Manche Frauen lassen sich nicht aus der Geschichte streichen …
Ellery Lloyds raffinierter, hoch spannender Roman »Das geheime Bildnis« erzählt eine wendungsreiche Story voller Rätsel, die ein Jahrhundert durchziehen. Es geht um tödliche Familiengeheimnisse, Liebe – und Kunst.
Paris, 1938: Hierher hat sich die begabte junge Malerin und reiche Erbin Juliette Willoughby vor ihrer Familie geflüchtet, zusammen mit ihrem 20 Jahre älteren verheirateten Geliebten. Als beide bei einem Brand ums Leben kommen, verbrennt auch Juliettes Meisterwerk, das surrealistische Gemälde Selbstporträt als Sphinx.
Cambridge, 1991: Die Kunst-Studenten Caroline und Patrick stoßen auf Hinweise, dass Juliettes Tod kein Unfall war, und kommen sich dabei näher. Es scheint, als hätten die aristokratischen Willoughbys bis heute etwas zu verbergen …
Dubai, heute: Patrick, mittlerweile Kunsthändler wie sein Vater, fädelt ein sensationelles Geschäft ein. Eine überraschend aufgetauchte zweite Version von Selbstporträt als Sphinx wird für einen märchenhaften Betrag verkauft. Am nächsten Tag wird Patrick wegen Mordes verhaftet: Sein ältester Freund – der letzte Erbe der Willoughbys – wurde mit aufgeschnittener Kehle gefunden. Auf der Tatwaffe, dem zerbrochenen Stil eines Champagnerglases, sind Patricks Fingerabdrücke.
Enthält Juliettes Gemälde den Schlüssel zu den tödlichen Geheimnissen ihrer Familie?
Vielschichtiger Kriminalroman zum Miträtseln um die dunklen Geheimnisse der High Society
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
1/5
14.11.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Irrsinn! 31 Minuten lange Abschnitte
Das Hörbuch von Thalia ("Nur bei uns!") besteht nur aus 24 einzelnen Dateien, das bedeutet, dass bei einer Länge von 12 h 44 min die Teile durchschnittlich über 31 Minuten lang sind.
Der Standard von Längen von einzelnen Dateien beträgt +/- 5 Minuten!!!
Weiß denn bei Thalia niemand, dass man in ein Hörbuch keine Lesezeichen stecken kann?
Welche unwissende oder welcher unwissende Auftraggeber gibt denn an ein Audiostudio solche Vorgaben?
So dilettantisch wurden nicht mal in den Anfangszeiten Hörbücher produziert!
Astrid
aus Rostock
5/5
31.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Großartig!
Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen! Es ist ist sehr spannend, sehr "rund". Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, mit allen menschlichen Stärken und Schwächen. Die Zeitebenen sind für die Komposition des Buches unverzichtbar. Man kann dem problemlos folgen. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter an Menschen, die Spannung mögen, aber keine Leichenberge und Blutrünstigkeit dafür brauchen.
Silke - Buchgespür -
5/5
13.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Jahreshighlight
Der Roman kreist um das geheimnisvolle Selbstporträt der Malerin Juliette Willoughby, das 1938 in Paris entstand. Juliette, Tochter einer wohlhabenden Familie, kämpfte für ein unabhängiges und provokantes Leben an der Seite ihres wesentlich älteren Geliebten. Als beide bei einem Brand ums Leben kommen, gilt auch ihr bekanntestes Werk, das „Selbstporträt als Sphinx“, als zerstört. Damit entsteht eine Legende, die über Generationen hinweg fasziniert.
Im Jahr 1991 verlagert sich die Handlung nach Cambridge. Dort studiert Caroline Kunstgeschichte und wird von ihrer Professorin angeregt, ihre Abschlussarbeit über Sphinxen im Surrealismus mit besonderem Fokus auf Juliettes Gemälde zu schreibt. Ihr Kommilitone Patrick, mit dem sie schon zuvor eine intensive, aber komplizierte Nähe verbindet, arbeitet zur Surrealismus-Ausstellung von 1938. Als beide ihre Recherchen aufnehmen, geraten sie in den Bann der Malerin.
In der Gegenwart ist Patrick als Kunsthändler tätig und glaubt, den Coup seines Lebens gelandet zu haben: Eine zweite Fassung von Juliettes legendärem Gemälde wird für eine enorme Summe verkauft. Doch der Triumph währt nur kurz. Schon am nächsten Tag steht er unter Mordverdacht, nachdem sein engster Freund, und zugleich letzter Erbe der Willoughbys, tot aufgefunden wird.
Intrigen, Familiengeheimnisse und dieser Mord verbinden Vergangenheit und Gegenwart zu einem kunstvoll verschachtelten Rätsel um Wahrheit und Täuschung.
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Zwei Tage. Mehr hat es nicht gebraucht, um diese über 400 Seiten zu verschlingen. Kaum hatte ich angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören Seite für Seite in die Geheimnisse der Vergangenheit einzutauchen. Die Mischung aus Roman und Thriller ist so spannend, so voller Rätsel und Wendungen, dass ich immer weiterlesen musste. Geschichten über Kunstwerke mit ungeklärter Provenienz haben für mich schon immer einen besonderen Reiz, und hier trifft genau das auf eine packende Handlung voller Geheimnisse. Meist spielen Roman, die sich um Kunstwerke und deren Herkunft drehen um den Kunstraub im Dritten Reich. Es geht oft um Enteignung und Rückführung zum ursprünglichen (jüdischen) Besitzer. Eine solche Storyline habe ich vor Lesebeginn erwartet. Gefunden habe ich aber etwas völlig anderes, nicht weniger Packendes.
Die Autorin lässt die Vergangenheit in schillernden Farben aufleben: allen voran Juliette Willoughby, die den Mut hatte, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollte, nicht wie ihre Familie es von ihr erwartete. Figuren wie sie wirken, als könnte man ihre Stimmen hören und ihre Blicke spüren. Gleichzeitig stehen Caroline und Patrick im Zentrum der Gegenwart. Die Wege der Beiden kreuzen sich immer wieder, ihre Nähe und Distanz schwingen im kompletten Roman mit. Die Geschichte wird stets aus der Sicht einer Figur erzählt, wodurch ich noch tiefer eintauchen konnte. Besonders Caroline habe ich gefühlt, vielleicht, weil sie mir als Frau mittleren Alters so nah ist.
Trotz aller Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven war für mich nie unklar, wo ich mich gerade befinde. Die detailreichen Beschreibungen von Paris, Cambridge oder Dubai und dem Anwesen der Willoughbys haben mich sofort ins Geschehen hineingezogen.
Völlig überzeugt hat mich der Roman aber durch die ständigen Plottwists und Überraschungen, die mich atemlos gemacht haben. Das Ende hat mich staunend und voller Wärme zurückgelassen, niemals wäre ich auf eine solche Wendung gekommen. Chapeau an Ellory Lloyd. „Das geheime Bildnis“ ist ein wahrer Pageturner.
Lieb ich!
Bewertung
aus Kaiserslautern
5/5
08.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Kunst, Geld, Täuschung und Hieroglyphen
Was für ein außergewöhnliches Buch! Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seit mit großer Spannung und Begeisterung gelesen, auch wenn es an manchen Stellen doch einiges an Konzentration erforderte. Sehr hilfreich bei den Sprüngen zwischen unterschiedlichen Zeitebenen und der Sichtweise verschiedener Menschen - was die Geschichte sehr spannend machte - war die Aufteilung in relativ kurze Kapitel mit entsprechenden Überschriften.
Die Autoren waren mir bisher nicht bekannt, ich werde jedoch unbedingt noch weitere Büher von ihnen lesen.
Ich finde die genze Story sehr gut durchdacht und mit großer Raffinesse durchkonstruiert, sehr spannend und mit unerwarteten Lösungen bis zum Schluss. Auch die Personen werden sehr gut geschildert, lebendig und facettenreich, glaubwürdig und hochinteressant.
Ich habe wirklich spontan nichts an Logik oder großen Unwahrscheinlichkeiten auszusetzen gefunden und habe das Buch am Ende regelrecht verschlungen.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung!
MD
aus Frankfurt
5/5
07.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Geheimbündnisse und die…
Geheimbündnisse und die Botschaft in Gemälden Mehrere Zeitebenen, drei Erzählperspektiven, originelle Twists und versteckte Botschaften- diese Geschichte rund um das Gemälde hat einiges zu bieten. „Das geheime Bildnis“ kann man nicht einfach in ein vorgefertigtes Genre packen. Es bietet einfach mehr. Sogar der Leser wird ins Rätselraten integriert, indem er durch die wechselnden Perspektiven mehr Informationen hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und als Leser wurde ich nicht nur einmal überrascht. Mystische Deutungen spielen genauso eine Rolle, wie die Rolle der Frau Anfang des 20. Jahrhunderts. Eine rundum gelungene spannende Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und sehr gerne weiterempfehle. 5/5 Sterne
Ein spannender Psychothriller über Kunst, Macht und Täuschung. Im Mittelpunkt steht ein geheimnisvolles Gemälde, das dunkle Geheimnisse ans Licht bringt und das Leben der Beteiligten nachhaltig verändert. Mit wechselnden Perspektiven und stetig wachsender Spannung entfaltet sich eine Geschichte über Obsession und Wahrheit, die bis zur letzten Seite fesselt.
„Zwischen Schatten der Vergangenheit – ein Bild, das mehr erzählt als Worte.“
Ich habe "Das geheime Bildnis" gelesen und war sofort von der geheimnisvollen, spannungsgeladenen Atmosphäre gefesselt. Die Geschichte dreht sich um Iris, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ein altes Familiengeheimnis entdeckt – ein rätselhaftes Bildnis, das mehr verbirgt, als es zeigt. Ellery Lloyd webt geschickt eine Mischung aus Thriller und Familiendrama, bei der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder ineinandergreifen. Die Handlung ist raffiniert aufgebaut, mit überraschenden Wendungen und emotionalen Momenten, die unter die Haut gehen.Der Schreibstil ist klar und packend, die Figuren komplex und glaubwürdig. Die Spannung wird konstant gehalten, während sich das Netz aus Lügen und Wahrheiten langsam entwirrt.Ich empfehle das Buch allen, die gerne in dunkle Familiengeheimnisse eintauchen und Geschichten lieben, die Spannung mit emotionaler Tiefe verbinden.
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