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Ulrich Becher

1. Männer machen Fehler

Männer machen Fehler

Aus der Reihe Modern Classics
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Robert Stadlober

Spieldauer

4 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696226

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Robert Stadlober

Spieldauer

4 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.11.2025

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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11

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Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

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9783257696226

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Wenn Männer stolpern und das Leben zuschaut

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2689689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Männer, die stolpern. Über sich selbst, über Erwartungen, über Alkohol, über das Leben. Ulrich Becher schickt sie los, nicht um Helden zu sein, sondern um zu scheitern – manchmal leise, manchmal peinlich, manchmal mit Würde. Genau darin liegt der Reiz dieses schmalen, aber erstaunlich dichten Buches. Sieben Geschichten, sieben Typen, sieben Arten, sich zu verrennen. Da ist viel Einsamkeit zwischen Rauchschwaden, Fracks und zu lauten Gedanken. Becher beobachtet genau, aber nie von oben herab. Seine Männer dürfen lächerlich sein, ohne bloßgestellt zu werden. Sie sind getrieben, ratlos, manchmal unerquicklich ehrlich. Beim Lesen entsteht dieses unangenehm vertraute Gefühl: Das könnte schiefgehen. Und zwar so richtig. Der Ton schwankt gekonnt zwischen Melancholie und feinem Spott. Kein Klamauk, kein Pathos, sondern eine trockene, fast beiläufige Komik, die oft erst einen Satz später trifft. Manche Szenen wirken wie flüchtige Momentaufnahmen, andere bohren sich fest und bleiben hängen. Gerade weil nicht alles erklärt wird, entfalten die Geschichten ihre Wirkung. Das ist Literatur, die nicht gefallen will, sondern etwas zeigt. Männliche Rollenbilder zerbröseln hier ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Fehler passieren, werden wiederholt, manchmal akzeptiert. Erlösung gibt es selten, Erkenntnis auch nicht immer. Aber Wahrhaftigkeit. Und die reicht völlig. Ein Buch für Leser, die Zwischentöne mögen, Ecken schätzen und Figuren aushalten können, die keinen Beifall wollen. Nach dem Zuklappen bleibt kein großes Fazit, sondern ein stilles Nicken. Ja. So ist das wohl manchmal.

Wenn Männer stolpern und das Leben zuschaut

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2689689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Männer, die stolpern. Über sich selbst, über Erwartungen, über Alkohol, über das Leben. Ulrich Becher schickt sie los, nicht um Helden zu sein, sondern um zu scheitern – manchmal leise, manchmal peinlich, manchmal mit Würde. Genau darin liegt der Reiz dieses schmalen, aber erstaunlich dichten Buches. Sieben Geschichten, sieben Typen, sieben Arten, sich zu verrennen. Da ist viel Einsamkeit zwischen Rauchschwaden, Fracks und zu lauten Gedanken. Becher beobachtet genau, aber nie von oben herab. Seine Männer dürfen lächerlich sein, ohne bloßgestellt zu werden. Sie sind getrieben, ratlos, manchmal unerquicklich ehrlich. Beim Lesen entsteht dieses unangenehm vertraute Gefühl: Das könnte schiefgehen. Und zwar so richtig. Der Ton schwankt gekonnt zwischen Melancholie und feinem Spott. Kein Klamauk, kein Pathos, sondern eine trockene, fast beiläufige Komik, die oft erst einen Satz später trifft. Manche Szenen wirken wie flüchtige Momentaufnahmen, andere bohren sich fest und bleiben hängen. Gerade weil nicht alles erklärt wird, entfalten die Geschichten ihre Wirkung. Das ist Literatur, die nicht gefallen will, sondern etwas zeigt. Männliche Rollenbilder zerbröseln hier ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Fehler passieren, werden wiederholt, manchmal akzeptiert. Erlösung gibt es selten, Erkenntnis auch nicht immer. Aber Wahrhaftigkeit. Und die reicht völlig. Ein Buch für Leser, die Zwischentöne mögen, Ecken schätzen und Figuren aushalten können, die keinen Beifall wollen. Nach dem Zuklappen bleibt kein großes Fazit, sondern ein stilles Nicken. Ja. So ist das wohl manchmal.

Hat was

brauneye29 aus Wachtendonk am 24.11.2025

Bewertungsnummer: 2661845

Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: In dem Buch geht es in sieben Erzählungen um verschiedene Männer, die unterschiedlichste Erlebnisse haben. Mal eher gezeichnet durch Langeweile, mal durch Verzweiflung, mal durch Verlust und dem Umgehen damit. Meine Meinung: Ich hatte vor der Lektüre etwas übersehen, dass es keine durchgängige Geschichte ist und war dann irgendwie beim Wechsel der Protagonisten zunächst irritiert, aber das legte sich zum Glück recht schnell. Mir hat es gefallen von den unterschiedlichsten Typen zu lesen, die alle irgendwie zwischen Erwartungen und dem eigenen Erleben und Verhalten hängen und versuchen das Beste daraus zu machen. Sprachlich hat mir das Buch gefallen und ich war durchaus erstaunt, dass dieses Buch erstmals schon 1925 erschienen ist. Was ich nicht gut fand, war dass man zu keiner Person eine richtig intensive Beziehung aufbauen konnte, dafür waren die einzelnen Geschichten einfach zu kurz. Fazit: Hat was

Hat was

brauneye29 aus Wachtendonk am 24.11.2025
Bewertungsnummer: 2661845
Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: In dem Buch geht es in sieben Erzählungen um verschiedene Männer, die unterschiedlichste Erlebnisse haben. Mal eher gezeichnet durch Langeweile, mal durch Verzweiflung, mal durch Verlust und dem Umgehen damit. Meine Meinung: Ich hatte vor der Lektüre etwas übersehen, dass es keine durchgängige Geschichte ist und war dann irgendwie beim Wechsel der Protagonisten zunächst irritiert, aber das legte sich zum Glück recht schnell. Mir hat es gefallen von den unterschiedlichsten Typen zu lesen, die alle irgendwie zwischen Erwartungen und dem eigenen Erleben und Verhalten hängen und versuchen das Beste daraus zu machen. Sprachlich hat mir das Buch gefallen und ich war durchaus erstaunt, dass dieses Buch erstmals schon 1925 erschienen ist. Was ich nicht gut fand, war dass man zu keiner Person eine richtig intensive Beziehung aufbauen konnte, dafür waren die einzelnen Geschichten einfach zu kurz. Fazit: Hat was

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