Menschenrechte und Werte im Sport Jahrestagung 2024 der Deutschen Vereinigung für Sportrecht am 13. und 14. September 2024 in Tegernsee
38,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
29.07.2025
Herausgeber
Björn SchiffbauerVerlag
Richard Boorberg VerlagSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
20,3/14/1 cm
Gewicht
210 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-415-07750-8
Dieser Band führt die auf der Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR – Konstanzer Arbeitskreis) in Tegernsee im Herbst 2024 gehaltenen Referate zusammen.
Komplexe ProblematikDer sportliche Wettkampf steht nach hergebrachtem Verständnis unter dem Gedanken des Fair Play. Die Organisation und die Ausübung von Sport sollen unter dieser Prämisse elementaren ethischen Werten und rechtlichen Grundentscheidungen folgen. In Wirklichkeit werden solche Erwartungen jedoch oft enttäuscht. Aus einer spezifisch sportrechtlichen Perspektive können einige Ursachen dafür im geltenden Verbandsrecht, aber auch in einer fehlgeleiteten Anwendung dieses Rechts gefunden werden.
Wie ist es nun mit den Menschenrechten im Sport? – Die Beiträge:Die Beiträge dieses Sammelbandes beleuchten mit unterschiedlichen Ansätzen, wie es um Menschenrechte und Werte im verbandlich organisierten Sport bestellt ist, welche Schlüsse daraus gezogen und welche Problemlösungen für die Zukunft angeboten werden können.
Professor Dr. Reinhard Klaushofer
untersucht in seinem Auftaktreferat, ob und inwieweit heutzutage Menschenrechte im Sport angewendet und durchgesetzt werden. Dabei geht er insbesondere auf die Rechtsprechung in Sachen Semenya, Pechstein und Mutu ein.
Mit dem Status von verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechtspositionen auf der Bühne des internationalen Sports befasst sich das Referat von
Professor Dr. Christoph Degenhart
. Im Schwerpunkt wird beleuchtet, ob und inwieweit individuelle Grundrechtsverkürzungen zugunsten der Wettkampfteilnahme hingenommen werden müssen.
Verflechtungen von Sportrecht und Völkerrecht werden im Referat von
Professor Dr. Björn Schiffbauer
analysiert. Am Beispiel des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wird untersucht, ob und inwieweit Athletinnen, Athleten und Mannschaften wegen gravierender Völkerrechtsverletzungen ihres Heimatstaates von internationalen Sportwettkämpfen ausgeschlossen werden können oder sogar müssen.
Dr. Friedrich Hestermann
befasst sich in seinem Referat mit kollidierenden Rechtsgütern im Sport. Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung der Athletinnen und Athleten wird dabei im Lichte des geltenden Verbandsrechts abgewogen gegen das Interesse der Sportverbände, nicht als Plattform für die Verbreitung bestimmter Botschaften missbraucht zu werden.
Einen Grundlagenbeitrag liefert
Marc Patrick Schneider
mit seinem Referat. Darin geht er der Herkunft und Bedeutung der Begriffe »Fairness« und »Fair Play« in Literatur, Forschung und Rechtsprechung detailliert nach.
Mit ihrem »Safe Sport Code« bieten
Professor Dr. Martin Nolte und Dr. Caroline Bechtel
interessierten Verbänden ein Musterregelwerk zur Verrechtlichung ihrer Werte an. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherung der Sportausübung durch die Abwehr interpersonaler Gewalt.
... sollten diese Zusammenstellung:
- Sportrechtlerinnen und Sportrechtler,
- Medizinrechtlerinnen und Medizinrechtler,
- Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte,
- Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler sowie
- Sportfunktionärinnen und Sportfunktionäre.
Ein Open Access-Titel
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