Produktbild: Der falsche Erbe

Der falsche Erbe

3

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19121

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Oktopus By Kampa

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

957 KB

Übersetzt von

Harry Kahn + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706038

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

19121

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Oktopus By Kampa

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

957 KB

Übersetzt von

  • Harry Kahn
  • Christina Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706038

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Lesevergnügen!

drawe aus Landau am 23.10.2025

Bewertungsnummer: 2633994

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Josephine Teys Kriminalromane haben inzwischen Kultstatus. Mit „Der falsche Erbe“ legt der Kampa-Verlag den Roman „Der Erbe von Latchetts“ aus dem Jahre 1949 erneut vor, wobei die Übersetzung behutsam überarbeitet wurde. Der Roman stellt das gängige Krimi-Muster auf den Kopf. Es fehlen die üblichen Ermittlerfiguren wie Polizisten oder Detektive. Stattdessen wird die Geschichte des jungen Hochstaplers Brat erzählt, der in auffallender Weise dem verschwundenen Erben eines großen Gutshofes ähnelt und der sich daher in Kumpanei mit einer verkrachten, aber kundigen Existenz dazu entschließt, sich als zurückgekehrter Erbe auszugeben. Die Ähnlichkeit macht ihn glaubwürdig, allerdings hegt der Zweitgeborene Zweifel an der Echtheit des neuen „Bruders“, und dafür hat er seine ganz eigenen Gründe. Brat bzw. Patrick liebt das englische Landleben und gewinnt mit seiner Bescheidenheit und Freundlichkeit die Herzen seiner Familie und schließlich auch die der Leser. Brat wird jedoch von seinem Gewissen geplagt, und so entscheidet er sich, die Vorgänge um das Verschwinden des echten Patrick aufzuklären. Damit steht der Leser vor zwei spannenden Fragen: Gelingt ihm die Aufklärung über das mysteriöse Verschwinden des echten Patrick? Und wenn ja, welche Konsequenzen hat das für ihn und seinen Betrug? Josephine Tey versammelt wieder einen Reigen liebenswerter und origineller Figuren in ihrem Roman, denen sie mit Humor und auch Ironie Leben verleiht. Da ist z. B. der Pfarrer, den „weder antike Ruchlosigkeit noch moderne Gottlosigkeit“ erschüttern können und der in seiner Sonntagspredigt den Dorfbewohnern „ihre Wochenration an Übersinnlichem“ zuteilt. Oder der Brauch der Familie, seit Napoleons Tagen immer dieselben Zimmer im selben Gasthaus zu beziehen; ein kleiner Seitenhieb auf das englische Traditionsbewusstsein. Josephine Teys Ironie zielt gelegentlich aber auch gegen ihre eigenen schottischen Landsleute. Sie zeichnet hier ein sehr positives Bild des englischen Landlebens: die Familie ist zwar wohlhabend, aber sparsam, und jedes Familienmitglied trägt durch seine Arbeit auf dem Gestüt zum Auskommen bei. Und: es ist für die Familie selbstverständlich, alte oder kranke ehemalige Mitglieder des Hauspersonals ausreichend zu alimentieren. Fazit: Ein gekonnt konstruierter Roman mit liebenswerten Figuren, fließend ruhig erzählt, spannend! Ein Lesevergnügen!

Ein Lesevergnügen!

drawe aus Landau am 23.10.2025
Bewertungsnummer: 2633994
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Josephine Teys Kriminalromane haben inzwischen Kultstatus. Mit „Der falsche Erbe“ legt der Kampa-Verlag den Roman „Der Erbe von Latchetts“ aus dem Jahre 1949 erneut vor, wobei die Übersetzung behutsam überarbeitet wurde. Der Roman stellt das gängige Krimi-Muster auf den Kopf. Es fehlen die üblichen Ermittlerfiguren wie Polizisten oder Detektive. Stattdessen wird die Geschichte des jungen Hochstaplers Brat erzählt, der in auffallender Weise dem verschwundenen Erben eines großen Gutshofes ähnelt und der sich daher in Kumpanei mit einer verkrachten, aber kundigen Existenz dazu entschließt, sich als zurückgekehrter Erbe auszugeben. Die Ähnlichkeit macht ihn glaubwürdig, allerdings hegt der Zweitgeborene Zweifel an der Echtheit des neuen „Bruders“, und dafür hat er seine ganz eigenen Gründe. Brat bzw. Patrick liebt das englische Landleben und gewinnt mit seiner Bescheidenheit und Freundlichkeit die Herzen seiner Familie und schließlich auch die der Leser. Brat wird jedoch von seinem Gewissen geplagt, und so entscheidet er sich, die Vorgänge um das Verschwinden des echten Patrick aufzuklären. Damit steht der Leser vor zwei spannenden Fragen: Gelingt ihm die Aufklärung über das mysteriöse Verschwinden des echten Patrick? Und wenn ja, welche Konsequenzen hat das für ihn und seinen Betrug? Josephine Tey versammelt wieder einen Reigen liebenswerter und origineller Figuren in ihrem Roman, denen sie mit Humor und auch Ironie Leben verleiht. Da ist z. B. der Pfarrer, den „weder antike Ruchlosigkeit noch moderne Gottlosigkeit“ erschüttern können und der in seiner Sonntagspredigt den Dorfbewohnern „ihre Wochenration an Übersinnlichem“ zuteilt. Oder der Brauch der Familie, seit Napoleons Tagen immer dieselben Zimmer im selben Gasthaus zu beziehen; ein kleiner Seitenhieb auf das englische Traditionsbewusstsein. Josephine Teys Ironie zielt gelegentlich aber auch gegen ihre eigenen schottischen Landsleute. Sie zeichnet hier ein sehr positives Bild des englischen Landlebens: die Familie ist zwar wohlhabend, aber sparsam, und jedes Familienmitglied trägt durch seine Arbeit auf dem Gestüt zum Auskommen bei. Und: es ist für die Familie selbstverständlich, alte oder kranke ehemalige Mitglieder des Hauspersonals ausreichend zu alimentieren. Fazit: Ein gekonnt konstruierter Roman mit liebenswerten Figuren, fließend ruhig erzählt, spannend! Ein Lesevergnügen!

Großartig!

SimoneF am 02.11.2025

Bewertungsnummer: 2643628

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familie Ashby besitzt seit Generationen das Anwesen Latchetts. Da die aktuellen Gutsbesitzer vor acht Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, kümmert sich Tante Bee liebevoll um die Kinder und das Gut. Kurz nach dem tragischen Unfall musste die Familie einen weiteren Schicksalsschlag verkraften: Der älteste Sohn Patrick verschwindet eines Nachts; ein Abschiedsbrief deutet auf Suizid hin. In der Erbfolge rückt sein jüngerer Zwillingsbruder Simon nach. Jahre später stehen dessen Volljährigkeit und damit der Erbantritt kurz bevor – als plötzlich ein junger Mann auftaucht, der Simon frappierend ähnlich sieht und behauptet, der verschollene Patrick zu sein. Wie Josephine Tey in „Der falsche Erbe“ ihre Geschichte um den Hochstapler Brat Farrar aufbaut, ist einfach genial! Die Autorin geht für die damalige Zeit ganz neue Wege und bricht die starren Regeln des klassischen Krimis auf. So kommt der komplette Fall gänzlich ohne Ermittler und Polizei aus. Obwohl man als Leser:in bereits von Beginn an weiß, dass es sich bei dem geheimnisvollen jungen Mann nicht um den echten Patrick handelt, bietet der Krimi Hochspannung bis zum Schluss. Josephine Tey legt Brat Farrar fernab jeglicher Hochstapler-Klischees an; man fühlt mit dem jungen Mann, der im Grunde rechtschaffen ist, spürt seine Gewissensbisse, und kann seine Beweggründe, die ihn zu seinem Handeln verleiten, beinahe verstehen. Auch sprachlich ist dieser Krimi von 1949 wirklich schön zu lesen und ich habe ihn von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Sehr lesenswert!

Großartig!

SimoneF am 02.11.2025
Bewertungsnummer: 2643628
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familie Ashby besitzt seit Generationen das Anwesen Latchetts. Da die aktuellen Gutsbesitzer vor acht Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, kümmert sich Tante Bee liebevoll um die Kinder und das Gut. Kurz nach dem tragischen Unfall musste die Familie einen weiteren Schicksalsschlag verkraften: Der älteste Sohn Patrick verschwindet eines Nachts; ein Abschiedsbrief deutet auf Suizid hin. In der Erbfolge rückt sein jüngerer Zwillingsbruder Simon nach. Jahre später stehen dessen Volljährigkeit und damit der Erbantritt kurz bevor – als plötzlich ein junger Mann auftaucht, der Simon frappierend ähnlich sieht und behauptet, der verschollene Patrick zu sein. Wie Josephine Tey in „Der falsche Erbe“ ihre Geschichte um den Hochstapler Brat Farrar aufbaut, ist einfach genial! Die Autorin geht für die damalige Zeit ganz neue Wege und bricht die starren Regeln des klassischen Krimis auf. So kommt der komplette Fall gänzlich ohne Ermittler und Polizei aus. Obwohl man als Leser:in bereits von Beginn an weiß, dass es sich bei dem geheimnisvollen jungen Mann nicht um den echten Patrick handelt, bietet der Krimi Hochspannung bis zum Schluss. Josephine Tey legt Brat Farrar fernab jeglicher Hochstapler-Klischees an; man fühlt mit dem jungen Mann, der im Grunde rechtschaffen ist, spürt seine Gewissensbisse, und kann seine Beweggründe, die ihn zu seinem Handeln verleiten, beinahe verstehen. Auch sprachlich ist dieser Krimi von 1949 wirklich schön zu lesen und ich habe ihn von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Sehr lesenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

Der falsche Erbe

von Josephine Tey

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Yvonne Simone Vogl

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

genial inszeniert und toll zu lesen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie gesagt - genial inszeniert und toll zu lesen - konnte mich gar nicht mehr lösen von diesem Buch. Der Hochstapler so glaubhaft und wunderbar umgesetzt und die Frage immer - warum glaubt Simon nicht - das Patrick Patrick ist?! - Bitte lesen und herausfinden.
  • Yvonne Simone Vogl
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

genial inszeniert und toll zu lesen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie gesagt - genial inszeniert und toll zu lesen - konnte mich gar nicht mehr lösen von diesem Buch. Der Hochstapler so glaubhaft und wunderbar umgesetzt und die Frage immer - warum glaubt Simon nicht - das Patrick Patrick ist?! - Bitte lesen und herausfinden.

Meinung aus der Buchhandlung

Der falsche Erbe

von Josephine Tey

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der falsche Erbe