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Die Schneiderei in der Fliedergasse - Neue Hoffnung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,5 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71028-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,5 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71028-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller zweiter Teil

    Die Schneiderei in der Fliedergasse - NEUE HOFFNUNG ist der zweite Teil. Teil eins trug den Untertitel GROSSE TRÄUME. Susanne studiert mittlerweile Jura und Leonard arbeitet kreativ. Endlich können sie ihre gewünschten Freiheiten ausleben. Dennoch gibt es bezüglich der Familienschneiderei noch immer finanzielle Probleme, die es gilt zu beseitigen. Die beiden wollen daher den Vater suchen, der nie etwas von seinen Kindern wissen wollte. In Frankreich lernen sich Susanne und Pascal kennen und ... Nein, dass verrate ich euch nicht, lest selbst !!! Der Prolog entführt uns in das Jahr 1956 und weiter geht es im mit Kapitel eins in den Oktober des Jahres 1977. Der Epilog wiederum ist im Jahr 1983 angesiedelt. Ich fand die Geschichte wieder extrem gelungen. Die Charaktere wurden in ihrem Tun und ihrer Gefühlswelt sehr lebendig dargestellt, ebenso wie die Szenen, die ich mir vor meinem geistigen Auge sehr gut vorstellen konnte. Die Anknüpfung an den vorhergehenden Band ist perfekt gelungen. Mir hat die gesamte Geschichte in ihrer Entwicklung sehr gut gefallen. Sie liest sich locker und kurzweilig und man fühlt sich wohl darin. #katharinaoswald #fischerverlag #dieschneidereiinderfliedergasse #neuehoffnung #heidizengerling

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    09.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbarer Abschlussband !!!

    Nahtlos schließt sich dieser zweite Band der Dilogie rund um die Zwillinge Susanne und Leonard an den Vorgängerband an. Meine kleine Sorge, ich könnte nicht wieder in die Geschichte rein finden, nachdem es doch schon ein Weilchen her war, dass ich den ersten Teil gelesen hatte, war somit vollkommen unbegründet. Ein toller Einstieg bot der Prolog aus dem Jahr 1956, der mich als Leserin sofort damit abholte, wie die Geschichte und somit das Zwillingspärchen, entstanden waren. In der Gegenwart, im Jahr 1977, kämpfen Susanne und Leonard gemeinsam mit ihrer Mutter leider immer noch um den Erhalt der kleinen Schneiderei, der nicht nur ihre Lebensgrundlage bildet, sondern auch mit vielen Erinnerungen verknüpft ist. Die Stadt Tübingen ist dabei gnadenlos in ihren Bestrebungen um eine authentische Sanierung und Unterstützung scheint für die Familie dabei keine in Sicht. Also wagt die Mutter verzweifelt den verhassten Schritt und kontaktiert den leiblichen Vater der Zwillinge. Erst als sich die bisher unbekannte Colette einschaltet, kommen mehr Steine ins Rollen, als alle je für möglich gehalten hätten… Wie schon im ersten Teil, behandelt das sympathische Autorinnenduo bestehend aus Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, die sich hinter dem Namen Katharina Oswald verbergen, aktuelle Themen der 1970er Jahre und beschert dem Roman dadurch eine authentische Kulisse. Die kleine Zeitreise in die beiden wunderbaren Städte Tübingen und Straßburg ließen mich tief eintauchen in die Geschichte, sind sie mir doch beide bestens bekannt und sehr von mir geliebt. Auch konnte ich mir die Musik der französischen Band wunderbar vorstellen, bin ich doch selbst mit Mike Oldfield und Emerson, Lake and Palmer und Co. großgeworden und auch die politischen Proteste der Studenten sind mir noch in vager Erinnerung. Die meiner Meinung nach sehr realistischen Gedankengänge der Zwillinge sind gut nachvollziehbar und die junge Verliebtheit der Beiden setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. „Die Schneiderei in der Fliedergasse“ ist ein Wohlfühlroman mit warmherzigem Schreibstil, der dennoch mit überraschend viel Tiefgang punkten kann. Von mir gibt es deshalb wohlverdiente und funkelnde fünf Sterne. Gut gemacht, Mädels, freue mich schon heute auf das nächste Buch aus eurer Feder!

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner Abschluss

    Susanne darf endlich Jura studieren und Leonard arbeitet in der Schneiderei kreativ. Doch über allem hängt das Damoklesschwert Renovierung. Die Kosten übersteigen die Finanzen der Familie. Mittlerweile hat sich ihre Mutter dazu durchgerungen Henri um Geld zu bitten. Als keine Antwort kommt, machen auch die Zwillinge auf nach Straßburg um Henri zu finden. In Straßburg finden sie ihn erstmal nicht, dafür aber neue Freunde. Mir hat der Abschluss der Dilogie genauso gut gefallen wie der erste Teil. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und schreitet zügig voran. Vielleicht hätte man manches etwas mehr ausführen können, denn das mit der Förderung beispielweise habe ich beim Land nicht ganz verstanden oder auch die Ängste über den möglichen Verlust des Hauses kamen nicht ganz bei mir an. Aber ich fand toll wie die Charaktere sich entwickeln. Auch die neuen Personen haben die Geschichte bereichert. Ich fand den Einblick in das Tübingen der 70er Jahre sehr spannend. Es ist eine Zeit aus der man weniger liest. Ich mochte die Offenheit vieler Menschen im Buch und gleichzeitig auch deren Sorglosigkeit.

  • clematis

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Moral

    „Wenn deine Prinzipien einen Preis haben, dann sind es keine wahren Prinzipien.“ [kindle, Pos. 2011] Die zwanzigjährigen Zwillinge Susanne und Leonard gehen ihren Berufungen nach, das Mädchen studiert mit Eifer Jus, während ihr Bruder in der Schneiderei der Mutter flink ans Werk geht. Allein die von der Stadt Tübingen vorgeschriebene Renovierung des Geschäfts- und Wohnhauses wirft Probleme auf, denn dafür fehlt schlicht und einfach das Geld. Nahtlos schließt Teil 2 an den Vorgänger an, wobei das Lesevergnügen mit Vorkenntnissen bestimmt größer ist als ohne, aber auch für Neueinsteiger gibt es ausreichende Details fürs Verständnis der Handlung. Die Themen der 1970er-Jahre werden auch diesmal aufgegriffen: traditionelle Rollenbilder und deren vorsichtiges Aufbrechen, politische Proteste der (linken) Studenten oder (rechte) Burschenschafter, wodurch die fiktive Handlung eine authentische Kulisse bekommt. Die Figuren sind lebendig gezeichnet, gerne möchte man sich als Leser mit der ein oder anderen auf einen Kaffee treffen und über moralische und vernunftorientierte Entscheidungen plaudern. Eines ist klar, einfach fällt es den Zwillingen nicht, das Geld für die Hausinstandsetzung aus einer passenden Quelle aufzutreiben. Mit ihrem herzlichen Schreibstil punktet das Autorenduo Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, welches sich hinter dem Namen Katharina Oswald verbirgt, auch diesmal, die Szenen sind bildhaft und bestens vorstellbar. Ebenso realistisch stellen sich die Gedanken und Gefühle der Zwillinge dar, sodass man sich bestens in ihre Situation hineinversetzen kann, insbesondere, wenn es um die Begegnungen in Strasbourg geht. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, mit einer für die Zeit eher unüblichen Leichtigkeit fließt sogar das Thema Homosexualität ins Geschehen ein. So reiht sich ein kurzweiliges Kapitel ans andere, liefert Informationen ohne erhobenen Zeigefinger und lässt die 1970er-Jahre wieder aufleben sowie Erinnerungen hochkommen. Danke für Leonard Cohens Lied Suzanne oder die Portraits von Rosa Parks und Emma Goldmann, um nur einige stellvertretend zu nennen. Ein vordergründig locker-leichtes Buch, das aber eine Vielfalt an tiefgründigen Fragen beleuchtet und somit gleichsam unterhält und nachdenklich stimmt. Ich empfehle die beiden Bände daher sehr gerne weiter.

  • Jürg K.

    5/5

    23.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zerbrechliche familiäre Bande

    Man liest ein Roman, der auf stille, aber eindringliche Weise zeigt, wie zerbrechlich familiäre Bande sein können und wie viel Mut es braucht, sie neu zu knüpfen. Berührt hat mich, die Mischung aus Aufbruchsstimmung und innerer Zerrissenheit, die Susanne und Leonard begleitet. Beide stehen an einem Punkt im Leben, an dem sich Türen öffnen, aber gleichzeitig alte Schatten länger werden. Susanne darf endlich Jura studieren, ein Traum, der ihr lange verwehrt blieb. Leonard wiederum findet in seiner kreativen Arbeit eine Freiheit, die er nie kannte. Und doch liegt über allem die Last der Familienschneiderei, die wie ein Erbstück aus einer anderen Zeit wirkt, wertvoll, aber schwer zu tragen. Der Roman zeigt sehr feinfühlig, wie finanzielle Sorgen nicht nur den Alltag, sondern auch das Selbstbild prägen. Die Schneiderei ist nicht nur ein Betrieb, sondern ein Symbol für Herkunft, Verantwortung und die Frage, ob man das Leben der Eltern weiterführen muss oder ob man sich erlauben darf, eigene Wege zu gehen. In einem letzten Versuch beschliessen die beiden, ihren unbekannten französischen Vater aufzusuchen. Henri wollte bisher nie etwas mit seinen Kindern zu tun haben. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie der Roman familiäre Konflikte zeichnet. Der Roman erzählt von Verantwortung, aber auch von Freiheit. Von Tradition, aber auch von Neubeginn. Ein Buch, das zeigt, dass Familie nicht das ist, was man erbt, sondern das, was man daraus macht.

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