Produktbild: Das Haus der Gefühle

Das Haus der Gefühle Warum Zukunft Herkunft braucht

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39319

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

14866 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921914

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

39319

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

14866 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921914

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  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    10.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Einfluss der Gefühls- auf die politische Lage

    Seit ich Harald Welzer erstmals sah, stelle ich immer wieder erstaunt fest, wie recht er mit vielen seiner Aussagen bzw. Ansichten hat. Wenn er nun also ein Buch vorlegt, das sich mit dem „Befinden“ unserer Demokratie auseinanderzusetzen scheint, kann das nur spannend sein. In „Das Haus der Gefühle“ geht er von der Prämisse aus, dass menschliche Gefühle einer Behausung gleichen – und wie man wohnt, entscheidet man. Das Bild ist bestechend, vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich Menschen wohnen. Allerdings ist die Behausung so manchen Wählers (denn um die geht es letztlich, wenn man vom Bild des „Gefühlshauses“ zur Demokratie und ihrem Zustand kommen will) etwas in die Jahre gekommen: Es zieht und regnet auch bei einzelnen durchs Dach – zumindest scheint es so (oder was sonst besagen die Flecken auf dem Boden?). Und so wie man von (gefühlten) Feststellungen zu einem Dachboden auf den Zustand des Daches schließt, geschieht es mit der Politik; wir rufen bloß keinen Dachdecker bzw. wäre der schwer zu finden … „Das Haus der Gefühle“ zu beschreiben, ist nicht einfach, da es kein klassisches Sachbuch ist, das einem bestimmten Thema mit Analyse, Hypothesen usw. nachgeht, sondern einer Art Rundgang durch Situationen aus Welzers Gefühlsleben gleicht, wobei er seiner Leserschaft Erkenntnisse aus Psychologie (etwa Bindungstheorie), Neurowissenschaft und Soziologie mitgibt. Es geht um Klassenzimmer, Kneipen und Bars, Inseln mit und ohne Resonanz und den Blick versperrende Palmen (und eine erstaunlich einfache Lösung), wie sehr wir verhaftet sind in unseren Denkweisen, die wir „mit der Muttermilch“ aufgesogen haben, wie Sorgen, Ängste usw. uns beeinflussen (und wir doch irgendwie auf die Statik des bröckelnden Hauses vertrauen) bzw. was wir ihnen entgegensetzen können. Wer sich auf das Konzept einlassen kann, wird einiges über die menschliche Gefühllandschaft bzw. -architektur lernen und sich mehr als einmal ertappt fühlen bzw. sich hinterfragen: Was ist Gewissheit, was „nur“ ein Gefühl bzw. woher kommt es? Wegen des „Erzählkonzepts“ liest sich das Buch weniger flüssig als sonstige von Welzers Werken – in seiner Analyse dürfte er dennoch recht haben, weshalb ich „Das Haus der Gefühle“ wohl ein andermal nochmal hervorkramen werde, weil es zwar ein intelligentes Buch ist, zurzeit aber meine „Gefühlswellenlänge“ nicht trifft – womit ich wohl schon etwas daraus mitgenommen habe.

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