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Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Verlag

Seifert Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14,3/22,1/3,1 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903583-10-8

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Verlag

Seifert Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14,3/22,1/3,1 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903583-10-8

Herstelleradresse

Seifert-Verlag
Ungarstraße 45/13
1030 Wien
AT

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  • Bewertung

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brillante Analyse mit Systemverstand – eines meiner Jahres-Highlights

    Wer den Podcast „Zukunft Denken“ kennt, weiß, dass Alexander Schatten derzeit wohl die wichtigste Stimme im deutschsprachigen Raum ist, wenn es um die kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik geht. Mit Hexenmeister oder Zauberlehrling liefert er nun das lang ersehnte Fundament dazu. Was Schatten von der Masse der Tech- und Wissenschaftserklärer unterscheidet, ist seine Biografie: Er ist der seltene Hybrid aus belesenem Akademiker und praxiserfahrenem Macher (Chemiker, Software-Experte, Geschäftsführer). Diese Mischung spürt man auf jeder Seite. Er fördert teils Haarsträubendes über unseren akademischen Betrieb und den politisch-wirtschaftlichen Komplex zutage, bleibt dabei aber immer überraschend gut lesbar und zugänglich. Es ist keine trockene Abhandlung, sondern eine lebendige Diagnose. Einziges Manko: Für meinen Geschmack geht Schatten fast zu seriös und vorsichtig mit dem Thema um. Die These der „Wissensgesellschaft in der Krise“ bietet eigentlich noch viel mehr Sprengstoff. Gerade bei Themen wie der Aufarbeitung der Pandemie oder dem Umgang mit dem Klimawandel hätte er die „Bombe platzen lassen“ können. Er analysiert zwar vollkommen richtig, dass oft nicht die Phänomene das Problem sind, sondern die Art unseres gesellschaftlichen Umgangs damit – hier hätte er aber ruhig noch polemischer den Finger in die Wunde legen dürfen. Dennoch: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher dieses Jahres. Wer verstehen will, warum wir trotz mehr Daten immer weniger zu verstehen scheinen, muss dieses Buch lesen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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