Produktbild: Das Unbehagen in der Kultur
Band 1

Das Unbehagen in der Kultur Mit einem Nachwort von Dana von Suffrin

Aus der Reihe Unbehagen in der Kultur
2

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

Czernin

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19,8/12,7/1,7 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0885-4

Beschreibung

Rezension

»Unter den Einsichten von Freud, die wahrhaft auch in Kultur und Soziologie hineinreichen, scheint mir eine der tiefsten die, dass die Zivilisation ihrerseits das Anti-Zivilisatorische hervorbringt und es zunehmend verstärkt.«
Theodor W. Adorno, Erziehung nach Auschwitz, 1966

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

Czernin

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19,8/12,7/1,7 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0885-4

Herstelleradresse

Czernin Verlags GmbH
Piaristengasse 1
1080 Wien
AT

Email: office@czernin-verlag.com

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Interessante Abhandlung

Bewertung am 14.03.2026

Bewertungsnummer: 3076004

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sigmund Freud ist insbesondere für seine Psychoanalyse bekannt, er beschäftigte sich seit seines Lebens damit, wie Menschen funktionieren, wie ein Emotionen und Triebe zusammenspielen. In das Unbehagen in der Kultur befasst er sich mit den Zusammenhängen zwischen den Individuum und der Kultur beziehungsweise der Entwicklung einer solchen. Bezieht sich dabei insbesondere auf die Triebe des Menschen und hat eine ganz klare erotische Fokussierung. Dies ist aus meiner Sicht nicht. Ungewöhnlich, sondern bei Freude eher zu erwarten. Auf spiegelt seine so genannte Analyse grundsätzlich die Sicht zu Geschlechterrollen, Gesellschaftsschichten und ein negatives eher ausbeutendes Menschenbild wieder. Sehr interessant zu lesen, natürlich auch etwas anspruchsvoll. Da in der Originalsprache Freuds gehalten, gibt das Buch aus meiner Sicht sehr viel über Freud Denkweise wieder. Viele von Freuds Gedankengängen scheinen heute aber zum Glück widerlegt zu sein.

Interessante Abhandlung

Bewertung am 14.03.2026
Bewertungsnummer: 3076004
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sigmund Freud ist insbesondere für seine Psychoanalyse bekannt, er beschäftigte sich seit seines Lebens damit, wie Menschen funktionieren, wie ein Emotionen und Triebe zusammenspielen. In das Unbehagen in der Kultur befasst er sich mit den Zusammenhängen zwischen den Individuum und der Kultur beziehungsweise der Entwicklung einer solchen. Bezieht sich dabei insbesondere auf die Triebe des Menschen und hat eine ganz klare erotische Fokussierung. Dies ist aus meiner Sicht nicht. Ungewöhnlich, sondern bei Freude eher zu erwarten. Auf spiegelt seine so genannte Analyse grundsätzlich die Sicht zu Geschlechterrollen, Gesellschaftsschichten und ein negatives eher ausbeutendes Menschenbild wieder. Sehr interessant zu lesen, natürlich auch etwas anspruchsvoll. Da in der Originalsprache Freuds gehalten, gibt das Buch aus meiner Sicht sehr viel über Freud Denkweise wieder. Viele von Freuds Gedankengängen scheinen heute aber zum Glück widerlegt zu sein.

Sollte man gelesen haben

Bewertung aus Hamburg am 17.06.2011

Bewertungsnummer: 725528

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl einer religiösen Aufgehobenheit in der Welt existiert für ihn nicht. Und daher ist Kultur am Ende für ihn unbehaglich. Michelangelo hätte seine Meinung wahrscheinlich nicht geteilt, genauso wie alle Kulturschaffenden, die weniger ihre Triebe verbiegen, als vielmehr einer wie auch immer gearteten höheren Instanz huldigen.

Sollte man gelesen haben

Bewertung aus Hamburg am 17.06.2011
Bewertungsnummer: 725528
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl einer religiösen Aufgehobenheit in der Welt existiert für ihn nicht. Und daher ist Kultur am Ende für ihn unbehaglich. Michelangelo hätte seine Meinung wahrscheinlich nicht geteilt, genauso wie alle Kulturschaffenden, die weniger ihre Triebe verbiegen, als vielmehr einer wie auch immer gearteten höheren Instanz huldigen.

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Das Unbehagen in der Kultur

von Sigmund Freud

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