Mattmark 1965 Erinnerungen, Gerichtsurteile, italienisch-schweizerische Verflechtungen
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- Deutsch ausgewählt
34,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.08.2025
Abbildungen
100, zahlreiche historische Fotos
Herausgeber
Elisabeth JorisVerlag
RotpunktverlagSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
20,3/13,2/1,4 cm
Gewicht
318 g
Auflage
1. Auflage 2025
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03973-072-8
Die Herausgeberin Elisabeth Joris lässt die als Arbeitnehmerinnen oder Familienangehörige in den Bau des Staudamms involvierten Frauen zu Wort kommen. Sie beleuchtet zudem die Unterschiede in der Erinnerungskultur. In der Schweiz steht Mattmark heute vorwiegend für einen beliebten Wanderweg, der das Saastal mit dem italienischen Macugnaga verbindet und, so Andreas Weissen, früher als Schmugglerpfad diente. Sehr unterschiedlich fällt auch die Deutung der Gerichtsurteile aus, die sieben Jahre nach der Katastrophe die Verantwortlichen von jeglicher Schuld freisprachen. Kurt Marti ergänzt die Erkenntnisse seiner Beschäftigung mit dem Prozess durch die Analyse der seit 2022 öffentlich zugänglichen Akten, die seine These von der einseitigen Sicht der Richter bestätigten. Vasco Pedrina beschreibt die Bedeutung von Mattmark für den Wandel der gewerkschaftlichen Migrationspolitik zur Zeit der Schwarzenbach-Initiative, als aus der Ablehnung der Zugewanderten als Konkurrenz eine solidarische Interessenvertretung wurde.
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