Ein Buch wie "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR" ist seit 36 Jahren überfällig, denn in der Aufarbeitung der Punk-Geschichte der DDR sind die Frauen der DDR-Punkszene bisher absolut unterrepräsentiert, obwohl sie existent und sichtbar waren, obwohl sie genauso aktiv und denselben Repressionen ausgesetzt waren und denselben Widerstand leisteten wie ihre männlichen Wegbegleiter. Das wird sich nun ändern.In Interviews, Tagebuchauszügen und eigenen Beiträgen berichten 23 Frauen, u. a. Kim, Jana, Mita, China, Connie, V1, Anne, Wombel, Inka, NinA, Nancy, Sheela und Tupfer, von ihren Erfahrungen mit dem DDR-Regime, packen unausgesprochene Wahrheiten auf den Tisch und lassen tief in den Untergrund des sozialistischen Systems blicken.
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26.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Widerstand als Pflicht
Eine längst überfällige Anthologie über das Sein und Tun in der DDR. Verschiedenste Frauen berichten über das sozialistische Regime, dem sie ausgesetzt waren. Sie arbeiten das Leben als Frau in der Subkultur auf, berichten durch eigene Niederschriften wie es damals wirklich war. Auch im Punk waren Frauen den gleichen Repressionen ausgeliefert wie Männer - darüber zu berichten ist eines der wichtigsten Dinge die bleiben. Damit auch den Frauen eine Erinnerung bleibt und man die Realität nicht nur durch die männlich-privilegierte Linse sieht.
Oder um es mit den Worten einer Autorin des Buches zu sagen: "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
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