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Underground

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Reprodukt

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,4/15,2/2,1 cm

Gewicht

748 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95640-454-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Reprodukt

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,4/15,2/2,1 cm

Gewicht

748 g

Farbe

Wollweiß / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95640-454-2

Herstelleradresse

Reprodukt
Gottschedstraße 4 /Aufg.1
13357 Berlin
DE

Email: info@reprodukt.com

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Zwischen Aufbruch, Chaos und verlorenen Träumen

Faszination_Manga aus Berlin am 05.02.2026

Bewertungsnummer: 3036497

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ein Freund von allem, was anders ist. Die 1960er Jahre faszinieren mich musikalisch sehr, Esoterik dagegen eher weniger. Also Kopfhörer rein, Jimi Hendrix und die Rolling Stones auf die Ohren und hinein in ein aufgewühltes Tokyo der 60er. Gewaltsame Aufstände erschüttern die Stadt. Inmitten dieses Chaos leben Sachiko und ihr Verwandter Migeru in ärmlichen Verhältnissen. Sachiko erträgt widerwillig die Übergriffe ihres Vermieters, um keine Miete zahlen zu müssen, während Migeru davon träumt, ein berühmter Mangaka zu werden, bislang jedoch keinen Fuß auf den Boden bekommt. Diese hoffnungslose Phase junger Menschen wird sehr eindringlich transportiert. Gemeinsam suchen sie nach Liebe, Geborgenheit und einem Platz in dieser chaotischen Welt. Tokyo fängt dabei den Zeitgeist hervorragend ein. Besonders spannend sind die Parallelen zu heutigen Großstädten, verlorene Seelen, Zuwanderung und das Gefühl, im Trubel unterzugehen. Schon bald vermischen sich Realität, Traumvorstellungen, Fantasieelemente, Hoffnungen und eine kalte, ernüchternde Wirklichkeit. Es gibt viel Raum für Interpretation und gleichzeitig bleibt alles erstaunlich stringent. Genau das hat mir sehr gefallen. Trotz grotesker Momente fühle ich mich den Figuren emotional nah. Das schaffen nur wenige Werke. Dieser Manga ist sehr speziell. Selten passte der Satz „muss man mögen“ so gut wie hier. Doch ich bin ein großer Fan von Atmosphäre und genau diese wird hier außergewöhnlich stark vermittelt. Realität und Fiktion verschwimmen, reale Begebenheiten treffen auf Wahnvorstellungen und innere Konflikte. Besonders gefallen hat mir die vermittelte Botschaft. Wie schnell sieht man sich selbst nur als Ergebnis der eigenen Vergangenheit, des sozialen Stands oder des Umfelds? Mich hat diese Geschichte wirklich positiv überrascht. Auch wenn ich vielleicht kein größter Fan werde, möchte ich diese Erfahrung auf keinen Fall missen. ✨

Zwischen Aufbruch, Chaos und verlorenen Träumen

Faszination_Manga aus Berlin am 05.02.2026
Bewertungsnummer: 3036497
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ein Freund von allem, was anders ist. Die 1960er Jahre faszinieren mich musikalisch sehr, Esoterik dagegen eher weniger. Also Kopfhörer rein, Jimi Hendrix und die Rolling Stones auf die Ohren und hinein in ein aufgewühltes Tokyo der 60er. Gewaltsame Aufstände erschüttern die Stadt. Inmitten dieses Chaos leben Sachiko und ihr Verwandter Migeru in ärmlichen Verhältnissen. Sachiko erträgt widerwillig die Übergriffe ihres Vermieters, um keine Miete zahlen zu müssen, während Migeru davon träumt, ein berühmter Mangaka zu werden, bislang jedoch keinen Fuß auf den Boden bekommt. Diese hoffnungslose Phase junger Menschen wird sehr eindringlich transportiert. Gemeinsam suchen sie nach Liebe, Geborgenheit und einem Platz in dieser chaotischen Welt. Tokyo fängt dabei den Zeitgeist hervorragend ein. Besonders spannend sind die Parallelen zu heutigen Großstädten, verlorene Seelen, Zuwanderung und das Gefühl, im Trubel unterzugehen. Schon bald vermischen sich Realität, Traumvorstellungen, Fantasieelemente, Hoffnungen und eine kalte, ernüchternde Wirklichkeit. Es gibt viel Raum für Interpretation und gleichzeitig bleibt alles erstaunlich stringent. Genau das hat mir sehr gefallen. Trotz grotesker Momente fühle ich mich den Figuren emotional nah. Das schaffen nur wenige Werke. Dieser Manga ist sehr speziell. Selten passte der Satz „muss man mögen“ so gut wie hier. Doch ich bin ein großer Fan von Atmosphäre und genau diese wird hier außergewöhnlich stark vermittelt. Realität und Fiktion verschwimmen, reale Begebenheiten treffen auf Wahnvorstellungen und innere Konflikte. Besonders gefallen hat mir die vermittelte Botschaft. Wie schnell sieht man sich selbst nur als Ergebnis der eigenen Vergangenheit, des sozialen Stands oder des Umfelds? Mich hat diese Geschichte wirklich positiv überrascht. Auch wenn ich vielleicht kein größter Fan werde, möchte ich diese Erfahrung auf keinen Fall missen. ✨

Dieses Mal empfand ich das Werk nicht als erotisch-grotesk, sondern vor allem als verwirrend.

mamabaer1a am 03.02.2026

Bewertungsnummer: 3035336

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich liebe ich die Ausnahmewerke von Suehiro Maruo. Seine fantasievollen Geschichten bewegen sich fast immer im grotesken Bereich, bleiben dabei aber dennoch erotisch. Gleichzeitig sorgen sie bei mir regelmäßig für Schnappatmung, weil sie Szenen beinhalten, die man sich kaum vorstellen kann – oder vielleicht auch nicht sollte. Man fragt sich unweigerlich: Ist das nicht schon krank? . Zu seinen bekanntesten Werken, die ich sehr schätze, zählen: Midori – Das Kamelienmädchen, Der lachende Vampir und Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel. . Was sie alle gemeinsam haben, ist klar: Sie sind konsequent erotisch-grotesk. . Bei diesem Werk jedoch habe ich keinen wirklichen Zugang gefunden. Zum einen gibt es Sachiko, die um keine Miete zahlen zu müssen, ihrem Vermieter zu Diensten steht. Was mit Aktzeichnungen beginnt, endet schließlich in einem ausgeprägten Fetisch voller Masochismus, inklusive Maske und Züchtigung mit der Pferdepeitsche. . Auf der anderen Seite steht Migeru, der davon träumt, Mangaka zu werden. Seine Geschichten gelten jedoch als unverkäuflich, was sich in der Form eines kleinen Mannes auf seinem Rücken manifestiert, der ihm wirre Träume beschert. Ganz verstanden habe ich diesen Handlungsstrang leider nicht. Immer wieder versucht Migeru, sich anzupassen und vermarktbar zu machen, doch stets kommt etwas dazwischen – manchmal sogar nur seine eigene Unfähigkeit, ein Manuskript beim Verlag zu lassen. Die Zeichnungen sind wie immer detailreich und verstörend, doch auch hier blieb vieles für mich unverständlich und ich konnte es nicht zuordnen.. Wenn du Suehiro Maruo und seine außergewöhnlichen Werke magst, lohnt sich ein Blick. Solltest du es verstehen, melde dich gern bei mir – ich wäre dankbar. . Ansonsten würde ich eher eines seiner anderen Werke empfehlen, etwa “Der lachende Vampir”.

Dieses Mal empfand ich das Werk nicht als erotisch-grotesk, sondern vor allem als verwirrend.

mamabaer1a am 03.02.2026
Bewertungsnummer: 3035336
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich liebe ich die Ausnahmewerke von Suehiro Maruo. Seine fantasievollen Geschichten bewegen sich fast immer im grotesken Bereich, bleiben dabei aber dennoch erotisch. Gleichzeitig sorgen sie bei mir regelmäßig für Schnappatmung, weil sie Szenen beinhalten, die man sich kaum vorstellen kann – oder vielleicht auch nicht sollte. Man fragt sich unweigerlich: Ist das nicht schon krank? . Zu seinen bekanntesten Werken, die ich sehr schätze, zählen: Midori – Das Kamelienmädchen, Der lachende Vampir und Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel. . Was sie alle gemeinsam haben, ist klar: Sie sind konsequent erotisch-grotesk. . Bei diesem Werk jedoch habe ich keinen wirklichen Zugang gefunden. Zum einen gibt es Sachiko, die um keine Miete zahlen zu müssen, ihrem Vermieter zu Diensten steht. Was mit Aktzeichnungen beginnt, endet schließlich in einem ausgeprägten Fetisch voller Masochismus, inklusive Maske und Züchtigung mit der Pferdepeitsche. . Auf der anderen Seite steht Migeru, der davon träumt, Mangaka zu werden. Seine Geschichten gelten jedoch als unverkäuflich, was sich in der Form eines kleinen Mannes auf seinem Rücken manifestiert, der ihm wirre Träume beschert. Ganz verstanden habe ich diesen Handlungsstrang leider nicht. Immer wieder versucht Migeru, sich anzupassen und vermarktbar zu machen, doch stets kommt etwas dazwischen – manchmal sogar nur seine eigene Unfähigkeit, ein Manuskript beim Verlag zu lassen. Die Zeichnungen sind wie immer detailreich und verstörend, doch auch hier blieb vieles für mich unverständlich und ich konnte es nicht zuordnen.. Wenn du Suehiro Maruo und seine außergewöhnlichen Werke magst, lohnt sich ein Blick. Solltest du es verstehen, melde dich gern bei mir – ich wäre dankbar. . Ansonsten würde ich eher eines seiner anderen Werke empfehlen, etwa “Der lachende Vampir”.

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von Suehiro Maruo

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