Das große Finale: die gefahrvolle Reise einer mutigen Frau.
Schottland, 1329: James Douglas musste dem schottischen König am Totenbett versprechen, sein Herz nach Jerusalem zu tragen. Enja macht sich gemeinsam mit ihrem Mann auf den gefährlichen Weg. Unterwegs werden sie jedoch vom Papst im Kampf gegen die Mauren zu Hilfe gerufen. Im Kampf um die Burg Teba ereilt die unerschrockene Kriegerin ein herber Schicksalsschlag. Enja sieht sich nicht nur in einer schweren Schuld, sondern wird auch von ihrer Vergangenheit eingeholt. Mit einer mutigen Reise ins Ungewisse stellt sie sich gegen ihr eigenes Schicksal.
Stimmungsvoll und voller Abenteuer: ein packendes Epos aus den schottischen Highlands.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
6 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Highland-Whisky in Buchform – ein Finale mit Wucht
Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 11.09.2025
Bewertungsnummer: 2593627
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit voller Wucht hat mich dieses Finale in die Highlands geschleudert – und zwar so, dass ich gefühlt noch heute Sand in den Schuhen habe und das Echo von Schwertklirren im Ohr. Eva Fellner packt die große Leinwand aus: Schottland, 1329, Blut, Ehre, Liebe, Treue – und mittendrin Enja, eine Frau, die mehr Rückgrat hat als so mancher gestandene Krieger. Ganz ehrlich: Wenn Netflix nicht langsam anruft, um diese Saga zu verfilmen, dann weiß ich auch nicht.
Die Story hat alles, was ich liebe: Helden, die straucheln, Entscheidungen, die wehtun, und eine Hauptfigur, die niemals ins Klischee abrutscht. Enja kämpft nicht nur gegen Feinde auf dem Schlachtfeld, sondern auch gegen ihre eigenen Dämonen. Dieser Mix aus historischem Setting, knallharten Gefechten und inneren Konflikten ist genau mein Ding. Und dann dieser Schwur um das Herz des Königs – hallo, wie episch ist das bitte? Manchmal habe ich so mitgefiebert, dass ich beinahe mein eigenes Herz festhalten musste.
Natürlich gibt es auch ordentlich Tragik, und ja, ich hatte zwischendurch Pipi in den Augen. Aber bevor das zu weichgespült klingt: Hier wird gekämpft, geschwitzt, geblutet. Fellner schafft es, historische Details so lebendig einzubauen, dass ich fast den kalten Wind über den Highlands gespürt habe. Und trotzdem bleibt das Ganze rasant und nie trocken.
Fazit: Dieses Buch ist wie ein Highland-Whisky – kräftig, vollmundig, mit ordentlich Nachhall. Wer historische Romane mit viel Action, starken Figuren und einer Prise Schicksalsdramatik liebt, wird hier glücklich. Und ich? Ich ziehe den Hut vor dieser Autorin. Das Vermächtnis ist mehr als ein Abschluss – es ist ein Denkmal.
Ein grandioses Finale.
Bewertung am 08.09.2025
Bewertungsnummer: 2590733
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meine Meinung zu Das Vermächtnis der Highlanderin
Ich war nicht bereit für dieses Finale der Buchreihe rund um Enja und die Highlands! Achtung, dies ist der 5te Band der Buchreihe – wer Band 1 bis 4 noch nicht gelesen hat, sollte dies schleunigst tun, um hier nicht gespoilert zu werden.
Die vorherigen Bücher von Eva Fellner zur Highlanderin Saga:
Die Highlanderin
Der Weg der Highlanderin
Der Clan der Highlanderin
Der Kampf der Highlanderin
Band 1 bis 4
Als James den Sandplatz in voller Rüstung betrat, konnte ich die Sonne beinahe auf meiner Haut spüren und den Schweiss und Staub, der bestimmt in der Luft lag riechen. Eva Fellner schafft es auch in diesem Band, den Leser mitten in die Geschichte hinen zu katapultieren.
Die Stimmung kam auf den ersten Seiten so gut zur Geltung und ich habe direkt mit James mitgefiebert. Wer war der schwarz gekleidete Gegner? Würde James ihn besiegen können?
Es gibt kaum eine Buchreihe, die mich sowohl vom Plot her, als auch durch die Protagonisten so gefesselt hat wie die Highlanderin Reihe.
Enja ist meine absolute Lieblingsfigur aber auch die anderen Charakteren sind mir nach so einer langen Zeit sehr ans Herz gewachsen.
So habe ich auch bei diesem Band mit Enja, Ragnar und James mitgefiebert. Es gab so einige Momente, die mich emotional zerstört haben. Viele offene Fragen wurden aber nun abschliessend beantwortet und das Ende war auf jeden Fall „Enja-würdig“.
Eva Fellner hat mit dem letzten Band der Reihe etwas unglaubliches geschafft – sie hat historische Geschichte auf so spannende Art und Weise in einen Roman hineingeflochten, dass man als Leser gar nicht mehr aus dieser Welt auftauchen wollte.
Und als Abschluss, durfte ich Eva noch drei Fragen stellen – danke dir Eva für’s beantworten.
Wie war der Schreibprozess von Band 5 für dich?
Der letzte Band der Highlanderin war mir sehr leicht gefallen. Bis auf die intensive Recherche zur Schlacht um Teba haben sich so viele Ideen noch umsetzen lassen und dementsprechend schnell hatte sich das Buch gefüllt. Mir persönlich hat ja auch der Moment sehr gut gefallen, in dem sie sich im muslimischen Lager geschlichen hat. Da waren Enja und ich im Element, die Erinnerungen ihrer Kindheit wurden geweckt. Ich liebe es, wenn Enja in den Orient eintaucht, da rieche ich förmlich den Kardamom…
Wusstest du schon immer wie es Enden soll oder hat es sich ganz anders entwickelt?
Wenn ich ein Buch beginne, habe ich keinen Plan, nur eine Ahnung, wo ich beginne und wo es enden würde. Damit mache ich alle irre, die meine Bücher planen möchten. Und entsprechend unvorhersehbar wird dann auch die Geschichte. Das ist das Schöne, ich werde tatsächlich vom Ideenreichtum meiner Figuren immer wieder selbst überrascht. Das gibt ihnen viel Leben. Nur das Ende meiner Heldin habe ich sehr bewusst gewählt. Denn ich wollte sie mit dem Leben versöhnen und ein positives Ende geben. Bei so viel Leid und Schmerz, Krankheit und Tod wollte ich die Leser in eine gute Zukunft führen.
Hast du dich von Enja „verabschiedet“? Und wie war es, so viele Jahre mit einem Buchcharakter verbunden zu sein?
Tatsächlich war es ein wehmütiges Ende für mich. Ich habe die Figren und ihre Charaktere liebgewonnen. Immerhin habe ich sie 2500 Seiten lang begleitet. Aber dadurch, dass ich jeden einzelnen auch im Buch verabschieden konnte, habe ich dann auch irgendwann losgelassen. Es ist einfach alles erzählt und ich möchte die Geschichte nicht wie einen Kaugummi ziehen. Das lässt auch wieder Platz für Neues. Und es wird definitiv wieder etwas Neues von mir geben!
Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja, nicht nur dieses Buch, sondern unbedingt die ganze Reihe! Für alle die gerne historische Geschichten mit Throne of Glass meets Outlander Feeling lesen wollen. Eine starke Protagonistin, ganz viel Liebe und Spannung!
Bewertung
Plot ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.