Eliana ist ein ganz gewöhnliches Schulmädchen, das sich täglich mit den Problemen und Sorgen eines Teenagers herumschlägt. Zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Uriel besucht sie die Sankt Engels Privatschule. Für ihren Schwarm Aviel hegt sie große Gefühle. Doch ihre Rivalin Lydia setzt alles daran, ihn für sich zu gewinnen. Eines Tages stirbt Elianas über alles geliebter Zwillingsbruder an einer unbekannten Darmkrankheit. Bald bemerkt sie, dass sie selbst an der unbekannten Krankheit leidet. Sie hat nur noch sechs Monate zu leben. Kein Arzt kann oder will Eliana helfen. Alles scheint für Eliana bergab zu gehen, sie wird von Schmerzen geplagt und immer mehr von ihrer Krankheit dahingerafft. Die ganzen Ereignisse stellen Eliana und ihre Freunde auf eine harte Probe. Können Wunder überhaupt noch geschehen?
Eine fesselnde und sehr emotionale Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Für alle, die Tiefgang mögen und eine andere Sicht auf den Glauben an Gott bekommen wollen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
3/5
18.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Kein perfektes Buch - aber eins, an das man sich erinnern wird.
Der Titel und der Klappentext klingen nach einem Buch über Glauben. Und ich? Ich bin nicht gläubig. Deswegen dachte ich auch, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, das es mich nicht abholen wird. Aber dann Eliana. Dann kam Uriel. Und ich habe gemerkt, dass es nicht darum geht, zu glauben oder nicht zu glauben. Es geht vor allem darum, wie man lebt und wie man liebt, auch wenn das Leben aus den Fugen gerät.
Eliana und Uriel führen ein ganz normales Leben - Schule, Freunde, kleine Sorgen und natürlich die erste Liebe. Nicht spektakuläres, fast schon ein langweiliges Teenager-Leben - bis Uriel plötzlich an einer mysteriösen Krankheit stirbt und Eliana erfährt, dass sie selbst auch nicht mehr lange hat. Nur sechs Monate. Sechs Monate, um geheilt zu werden oder alles zu verlieren.
Die Idee hat mich gepackt. Ich habe mitgefühlt und versucht den Charakteren, die Zeit zu geben, die ihnen durch die Krankheit genommen wurde.
Klar, manches war kitschig. Manche Charaktere klischeehaft. Manchmal war ich genervt davon, wie sehr die Charaktere in ihre bekannten Mustern bleiben, anstatt einzusehen, dass sie Fehler machen und sich deswegen zum Besseren wenden. Und ja, es war hektisch. Viel zu hektisch. Kaum war ein Moment da, war er schon wieder weg.
Aber dann waren da diese Sätze, diese kleinen Augenblicke, in denen die Geschichte plötzlich so echt war. Bei denen ich dachte, dass es sich so anfühlen müsse, wenn das Leben plötzlich aus den Fugen gerät. Ich wollte weiterlesen, obwohl mir bewusst war, dass es wehtun würde.
Das Ende hat mich überrascht - berührt. Es war nicht logisch, zumindest nicht für uns Menschen logisch erklärbar, aber es war schön. Vielleicht gerade deshalb.
Was mir noch wichtig ist zu sagen: Die neue Version liest sich viel angenehmer. Weniger Fehler, flüssiger - das hat definitiv geholfen, drin zu bleiben
Kein perfektes Buch - aber eins, an das man sich erinnern wird. Besonders wird man sich daran erinnern, dass Liebe und Hoffnung nur ein Herz braucht, das offen dafür ist.
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