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Als der Golem die Augen schloss

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Verlag

Czernin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,1/13/2,9 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Originaltitel

When the Golem Closed His Eyes

Übersetzt von

Andrea Fiedermutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0886-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Verlag

Czernin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,1/13/2,9 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Originaltitel

When the Golem Closed His Eyes

Übersetzt von

Andrea Fiedermutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0886-1

Herstelleradresse

Czernin Verlags GmbH
Piaristengasse 1
1080 Wien
AT

Email: office@czernin-verlag.com

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Authentisch

begine aus Lemwerder am 06.10.2025

Bewertungsnummer: 2617856

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boris Sandler ist ein jidischer Schriftsteller der in Moldau geboren wurde. Sein Roman, Als der Golem die Augen schloss, zeigt die tiefen Einblick in das jidische Leben. Man erfährt, wie ein Kind ein Progrom überlebt und was das noch mit dem Erwachsenen leiden lässt. Das ist für mich immer schwer zu lesen. Der Autor schildert von einem Mord an einem 14jährigen Jungen um 1903. Er zeigt die Gedanken und Ängste der jüdischen Gemeinde. Auch die Anklagen und Vorurteile der Christen werden in guten Dialogen erzählt. Der Autor hat diesen Mord, der nicht aufgeklärt wird im Archiv gut recherchiert. Er zeigt in seiner ruhigen Art, wie das Leben auch heute noch aktuell ist. Er lässt uns am Geschehen teilnehmen. Das Buch hat mich berührt und ich möchte es gerne weiter empfehlen.

Authentisch

begine aus Lemwerder am 06.10.2025
Bewertungsnummer: 2617856
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boris Sandler ist ein jidischer Schriftsteller der in Moldau geboren wurde. Sein Roman, Als der Golem die Augen schloss, zeigt die tiefen Einblick in das jidische Leben. Man erfährt, wie ein Kind ein Progrom überlebt und was das noch mit dem Erwachsenen leiden lässt. Das ist für mich immer schwer zu lesen. Der Autor schildert von einem Mord an einem 14jährigen Jungen um 1903. Er zeigt die Gedanken und Ängste der jüdischen Gemeinde. Auch die Anklagen und Vorurteile der Christen werden in guten Dialogen erzählt. Der Autor hat diesen Mord, der nicht aufgeklärt wird im Archiv gut recherchiert. Er zeigt in seiner ruhigen Art, wie das Leben auch heute noch aktuell ist. Er lässt uns am Geschehen teilnehmen. Das Buch hat mich berührt und ich möchte es gerne weiter empfehlen.

Bewegend, präzise und…

Bewertung am 04.10.2025

Bewertungsnummer: 2963354

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bewegend, präzise und erschreckend aktuell Die Geschichte setzt ganz ruhig ein und schildert ausführlich das Leben im Schtetl: den Umgang der Nachbarn, die kleinen Freuden, die tägliche Arbeit und die vertrauten Rituale von Festen und Märkten. Alles wirkt lebendig und nah. Man spürt die Sorgen und Hoffnungen der Menschen, aber auch, wie fragil dieses Gefüge ist und wie leicht es ins Wanken geraten kann. Schon früh legt sich ein düsterer Schatten über die Geschichte: Der Mord an dem Knaben Michail Ribatschenko in Dubossary steht sinnbildlich für die wachsende Gefahr. Schritt für Schritt zeigt sich, wie Verdächtigungen und Gerüchte Kreise ziehen, Misstrauen wächst und alte Vorurteile eine zerstörerische Dynamik annehmen. Die zunehmende Verunsicherung und die drohende Eskalation sind klar und nachvollziehbar dargestellt. Besonders eindrucksvoll ist, wie sensibel und zugleich ungeschönt der Autor diesen Wandel beschreibt. Die Brutalität des Pogroms wird greifbar, ohne reißerisch zu wirken. Gleichzeitig macht Boris Sandler das vielschichtige Leben im Schtetl sichtbar: die Feste, die religiösen Bräuche, die familiären Bindungen – und rückt die Menschen in ihrer ganzen Menschlichkeit ins Licht. Dieses Nebeneinander von Alltagsnähe und drohender Katastrophe erzeugt eine intensive Spannung. Mich hat das Buch sehr bewegt, weil es nicht nur die Grausamkeit zeigt, sondern auch den Zusammenhalt, die Kultur und die Widerstandskraft der Menschen würdigt. Ihre Angst, ihre Unsicherheit und ihre Hoffnung konnte ich beim Lesen mitfühlen. Das Buch macht deutlich, dass Geschichte nie abstrakt ist. Sie besteht aus Menschen, die lieben, leiden, hoffen und kämpfen. Für mich war die Lektüre ein stiller, eindringlicher Moment, der nachhallt. Ein starkes, wichtiges Werk, das ich uneingeschränkt mit fünf Sternen empfehle.

Bewegend, präzise und…

Bewertung am 04.10.2025
Bewertungsnummer: 2963354
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bewegend, präzise und erschreckend aktuell Die Geschichte setzt ganz ruhig ein und schildert ausführlich das Leben im Schtetl: den Umgang der Nachbarn, die kleinen Freuden, die tägliche Arbeit und die vertrauten Rituale von Festen und Märkten. Alles wirkt lebendig und nah. Man spürt die Sorgen und Hoffnungen der Menschen, aber auch, wie fragil dieses Gefüge ist und wie leicht es ins Wanken geraten kann. Schon früh legt sich ein düsterer Schatten über die Geschichte: Der Mord an dem Knaben Michail Ribatschenko in Dubossary steht sinnbildlich für die wachsende Gefahr. Schritt für Schritt zeigt sich, wie Verdächtigungen und Gerüchte Kreise ziehen, Misstrauen wächst und alte Vorurteile eine zerstörerische Dynamik annehmen. Die zunehmende Verunsicherung und die drohende Eskalation sind klar und nachvollziehbar dargestellt. Besonders eindrucksvoll ist, wie sensibel und zugleich ungeschönt der Autor diesen Wandel beschreibt. Die Brutalität des Pogroms wird greifbar, ohne reißerisch zu wirken. Gleichzeitig macht Boris Sandler das vielschichtige Leben im Schtetl sichtbar: die Feste, die religiösen Bräuche, die familiären Bindungen – und rückt die Menschen in ihrer ganzen Menschlichkeit ins Licht. Dieses Nebeneinander von Alltagsnähe und drohender Katastrophe erzeugt eine intensive Spannung. Mich hat das Buch sehr bewegt, weil es nicht nur die Grausamkeit zeigt, sondern auch den Zusammenhalt, die Kultur und die Widerstandskraft der Menschen würdigt. Ihre Angst, ihre Unsicherheit und ihre Hoffnung konnte ich beim Lesen mitfühlen. Das Buch macht deutlich, dass Geschichte nie abstrakt ist. Sie besteht aus Menschen, die lieben, leiden, hoffen und kämpfen. Für mich war die Lektüre ein stiller, eindringlicher Moment, der nachhallt. Ein starkes, wichtiges Werk, das ich uneingeschränkt mit fünf Sternen empfehle.

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von Boris Sandler

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