Die siebzehnjährige Cleo ist auf die schiefe Bahn geraten. Als sie wegen Einbruchs und Sachbeschädigung zu Strafarbeiten in einem Schwimmbad verurteilt wird, lernt sie den Hausmeister Miguel kennen. Dieser kommt schneller als gedacht dahinter, dass Cleo Analphabetin ist und bringt ihr das Lesen und Schreiben bei. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden. Trotz des Altersunterschieds von siebzehn Jahren entwickelt Cleo schon bald verbotene Gefühle für den ungewöhnlichen Mann. Doch Miguel hütet ein dunkles Geheimnis ...
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Leseschnecke Susi
aus Duisburg
5/5
29.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Als ich anfing die Geschichte…
Als ich anfing die Geschichte über die siebzehnjährige Schülerin zu lesen, hätte ich im Leben nicht mit so einer Geschichte gerechnet. Langsam fängt die Erzählung an und ich dachte mir schon, okay, ganz nett, aber mehr nicht. Cleo lebt bei ihrer großen Schwester, beide hatten eine schwere Kindheit. Während die große Schwester den Ehrgeiz hatte zu studieren und nun als Anwaltsanwärterin arbeitet, gerät Cleo in verkehrte Kreise und versaut sich dadurch ihre Zukunft. Eines Tages wird sie erwischt und zu sozial Stunden verdonnert. Ja, bis dahin plätscherte die Geschichte erstmal dahin, doch mit Beginn der Sozialstunden, die sie im Schwimmbad unter Aufsicht von Hausmeister Miguel absolvieren muss, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Beide verbergen ein Geheimnis und beide geben einander Halt. Ich habe sie förmlich verschlungen und gehofft, dass alles gut wird. Die unerwarteten Wendungen machten es mir immer schwerer das Buch wegzulegen. Es passiert soviel und so manches mal dachte ich jetzt, das war es nu. Na was meint ihr, schafft sie es, oder nicht? Und wird beiden der Altersunterschied nicht doch zum Verhängnis? Es bleibt spannend. Ich mag die Bücher dieser Autorin sehr, denn man weiß nie, was man von ihr zu lesen bekommt. Doch eins kann ich euch verraten. Die Bücher von Christiane sind immer etwas Besonderes. Ich kenne alle und sie sind so gut. Liebe Grüße Susi!
Lovebambaren
aus Uslar
5/5
02.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Wichtig, tiefgründig und…
Wichtig, tiefgründig und gefühlvoll Darum geht es: Cleo ist 17 und ist auf die schiefe Bahn geraten. Als sie wegen Einbruchs und Sachbeschädigung Sozialstunden im Schwimmbad ableisten muss, lernt sie den Hausmeister Miguel kennen. Dieser ahnt schnell, dass Cleo Analphabetin ist und bietet seine Hilfe an. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Doch Cleo fühlt bald mehr für den Mann, der doppelt so alt ist wie sie. Doch welches Geheimnis trägt Miguel mit sich herum? Meine Meinung: Das war wieder ein original Christiane Fischer – Buch. Eine Geschichte, die wichtige Themen anspricht, Hürden, die das Leben bereithalten kann, und eine zarte Liebesgeschichte. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Daher war ich sofort in der Geschichte und konnte mich ganz leicht darin fallen lassen. Ich bin immer wieder begeistert, wie Christiane Fischer wichtige Themen anpackt und anspricht. Damit zeigt sie Betroffenen, dass sie nicht allein sind, und dass es Möglichkeiten und Wege für sie gibt. Wie hier der Analphabetismus von Cleo. Mich hat ihre Geschichte bewegt. Sie dann auch zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuverfolgen hat mir sehr gut gefallen. Auch der Altersunterschied von 17 Jahren ist hier in der Thematik mit verwoben. Ebenfalls nicht ganz einfach. Da fühlte ich ganz besonders mit, weil mein Mann auch 14 Jahre älter war als ich. Ich kenne also all die Blicke und das Getuschel. Und bei Miguel nimmt das Ganze noch ganz andere Maßstäbe an, die ich hier aber nicht verraten kann. Mit Cleo und Miguel hat die Autorin zwei wunderbare Charaktere erschaffen. Auf der einen Seite Cleo. Ich liebe es wie sie immer mehr aufblüht. Ihre Entwicklung mitzuverfolgen ist einfach toll. Auf der anderen Seite Miguel. Seine Seele ist ordentlich angeknackst und er hat mit Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Ich habe regelrecht mit ihm mitgelitten. Ich habe seine Sorgen und Ängste absolut nachvollziehen können. Auch die Nebenfiguren passten hier wunderbar. Da kam bei mir eine Mischung aus „Ich schüttle dich gleich“ und „Ich verstehe dich ja“ zusammen. Ist es immer gut, wenn man es gut meint? Wie weit darf ein Beschützerinstinkt gehen? Schwierig finde ich. Deswegen waren hier auch meine Gefühle gemischt. Ich konnte einfach alle Seiten verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die zarte Liebesgeschichte ist hier ebenfalls gelungen, wie ich ganz persönlich finde. Dass es nicht leicht ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Hürden müssen überwunden werden, aber reicht das schon um sein Glück zu finden, oder sind manche Kämpfe hoffnungslos? Da die Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben ist, fällt es umso leichter sich in die Gefühlswelt der Zwei hineinzufühlen. Fazit: Ein Liebesroman mit Tiefgang und wichtiger Thematik. Bei Christiane Fischer bekommt man auch diesmal wieder so viel mehr, als eine reine Lovestory. Sie spricht wichtiges an, worüber viele andere schweigen. Genau das macht ihre Geschichten so besonders. Auch mit „Wenn meine Worte fliegen könnten“ hat sie mich berührt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Bewertung
aus Uslar
5/5
02.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Wichtig, tiefgründig und gefühlvoll
Darum geht es:
Cleo ist 17 und ist auf die schiefe Bahn geraten. Als sie wegen Einbruchs und Sachbeschädigung Sozialstunden im Schwimmbad ableisten muss, lernt sie den Hausmeister Miguel kennen. Dieser ahnt schnell, dass Cleo Analphabetin ist und bietet seine Hilfe an. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Doch Cleo fühlt bald mehr für den Mann, der doppelt so alt ist wie sie. Doch welches Geheimnis trägt Miguel mit sich herum?
Meine Meinung:
Das war wieder ein original Christiane Fischer – Buch. Eine Geschichte, die wichtige Themen anspricht, Hürden, die das Leben bereithalten kann, und eine zarte Liebesgeschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Daher war ich sofort in der Geschichte und konnte mich ganz leicht darin fallen lassen.
Ich bin immer wieder begeistert, wie Christiane Fischer wichtige Themen anpackt und anspricht. Damit zeigt sie Betroffenen, dass sie nicht allein sind, und dass es Möglichkeiten und Wege für sie gibt. Wie hier der Analphabetismus von Cleo. Mich hat ihre Geschichte bewegt. Sie dann auch zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuverfolgen hat mir sehr gut gefallen.
Auch der Altersunterschied von 17 Jahren ist hier in der Thematik mit verwoben. Ebenfalls nicht ganz einfach. Da fühlte ich ganz besonders mit, weil mein Mann auch 14 Jahre älter war als ich. Ich kenne also all die Blicke und das Getuschel. Und bei Miguel nimmt das Ganze noch ganz andere Maßstäbe an, die ich hier aber nicht verraten kann.
Mit Cleo und Miguel hat die Autorin zwei wunderbare Charaktere erschaffen. Auf der einen Seite Cleo. Ich liebe es wie sie immer mehr aufblüht. Ihre Entwicklung mitzuverfolgen ist einfach toll.
Auf der anderen Seite Miguel. Seine Seele ist ordentlich angeknackst und er hat mit Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Ich habe regelrecht mit ihm mitgelitten. Ich habe seine Sorgen und Ängste absolut nachvollziehen können.
Auch die Nebenfiguren passten hier wunderbar. Da kam bei mir eine Mischung aus „Ich schüttle dich gleich“ und „Ich verstehe dich ja“ zusammen. Ist es immer gut, wenn man es gut meint? Wie weit darf ein Beschützerinstinkt gehen? Schwierig finde ich. Deswegen waren hier auch meine Gefühle gemischt. Ich konnte einfach alle Seiten verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Die zarte Liebesgeschichte ist hier ebenfalls gelungen, wie ich ganz persönlich finde. Dass es nicht leicht ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Hürden müssen überwunden werden, aber reicht das schon um sein Glück zu finden, oder sind manche Kämpfe hoffnungslos?
Da die Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben ist, fällt es umso leichter sich in die Gefühlswelt der Zwei hineinzufühlen.
Fazit:
Ein Liebesroman mit Tiefgang und wichtiger Thematik. Bei Christiane Fischer bekommt man auch diesmal wieder so viel mehr, als eine reine Lovestory. Sie spricht wichtiges an, worüber viele andere schweigen. Genau das macht ihre Geschichten so besonders. Auch mit „Wenn meine Worte fliegen könnten“ hat sie mich berührt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
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