Produktbild: Schloss Aicken

Schloss Aicken

1

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12/3,2 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7597-8741-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12/3,2 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7597-8741-5

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Rezension Schloss Aicken

Bewertung am 11.06.2025

Bewertungsnummer: 2513334

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension Alexandra von Grote: Schloss Aicken _____________________________________________________________________ Ein spannender Lesestoff, jenseits belletristischer aristokratischer Gesellschafts-Stories! Natürlich steht im Zentrum, wie der Titel verrät, eine reiche Adelsfamilie, die großherrlich in der baltischen Provinz Livland auf „Schloss Aicken“ lebt, damals Teil des russischen Zarenreiches. Eine Historien-Geschichte bzw. Familiensaga, die zwar in einer ehemals begüterten Adelsfamilie vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs spielt, die aber aufgrund der hervorragenden historisch-gesellschaftskritischen Recherchen der Autorin zu aktuellen Bezügen geradezu zwingt. Doch der Reihe nach: Der Roman startet mit der traumatischen Entdeckung eines verloren gegangenen Smaragd-Ringes. Zum Verständnis des Hintergrundes beschreibt von Grote zunächst die oft romantischen und verwandtschaftlichen Beziehungsver-flechtungen der zentralen Adelsfamilie, als Basis für die späteren dramatischen Geschehnisse. Die Autorin beschreibt dramatisch-spannend die Kluft zwischen Adel, Bourgeoise und bäuerlicher Verarmung im Rahmen dieses Romans und das sich daraus ergebende Konflikt-Potenzial im Vorfeld der Revolution. Darauf aufbauend überschlagen sich die historischen Ereignisse, die oft genug geradezu den Atem stocken lassen und zu aktuellen geopolitischen Déjà-vus Anlass geben. Denn schon bald werden die gut situierten, deutschstämmigen Adelsfamilien Russlands und des Baltikums in den Kriegsmühlen des Ersten Weltkrieges zwischen den marxistisch-leninistischen Revolutionsanfängen völlig aufgerieben. Mehr soll nicht vorweg genommen werden – Chapeau der Autorin, der es großartig gelungen ist, aus der kriegsbitteren Historie und ihren schrecklichen gesellschafts-politischen Folgen einen Gegenwartsbezug herzustellen, der aktueller kaum sein könnte. Das ist Literatur zum Verfilmen, „Schloss Aicken“ bietet dafür das perfekte Drehbuch. Renate Funke Fernseh-Redakteurin, Journalistin, Moderatorin

Rezension Schloss Aicken

Bewertung am 11.06.2025
Bewertungsnummer: 2513334
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension Alexandra von Grote: Schloss Aicken _____________________________________________________________________ Ein spannender Lesestoff, jenseits belletristischer aristokratischer Gesellschafts-Stories! Natürlich steht im Zentrum, wie der Titel verrät, eine reiche Adelsfamilie, die großherrlich in der baltischen Provinz Livland auf „Schloss Aicken“ lebt, damals Teil des russischen Zarenreiches. Eine Historien-Geschichte bzw. Familiensaga, die zwar in einer ehemals begüterten Adelsfamilie vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs spielt, die aber aufgrund der hervorragenden historisch-gesellschaftskritischen Recherchen der Autorin zu aktuellen Bezügen geradezu zwingt. Doch der Reihe nach: Der Roman startet mit der traumatischen Entdeckung eines verloren gegangenen Smaragd-Ringes. Zum Verständnis des Hintergrundes beschreibt von Grote zunächst die oft romantischen und verwandtschaftlichen Beziehungsver-flechtungen der zentralen Adelsfamilie, als Basis für die späteren dramatischen Geschehnisse. Die Autorin beschreibt dramatisch-spannend die Kluft zwischen Adel, Bourgeoise und bäuerlicher Verarmung im Rahmen dieses Romans und das sich daraus ergebende Konflikt-Potenzial im Vorfeld der Revolution. Darauf aufbauend überschlagen sich die historischen Ereignisse, die oft genug geradezu den Atem stocken lassen und zu aktuellen geopolitischen Déjà-vus Anlass geben. Denn schon bald werden die gut situierten, deutschstämmigen Adelsfamilien Russlands und des Baltikums in den Kriegsmühlen des Ersten Weltkrieges zwischen den marxistisch-leninistischen Revolutionsanfängen völlig aufgerieben. Mehr soll nicht vorweg genommen werden – Chapeau der Autorin, der es großartig gelungen ist, aus der kriegsbitteren Historie und ihren schrecklichen gesellschafts-politischen Folgen einen Gegenwartsbezug herzustellen, der aktueller kaum sein könnte. Das ist Literatur zum Verfilmen, „Schloss Aicken“ bietet dafür das perfekte Drehbuch. Renate Funke Fernseh-Redakteurin, Journalistin, Moderatorin

Kundinnen und Kunden meinen

Schloss Aicken

von Alexandra Grote

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Schloss Aicken