Produktbild: Das Gewicht der anderen

Das Gewicht der anderen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Herausgeber

Sarah Rauchfuss

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

20,1/12,8/3,6 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

sangini-ye digaran

Übersetzt von

Sarah Rauchfuss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5912-3

Beschreibung

Rezension

»Bahram Moradis Roman ist eine fordernde Lektüre, die zugleich beeindruckend verdeutlicht, wie Literatur zum Medium tiefenpsychologischer Selbsterkundung wird.«
(Cornelius Wüllenkemper, Deutschlandfunk Büchermarkt, 27. Oktober 2025)
»Nirgendwo bisher wurde diese Willkür, in der das Totale der Macht zum Ausdruck kommt, so literarisch überzeugend entlarvt, so gekonnt kafkaesk zugespitzt, wie Moradi es in diesem Roman tut.«
(Maryam Aras, WDR Westart, 22.11.2025)
»(eine) beeindruckend eigene Erzählweise«
(Frank Meyer, DLF Kultur Lesart, 08.01.2026)
»›Das Gewicht der anderen‹ ist hohe Kunst, ein Sprachmeisterwerk, brillant übersetzt von Sarah Rauchfuß«
(Gerrit Wustmann, ROCKS – Das Magazin für Classic Rock, 26.01.2026)
»Die Sprache ist der eigentliche Protagonist dieses Romans. (…) Der Autor benutzt die Sprache wie ein Dirigent und macht den Leser, die Leserin zu seinem Orchester.«
(Gerrit Wustmann, Plan B – Der Bücherpodcast, 03.05.2026)
»(Es ist) die Schreibweise dieses Romans, die den Leser an die Geschichte fesselt. Darin besteht auch die große Kunst von Bahram Moradi: eine Geschichte, deren Inhalt abschreckt, eine Wahrheit, von der man eigentlich nichts wissen will, so zu erzählen, dass man nicht anders kann, als weiterzulesen.«
(Fokke Joel, neues Deutschland, 05.06.2026)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Herausgeber

Sarah Rauchfuss

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

20,1/12,8/3,6 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

sangini-ye digaran

Übersetzt von

Sarah Rauchfuss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5912-3

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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Zwischen Kellerwänden und Erinnerungsschmerz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.02.2026

Bewertungsnummer: 3038082

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal fühlt sich ein Roman nicht wie eine Geschichte an, sondern wie ein Gewicht auf der Brust, das man beim Lesen freiwillig trägt. Genau so ein Buch ist Das Gewicht der anderen – unbequem, düster und trotzdem unmöglich aus der Hand zu legen. Mitten hinein in ein Iran der frühen Achtziger geworfen zu werden, ohne Schutz, ohne Abstand, macht etwas mit einem. Die Haft, die Gewalt, diese absurde Normalität des Schreckens – all das liest sich nicht sensationell, sondern erschreckend ruhig. Gerade diese Ruhe trifft härter als jede explizite Brutalität. Während Peyman versucht zu überleben, ertappt man sich selbst dabei, nach kleinen Momenten von Humor zu suchen, nur um kurz Luft zu holen. Und genau das macht der Text so stark: Er zeigt, wie Menschen selbst im Grauen noch Mensch bleiben wollen. Besonders hängen bleibt dieses Verschmelzen von erwachsenem Ich und dreizehnjährigem Jungen. Da sitzt kein klassischer Held im Keller, sondern jemand, der versucht, überhaupt erst eine eigene Identität zu finden. Das ist leise, zerbrechlich und gleichzeitig von einer Wucht, die noch lange nachhallt. Kein Buch für nebenbei, eher eines für stille Abende, an denen man bereit ist, sich wirklich berühren zu lassen. Perfekt ist es nicht – manche Passagen fordern Geduld und lassen einen bewusst stolpern. Aber vielleicht muss Literatur über Gewalt genau das tun. Wehtun, damit man nicht vergisst. Und genau deshalb bleibt dieses Buch hängen wie ein Satz, den man Tage später immer noch im Kopf wiederholt.

Zwischen Kellerwänden und Erinnerungsschmerz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.02.2026
Bewertungsnummer: 3038082
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal fühlt sich ein Roman nicht wie eine Geschichte an, sondern wie ein Gewicht auf der Brust, das man beim Lesen freiwillig trägt. Genau so ein Buch ist Das Gewicht der anderen – unbequem, düster und trotzdem unmöglich aus der Hand zu legen. Mitten hinein in ein Iran der frühen Achtziger geworfen zu werden, ohne Schutz, ohne Abstand, macht etwas mit einem. Die Haft, die Gewalt, diese absurde Normalität des Schreckens – all das liest sich nicht sensationell, sondern erschreckend ruhig. Gerade diese Ruhe trifft härter als jede explizite Brutalität. Während Peyman versucht zu überleben, ertappt man sich selbst dabei, nach kleinen Momenten von Humor zu suchen, nur um kurz Luft zu holen. Und genau das macht der Text so stark: Er zeigt, wie Menschen selbst im Grauen noch Mensch bleiben wollen. Besonders hängen bleibt dieses Verschmelzen von erwachsenem Ich und dreizehnjährigem Jungen. Da sitzt kein klassischer Held im Keller, sondern jemand, der versucht, überhaupt erst eine eigene Identität zu finden. Das ist leise, zerbrechlich und gleichzeitig von einer Wucht, die noch lange nachhallt. Kein Buch für nebenbei, eher eines für stille Abende, an denen man bereit ist, sich wirklich berühren zu lassen. Perfekt ist es nicht – manche Passagen fordern Geduld und lassen einen bewusst stolpern. Aber vielleicht muss Literatur über Gewalt genau das tun. Wehtun, damit man nicht vergisst. Und genau deshalb bleibt dieses Buch hängen wie ein Satz, den man Tage später immer noch im Kopf wiederholt.

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