Was kommt in Glücksburg an der Ostsee nach dem Tod? Eine Rede von Mads Madsen. Nicht immer leicht: Wenn einer stirbt, wird auch viel gelogen. Über die Toten nur Gutes, heißt es, aber wer waren sie wirklich? Für Mads oft ein Detektivspiel.
Eines Nachts erreicht ihn eine geheimnisvolle Botschaft aus dem Jenseits: Sein alter Freund Patrick ist tot. Sein letzter Wunsch: eine Rede von Mads. Also begibt sich Mads, der seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Patrick hatte, auf die Spuren der Vergangenheit. Schnell stellt er fest: Patrick war alles andere als der nette Junge von nebenan. Warum musste er wirklich sterben?
Bald findet sich Mads inmitten eines Netzes aus Geheimnissen und Lügen wieder, das nicht nur ihn, sondern auch die bedroht, die er am meisten liebt: seinen verschrobenen Vater Fridtjof, seinen frisch verliebten besten Freund, den Beerdigungsunternehmer Fiete, und seine treue Malteserhündin Bobby. Und die Einzige, die ihm helfen könnte, die ewig schlecht gelaunte Hauptkommissarin Luisa Mills, hält ihn für einen Aluhutträger. Mads wird klar: Die nächste Rede, die er schreibt, ist seine eigene. Es sei denn, ihm gelingt ein letzter Trick.
Band 1: Über die Toten nur Gutes
Band 2: Niemals geht man so ganz
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4.4/5.0
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Eine gelungene Mischung aus Thriller und Komödie
Bewertung aus Striegistal am 20.11.2025
Bewertungsnummer: 2659452
Bewertet: eBook (ePUB)
Der Trauerredner Mads will für seinen alten Freund Patrick eine Trauerrede schreiben. Dumm nur, dass er ihn das letzte Mal als Kind gesehen hat und rein gar nichts mehr aus seinem Leben weiß. Als er anfängt zu recherchieren, stochert er nicht nur im Nebel, nein er bohrt direkt in ein Wespennest und ehe sich der unbescholtene Mads versieht, wird er von zwielichtigen Gestalten bedroht oder gewarnt (ganz, wie man es will). Wer war sein Freund? War er so ein „Schwein“ wir manche behaupten oder musste er sprichwörtlich den Kopf hinhalten? Und als wäre es nicht schwierig genug, wird auch noch seine gesamte Familie inkl. bester Freund bedroht. Sein Vater und seine Geschwister haben auch Geheimnisse vor ihm und die Polizei hält ihn für einen Spinner. Da hilft nur eins – selbst ermitteln.
Das Buch ist so toll immer mit einem Augenzwinkern geschrieben. Ich habe Mads richtig gemocht und habe mit ihm gefiebert. Das ist das geniale an dem Buch. Der Spannungsbogen steigt stetig an. Immer wenn man denkt, jetzt ist es gelöst, setzt der Autor noch „einen“ drauf. Die Mads und seine Freunde sind liebenswert und nett. Ein Buch mit Suchtpotential. Von mir eine volle Leseempfehlung.
Ein erfrischender Krimi mit Herz und Humor
bookloving am 10.11.2025
Bewertungsnummer: 2651124
Bewertet: eBook (ePUB)
In seinem neuen Roman „Über die Toten nur Gutes“ präsentiert der deutsche Schriftsteller und Drehbuch-Autor Andreas Izquierdo eine originelle und erfrischende Neuinterpretation des Krimigenres. Mit dem unterhaltsamen Auftakt seiner etwas ungewöhnlichen Krimireihe um den charmanten Trauerredner Mads Madsen verleiht er dem Genre neue Impulse und verbindet sehr eindrucksvoll, Humor, Spannung und Tiefgang.
Dieser mitreißende Krimi erzählt die abwechslungsreiche und leicht skurrile Geschichte vom jungen Mads aus Glücksburg an der Ostsee, der unfreiwillig in einen gefährlichen Kriminalfall hineingerät.
Beim Versuch, Licht in den rätselhaften Tod seines früheren Jugendfreundes Patrick zu bringen und mehr über seinen Lebensweg zu erfahren, gerät Mads bald ins Visier von eher suspekten Leuten, die mit Patrick noch eine Rechnung offen haben. Was als scheinbar harmlose Recherche für eine Trauerrede beginnt, entwickelt sich rasch zu einem nervenaufreibenden, turbulenten Abenteuer, bei dem Mads nicht nur sich selbst, sondern auch seinen exzentrischen Vater Fridtjof und seinen Freundeskreis in Gefahr bringt.
Mit seinem lebendigen, warmherzigen Erzählstil versteht es Izquierdo hervorragend, eine breite Palette an Emotionen in uns zu wecken, die von Schmunzeln bis tiefem Nachdenken reichen. Geschickt Izquierdo verbindet feinem Humor und Situationskomik mit ernsten Themen wie Freundschaft, Schuld, Verlust, Trauer und Tod
Nach einem originellen Einstieg voll spritzigem Humor und skurriler Ideen wechselt die Handlung immer mehr zu tiefgründigen sowie teils mystisch-rätselhaften anmutenden Episoden, in denen der gutmütige Mads zu einem Ermittler wider Willen wird und sich auf seiner unbeirrten Suche nach der Wahrheit einem undurchsichtiges Netz aus Geheimnissen, Lügen und dunklen Machenschaften gegenüber sieht.
Izquierdo hat einfach ein Händchen dafür, neben bemerkenswert facettenreichen Figuren auch echt schräge Charakterköpfe zu schaffen, die man nicht so schnell vergisst. Seine Hauptfigur Mads hat er als einen faszinierenden, charismatischen Charakter mit Ecken und Kanten ausgearbeitet, den man mit seiner großen Empathie und seiner herzensguten, etwas verschrobenen Art bald in sein Herz zu schließen beginnt.
Mads ist kein klassischer Ermittler, sondern ein liebenswerter, herrlich unkonventioneller Antiheld, der mit entwaffnender Menschlichkeit von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert und dabei genau jene Schwächen und Zweifel zeigt, die ihn so sympathisch und einzigartig machen.
Die Geschichte erhält durch Mads’ traurige persönliche Hintergrundgeschichte, geprägt vom frühen Verlust der Mutter und seinem jahrzehntelang in Trauer gefangenen Vater, eine emotional berührende Tiefe.
Auch die Nebenfiguren sind facettenreich und lebendig gestaltet. Ob nun Mads eigenwilliger Vater mit seinen skurrilen Eigenheiten, seine Geschwistern nebst Anhang sowie sein Freundeskreis sie alle sorgen für viele humorvolle und lebendige Momente. Zudem ist seine quirlig-liebenswerte Malteserhündin Bobby immer mittendrin und verleiht der Geschichte zusätzlichen Schwung.
Es erfordert eine gehörige Portion Einfallsreichtum und einige unerwartete Wendungen, damit Mads dem drohenden Unglück entkommt.
Zwar wirken einige Verwicklungen der Geschichte gelegentlich etwas unglaubwürdig und überzogen, doch die amüsante und lebendig erzählte Handlung gleicht dies mehr als aus. Das packende Finale mit einem dramatischen Showdown und einer überraschenden Schlusspointe sorgt für einen stimmigen und befriedigenden Abschluss und weckt zugleich die Vorfreude auf weitere Abenteuer mit Mads Madsen.
FAZIT
Ein ungewöhnlicher, sehr unterhaltsamer Krimi mit viel Herz, Humor und Spannung und einer gelungenen Mischung aus skurrilen Charakteren und tiefgründiger Handlung!
Ein wundervoller Krimi, der mit der philosophischen und humorvollen Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens, unterhaltsam und nachdenklich stimmend zugleich ist.
Meinung aus der Buchhandlung
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Mischung zwischen Agatha Christies Miss Marple und Hercule Poirot. Nicht blutrünstig dafür mit Charme und Herz. Mad kann es nicht lassen und gräbt zu tief und verstrickt sich immer tiefer in einen Sumpf der Mafia. Er selbst, seine Familie und Freunde geraten ins Visier. Witzig und leicht schwarzhumorig.
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Mads arbeitet als Trauerredner und steht vor einer besonders persönlichen Aufgabe: Er soll die Grabrede für einen alten Freund schreiben, während er privat gemeinsam mit seinem Vater den Alltag meistert. Bei der Recherche über das Leben des Verstorbenen stößt Mads jedoch auf immer mehr Ungereimtheiten und gerät Schritt für Schritt in einen Fall, der schließlich auch für ihn gefährlich wird.
Mads ist von Anfang an ein äußerst sympathischer Protagonist. Besonders die Dialoge – vor allem jene mit seinem Vater – sind witzig und lebendig. Gerade die Vater-Sohn-Beziehung verleiht der Geschichte viel Charme und Tiefe und ist mein Hauptgrund, warum ich gerne wissen möchte, wie es mit den beiden weitergeht.
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