinesfalls Nachfolge.“ Nur wenige kleine Lichtblicke der Nähe und Zuneigung, ein Lächeln mal, ein „Bemuttertwerden“, waren ihr vergönnt. Dagmar Leupolds Roman ist sprachgewaltig und poetisch zugleich. Grandios, wie sie über die kleinen Anker in Erzählungen abtaucht, die der Mutter nie vollends gerecht werden können, ihr aber zumindest eine Kontur, eine ‚Ahnung von‘ verleihen. Und so ist es nun die Tochter, die der Sprachlosigkeit der Mutter ihre eigenen Worte entgegensetzt, Überlegungen und Vermutungen anstellt, zusammengesetzt aus vielen kleinen „Malen“, die die Mutter hinterlässt. Jeder einzelne Anlauf, das Unausgesprochene und Erinnerte zum Leben zu erwecken, manchmal nur 1, 2 Seiten, ist eine kleine Entdeckung! Lesen, innehalten, weiterlesen. Großartig!

Sehr berührende Spurensuche

Buch_im_Koffer aus Münster am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3056077
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fragmente, kleine Anker hat die Tochter, um sich der Mutter zu erinnern. Verinnerlichte Worte, ein Lied, Fotos, Alltagsgegenstände – sie alle erzählen von verblassten Gedankenschnipseln, kurzen Episoden, die sich aus der Vergangenheit ins Heute tragen. Diese versucht die Tochter mit den wenigen Fakten, die sie hat, zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Geboren 1924 in Ostpreußen, Krieg, Flucht, Arbeit als Krankenschwester beim DRK, Ehe in Westdeutschland. In immer neuen Ansätzen ist es ein Versuch, sich der Mutter anzunähern, ein Leben zu rekapitulieren, zu verstehen. Sie, ein „Flüchtling!“, die die Erinnerung an die „entrissene Heimat“, an eine Zeit vor dem Krieg im neuen Leben stets in sich trug, gleich einer „Konserve“ bewahrte, und doch vehement schwieg. Teil einer Generation der Sprachlosigkeit, die sich der Tochter manifestierte, das Erlebte, das Grauen, stets gut verschlossen. Der Tochter gegenüber fremd, distanziert. Die Verschlossenheit und stille Angepasstheit, die die Fragen und Hoffnungen der folgenden, jungen Generation zeitlebens abprallen ließ. „So gab es von Beginn an eine Verfeindung, deine gegen meine Zeit, Abfolge war keinesfalls Nachfolge.“ Nur wenige kleine Lichtblicke der Nähe und Zuneigung, ein Lächeln mal, ein „Bemuttertwerden“, waren ihr vergönnt. Dagmar Leupolds Roman ist sprachgewaltig und poetisch zugleich. Grandios, wie sie über die kleinen Anker in Erzählungen abtaucht, die der Mutter nie vollends gerecht werden können, ihr aber zumindest eine Kontur, eine ‚Ahnung von‘ verleihen. Und so ist es nun die Tochter, die der Sprachlosigkeit der Mutter ihre eigenen Worte entgegensetzt, Überlegungen und Vermutungen anstellt, zusammengesetzt aus vielen kleinen „Malen“, die die Mutter hinterlässt. Jeder einzelne Anlauf, das Unausgesprochene und Erinnerte zum Leben zu erwecken, manchmal nur 1, 2 Seiten, ist eine kleine Entdeckung! Lesen, innehalten, weiterlesen. Großartig!

Eine Annäherung an die Mutter

Bewertung aus Villach am 31.10.2025

Bewertungsnummer: 2641116

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für den Bayerischen Buchpreis zu recht nominiert: Dagmar Leupod denkt zurück an ihre Mutter. Die Mutter wurde 1924 in Ostpreußen geboren und erlebte in ihrem jungen erwachsenen Leben den 2. Weltkrieg, der sie scheinbar sehr geprägt hat. Die 1956 geborene Tochter erlebt die Mutter als distanziert, streng und kalt. Lacht sie einmal, interpretiert es ihre Tochter als Gefühlsentgleisung. Der Roman erstreckt sich von der Kindheit und Jugend bis zum Muttersein und ihrem Altern und Sterben. Es besteht keine liebevolle Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Besonders deutlich wird das, wenn die Tochter beschreibt, dass sie auch den Kochlöffel zu spüren bekommen hatte. Über vieles wird geschwiegen. Der Roman wird als eine Annährung beschrieben – ich interpretiere den Roman als die Mutter verstehen wollen. Wer war sie, diese Mutter, die zwei ihrer Brüder im Krieg verloren hatte, die als Krankenschwester die Verwundeten versorgte und aus ihrer Heimat vertrieben wurde? Die protestantisch war und Prügel als Disziplinierungsmaßnahme akzeptierte. Erst im Alter änderte sie sich ein wenig: ohne Chanel No. 5 ließ sie sich nicht im Rollstuhl vor die Türe führen und dieser Duft wird die Tochter immer an die Mutter erinnern. Ein großartiger Roman, der die Atmosphäre von Gefühlskälte und Distanz außergewöhnlich gut transportiert. Sprachlich ein Genuss – zu Recht nominiert für den Bayerischen Buchpreis.

Eine Annäherung an die Mutter

Bewertung aus Villach am 31.10.2025
Bewertungsnummer: 2641116
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für den Bayerischen Buchpreis zu recht nominiert: Dagmar Leupod denkt zurück an ihre Mutter. Die Mutter wurde 1924 in Ostpreußen geboren und erlebte in ihrem jungen erwachsenen Leben den 2. Weltkrieg, der sie scheinbar sehr geprägt hat. Die 1956 geborene Tochter erlebt die Mutter als distanziert, streng und kalt. Lacht sie einmal, interpretiert es ihre Tochter als Gefühlsentgleisung. Der Roman erstreckt sich von der Kindheit und Jugend bis zum Muttersein und ihrem Altern und Sterben. Es besteht keine liebevolle Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Besonders deutlich wird das, wenn die Tochter beschreibt, dass sie auch den Kochlöffel zu spüren bekommen hatte. Über vieles wird geschwiegen. Der Roman wird als eine Annährung beschrieben – ich interpretiere den Roman als die Mutter verstehen wollen. Wer war sie, diese Mutter, die zwei ihrer Brüder im Krieg verloren hatte, die als Krankenschwester die Verwundeten versorgte und aus ihrer Heimat vertrieben wurde? Die protestantisch war und Prügel als Disziplinierungsmaßnahme akzeptierte. Erst im Alter änderte sie sich ein wenig: ohne Chanel No. 5 ließ sie sich nicht im Rollstuhl vor die Türe führen und dieser Duft wird die Tochter immer an die Mutter erinnern. Ein großartiger Roman, der die Atmosphäre von Gefühlskälte und Distanz außergewöhnlich gut transportiert. Sprachlich ein Genuss – zu Recht nominiert für den Bayerischen Buchpreis.

Kundinnen und Kunden meinen

Muttermale

von Dagmar Leupold

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Muttermale