Produktbild: Das Jahr, bevor ich verschwand

Das Jahr, bevor ich verschwand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,5 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-97000-6

Beschreibung

Rezension

»Ich glaube, es gibt einen Schutz vor diesem großen, auch anstrengenden Ausbruch mit 50, und der heißt: immer mal ein bisschen ausbrechen, und zwar selbst dann, wenn man denkt: Das geht gerade nicht, oder: Das geht noch nicht.«
Anette Selg / DIE ZEIT

»Selg gelingt es, alle Facetten des Empfindens ihrer Protagonistin während dieses ereignisreichen Jahres wiederzugeben.«
Valerie Bäuerlein / Berliner Morgenpost

»Eine gut collagierte Geschichte in lebendiger Sprache.«
Susanne Schramm / Aachener Zeitung

»[Anette Selg] schreibt sehr eindrucksvoll über Identität, Freiheit, Sexualität und familiäre Strukturen – Themen, die viele von uns bewegen.«
Jane Kanieser / Schweriner Volkszeitung

»Anette Selgs Erzählung ist voller Poesie und feingezeichneter Bilder.«
Lydia Jakobi / MDR-Kultur

»Man merkt schon auf den ersten beiden Seiten […], dass die Autorin wirklich erfahren ist und besonders sprachsensibel arbeitet. […] Es liest sich ganz leicht und weich.«
Sarah Elsing / Deutschlandfunk Kultur

»Die Sprache [in
Das Jahr, bevor ich verschwand
] ist total schön und [...] inspiriert auch mal darüber nachzudenken, [ob] man eigentlich das Richtige [macht] oder […] das Richtige überhaupt machen [kann].«
Eleni Efthimiou / rbb radio eins

»Es geht darum, wie sie zu der Frau geworden ist, die sie heute ist, aber auch um die Freude vor dem Unbekannten.«
Romana Ledl / ORF Guten Morgen Österreich

»Wirklich sehr schön und sehr spannend zu lesen.«
Romana Ledl / ORF Guten Morgen Österreich

»Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll über Identität, Freiheit, Sexualität und über familiäre Strukturen – Themen, die viele von uns bewegen.«

Jane Kanieser / Buchhandlung »littera et cetera«


»Anette Selgs Debüt
Das Jahr, bevor ich verschwand
hat mich völlig überzeugt. Hat nicht jede*r manchmal ähnliche Gedanken, möchte einfach alles hinter sich lassen, sich selbst besser kennenlernen? [...] Große Leseempfehlung«
Instagram @andrea.liestundliest, Andrea Martha Pilgrim

»Große Leseempfehlung für alle, die sich für scheinbar ›schwierige‹ Frauen interessieren!«
Instagram @worte.wald, Carla Wengeler

»[
Das Jahr, bevor ich verschwand
] behandelt Themen, die uns alle betreffen: Wie möchte ich mein Leben  gestalten? Mit wem möchte ich zusammenleben? Wie wäre mein Leben  verlaufen, wäre ich irgendwo anders abgebogen? [...] Große Leseempfehlung!«
Instagram @lassmal.lesen, Christoph Adamietz

»Der Schreibstil ist außergewöhnlich! Außergewöhnlich anders und außergewöhnlich gut. [...] Auf gerade mal knapp 200 Seiten schafft die Autorin eine Atmosphäre, die eine innere Zerrissenheit, einen tiefen Schmerz und eine berührende, tiefe Sehnsucht beschreibt [...]«
Instagram @paulas_buecherregal

»Ein Buch über die Sehnsüchte einer Frau, die ihre Vergangenheit aufarbeitet und eine ungewisse Zukunft wählt. Mutig und bewegend.«
Instagram @paulas_buecherregal

»Dieser kurze Roman hat nur 203 Seiten. Er ist eine große, egoistische, aber reflektierte Freude. Wenn ihr schon einmal in der Lebensmitte den Drang hattet, noch einmal auszubrechen, könnte das euer Buch sein.«
Franziska Kurz / schminktante.de

»Anette Selg geht es nicht um den einen großen Moment, sondern um die Fülle an Begegnungen, Erinnerungen und Geschichten. Ein wunderbares Buch, das sich wie das Leben selbst liest.«
Julia Schoch

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,5 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-97000-6

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

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  • Bewertung

    4/5

    03.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Aus- und Aufbruch

    INHALT Die namenlose Ich Erzählerin ist unglücklich. Eigentlich hat sie alles: Mann und Kind, eine Wohnung in Berlin und einen Job als Lehrerin. Dennoch ist es nicht genug.. Als sie entschließt ein Jahr nichts zu tun und auszubrechen, kommt etwas in Bewegung. Sie erzählt ihrer Familie nichts von ihren Sabatical-Plänen. Während sie sich auf dieses Jahr vorbereitet, entfernt sie sich von ihrem Mann (und er von ihr), kommt der Tochter aber näher als je zuvor. EINDRUCK UND FAZIT Dieses Buch ist so leise geschrieben, dass man genau hinhören (und lesen) muss. Die Ich Erzählerin gibt intimste Details preis und berichtet in melancholischem Ton, vom Jahr bevor sie verschwand. Eine Frau voller Sehnsüchte und Zweifel, dies hat mich sehr berührt. Ein ganz stiller Roman, mit tiefem Sinn und Gedanke. Ein Ausbruch einer Frau, die das "vorbestimmte Leben" nicht hinnehmen und leben möchte. Eine Frau voller Zweifel, ob ein Ausbruch (und weg von Kind und Mann) okay ist, oder egoistisch. Mich beschäftigte das Buch noch einige Zeit nach dem beenden. Wie geht es mir in meinem Leben aktuell - und hätte ich den Mut so auszubrechen? Spannende Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt.

  • Bewertung

    4/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch

    Die Protagonistin lebt in Berlin und arbeitet als Lehrerin. Sie sehnt sich danach auszubrechen aus ihrem Leben, ihrem Alltag. Als sie die Bewilligung für ein Sabbatical Jahr bekommt, ist ihr Traum plötzlich ganz nah. Ihrem Mann und ihrer Tochter hat sie noch nichts von ihren Plänen erzählt. In der Zeit, in der sie wartet das Jahr zu beginnen, kommt plötzlich Bewegung in ihr Leben. Ihr Mann distanziert sich immer mehr, kann ihre Entscheidung nicht nachvollziehen. Ihrer Tochter kommt sie dafür umso näher. In ihrem inneren brodelt es, viele verschiedene Gefühle und kein klarer Weg vor Augen. Poetisch, melancholisch und fast intim wird uns hier erzählt. Die Protagonistin lässt uns ganz nah heran. Gegenwart vermischt sich mit Vergangenheit, ihre Gedanken kreisen. Sie denkt zurück an ihre erste Liebe, ihre geliebte Großmutter, ihre Eltern. Wer ist sie eigentlich? Was macht sie aus? Was will sie vom Leben? Manchmal recht sprunghaft wechseln wir zwischen Gedanken und der gelebten Gegenwart hin und her. Da muss man sehr genau lesen um das Buch nicht zu verlieren. Wenn man langsam und aufmerksam liest, entfaltet sich ein feinsinniger Roman, der tief in die Gedanken und Gefühle um Sehnsucht, Zweifel und Traurigkeit dringt. Die Idee, nicht das Sabbatical Jahr, sondern die Zeit davor in den Mittelpunkt zu stellen, hat mir richtig gut gefallen. Ein leises, nachhallendes Buch, das seine absolute Stärke in der literarischen Reflexion findet. Alle Leser, die diese Art Bücher mögen, werden viel Freude an diesen Roman haben.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    26.12.2025

    Hörbuch-Download

    Erinnerungen

    Das Hörbuch, Das Jahr, bevor ich verschwand, von Anette Selg wird von Kaja Sesterhenn perfekt gelesen. Sie hat eine gute Art zu lesen und zieht den Hörer in ihren Bann. Die Protagonistin ist Lehrerin und Mutter. Sie hat ein Jahr Auszeit beantragt und bewilligt bekommen. Sie will nach Vietnam reisen. In diesem Jahr lässt sie uns an ihren Erinnerungen teilnehmen. Ihre Ansichten kann ich nicht immer gut finden, aber das ist wohl Ansichtssache. Es macht Spaß das Buch zu hören.

  • Bewertung

    aus Lemwerder

    4/5

    26.12.2025

    Hörbuch-Download

    Erinnerungen Das Hörbuch, Das…

    Erinnerungen Das Hörbuch, Das Jahr, bevor ich verschwand, von Anette Selg wird von Kaja Sesterhenn perfekt gelesen. Sie hat eine gute Art zu lesen und zieht den Hörer in ihren Bann. Die Protagonistin ist Lehrerin und Mutter. Sie hat ein Jahr Auszeit beantragt und bewilligt bekommen. Sie will nach Vietnam reisen. In diesem Jahr lässt sie uns an ihren Erinnerungen teilnehmen. Ihre Ansichten kann ich nicht immer gut finden, aber das ist wohl Ansichtssache. Es macht Spaß das Buch zu hören.

  • Sabine

    aus Köln

    3/5

    31.12.2025

    Hörbuch-Download

    Das Jahr bevor ich verschwand

    Im Mittelpunkt des Romans steht eine namenlose Ich-Erzählerin, die sich in ihrem Leben gerade nicht zufrieden fühlt und daher als Ausweg ein Sabbatical plant – eine Entscheidung, die sie ohne Rücksprache mit ihrem Ehemann, den sie nur „Darling“ nennt, trifft. Während sie ihre unkonventionelle, offene Ehe durch eigene Affären strapaziert, gleichzeitig aber keinen Raum für die Bedürfnisse ihres Mannes lässt, bricht ihr Lebensentwurf schließlich in sich zusammen: Darling verliebt sich neu und verlässt sie, noch bevor ihr ersehntes Jahr der Freiheit überhaupt begonnen hat. So richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte leider nicht - zu Beginn fand ich die Zeitsprünge zwischen der fernen Vergangenheit, der jüngeren Zeitgeschichte und der Gegenwart recht verwirrend, was mir den Einstieg in die Erzählung schwer gemacht hat – das hat sich zum Glück im Laufe des Hörbuchs gelegt. Nach und nach konnte ich mich dann gut in die verschiedenen Zeitebenen einfinden und mich dann auch auf einen ganz eigenartigen Sog der Geschichte einlassen. Die Protagonistin kreist extrem um sich selbst und legt bei ihren Mitmenschen völlig andere Maßstäbe an als an sich selbst. Und so fiel es mir sehr schwer, eine echte Beziehung zu ihr aufzubauen, da mir ihr Denken und Handeln in vielen Momenten unbegreiflich blieb und sie mir als Charakter fremd war. Der Schreibstil der Autorin hat mir durch seine angenehme, atmosphärische Dichte gefallen, wobei die gesamte Handlung von einer tiefen Melancholie durchzogen ist. Ich muss gestehen, dass ich echte Freude oder gar eine spürbare Vorfreude auf die kommende Auszeit schmerzlich vermisst habe – zwar plant die Protagonistin ein wenig ihr Sabbatical, aber es bleibt vieles vage und unspezifisch, immer stehen nur die Probleme und Hindernisse - ausgesprochene und verschwiegene - im Vordergrund; Momente der Freude oder auch von erlebtem Glück blitzen nur sehr selten auf. Vielmehr dominiert die sich oft im Kreis drehende Reflexion der eigenen Unzufriedenheit. Erst gegen Ende des Buches ändert sich das ein bisschen, dennoch bleibt bei mir das Gefühl, dass alles einfach immer nur schwierig ist. Katja Sesterhenn als Sprecherin war sehr gut gewählt, da sie mit ihrer Stimme die schwierige Persönlichkeit der Erzählerin hervorragend unterstreicht. Trotz meiner Distanz zur Hauptfigur war ich gefesselt von der Frage, ob dieses fragile Konstrukt aus Egoismus und Sehnsucht letztlich gewinnt oder scheitern wird. Mein Fazit Eine melancholische und sprachlich gewählte Auseinandersetzung mit einer Frau, die an ihrem eigenen Egoismus verzweifelt. Obwohl mir die Protagonistin in ihrer kreisenden Unzufriedenheit fremd blieb, hat mich die atmosphärische Umsetzung gefesselt. Ein forderndes Hörbuch, das vor allem durch die gut gewählte Sprecherin an Tiefe gewinnt.

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