Auf der Jagd nach dem Papierphönix Kurara und ihre Freund*innen sind dem Angriff der Prinzessin entkommen, deren Wunsch, sie als ihre eigenen menschlichen Shikigami zu kontrollieren und zu befehligen, ein Schicksal schlimmer als der Tod wäre. Auf ihrer Reise durch die Wälder und über die Meere von Mikoshima erreichen sie schließlich den Großen Strom, wo ihr altes Luftschiff - und alte Feinde - auf sie warten. Beide Parteien suchen das größte Shikigami von allen: Suzaku, einen Papierphönix. Aber wird er gerettet - oder vernichtet?
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Schafft es Kurara, die Shikigami zu befreien?
summersoul am 06.01.2026
Bewertungsnummer: 2693921
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Kurara ist eine starke Protagonistin, die wegen ihres großen Sinns für Gerechtigkeit, ihres Einfühlungsvermögens und ihres starken Willens auf einigen Gegenwind stößt. Ich fand es beeindruckend, wie sie sich dennoch nicht von ihrem Plan, einen Weg zu finden, um die Shikigam zu befreien, abbringen ließ. Zumal sie in diesem Band einiges über ihre Vergangenheit erfährt, was sie ziemlich erschüttert, was man deutlich merkt. Zudem geraten Kurara, Haru, Tomoe und Sayo immer wieder in brenzlige Situationen und müssen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt.
Die Idee rund um die Shikigami, die Gestalter und die Papiermagie hat mir gefallen. Ich fand es interessant, mehr über die Shikigami, ihre Entstehung und ihre Geschichte zu erfahren. Dabei gab es einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen und zum Nachdenken anregen. Zumal in diesem Band immer deutlicher wird, was es mit einem Shikigami macht, an einen Gestalter gebunden zu sein.
Aus Haru bin ich die ganze Zeit ehrlich gesagt nicht schlau geworden. Er scheint viel mehr zu wissen, als er Kurara sagt, und irgendwie seine eigenen Pläne zu verfolgen. Ich war mir nie ganz sicher, ob Kurara ihm wirklich vertrauen kann oder er sich irgendwann gegen sie wendet, wenn sie nicht das macht, was er von ihr erwartet. Ich finde, man spürt den Riss in ihrer Beziehung immer deutlicher und wie sich diese immer mehr in ein Pulverfass verwandelt.
Fazit:
Eine spannende und magische Geschichte, in der wir Kurara auf ihrem Weg begleiten, eine Möglichkeit zu finden, die Shikigami zu befreien. Ich habe Kurara, Haru, Tomoe und Sayo gerne auf diesem Weg begleitet, der einige Herausforderungen für sie bereithält und auf dem sie immer wieder in brenzlige Situationen geraten. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt. Zudem war ich mir nie sicher, ob Kurara Haru noch vertrauen kann oder ob er sich irgendwann gegen sie wendet. Die Idee rund um die Shikigami, die Gestalter und die Papiermagie hat mir gefallen und ich fand es interessant, mehr über die Shikigami, ihre Entstehung und ihre Geschichte zu erfahren, die einige Überraschungen mit sich brachte.
Origami-Magie trifft auf Herzschmerz und freche Dialoge
Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 23.11.2025
Bewertungsnummer: 2661488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Ritt — und das schon auf den ersten Seiten. Rebel Fire packt einen bei der Kehle, bevor man richtig Luft holen kann. Kurara ist keine passable Heldin zum Anlehnen, sie ist eine, bei der man die Fingernägel an der Seitenkante mitliest; clever, scharf, und trotzdem so verletzlich, dass der eigene Herzschlag mit ihr mitläuft (ja, das passiert mir selten bei Jugendfantasy).
Beim Lesen auf dem Sofa: Tochter wedelt mit dem Tablet, flüstert „Nicht schon wieder ein Cliffhanger!“ — und lacht dann fies, als der nächste Drop kommt. Kurze Pause. „Waaas? Du hast doch nicht wirklich…?“ — Ich: „Doch. Und jetzt drück die Stelle nicht weg!“ Solche Buddyread-Momente machen das Buch erst richtig groß: gemeinsames Schnaufen, Augenrollen, und dieses kleine triumphale „Ha! Hab ich’s doch gewusst“ nach jeder überraschenden Wendung.
Die Welt aus Papiermagie und Luftschiffen ist liebevoll ausgearbeitet — keine überladene Karte, sondern spürbare Details: das Rascheln von Papierflügeln, der Ölgeruch in Maschinenräumen, das Knirschen von Geheimnissen unter den Sohlen. Action kommt punktgenau, die Kämpfe sind klar choreografiert und jederzeit lesbar (auch für ungeduldige Mitleser). Die Autorin baut Spannung wie ein Origami-Meister: Falten für Falten, bis plötzlich ein Phönix daraus auffliegt.
Humor sitzt an den richtigen Stellen, oft dunkel und trocken, manchmal albern — genau die Mischung, bei der man laut auflacht und sich kurz darauf wieder die Augen reibt. Emotional trifft das Buch stark, ohne ins Rührstück abzudriften. Das Ende lässt Hoffnung glimmen und gleichzeitig die Zähne knirschen — perfekt für Band zwei.
Kurz gesagt: Wer Luftschiffe, clevere Protagonistinnen und magische Konsequenzen mag, sollte dieses Buch einplanen. Buddyread-Pflicht mit nervigen, liebenswerten Mitlesern inklusive.
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