Das Himmelsmosaik des Mausoleums der Kaiserin Galla Placidia (388-450) Verschmelzung der diesseitigen mit der jenseitigen Welt?
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
23,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12650-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Kunst / Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte, Note: 6 (Schweiz - sehr gut), Universität Bern (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Seminar: Die Bilderfrage im älteren Christentum, Kulturen und Konflikte im ersten Jahrtausend, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits in der Antike nimmt die Darstellung des Himmels auf Mosaiken und gemalten Dekorationen einen festen Platz ein. Die frühesten Werke schmücken Villen, Paläste, Badegebäude sowie religiöse Gebäude, wie zum Beispiel die Decke eines frühen kaiserlichen Tempels in Palmyra. Im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus treten die Sternenhimmel-Motive oft kombiniert mit astrologischen Symbolen auf und sind häufig in einem religiösen Kontext vor allem in Mithräen anzutreffen. Wandmalereien zeigen Mithras in einem blauen Umhang, der mit Goldsternen verziert ist. In der frühchristlichen Zeit wurde das Thema dem christlichen Kontext angepasst und auf Gewölbe in Baptisterien oder Kirchen übertragen. Das früheste bekannte Beispiel dafür ist das Baptisterium bei Dura Europos. Spätere Beispiele aus dem fünften Jahrhundert sind San Giovanni in Fonte, Neapel, Santa Maria della Croce, Casaranello, und das Mausoleum der Galla Placidia in Ravenna. Diese Arbeit versucht sich dem Mosaik des Sternenhimmels im Mausoleum der Galla Placidia aus der Perspektive des frühchristlichen Betrachters im breiteren kulturellen Kontext der Spätantike anzunähern und der Frage nachzugehen, mit welchen Mitteln die Immersion des Betrachters erzeugt wurde, welche diesen sich an einem realen und dennoch geheimen Ort leibhaft wähnen liess. Dies wiederum führt unweigerlich zur Frage der Interpretation des Mosaiks: War die Himmelskuppel des Mausoleums eine Schleuse in den physischen Raum Gottes? Mit ausführlicher Beschreibung des Gesamtbaus und der Ausschmückung des Innenraumes.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice