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Produktbild: Marias Reise

Marias Reise und zwei weitere Mariengeschichten

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.05.2025

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

56 (Printausgabe)

Dateigröße

110 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783819286469

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Produktdetails

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ePUB

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Erscheinungsdatum

12.05.2025

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

56 (Printausgabe)

Dateigröße

110 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783819286469

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Ein Exodus - ein Buch, das Maria zum Sprechen bringt

Bewertung am 07.01.2026

Bewertungsnummer: 2695345

Bewertet: eBook (ePUB)

„Marias Reise“ – Eine radikale Neuerzählung der Mariengeschichte als Exodus in die Freiheit Mit „Marias Reise“ legt Dieter Eigler ein Werk vor, das die traditionelle Marienverehrung nicht nur hinterfragt, sondern radikal neu denkt. Eigler entwirft kein frommes Bild der „demütigen Magd des Herrn“, sondern porträtiert Maria als eine selbstbewusste, unternehmungslustige und empathische Frau, die ihr Schicksal nicht erduldet, sondern gestaltet. Das Buch besteht aus drei Erzählungen („Marias Reise“, „Jesus in Nazareth“, „Zurück in Nazareth“) und einer theologischen Betrachtung („Die eigenen Bedürfnisse und die der Mitmenschen erkennen – wie Maria“), die gemeinsam ein Bild der Maria als Freiheitskämpferin, Mutter und Jüngerin zeichnen – fernab jeder Klischeevorstellung. 1. Maria als Reisende: Ein Exodus in die Selbstbestimmung Eiglers erste Erzählung „Marias“ zeigt Maria nicht als passive Empfängerin göttlicher Pläne, sondern als Akteurin ihres eigenen Lebens: Allein auf dem Weg: Maria bricht ohne männliche Begleitung von Galiläa nach Judäa auf, um ihre Cousine Elisabeth zu besuchen – eine Reise, die für eine junge Frau der damaligen Zeit ungewöhnlich und gefährlich war. Eigler betont ihre Entschlossenheit („Gehen wir’s an!“): Sie packt ihren Esel, betet Psalm 23 („Muss ich auch wandern durch finsteres Tal“) und geht – trotz Hitze, Räubergefahr und Erschöpfung. Gott im Alltag: Ihre Spiritualität ist keine abstrakte Frömmigkeit, sondern gelebte Beziehung: Sie dankt für Steine zum Ausruhen, teilt Brot mit Fremden und jauchzt in einer Felsnische, als sie einen versteckten Wasserfall entdeckt. Hier wird Maria zur Pilgerin des Heiligen im Profanen – ein Motiv, das Eigler auch in „Zwischen-Summe“ und „Fünfvierteltakt“ entfaltet. Solidarität statt Unterordnung: Als sie einen verletzten Mann am Wegrand findet, organisiert sie Hilfe – und wird Zeugin, wie ein Samaritaner (eine verachtete Gruppe) den Verwundeten versorgt. Diese Szene ist kein Zufall: Eigler verweist auf das Gleichnis vom barmherzigen Samaritaner (Lk 10) und zeigt, dass Maria Grenzen überschreitet – zwischen Juden und Samaritern, zwischen Arm und Reich, zwischen Mann und Frau. 2. Maria als Mutter: Zwischen Schmerz und Stärke In „Jesus in Nazareth“ konfrontiert Eigler das Bild der „heiligen Familie“ mit der harten Realität einer alleinerziehenden Mutter: Verlassene Mutter: Jesus, der älteste Sohn, hat die Familie verlassen, um zu predigen. Maria lebt in Armut, verkauft Jesu Werkzeuge, um zu überleben, und wird von der Gemeinschaft ignoriert. Ihre Wut („Er wird wohl nie mehr kommen!“) ist keine Schwäche, sondern ehrliche Verzweiflung. Prophetische Träume: Jakobus, ihr Sohn, träumt von einem Engel, der ihn auffordert, Jesus nachzufolgen. Maria reagiert mit Zynismus („Gott bewahre! Dein Vater Josef hatte auch immer diese Träume!“) – eine menschliche Reaktion auf die Überforderung durch „göttliche“ Ansprüche. Ambivalenz des Glaubens: Als Jakobus ihr von Jesu Predigten erzählt, hört sie zunächst nicht zu. Doch die Geschichten ziehen sie in ihren Bann. Eigler zeigt, wie Zweifel und Glaube in Maria ringen – ein Prozess, der an seine Schechina-Theologie erinnert, die Gott nicht als ferne Instanz, sondern als Bewegung im Zwischen begreift. 3. Maria als Jüngerin: Eine neue Familie „Zurück in Nazareth“ entwirft ein radikales Bild der Gemeinschaft: Jonathan als „neuer Sohn“: Nach Jesu Kreuzigung nimmt Maria Jonathan, seinen Lebensgefährten, bei sich auf. Die Szene, in der Jesus am Kreuz zu Maria sagt: „Frau, siehe, dein Sohn!“ und zu Jonathan: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26–27), wird bei Eigler zur Gründung einer neuen Familie – jenseits von Blutverwandtschaft. Armut als Realität: Die Familie lebt von gesammeltem Brennholz und Brotresten. Doch Eigler zeigt, wie sie trotzdem teilen: Jonathan kocht Eier, Maria bricht das Brot – eine Eucharistie des Alltags. Erinnerung als Widerstand: Maria erzählt Jonathan und ihren Töchtern Geschichten von Jesus – nicht als Legenden, sondern als Lebensspuren. Die Töchter zweifeln („Er übertreibt!“), doch die Erzählungen halten Jesus präsent. 4. Die theologische Betrachtung: Maria als Vorbild der Selbstachtung Im abschließenden Essay „Die eigenen Bedürfnisse und die der Mitmenschen erkennen – wie Maria“ entfaltet Eigler seine radikale Mariologie: Keine „blutigen Tränen“: Eigler lehnt das traditionelle Bild der „trauernden Himmelskönigin“ ab. Seine Maria lacht, reist, zweifelt – und entscheidet selbst. Ihr „Fiat“ („Mir geschehe, wie du es gesagt hast“) ist kein unterwürfiges Ja, sondern ein bewusster Akt der Freiheit. Selbstliebe als göttliches Gebot: Maria setzt sich auf den Esel, statt zu Fuß zu gehen – ein Akt der Selbstfürsorge, den Eigler gegen asketische Traditionen stellt. Er fragt: „Warum sollten wir uns kasteien, wenn Maria es nicht tat?“ Gerechtigkeit statt Demut: Ihr „Magnificat“ („Er stürzt die Mächtigen vom Thron“) ist bei Eigler kein frommes Lied, sondern ein politisches Manifest. Maria jubelt, weil Gott die Niedrigen erhöht – und sie selbst dazu gehört. 5. Warum Eiglers Maria revolutionär ist Eiglers „Marias Reise“ ist keine Umdeutung, sondern eine Befreiung der Mariengeschichte: Keine Heilige, sondern eine Frau: Maria ist bei ihm kein Objekt göttlicher Pläne, sondern ein Subjekt – mit Ängsten, Wut und Humor. Kein Dogma, sondern eine Reise: Ihre Geschichte ist kein abgeschlossener Mythos, sondern ein Exodus – ein Aufbruch in Ungewissheit, der an Eiglers „Zwischen-Summe“ erinnert. Keine Kirche, sondern Gemeinschaft: Die „heilige Familie“ wird bei Eigler zum Modell einer inklusiven Gemeinschaft – mit Jonathan, den Töchtern und den Marginalisierten (wie dem Samaritaner). 6. Stil und Sprache: Poesie als Widerstand Eiglers Prosa ist schlicht, aber kraftvoll: Biblische Motive, moderne Töne: Er zitiert Psalmen und Gleichnisse, doch seine Maria flucht, zweifelt und lacht – wie eine reale Frau. Details als Theologie: Die trockenen Früchte, die Maria isst, der Esel, der sie trägt, die Steine zum Ausruhen – all das sind keine Zufälle, sondern Sakramente des Alltags. Offene Enden: Die Geschichten lösen keine Rätsel, sondern laden ein – wie seine Schechina, die im Zwischen wohnt. 7. Für wen ist dieses Buch? Für Theolog:innen, die nach einer befreienden Mariologie suchen. Für Feminist:innen, die in Maria eine Vorkämpferin der Selbstbestimmung entdecken wollen. Für Spirituelle Suchende, die Gott nicht in Dogmen, sondern im Weg finden. Für Leser:innen von Eiglers anderen Werken („Zwischen-Summe“, „Fünfvierteltakt“), die seine Theologie des „Zwischen“ in einer Erzählung erleben möchten. Für alle, die müde sind von frommen Klischees und eine Maria kennenlernen wollen, die lebt, liebt und kämpft. 8. Fazit: Eine Maria für heute Dieter Eiglers „Marias Reise“ ist kein Buch über Maria – es ist ein Buch, das Maria zum Sprechen bringt. Seine Erzählung ist: Radikal, weil sie keine Heiligkeit vortäuscht, sondern Menschlichkeit feiert. Poetisch, weil sie im Kleinen das Große zeigt: in einem Brot, einem Esel, einem Traum. Theologisch, weil sie Gott nicht über den Menschen stellt, sondern in ihnen wirken lässt. Eigler schreibt keine Legende, sondern eine Einladung – dazu, Maria nicht "anzubeten", sondern ihr nachzufolgen: selbstbewusst, solidarisiert und frei.

Ein Exodus - ein Buch, das Maria zum Sprechen bringt

Bewertung am 07.01.2026
Bewertungsnummer: 2695345
Bewertet: eBook (ePUB)

„Marias Reise“ – Eine radikale Neuerzählung der Mariengeschichte als Exodus in die Freiheit Mit „Marias Reise“ legt Dieter Eigler ein Werk vor, das die traditionelle Marienverehrung nicht nur hinterfragt, sondern radikal neu denkt. Eigler entwirft kein frommes Bild der „demütigen Magd des Herrn“, sondern porträtiert Maria als eine selbstbewusste, unternehmungslustige und empathische Frau, die ihr Schicksal nicht erduldet, sondern gestaltet. Das Buch besteht aus drei Erzählungen („Marias Reise“, „Jesus in Nazareth“, „Zurück in Nazareth“) und einer theologischen Betrachtung („Die eigenen Bedürfnisse und die der Mitmenschen erkennen – wie Maria“), die gemeinsam ein Bild der Maria als Freiheitskämpferin, Mutter und Jüngerin zeichnen – fernab jeder Klischeevorstellung. 1. Maria als Reisende: Ein Exodus in die Selbstbestimmung Eiglers erste Erzählung „Marias“ zeigt Maria nicht als passive Empfängerin göttlicher Pläne, sondern als Akteurin ihres eigenen Lebens: Allein auf dem Weg: Maria bricht ohne männliche Begleitung von Galiläa nach Judäa auf, um ihre Cousine Elisabeth zu besuchen – eine Reise, die für eine junge Frau der damaligen Zeit ungewöhnlich und gefährlich war. Eigler betont ihre Entschlossenheit („Gehen wir’s an!“): Sie packt ihren Esel, betet Psalm 23 („Muss ich auch wandern durch finsteres Tal“) und geht – trotz Hitze, Räubergefahr und Erschöpfung. Gott im Alltag: Ihre Spiritualität ist keine abstrakte Frömmigkeit, sondern gelebte Beziehung: Sie dankt für Steine zum Ausruhen, teilt Brot mit Fremden und jauchzt in einer Felsnische, als sie einen versteckten Wasserfall entdeckt. Hier wird Maria zur Pilgerin des Heiligen im Profanen – ein Motiv, das Eigler auch in „Zwischen-Summe“ und „Fünfvierteltakt“ entfaltet. Solidarität statt Unterordnung: Als sie einen verletzten Mann am Wegrand findet, organisiert sie Hilfe – und wird Zeugin, wie ein Samaritaner (eine verachtete Gruppe) den Verwundeten versorgt. Diese Szene ist kein Zufall: Eigler verweist auf das Gleichnis vom barmherzigen Samaritaner (Lk 10) und zeigt, dass Maria Grenzen überschreitet – zwischen Juden und Samaritern, zwischen Arm und Reich, zwischen Mann und Frau. 2. Maria als Mutter: Zwischen Schmerz und Stärke In „Jesus in Nazareth“ konfrontiert Eigler das Bild der „heiligen Familie“ mit der harten Realität einer alleinerziehenden Mutter: Verlassene Mutter: Jesus, der älteste Sohn, hat die Familie verlassen, um zu predigen. Maria lebt in Armut, verkauft Jesu Werkzeuge, um zu überleben, und wird von der Gemeinschaft ignoriert. Ihre Wut („Er wird wohl nie mehr kommen!“) ist keine Schwäche, sondern ehrliche Verzweiflung. Prophetische Träume: Jakobus, ihr Sohn, träumt von einem Engel, der ihn auffordert, Jesus nachzufolgen. Maria reagiert mit Zynismus („Gott bewahre! Dein Vater Josef hatte auch immer diese Träume!“) – eine menschliche Reaktion auf die Überforderung durch „göttliche“ Ansprüche. Ambivalenz des Glaubens: Als Jakobus ihr von Jesu Predigten erzählt, hört sie zunächst nicht zu. Doch die Geschichten ziehen sie in ihren Bann. Eigler zeigt, wie Zweifel und Glaube in Maria ringen – ein Prozess, der an seine Schechina-Theologie erinnert, die Gott nicht als ferne Instanz, sondern als Bewegung im Zwischen begreift. 3. Maria als Jüngerin: Eine neue Familie „Zurück in Nazareth“ entwirft ein radikales Bild der Gemeinschaft: Jonathan als „neuer Sohn“: Nach Jesu Kreuzigung nimmt Maria Jonathan, seinen Lebensgefährten, bei sich auf. Die Szene, in der Jesus am Kreuz zu Maria sagt: „Frau, siehe, dein Sohn!“ und zu Jonathan: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26–27), wird bei Eigler zur Gründung einer neuen Familie – jenseits von Blutverwandtschaft. Armut als Realität: Die Familie lebt von gesammeltem Brennholz und Brotresten. Doch Eigler zeigt, wie sie trotzdem teilen: Jonathan kocht Eier, Maria bricht das Brot – eine Eucharistie des Alltags. Erinnerung als Widerstand: Maria erzählt Jonathan und ihren Töchtern Geschichten von Jesus – nicht als Legenden, sondern als Lebensspuren. Die Töchter zweifeln („Er übertreibt!“), doch die Erzählungen halten Jesus präsent. 4. Die theologische Betrachtung: Maria als Vorbild der Selbstachtung Im abschließenden Essay „Die eigenen Bedürfnisse und die der Mitmenschen erkennen – wie Maria“ entfaltet Eigler seine radikale Mariologie: Keine „blutigen Tränen“: Eigler lehnt das traditionelle Bild der „trauernden Himmelskönigin“ ab. Seine Maria lacht, reist, zweifelt – und entscheidet selbst. Ihr „Fiat“ („Mir geschehe, wie du es gesagt hast“) ist kein unterwürfiges Ja, sondern ein bewusster Akt der Freiheit. Selbstliebe als göttliches Gebot: Maria setzt sich auf den Esel, statt zu Fuß zu gehen – ein Akt der Selbstfürsorge, den Eigler gegen asketische Traditionen stellt. Er fragt: „Warum sollten wir uns kasteien, wenn Maria es nicht tat?“ Gerechtigkeit statt Demut: Ihr „Magnificat“ („Er stürzt die Mächtigen vom Thron“) ist bei Eigler kein frommes Lied, sondern ein politisches Manifest. Maria jubelt, weil Gott die Niedrigen erhöht – und sie selbst dazu gehört. 5. Warum Eiglers Maria revolutionär ist Eiglers „Marias Reise“ ist keine Umdeutung, sondern eine Befreiung der Mariengeschichte: Keine Heilige, sondern eine Frau: Maria ist bei ihm kein Objekt göttlicher Pläne, sondern ein Subjekt – mit Ängsten, Wut und Humor. Kein Dogma, sondern eine Reise: Ihre Geschichte ist kein abgeschlossener Mythos, sondern ein Exodus – ein Aufbruch in Ungewissheit, der an Eiglers „Zwischen-Summe“ erinnert. Keine Kirche, sondern Gemeinschaft: Die „heilige Familie“ wird bei Eigler zum Modell einer inklusiven Gemeinschaft – mit Jonathan, den Töchtern und den Marginalisierten (wie dem Samaritaner). 6. Stil und Sprache: Poesie als Widerstand Eiglers Prosa ist schlicht, aber kraftvoll: Biblische Motive, moderne Töne: Er zitiert Psalmen und Gleichnisse, doch seine Maria flucht, zweifelt und lacht – wie eine reale Frau. Details als Theologie: Die trockenen Früchte, die Maria isst, der Esel, der sie trägt, die Steine zum Ausruhen – all das sind keine Zufälle, sondern Sakramente des Alltags. Offene Enden: Die Geschichten lösen keine Rätsel, sondern laden ein – wie seine Schechina, die im Zwischen wohnt. 7. Für wen ist dieses Buch? Für Theolog:innen, die nach einer befreienden Mariologie suchen. Für Feminist:innen, die in Maria eine Vorkämpferin der Selbstbestimmung entdecken wollen. Für Spirituelle Suchende, die Gott nicht in Dogmen, sondern im Weg finden. Für Leser:innen von Eiglers anderen Werken („Zwischen-Summe“, „Fünfvierteltakt“), die seine Theologie des „Zwischen“ in einer Erzählung erleben möchten. Für alle, die müde sind von frommen Klischees und eine Maria kennenlernen wollen, die lebt, liebt und kämpft. 8. Fazit: Eine Maria für heute Dieter Eiglers „Marias Reise“ ist kein Buch über Maria – es ist ein Buch, das Maria zum Sprechen bringt. Seine Erzählung ist: Radikal, weil sie keine Heiligkeit vortäuscht, sondern Menschlichkeit feiert. Poetisch, weil sie im Kleinen das Große zeigt: in einem Brot, einem Esel, einem Traum. Theologisch, weil sie Gott nicht über den Menschen stellt, sondern in ihnen wirken lässt. Eigler schreibt keine Legende, sondern eine Einladung – dazu, Maria nicht "anzubeten", sondern ihr nachzufolgen: selbstbewusst, solidarisiert und frei.

Maria ganz menschlich

Bewertung am 14.06.2025

Bewertungsnummer: 2515268

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz anders als im Bild von Maria als Himmelskönigin sieht der Autor die Mutter Jesu ganz menschlich. Er denkt sich in der ersten Erzählung in die Lebenswelt Marias vor 2000 Jahren hinein und zeichnet sie als selbstbewusste, emanzipierte und spirituelle junge Frau, die sich auf den Weg zu ihrer Kusine Elisabeth macht. Die anderen Texte erzählen von der älteren Maria als alleinerziehende Mutter. Ein erfrischender Zugang zu dieser zentralen Gestalt des christlichen Glaubens!

Maria ganz menschlich

Bewertung am 14.06.2025
Bewertungsnummer: 2515268
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz anders als im Bild von Maria als Himmelskönigin sieht der Autor die Mutter Jesu ganz menschlich. Er denkt sich in der ersten Erzählung in die Lebenswelt Marias vor 2000 Jahren hinein und zeichnet sie als selbstbewusste, emanzipierte und spirituelle junge Frau, die sich auf den Weg zu ihrer Kusine Elisabeth macht. Die anderen Texte erzählen von der älteren Maria als alleinerziehende Mutter. Ein erfrischender Zugang zu dieser zentralen Gestalt des christlichen Glaubens!

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Marias Reise

von Dieter Eigler

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