Produktbild: Wolfskälte

Wolfskälte Kriminalroman. Fesselndes Spannungsdebüt um eine mysteriöse Mordserie auf einer abgelegenen schottischen Insel

38

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

1412 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Wolf Tree

Übersetzt von

Michael Krug

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784283

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ePUB

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Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

1412 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Wolf Tree

Übersetzt von

Michael Krug

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784283

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  • Magnolia

    5/5

    28.11.2025

    eBook (ePUB)

    All das Unfassbare…

    George Lennox erster Eindruck von dieser winzigen, weit vor der Westküste Schottlands gelegenen Insel, ist frostig. Der Wind peitscht den Regen aufs Polizeiboot, das sie und ihr Kollege Richie auf diese unwirtliche Insel bringt. Ein tragischer Todesfall muss untersucht werden, dafür bleiben sie für ein paar Tage hier. Alan Ferguson, ein junger Mann, soll sich vom Leuchtturm der Insel zu Tode gestürzt haben, zumindest lässt sein Auffinden am Fuße des Leuchtturms darauf schließen. Laura McCluskeys Romandebüt ist eher eine ziemlich makabere Milieustudie der besonderen Art. Sie ist ganz nah an den Inselbewohnern, von denen sie schon einiges preisgibt, wenngleich keiner dieser schweigsamen, geheimnisumwitterten Gestalten zu durchschauen ist. Schroff wie die Felsen ihrer Heimat, dunkel wie die steilen Klippen kommen sie mir vor. 206 Seelen sind es, die hier auf diesem Felshaufen leben. Gleich bei Georges Ankunft gibt Kathy, die neben anderer Aufgaben auch Postmeisterin ist, ihr die Aufzeichnungen der vor langer Zeit verschollenen Leuchtturmwärter zu lesen. Was verspricht sie sich davon? Der Leuchtturm ist seit 1919 nicht mehr in Betrieb, heute dient er als heimlicher Treffpunkt für Jung und Alt. Kaum vorstellbar, dass das Schicksal dieser drei Männer mit Alans Tod zu tun haben könnte. Oder doch? Noch tappe ich völlig im Dunkeln. Dass die beiden Ermittler unerwünscht sind, bekommen sie auch hautnah zu spüren. Da ist jemand mit einer Wolfsmaske, dem George hinterherläuft, dieser Wolf jedoch im Nichts zu verschwinden scheint. Und da ist diese Stille, die sich anfühlt, als ob ein Lauscher ganz nah wäre und nur darauf lauert, zuzuschlagen – wie auch immer dies enden wird. Seltsames geschieht, verstandesmäßig nicht erklärbar, dazu dieser Aberglaube und diese unheimliche Mitgift, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Zu diesem Inselvolk passen die Witterungsverhältnisse perfekt. Karg, windgepeitscht, mit Schnee und Eis und die nächtlichen Verfolgungsjagden, hinein in den finsteren Wald, vor dem gewarnt wird, dazu die eiskalte See, die durchnässten Kleider – all dies ist so treffend geschildert, dass man beim Lesen direkt fröstelt. Es sind so einige Insulaner, die in all ihren Eigenheiten beschrieben sind, zu jedem habe ich ein Bild vor Augen. Die meisten sind ziemlich mürrisch und abweisend, andere dagegen direkt gastfreundlich. Und doch ist so manch Eindruck trügerisch. Auch George, die eigentlich Georgina heißt, jedoch die männliche Form bevorzugt, hat mit sich selbst zu kämpfen. Was genau das ist, wird dem Ende zu aufgelöst, zwischendurch sind es eher kurze Andeutungen. Alles fügt sich – irgendwie. Nicht so, wie man es vermutet hätte, aber doch nachvollziehbar. „Wolfskälte“ ist ein fesselnder Kriminalroman vor unwirtlicher Kulisse, der ein schier unfassbares Szenario aufzeigt. Die kriminalistischen Elemente sind immer spürbar und je weiter sich die Story entwickelt, desto sichtbarer wird das Unfassbare. Mich hat Laura McCluskey mit ihrem Romandebüt sofort abgeholt und mich zudem gut unterhalten.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    16.12.2025

    eBook (ePUB)

    Stürmisch, gruselig und spannend

    Wir befinden uns auf einer Insel weitab vom Festland Schottlands , viele Einwohner gibt es nicht. Das Sagen im Dorf hat der Pfarrer. George und Richie, unsere beiden Ermittler werden nicht gerade überschwänglich empfangen, sollen sie doch einen angeblichen Suizid aufklären. Laura McCluskey hat mit "Wolfskälte" einen kalten, düsteren und geheimnisvollen Krimi geschrieben, der für meinen Geschmack eher ein gruseliger Roman war, als ein Krimi. Sie versteht es mit ihrer flüssigen und leicht lesbaren Sprache richtig gut, die Stimmung auf der Insel einzufangen, der eine oder andere Schauer ist mir über den Rücken gelaufen. Und nicht nur wegen des Wetters! Das Cover passt gut zu dieser windgepeitschten Insel, vermittelt es doch perfekt Stimmung und Wetter. In der Regel sind mir Cover ziemlich egal, aber dieses passt gut! Die beiden Ermittler sind zwei völlig unterschiedliche Menschen. George (eigentlich Georgina) ist jung, zielstrebig, mutig, hat schon schlimmes erlebt. Richie ist doppelt so alt, steht kurz vor der Rente und eher der zurückhaltende Typ. George muss nicht nur sich selbst beweisen, dass sie gut ist. Dadurch begibt sie sich auch immer wieder in Gefahrensituationen. Die eingeschworene Gemeinschaft der Dorfbewohner machen es ihr zudem nicht gerade leicht. So richtig sympathisch war mir keine/r von ihnen. Alle sind rätselhaft und scheinen etwas zu verbergen! Die düstere Atmosphäre auf der Insel hat mir gut gefallen, recht schnell hatte ich Vermutungen, mit der Auflösung wurde ich trotzdem überrascht. Nicht zu fassen, was sich auf dieser Insel alles zugetragen hat! Eines ist für mich sicher: Auf dieser Insel möchte ich weder leben und auch nicht begraben sein. Warum? Das muss jeder selbst lesen und wird mir sicherlich zustimmen... Von mir gibt es gute 4 Sterne für diesen etwas anderen Krimi, dazu eine Empfehlung nicht nur für Schottlandfans!

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    3/5

    28.11.2025

    eBook (ePUB)

    es zieht sich hin

    Eilean Eadar, eine abgeschiedene Insel vor Schottland, ist unwirtlich und trotzdem leben hier etwas mehr als 200 Menschen. Vor 3 Wochen ist ein junger Mann tödlich verunglückt. Mord oder Selbstmord? Um das zu untersuchen, kommen zwei Polizisten aus Glasgow auf die Insel, Georgina Lennox, genannt George, und ihr älterer Kollege Richard Steward. Hier Ermittlungen zu führen ist keine leichte Aufgabe, denn die Einwohner sind eine verschworene Gemeinschaft und Leute vom Festland werden mit Argwohn betrachtet. Einzig Kathy MacKinnon, die Postmeisterin der Insel, kümmert sich rührend um die beiden Inspektoren. In meinen Augen war Kathy nicht nur fürsorglich, ich fand sie aufdringlich und konnte kaum Sympathien für sie entwickeln. Aber eines zeichnete sie aus: sie wusste alles über die Insel und ihre Bewohner. Irgendwie hat jeder Inselbewohner auf mich mürrisch gewirkt und krampfhaft darauf gehofft, dass die beiden Ermittler bald wieder von der Insel verschwinden. Die Autorin hat es gut verstanden, die unwirtliche Natur auf der Insel schildern. Die Kälte, die Nässe, die unwegsamen Pfade und vor allem die abweisende Bevölkerung. Nur leider ziehen sich diese Ausführungen sehr lang hin. Da ist Ausdauer beim Leser gefragt, ehe sich im letzten Drittel des Buchs endlich Puzzleteile an die richtige Stelle setzen und das Inselgeheimnis Gestalt annimmt. Erst ab da kam bei mir etwas Spannung auf. Unglaublich was da auf der abgeschiedenen Insel, wo wegen der eingeschränkten Möglichkeiten jeder auf jeden angewiesen ist, sich für eine zwanghafte Verbindung zwischen Menschen entwickelt hat. Kann es so etwas wirklich geben? So ganz überzeugt hat mich die Geschichte nicht. Von mir gibt’s darum auch nur 3 Lese-Sterne.

  • schmoekerstunde

    5/5

    01.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend bis zum Schluss

    Der Roman Wolfskälte hat mich völlig überrascht – ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet. Stattdessen entfaltet sich die Handlung in der rauen Abgeschiedenheit einer einsamen Insel vor der Westküste Schottlands, wo das eisige Wetter so eindringlich geschildert ist, dass man die Kälte beinahe körperlich spürt. Seine größte Stärke liegt in der dichten, beklemmenden Atmosphäre, die sich von der ersten Seite an aufbaut und nie nachlässt. Während des Lesens blieb eine unterschwellige Anspannung bestehen, genährt von der ständigen Ungewissheit, wem überhaupt zu trauen ist. Die Figuren sind hervorragend beschrieben – sowohl die ermittelnden Kriminalbeamten als auch die Dorfbewohner, deren Denken noch von archaischem Aberglauben geprägt ist. Zwischen ihnen herrschen Misstrauen und latente Spannungen, die das Geschehen zusätzlich verdichten. Der Plot entfaltet sich ruhig, aber mit sicherem Gespür für Spannung. Neue Hinweise und geschickte falsche Fährten verweben sich zu einem stimmigen Gesamtbild, das bis zum Schluss zum Miträtseln einlädt. Insgesamt ist Wolfskälte ein atmosphärisch dichter Thriller, der durch seine eindringliche Stimmung und subtile Spannung nachhaltig fesselt.

  • Helga Graf

    aus Herzogenrath

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rechtsfreier Raum?

    Auf der abgelegenen Insel Eilean Eadar ist ein junger Mann zu Tode gekommen. Zwei Polizisten aus Glasgow sollen vor Ort den Fall untersuchen und abschließen. Die Detektive Inspectors Georgina Lennox und ihr älterer Kollege Richard Stewart werden wenig begeistert empfangen und stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Wird die Insel bei etwaigen Schwierigkeiten in der Regel ohnehin sich selbst überlassen… Was haben die eigenwilligen Bewohner zu verbergen? Und warum drängt die allgegenwärtige Kathy McKinnon Georgina so sehr darauf, sich dem Fall um drei verschwundene Leuchtturmwärter vor über hundert Jahren in ihrer Freizeit zu widmen? Als die inzwischen extrem angespannte Situation für das Team zu eskalieren droht, zieht ein Jahrhundertsturm auf, der das Eiland isoliert und in seinen Grundfesten erschüttert. “Wolfskälte” ist ein solider Kriminalroman mit einem guten Plot, ansteigender Spannung, Lokalkolorit und einer mystischen Bühne, auf der die gut und schlüssig gezeichneten Protagonisten agieren. Die möglichen Chancen und Probleme des engen Zusammenlebens auf einer kleinen Insel erscheinen mir gut recherchiert und angemessen in die Handlung eingeflochten. Auch die vielen Mythen, von Alters her übermittelt, werden gut eingebunden, sind mir in ihrer Summe jedoch etwas viel “Aberglaube”, was mein Lesevergnügen jedoch nicht trübt! Nach dem Herzschlagfinale mit unerwarteter Wendung kann ich mit dem Lesen des “Abspanns” das Buch zufrieden beenden. Absolute Lese-Empfehlung für Fans von raffinierten Kriminalromanen! Laura McCluskey, Wolfskälte, Kriminalroman, eBook, Lübbe Verlag, 448 Seiten in der Print-Ausgabe, Erscheinungsdatum 28.11.2025

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