Produktbild: Der letzte gute Tag

Der letzte gute Tag Eine dystopische Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.04.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

2/12,5/19 cm

Gewicht

385 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-7529-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.04.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

2/12,5/19 cm

Gewicht

385 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-7529-2

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Absolutes Must Read nicht nur für Dystopiefans!

Bewertung aus Koblenz am 20.06.2025

Bewertungsnummer: 2519976

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dystopien in diesen Zeiten? Sie fühlen sich noch um einiges realer an als früher. Und so zögere ich nicht selten, ob ich mir die Lektüre wirklich zutraue. Dennoch hat mich „Der letzte gute Tag“ gelockt. Allein der Titel hat neugierig gemacht. Und ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht. Josefs 50. Geburtstag ist der letzte Tag der Welt, wie wir sie kennen. Vier Jahre später ist er, einer der wenigen Überlebenden immer noch unterwegs, um seine Frau Jenny zu suchen. Allein das ist Antrieb, in einer zerstörten Welt, geprägt von bitterem Überlebenskampf und Anarchie, weiterzumachen. Ein sehr düsteres Setting, so will man meinen. Und hin und wieder gibt es auch Szenen, die gewiss nichts für ganz sensible Gemüter sind. Auch Sätze, die einen innehalten lassen, weil sie so ungeheuer aktuell sind: „Radikalisierte Gruppierungen in allen Lebensbereichen, der Verlust der Bereitschaft und Fähigkeit zu diskutieren, gefälschte Nachrichten …“ „Weil ich es nie anders kennengelernt hatte, dachte ich, das Internet wäre genau so selbstverständlich wie die Sonne“. Aber Ian Cushing gelingt es durch feinsinnige Schilderungen und großartige Dialoge sowohl Poesie als auch Humor und Wortwitz in die Story einzubringen, die das Düstere zeitweilig aufheben und vergessen lassen. Zudem ist sein Roman wirklich spannend bis zum Schluss. Nicht nur die sehr realistischen Beschreibungen und Szenarien faszinieren, sondern auch der gefahrvolle Weg Josefs, der so manche Überraschung bereithält. Besonders gut gefallen haben mir die Begegnung mit Ben und die Beschreibung des verlassenen Shoppingcenter, aber auch die der verschiedenen Communities, die sich mitten im Aschestaub der untergegangen Welt gebildet haben. Natürlich trägt auch die sympathische Figur des Josefs durch die Geschichte, dem man allein schon durch die gewählte Ichperspektive und die Präsensform ganz nahe kommt. Ein großartiges Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und wirklich begeistert hat. Daher gibt es von mir eine ausdrückliche Empfehlung und mehr als berechtigte fünf Sterne. Ein Must Read nicht nur für Dystopie Fans! Ich hoffe sehr, dass es nicht „der letzte (sehr) gute“ Roman des Autors ist! Ich hätte gerne noch viel mehr davon!

Absolutes Must Read nicht nur für Dystopiefans!

Bewertung aus Koblenz am 20.06.2025
Bewertungsnummer: 2519976
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dystopien in diesen Zeiten? Sie fühlen sich noch um einiges realer an als früher. Und so zögere ich nicht selten, ob ich mir die Lektüre wirklich zutraue. Dennoch hat mich „Der letzte gute Tag“ gelockt. Allein der Titel hat neugierig gemacht. Und ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht. Josefs 50. Geburtstag ist der letzte Tag der Welt, wie wir sie kennen. Vier Jahre später ist er, einer der wenigen Überlebenden immer noch unterwegs, um seine Frau Jenny zu suchen. Allein das ist Antrieb, in einer zerstörten Welt, geprägt von bitterem Überlebenskampf und Anarchie, weiterzumachen. Ein sehr düsteres Setting, so will man meinen. Und hin und wieder gibt es auch Szenen, die gewiss nichts für ganz sensible Gemüter sind. Auch Sätze, die einen innehalten lassen, weil sie so ungeheuer aktuell sind: „Radikalisierte Gruppierungen in allen Lebensbereichen, der Verlust der Bereitschaft und Fähigkeit zu diskutieren, gefälschte Nachrichten …“ „Weil ich es nie anders kennengelernt hatte, dachte ich, das Internet wäre genau so selbstverständlich wie die Sonne“. Aber Ian Cushing gelingt es durch feinsinnige Schilderungen und großartige Dialoge sowohl Poesie als auch Humor und Wortwitz in die Story einzubringen, die das Düstere zeitweilig aufheben und vergessen lassen. Zudem ist sein Roman wirklich spannend bis zum Schluss. Nicht nur die sehr realistischen Beschreibungen und Szenarien faszinieren, sondern auch der gefahrvolle Weg Josefs, der so manche Überraschung bereithält. Besonders gut gefallen haben mir die Begegnung mit Ben und die Beschreibung des verlassenen Shoppingcenter, aber auch die der verschiedenen Communities, die sich mitten im Aschestaub der untergegangen Welt gebildet haben. Natürlich trägt auch die sympathische Figur des Josefs durch die Geschichte, dem man allein schon durch die gewählte Ichperspektive und die Präsensform ganz nahe kommt. Ein großartiges Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und wirklich begeistert hat. Daher gibt es von mir eine ausdrückliche Empfehlung und mehr als berechtigte fünf Sterne. Ein Must Read nicht nur für Dystopie Fans! Ich hoffe sehr, dass es nicht „der letzte (sehr) gute“ Roman des Autors ist! Ich hätte gerne noch viel mehr davon!

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Der letzte gute Tag

von Ian Cushing

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