Produktbild: Tage wie Buchstabensuppe

Tage wie Buchstabensuppe Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.06.2025

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

953 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961226955

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Erscheinungsdatum

06.06.2025

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

953 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961226955

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  • Bewertung

    5/5

    23.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    „Zerbrechlich, feinfühlig, umwerfend“

    Elisabeth Büchle ist mit ihrem neuen Roman „Tage wie Buchstabensuppe“ erneut ein Meisterwerk gelungen, das mich vom Hocker gehauen hat. Auf eine ganz feine Art und Weise schafft sie es, zu beschreiben, wie Verletzungen aus der Vergangenheit, wenn sie ans Licht gebracht werden, an Kraft verlieren, wie Vergebung zu wahrer Freiheit führt und wie Menschen trotz Verlust und Trauer zuversichtlich sein können. Die Autorin erzählt die Geschichte der jungen Goldschmiedin Kayla, die ein dunkles Geheimnis mit sich herumschleppt, an dem sie zu zerbrechen droht. Die Leser erfahren erst nach und nach im Laufe des Buches, was wirklich hinter dem „blauen Mädchen“ steckt, das verlernt hat zu lächeln. Sanft eingewoben wird die Begegnung mit der alten, an Demenz erkrankten Obdachlosen Lio, die trotz fortschreitender Krankheit mit Weisheit und Freude spricht und agiert. Und dann ist da auch noch die WG, in die Kayla zieht, in der sie echte Freundschaft und Gemeinschaft erlebt. Im Laufe der Erzählung erfahren die einzelnen Figuren, dass sie die Wahl haben, sich ihrer Vergangenheit und den schweren Dingen zu stellen, damit ein Durchbruch hin zu einem wahrhaftigen, „goldenen“ Leben stattfinden kann. Das gelingt nur mit Gottes Hilfe, mit einer gehörigen Portion Mut und dem Loslassen von Scham und der Bereitschaft zu vergeben. Dadurch ist es möglich, tiefe Freundschaften, Liebe und ein befreites Leben zu erleben. So wunderschön und zerbrechlich das Cover ist, so zieht sich dies durch den kompletten Roman. Eingerahmt werden verschiedene Kapitel mit Tagebucheinträgen und Gedankenschnipseln von Lio, die passender nicht sein könnten. Auch eine dezente Liebesgeschichte ist darin verflochten. Der neue Büchle ist absolut empfehlenswert, er darf in meinen Augen in keinem Urlaubsgepäck diesen Sommer fehlen.

  • dreamlady66

    5/5

    06.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise ins OstAllgäu

    Die Goldschmiedin Kayla zieht ins Ostallgäu. um sich ein neues Leben aufzubauen. Sie errichtet sich einen SchmuckLaden und findet in einer WohnGemeinschaft ein Zuhause und auch neue Freunde, die sie herzlich aufnehmen. Eines Tages lernt sie die Obdachlose Lio, die schon älter ist und an beginnender Demenz leidet, kennen. Da Kayla tiefes MitLeid empfindet, nimmt sie die Frau mit in die WG. Sie überzeugte ihre MitBewohner und alle waren sich einig, Lio soll mit bei Ihnen wohnen... Schön finde ich, dass das Thema Demenz von der Autorin Elisabeth Büchle gut erklärt wird, zum Einfühlen und auch mit teilweisem Humor, der zum Schmunzeln veranlasst. So hat ein jeder der Bewohner sein eigenes Leben mit Problem zu (er)tragen. Alles in allem ein tiefsinniger Roman über Werte des Lebens, so dass man als Leser zum Nachdenken veranlassst wird, da im Mittelpunkt der Geschichte wichtige Themen wie Glaube, Liebe, Freundschaft und Demenz eine Rolle spielen. Titel und Cover passen zum Inhalt. Auch die Beschreibung der Orte des OstAllgäus haben mir sehr gefallen, somit kann ich das Buch als sehr lesenswert nur weiter empfehlen. Anmerkung an alle Interessierten: Nächste Woche wird es auf meinem Blog bei Instagram eine Verlosung hierzu geben.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    17.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Mauern, die bröckeln, und Herzen, die aufblühen

    Nicht zu fassen, wie ein Buch mit so einem Titel gleich so tief in die Gefühlswelt rauscht! „Tage wie Buchstabensuppe“ klingt erstmal nach Wohlfühlkost mit ein paar Nudeln im Suppentopf – in Wahrheit steckt aber ein komplettes Menü fürs Herz dahinter. Da sitzt man als Leser plötzlich in einer bunten WG im Ostallgäu, wird mit schrulligen, liebenswerten Figuren bombardiert und merkt, wie schnell die eigenen Mauern zu bröckeln beginnen. Kayla, die Goldschmiedin mit dem Rucksack voller Vergangenheit, hat mich echt gepackt. Manchmal wollte ich ihr einen Schubs geben, manchmal hätte ich ihr am liebsten nen Kaffee hingestellt und gesagt: „Mädel, es wird schon!“ Und dann kommt Josch um die Ecke, charmant und mit einer Engelsgeduld, die man heutzutage echt suchen muss. Ich hab mich köstlich amüsiert, wie er Stück für Stück die Schutzschilde niederreißt. Aber das Sahnehäubchen des Romans ist für mich Lio – diese obdachlose, ältere Frau mit beginnender Alzheimererkrankung. Ihre Lebensweisheit hat mich mehrmals schlucken lassen. Zwischen Chaos, Witz und tiefen Fragen haut sie Sätze raus, die einen direkt ins Herz treffen. Elisabeth Büchle schafft es, das schwere Thema Vergangenheit, Verletzungen und Neubeginn mit einer Leichtigkeit zu verbinden, die weder kitschig noch oberlehrerhaft wirkt. Stattdessen liest sich das wie eine göttlich gewürzte Mischung aus Lebensfreude, Melancholie und Humor. Ich hab so viel gelacht, geseufzt und zwischendurch gedacht: „Ja, genau das ist es – Beziehungen sind das, was zählt.“ Ein Roman, der zeigt, wie Gott manchmal Menschen in unser Leben schickt, die alles durcheinanderwirbeln – und uns gerade dadurch den wahren Wert des Lebens vor Augen führen. Für mich: Lese-Highlight, Herzöffner und Seelensuppe in einem. ✨

  • Birgit E.

    5/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Leichtigkeit geschriebener Roman zu den Themen Demenz, Freundschaft, LIebe

    Wenn ich mir den Einband des Buches anschaue, kommt dieser schlicht und leicht verspielt daher ohne große Grafikbilder. Diese Schnörkellosigkeit setzt sich im Geschriebenen fort; entspannend zu lesen, schlicht und doch tiefgehend die Hauptthemen behandelnd. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Kayla, der Hauptperson, erzählt, ergänzt wird diese mit der Sichtweise der männlichen Hauptperson, was ich sehr bereichernd finde. Elisabeth Büchle zeichnet jede der verschiedenen Hauptpersonen liebenswert, relativ normal und doch mit ihren einzelnen Problemen, die zwischendrin kurz beleuchtet werden. Keiner ist problemlos und jeder hat hier zu lernen, dass Freundschaft auch heißt, sich gegenseitig zu unterstützen, zuzuhören oder auch auszuhalten, wie z. B. die fortschreitende Demenz von Lio. Trotz der Schwere der Themen Demenz, Grenzen überschreitende Beziehung, Abschied nehmen und loslassen kommt Elisabeth Büchles Roman mit einer spielerischen Leichtigkeit daher. Zwischendrin gab es humorvolle Szenen, die mich Schmunzeln ließen und die die Geschichte auflockerten. Ich saß manches Mal mit den sieben Freunden und Lio am Küchentisch und fühlte mich hineingenommen in den Austausch der Freunde. Ich war etwas wehmütig als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, weil mir der Freundeskreis etwas ans Herz gewachsen war. Gerne hätte ich noch mehr darüber gelesen, was dieser Freundeskreis noch Weiteres erlebt. Tage wie Buchstabensuppe kann ich absolut weiterempfehlen als ein sehr lesenswertes Buch.

  • Raphaela23

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Büchle-Favorit!

    'Tage wie Buchstabensuppe' ist ein hervorragend geschriebener Wohlfühlroman, der trotz des Umgangs mit herausfordernden Themen wie Demenz, Bipolarität und toxischer Partnerschaft super schön und leicht zu lesen ist. Schwerpunkt der Erzählung bildet eine wild zusammengewürfelte Freundesgruppe mit lauter unglaublich liebenswerten Personen, die ihrer Gemeinschaft nach und nach mehr Tiefe hinzufügen können, indem sie lernen, ihre inneren Kämpfe und das Leben aufrichtig miteinander zu teilen. Durch das Sichtbarmachen des 'jeder-hat-sein-Päckchen-zu-tragens' entdecken sie die Kraft von Vergebung, Aufrichtigkeit, Loyalität und Liebe. Die alte Dame Lio bereichert die Geschichte vor allem mit den kurzen, aus ihrer Sichtweise geschriebenen, poetischen Abschnitten enorm - ihre Gedanken sind so tiefgreifend, bewegend und voll schönen Glaubens, dass ich sehr berührt davon war. Der Glaubensbezug ist dezent gehalten, aber dabei sehr aussagekräftig. Einzig die mir teilweise zu häufig eingestreuten rhetorischen Fragen und hypothetischen Gedankengänge bei inneren Monologen könnte ich als Kritikpunkt anführen. Elisabeth Büchle hat erneut ein tolles Buch veröffentlicht, das eine tiefe Sehnsucht nach qualitativer Gemeinschaft entstehen lässt und das Herz anrührt. Ich hätte auch sofort mehrere Bände über die liebenswerten Freunde gelesen :)

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