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Autobiografie meines Körpers Besondere Ausstattung: ausgestanzter Schutzumschlag mit bedrucktem Einband

6

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49393

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,9 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Autobiografie van mijn lichaam

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397561-1

Beschreibung

Rezension

In verästelten Episoden erzählt Lize Spit gewohnt gekonnt vom Versuch, eine toxische Familiendynamik aufzubrechen. ("Flow")
Hart, aber gut! ("Aachener Zeitung")
[...] ein Buch, das einen wirklich beschäftigt und [...] seinen Wert genau dadurch hat [...], ein absolut lohnendes Buch ("rbb radio 3")
Eine der besten zeitgenössischen Autorinnen ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

49393

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,9 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Autobiografie van mijn lichaam

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397561-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Was für eine ehrliche Auseinandersetzung

Bewertung aus Villach am 26.01.2026

Bewertungsnummer: 3025219

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem persönlichen und berührenden Roman erzählt Lize Spit von der Krebserkrankung ihrer Mutter und ihrer eigenen chronischen Erkrankung als Typ 1 Diabetikerin. Besonders aber geht es um die Mutter-Tochter-Beziehung. Als die Mutter per Mail ihren vier Kindern fast emotionslos mitteilte, dass bei ihr ein Speiseröhrenkrebs diagnostiziert wurde, war der Autorin bewusst, dass ihre Mutter schon lange etwas bemerkt haben musste, jedoch nichts sagte oder unternahm, weil sie ihr Leben lang für sich nie etwas beanspruchte. Zu Beginn bestand noch die Hoffnung, dass die Mutter den Krebs besiegt, aber es stellte sich bald heraus, dass es sich um eine aggressive Variante handelte. Der Roman erzählt von der Leidensgeschichte der Mutter, den Chemos, Bestrahlungen und den Krankenhausaufenthalten, von dem nicht mehr Essen und Trinken und am Ende nicht einmal mehr den eigenen Speichel schlucken können. Die Tochter erinnert sich in Episoden zurück an ihre Kindheit. Es gab wenige Berührungen, Nähe oder in den Arm genommen werden. Auch wurde über viele Themen nicht gesprochen. Sie war jedoch eine Mutter, die sich sorgte und kümmerte, um Lize und ihre drei Geschwister. Die Mutter litt auch an einer Alkoholkrankheit, die vermutlich mitverantwortlich für den Speiseröhrenkrebs war. Lize Spit berichtet über den Zusammenhalt der Geschwister, über die Trennung der Mutter vom Vater kurz vor der Diagnose, weil sie einen anderen Mann lieben lernte. Mich hat das Buch fast dazu gezwungen, über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken. Wie würde ich mit so einer Diagnose, mit so einem Leidensweg und dem unmittelbar bevorstehenden Tod umgehen? Und wie schafft man so etwas intellektuell zu verarbeiten? Gleichzeitig zwang mich der Roman aber auch nachzudenken, wie es mir als Tochter gehen würde, wenn meine Mutter so krank wäre. Ich weiß nicht, wem ich das Buch empfehlen soll - daher die Frage: Wer möchte sich mit diesem Tabuthema intensiv auseinandersetzen? Ich bin jedenfalls schwer imponiert von diesem Roman und wünsche mir, dass ganz viele Leser*innen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Was für eine ehrliche Auseinandersetzung

Bewertung aus Villach am 26.01.2026
Bewertungsnummer: 3025219
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem persönlichen und berührenden Roman erzählt Lize Spit von der Krebserkrankung ihrer Mutter und ihrer eigenen chronischen Erkrankung als Typ 1 Diabetikerin. Besonders aber geht es um die Mutter-Tochter-Beziehung. Als die Mutter per Mail ihren vier Kindern fast emotionslos mitteilte, dass bei ihr ein Speiseröhrenkrebs diagnostiziert wurde, war der Autorin bewusst, dass ihre Mutter schon lange etwas bemerkt haben musste, jedoch nichts sagte oder unternahm, weil sie ihr Leben lang für sich nie etwas beanspruchte. Zu Beginn bestand noch die Hoffnung, dass die Mutter den Krebs besiegt, aber es stellte sich bald heraus, dass es sich um eine aggressive Variante handelte. Der Roman erzählt von der Leidensgeschichte der Mutter, den Chemos, Bestrahlungen und den Krankenhausaufenthalten, von dem nicht mehr Essen und Trinken und am Ende nicht einmal mehr den eigenen Speichel schlucken können. Die Tochter erinnert sich in Episoden zurück an ihre Kindheit. Es gab wenige Berührungen, Nähe oder in den Arm genommen werden. Auch wurde über viele Themen nicht gesprochen. Sie war jedoch eine Mutter, die sich sorgte und kümmerte, um Lize und ihre drei Geschwister. Die Mutter litt auch an einer Alkoholkrankheit, die vermutlich mitverantwortlich für den Speiseröhrenkrebs war. Lize Spit berichtet über den Zusammenhalt der Geschwister, über die Trennung der Mutter vom Vater kurz vor der Diagnose, weil sie einen anderen Mann lieben lernte. Mich hat das Buch fast dazu gezwungen, über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken. Wie würde ich mit so einer Diagnose, mit so einem Leidensweg und dem unmittelbar bevorstehenden Tod umgehen? Und wie schafft man so etwas intellektuell zu verarbeiten? Gleichzeitig zwang mich der Roman aber auch nachzudenken, wie es mir als Tochter gehen würde, wenn meine Mutter so krank wäre. Ich weiß nicht, wem ich das Buch empfehlen soll - daher die Frage: Wer möchte sich mit diesem Tabuthema intensiv auseinandersetzen? Ich bin jedenfalls schwer imponiert von diesem Roman und wünsche mir, dass ganz viele Leser*innen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Eine große Erzählerin und ihr mutiger Blick auf das Ungesagte

darkola77 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.12.2025

Bewertungsnummer: 2687888

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Intensiv und nah. Und in seiner Offenheit erschütternd. „Autobiografie meines Körpers“ wagt die Grenzen des Schweigens und der Scham einzureißen und mit klarer, direkter Sprache zum Ausdruck zu bringen, was für die Ich-Erzählerin Jahrzehnte im Verborgenen war. Verschwiegen wurde vor sich selbst und der Außenwelt. Als Lize eine E-Mail ihrer Mutter erhält, in welcher diese mit knappen Worten bekannt gibt, schwer an Krebs erkrankt zu sein, setzt diese Nachricht einen Prozess in Gang. Einen Prozess der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Familie, ihrer Rolle in dieser und ihrem Körper, in welchem all das Erlebte, Erlittene, Ungesagte eingeschrieben wurde. Und sich in Form von Krankheit, Zwängen und einer fehlenden Identifikation mit sich selbst bis in die erzählerische Gegenwart verfestigte. Und manifestiert in zahllosen Stunden des Zweifels, Ablehnung und einer Suche nach Liebe, Zuneigung und einem Angenommenwerden um ihrer selbst willen. Was nach außen wie eine glückliche Kindheit in einem kleinen Dorf in Belgien erscheinen konnte, war doch von dem schweren Alkoholismus der Mutter, der emotionalen Instabilität und Übergriffigkeit des Vaters und der eigenen Einsamkeit in Mitten einer Großfamilie geprägt. Den nahen Tod der Mutter vor Augen, ergreift die Ich-Erzählerin Wort und Mut, um mit ihrer Mutter doch noch in das Gespräch zu kommen und zu erfahren und aufzuarbeiten, was in der Zeit des Aufwachsens Körper und Seele niederdrückte und nie mehr verließ. Neben all der Traurigkeit und Wut entstehen so auch Helligkeit und Klarheit und eine innere Ruhe und Versöhnung, nach der Lize so lange auf der Suche war. Lize Spit ist eine der großen Erzählerinnen unserer Gegenwart. Fulminant in Wahl ihres Sujets, in ihrer Sprache, die zielgerichtet beschreibt und trifft und mit einem Mut und Entschlossenheit, hinter das Sichtbare, das vermeintlich Schöne zu schauen. Und auch das Dunkle im Tageslicht zu betrachten.

Eine große Erzählerin und ihr mutiger Blick auf das Ungesagte

darkola77 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.12.2025
Bewertungsnummer: 2687888
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Intensiv und nah. Und in seiner Offenheit erschütternd. „Autobiografie meines Körpers“ wagt die Grenzen des Schweigens und der Scham einzureißen und mit klarer, direkter Sprache zum Ausdruck zu bringen, was für die Ich-Erzählerin Jahrzehnte im Verborgenen war. Verschwiegen wurde vor sich selbst und der Außenwelt. Als Lize eine E-Mail ihrer Mutter erhält, in welcher diese mit knappen Worten bekannt gibt, schwer an Krebs erkrankt zu sein, setzt diese Nachricht einen Prozess in Gang. Einen Prozess der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Familie, ihrer Rolle in dieser und ihrem Körper, in welchem all das Erlebte, Erlittene, Ungesagte eingeschrieben wurde. Und sich in Form von Krankheit, Zwängen und einer fehlenden Identifikation mit sich selbst bis in die erzählerische Gegenwart verfestigte. Und manifestiert in zahllosen Stunden des Zweifels, Ablehnung und einer Suche nach Liebe, Zuneigung und einem Angenommenwerden um ihrer selbst willen. Was nach außen wie eine glückliche Kindheit in einem kleinen Dorf in Belgien erscheinen konnte, war doch von dem schweren Alkoholismus der Mutter, der emotionalen Instabilität und Übergriffigkeit des Vaters und der eigenen Einsamkeit in Mitten einer Großfamilie geprägt. Den nahen Tod der Mutter vor Augen, ergreift die Ich-Erzählerin Wort und Mut, um mit ihrer Mutter doch noch in das Gespräch zu kommen und zu erfahren und aufzuarbeiten, was in der Zeit des Aufwachsens Körper und Seele niederdrückte und nie mehr verließ. Neben all der Traurigkeit und Wut entstehen so auch Helligkeit und Klarheit und eine innere Ruhe und Versöhnung, nach der Lize so lange auf der Suche war. Lize Spit ist eine der großen Erzählerinnen unserer Gegenwart. Fulminant in Wahl ihres Sujets, in ihrer Sprache, die zielgerichtet beschreibt und trifft und mit einem Mut und Entschlossenheit, hinter das Sichtbare, das vermeintlich Schöne zu schauen. Und auch das Dunkle im Tageslicht zu betrachten.

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Autobiografie meines Körpers

von Lize Spit

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