Produktbild: Rosenemil

Rosenemil Roman

1

40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Christian Klein

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/3,8 cm

Gewicht

624 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5873-7

Beschreibung

Rezension

»Ein beeindruckendes Narrativ urbaner Vitalität, das Leid und Freud gleichermaßen berücksichtigt.«
(Hans-Dieter Grünefeld, Buchkultur, 01/2026)
»(ein) fulminantes Großstadt-Epos (…) Wer den ›Rosenemil‹ nicht kennt, der kennt Berlin nicht.«
(Tobias Schwartz, Berliner Morgenpost, 07.03.2026)
»Der Roman zeichnet ein realistisches Bild der Berliner Unterwelt und der wilhelminischen Epoche zur Zeit der Jahrhundertwende – gespickt mit viel Witz und Humor.«
(Manfred Orlick, Literaturkritik.de, 08.05.2026)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Christian Klein

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/3,8 cm

Gewicht

624 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5873-7

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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Ein Berlin Roman mit Dreck, Herz und Absturz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3148109

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin, 1903, schmutzige Straßen, schiefe Gestalten und mittendrin Emil Lehmann, der als Rosenemil irgendwie versucht, durchs Leben zu kommen. Klingt erstmal nach altem Klassiker, riecht aber beim Lesen eher nach kaltem Rauch, Hinterzimmer, nassem Pflaster und diesem unguten Gefühl, dass gleich jemand eine richtig schlechte Entscheidung trifft. Georg Hermann nimmt einen nicht an die Hand, er schubst einen eher direkt in diese Berliner Unterwelt hinein. Da stehen Ganoven, Zuhälter, Prostituierte und kleine Glücksritter nicht dekorativ herum, sondern wirken erschreckend lebendig. Man merkt schnell, hier wird nichts weichgespült. Das ist rau, beobachtend, manchmal bitter und trotzdem seltsam schön erzählt. Rosenemil selbst ist keine Figur, die man einfach nur mag oder verurteilt. Genau das macht ihn spannend. Da ist dieser Wunsch nach Aufstieg, nach Bedeutung, nach einem besseren Platz im Leben. Und gleichzeitig spürt man schon früh, dass dieser Weg nicht nach oben führt, sondern eher mit Karacho in den Abgrund. Innerlich sitzt man da und denkt: Junge, lass es. Aber natürlich hört er nicht. Besonders stark ist die Atmosphäre. Dieses alte Berlin lebt hier nicht wie eine hübsche Postkarte, sondern wie ein dreckiges, lautes, trauriges Biest. Der Stil ist anspruchsvoll, aber nicht trocken. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man ein echtes Stück Literatur mit Kante, Dreck unter den Fingernägeln und erstaunlich viel Herzschmerz zwischen den Zeilen. Für mich ein intensiver Berlin Roman, der nicht kuschelt, sondern zeigt, wie schnell ein Mensch zwischen Hoffnung, Milieu und falschen Entscheidungen verloren gehen kann.

Ein Berlin Roman mit Dreck, Herz und Absturz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3148109
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin, 1903, schmutzige Straßen, schiefe Gestalten und mittendrin Emil Lehmann, der als Rosenemil irgendwie versucht, durchs Leben zu kommen. Klingt erstmal nach altem Klassiker, riecht aber beim Lesen eher nach kaltem Rauch, Hinterzimmer, nassem Pflaster und diesem unguten Gefühl, dass gleich jemand eine richtig schlechte Entscheidung trifft. Georg Hermann nimmt einen nicht an die Hand, er schubst einen eher direkt in diese Berliner Unterwelt hinein. Da stehen Ganoven, Zuhälter, Prostituierte und kleine Glücksritter nicht dekorativ herum, sondern wirken erschreckend lebendig. Man merkt schnell, hier wird nichts weichgespült. Das ist rau, beobachtend, manchmal bitter und trotzdem seltsam schön erzählt. Rosenemil selbst ist keine Figur, die man einfach nur mag oder verurteilt. Genau das macht ihn spannend. Da ist dieser Wunsch nach Aufstieg, nach Bedeutung, nach einem besseren Platz im Leben. Und gleichzeitig spürt man schon früh, dass dieser Weg nicht nach oben führt, sondern eher mit Karacho in den Abgrund. Innerlich sitzt man da und denkt: Junge, lass es. Aber natürlich hört er nicht. Besonders stark ist die Atmosphäre. Dieses alte Berlin lebt hier nicht wie eine hübsche Postkarte, sondern wie ein dreckiges, lautes, trauriges Biest. Der Stil ist anspruchsvoll, aber nicht trocken. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man ein echtes Stück Literatur mit Kante, Dreck unter den Fingernägeln und erstaunlich viel Herzschmerz zwischen den Zeilen. Für mich ein intensiver Berlin Roman, der nicht kuschelt, sondern zeigt, wie schnell ein Mensch zwischen Hoffnung, Milieu und falschen Entscheidungen verloren gehen kann.

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