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Ausgefranzt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2025

Verlag

Adakia Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,3/12,5/2,4 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911472-05-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2025

Verlag

Adakia Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,3/12,5/2,4 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911472-05-0

Herstelleradresse

adakia Verlag UG
Richard-Wagner-Platz 1
04109 Leipzig
DE

Email: marko.dietsch@adakia-verlag.de

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Tiefsinnig, surreal mit einer großen Liebe zur Literatur und zu Kafka

Bewertung am 15.09.2025

Bewertungsnummer: 2597155

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer Oliver Uschmanns Auftritte kennt (live auf Veranstaltungen, auf Social Media, in Seminaren), weiß um seine Eloquenz. Eine bekannte Radiomoderatorin hat ihn mal als „Gott der Sprache“ bezeichnet. Und wenn dieser sprachgewaltige Mann einen Roman aus Lust am Fabulieren erschafft und noch dazu Kafka-Kenner ist, dann ist klar, dass etwas Großes dabei herauskommt. Der Ich-Erzähler Joris, verschuldet, Single, war seinerzeit Bestsellerautor eines Unterhaltungsroman. Statt weiterzuschreiben, arbeitet er im Baumarkt, enttäuscht seine Prestige orientierte Mutter und fantasiert von den nackten Füßen seiner Nachbarin auf dem Campingplatz, auf dem erlebt. An einem weiteren Tag seines frustrierendes Lebens muss der große Kafka-Fan feststellen, dass von hier auf jetzt verrückterweise niemand mehr den brillanten Kafka kennt. Nach anfänglicher Verwirrung ergreift Joris seine Chance, schreibt „Der Process“ aus seiner Erinnerung und sieht sich als neuer Stern am Literaturhimmel. Was folgt ist ein Einblick in die Literaturwelt, in der Bestseller nicht unbedingt etwas mit guter Literatur zu tun haben und wie frustrierend es für Autor*innen sein kann, Fuß fassen zu wollen. Hierbei im Inhalt zu bemerken: unverkennbar Uschmanns Knowhow über den Literaturbetrieb, sowohl als Autor als auch als Ghostwriter und Agent. Was folgt (ohne zu spoilern) ist bizarr, mitreißend und gespickt mit Anspielungen auf Kafkas Werken und mit Ausflügen in andere Werke des Autors. Ein Was-wäre-wenn-Paralleluniversum entsteht und in den Verstrickungen von Traum und Wirklichkeit weiß Joris endlich, was er im Leben will. Das Buch ist ein Fest für alle, die exzellente Literatur jenseits des Mainstreams lieben und sich mehr Vielfalt auf dem Buchmarkt wünschen, die Dank unabhängiger Verlage wie dem adakia Verlag erhalten bleibt. Wir als Leser*innen können das unterstützen und unabhängige Bücher kaufen und bekannt machen.

Tiefsinnig, surreal mit einer großen Liebe zur Literatur und zu Kafka

Bewertung am 15.09.2025
Bewertungsnummer: 2597155
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer Oliver Uschmanns Auftritte kennt (live auf Veranstaltungen, auf Social Media, in Seminaren), weiß um seine Eloquenz. Eine bekannte Radiomoderatorin hat ihn mal als „Gott der Sprache“ bezeichnet. Und wenn dieser sprachgewaltige Mann einen Roman aus Lust am Fabulieren erschafft und noch dazu Kafka-Kenner ist, dann ist klar, dass etwas Großes dabei herauskommt. Der Ich-Erzähler Joris, verschuldet, Single, war seinerzeit Bestsellerautor eines Unterhaltungsroman. Statt weiterzuschreiben, arbeitet er im Baumarkt, enttäuscht seine Prestige orientierte Mutter und fantasiert von den nackten Füßen seiner Nachbarin auf dem Campingplatz, auf dem erlebt. An einem weiteren Tag seines frustrierendes Lebens muss der große Kafka-Fan feststellen, dass von hier auf jetzt verrückterweise niemand mehr den brillanten Kafka kennt. Nach anfänglicher Verwirrung ergreift Joris seine Chance, schreibt „Der Process“ aus seiner Erinnerung und sieht sich als neuer Stern am Literaturhimmel. Was folgt ist ein Einblick in die Literaturwelt, in der Bestseller nicht unbedingt etwas mit guter Literatur zu tun haben und wie frustrierend es für Autor*innen sein kann, Fuß fassen zu wollen. Hierbei im Inhalt zu bemerken: unverkennbar Uschmanns Knowhow über den Literaturbetrieb, sowohl als Autor als auch als Ghostwriter und Agent. Was folgt (ohne zu spoilern) ist bizarr, mitreißend und gespickt mit Anspielungen auf Kafkas Werken und mit Ausflügen in andere Werke des Autors. Ein Was-wäre-wenn-Paralleluniversum entsteht und in den Verstrickungen von Traum und Wirklichkeit weiß Joris endlich, was er im Leben will. Das Buch ist ein Fest für alle, die exzellente Literatur jenseits des Mainstreams lieben und sich mehr Vielfalt auf dem Buchmarkt wünschen, die Dank unabhängiger Verlage wie dem adakia Verlag erhalten bleibt. Wir als Leser*innen können das unterstützen und unabhängige Bücher kaufen und bekannt machen.

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von Oliver Uschmann

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