George Eliot - Sämtliche Romane Adam Bede, Die Mühle am Floß, Silas Marner, Romola, Felix Holt - der Radikale, Middlemarch, Daniel Deronda
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
54248
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.04.2025
Verlag
E-artnowSeitenzahl
4527 (Printausgabe)
Dateigröße
4818 KB
Übersetzt von
Julius Frese + weitere
Sprache
Deutsch
EAN
4099994065832
In ihrem ersten großen Werk, Roman "Adam Bede", begegnen wir dem jungen Schreiner Adam, dessen tugendhafte, zugleich leidenschaftliche Natur ihn in moralische und emotionale Konflikte verwickelt, als er sich in die schöne, aber leichtfertige Hetty Sorrel verliebt. Eliot zeichnet hier nicht nur ein genaues Bild des ländlichen Englands, sondern untersucht auch tiefgründig Themen wie Verantwortung, Schuld und Erlösung.
In ihrem umfassenden Gesellschaftsroman "Middlemarch", der in einer fiktiven englischen Provinzstadt angesiedelt ist, entwirft Eliot ein breites Panorama menschlicher Sehnsüchte und gesellschaftlicher Dynamiken. Im Zentrum steht die intelligente und idealistische Dorothea Brooke, deren Streben nach geistiger Erfüllung und sozialem Fortschritt sie immer wieder an Grenzen stoßen lässt. Ihre Ehe mit dem kalten Gelehrten Casaubon und ihre spätere Zuneigung zu Will Ladislaw reflektieren Eliots Interesse an der Emanzipation und Selbstverwirklichung von Frauen sowie an den komplexen Mechanismen gesellschaftlichen Wandels.
"Die Mühle am Floß" schildert eindringlich das bewegende Schicksal der Geschwister Maggie und Tom Tulliver, deren tragisches Leben von familiären Spannungen und gesellschaftlichen Zwängen geprägt ist. "Silas Marner" hingegen präsentiert die berührende Geschichte eines Außenseiters, der durch das Findelkind Eppie wieder ins gesellschaftliche Leben integriert wird. In "Romola" wiederum versetzt Eliot ihre Leserschaft ins Florenz der Renaissance, wo politische Intrigen und persönliche Dramen kunstvoll miteinander verflochten werden. "Felix Holt, der Radikale" thematisiert politische Reformbewegungen und die damit verbundenen moralischen Herausforderungen anhand des idealistischen Titelhelden. Der Roman "Daniel Deronda" behandelt eindrucksvoll Identitätsfragen und jüdische Kultur, indem der Protagonist seine wahre Herkunft und damit verbundenen Verantwortlichkeiten entdeckt.
Die Romane von George Eliot bewahren ihre Aktualität durch ihre zeitlosen Einsichten in das menschliche Wesen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und moralischen Fragen, die auch heute noch relevant sind. Ihre Figuren bewegen und inspirieren die Leser durch ihre authentischen und oft leidvollen Erfahrungen, ihre moralischen Konflikte und ihren Mut zur Veränderung. Eliots Werk ist deshalb nicht nur ein Spiegelbild ihrer eigenen Epoche, sondern auch ein bleibendes literarisches Erbe, das Generationen von Lesern prägt und zum Nachdenken über fundamentale Aspekte menschlicher Existenz anregt.
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