»Manru« – Paderewskis einzige Oper Eine interdisziplinäre Annäherung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.2026
Abbildungen
mit 30 z. T. farbigen Abbildungen
Herausgeber
Stefan Keym + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
256
Maße (L/B)
222/140 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5436-4
Ignacy Jan Paderewskis einzige Oper »Manru« wurde 1901 erfolgreich an der Dresdner Hofoper uraufgeführt, wenig später auch auf polnischen Bühnen und an der Metropolitan Opera in New York. Der Komponist war zu diesem Zeitpunkt ein international gefeierter Starpianist. Der Librettist Alfred Nossig, der aus dem habsburgischen Galizien stammte, war ein prominenter Vertreter des Zionismus. Sein Libretto wiederum basierte auf dem Roman »Chata za wsią« (Die Hütte am Ende des Dorfes, 1852-1854) von Józef Ignacy Kraszewski, dem bekanntesten polnischen Romancier am Übergang von Romantik zu Realismus. Diese spannungsreichen künstlerischen und ideellen Verflechtungen machen »Manru« zu einem besonderen Werk.
Die Autor:innen dieses Buches bieten eine facettenreiche Analyse und Kontextualisierung der Oper. Dabei verfolgen sie musikwissenschaftliche, historische, philologische und ethnologische Fragen: Welche Bedeutung hat das ›Zigeuner‹-Motiv für die musikalische und erzählerische Gestaltung der Oper? Wie wirkten biographische Faktoren auf die Entstehung von »Manru« ein? Welche ideellen Transformationen vollzogen sich von der literarischen Vorlage zum Libretto? Warum wurde die Premiere der Oper zum Politikum? Wie diskutieren Theaterschaffende »Manru« heute?
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