• Produktbild: Die Papierschöpferin
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Die Papierschöpferin Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.02.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,2/2,3 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Elfenbein / Tabak

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52964-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Wer auf atmosphärisch dicht erzählte Historienromane steht, der wird 'Die Papierschöpferin' garantiert nicht mehr aus der Hand legen." Lea 20260211

Produktdetails

Verkaufsrang

37635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.02.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,2/2,3 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Elfenbein / Tabak

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52964-5

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt

    aus Witten

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich ist dieses Buch ein historischer Slow-Burn-Wohlfühlroman

    Zum Cover: Das Cover von “Die Papierschöpferin” von Anna Thaler ist schlicht gehalten und wirkt gerade dadurch besonders elegant. Der Hintergrund erinnert an feines, handgeschöpftes Papier und vermittelt sofort eine historische Atmosphäre. Besonders schön finde ich die Schrift des Titels, die mit ihrer glänzenden Prägung edel hervorsticht und dem Buch etwas Hochwertiges verleiht. Im unteren Bereich sieht man zwei Figuren, die gemeinsam einen Weg entlanggehen, während sich im Hintergrund eine ruhige Landschaft mit einem Gebäude abzeichnet. Für mich wirkt das Cover sehr stimmig: schlicht, ruhig und gleichzeitig neugierig machend auf die Geschichte. Meine Meinung: Anna Thaler schafft es jedes Mal aufs Neue, mich schon nach wenigen Seiten mitten in ihre Geschichten hineinzuziehen – und genau so war es auch hier. Mein Leserherz war von Anfang an voller Vorfreude auf wunderschöne, ruhige Lesestunden, und ich wurde nicht enttäuscht. Besonders positiv aufgefallen ist mir direkt zu Beginn das umfangreiche Personenregister. Auch wenn ich zunächst etwas erschlagen war von der Vielzahl an Namen, hat es mir im Verlauf der Geschichte unglaublich geholfen, den Überblick zu behalten. Die Reise von Sofia gemeinsam mit dem Mönch Sebastiano und dem Novizen Gianluca nach Augsburg war für mich ein zentrales Highlight. Der Weg ist beschwerlich, aber zugleich voller spannender Einblicke – vor allem durch Sebastianos Wissen über Kräuter und Natur. Kleine Details wie die Verwendung von Lindenblüten oder Kiefernnadeln haben die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht. Auch die Figuren haben mich sehr berührt. Sofia ist eine unglaublich starke, verantwortungsbewusste junge Frau, die nach dem Tod ihrer Eltern früh erwachsen werden musste. Ihre Wissbegierde und ihr Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie machen sie zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Besonders schön fand ich die Entwicklung rund um Gianluca – von einem tollpatschigen Begleiter hin zu einer Figur mit Tiefe, deren Geschichte nach und nach ans Licht kommt. Ein weiteres Highlight war für mich der Einblick in die Kunst des Papierschöpfens. Ich fand es faszinierend zu erfahren, wie aus Stofflumpen Papier entsteht und wie viel Wissen und Handwerk dahintersteckt. Der Schreibstil von Anna Thaler ist dabei wunderbar detailreich und atmosphärisch. Ich konnte komplett in die Zeit eintauchen und habe mich in der Geschichte rundum wohlgefühlt. Die zarte, unaufdringliche Romanze, die sich durch die Handlung zieht, hat mein Herz zusätzlich berührt, ohne jemals zu dominant zu werden. Fazit: Für mich ist dieses Buch ein historischer Slow-Burn-Wohlfühlroman, der mit viel Liebe zum Detail, starken Charakteren und spannenden Einblicken in vergangene Handwerkskunst überzeugt. Das Ende hat mir sehr gefallen – auch wenn ich mir gewünscht hätte, noch länger in dieser Welt zu verweilen. Eine Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall sehr wünschen!

  • irveliest

    aus Oer-Erkenschwick

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    *+* Anna Thaler: „Die Papierschöpferin“ *+*

    Sehr atmosphärisch und nicht minder spannend geht es zu in Anna Thalers historischem Roman „Die Papierschöpferin“, in der viel Wissen über dieses Handwerk vermittelt und auch ein Einblick in die frühe gutenberg´sche Buchdruckkunst gegeben wird. Wir machen eine Lesereise ins 15. Jahrhundert und nehmen teil an Sofias Leben. Als ihr Vater von einer seiner gelegentlichen berufsbedingten Reisen nicht mehr zurückkehrt, muss die junge Frau neben der Haushaltsführung auch die Erziehung ihrer jüngeren Geschwister – die Mutter war bei der Geburt der kleinsten Schwester verstorben – sowie die Leitung der Mühle übernehmen. Zur Seite steht ihr ein vertrauter Mönch aus einem nahe gelegenen Kloster, auch einige der Dorfbewohner unterstützen Sofia. Die Dinge nehmen ihren Lauf, doch ist das Sein für Sofia und ihre Lieben mehr ein tägliches Überleben als ein sicherer Hafen, zumal seltsame Dinge geschehen, die ihrer Existenz immer wieder zusetzen. Schließlich nimmt die junge Papierschöpferin all ihren Mut zusammen und tritt die Flucht nach vorne an, um das Familienunternehmen in sicherere Fahrwasser zu bewegen. Sie macht sich auf nach Augsburg. Eigentlich um neue Handwerker für die Mühle anzuwerben… Doch vor Ort überschlagen sich die Ereignisse und Sofias Leben nimmt erneut eine große Wende. Während sie erschreckender Nachrichten über die Vergangenheit gewahr wird, zeichnen sich in deren Folgen unerwartete Möglichkeiten für die Reisende ab. Von der ersten Seite an war ich diesem Buch verfallen. Die Autorin schreibt so atmosphärisch, fängt die Landschaft und das damalige Leben so bildhaft und bewegt ein, dass ich quasi wie von selbst in die Geschichte gefallen bin. Die Figuren sind sehr greifbar und dreidimensional gezeichnet, sodass ich alsbald meine Sympathien verteilt und mit Sofia mitgefiebert habe. Diese tapfere, starke Frau durfte nicht untergehen und ich hoffte sehr für sie und ihre Familie, dass alles gut werden würde. Der Wunsch wurde mir erfüllt, wenngleich ganz anders als erwartet, und zwar noch viel besser! Nicht nur Sofia ist ein starker Charakter, es finden sich weitere – sowohl weibliche als auch männliche – im Verlauf der Geschichte ein, was mir gut gefallen hat. Es gibt auch unsympathischere Figuren, Spitzbuben, undurchsichtige Gesellen und solche, die einzig auf ihren eigenen Vorteil aus sind. Der Autorin ist ein gelungenes Figurenensemble gelungen, das auf dieser buchigen Bühne zur Höchstform aufläuft. Toll abgerundet wird Sofias Geschichte von zarten Liebesbanden, die meine Seele streichelten, und einem kriminellen Faden, der dem historischen Roman zu einer packenden Spannungskurve verhilft. Ein erklärendes Nachwort zur Historie und Fakten/ Fiktion im Roman schließt diesen angenehm ab. „Die Papierschöpferin“ ist ein gut recherchierter und sehr spannend umgesetzter historischer Roman über die interessanten Handwerke der Papierherstellung und Buchdrucks. Auch damalige gesellschaftliche Aspekte und die des Glaubens werden harmonisch und bereichernd eingeflochten. Große Empfehlung!

  • NiniSte

    aus Kiel

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartige Geschichte über Papierherstellung im 15.Jahrhundert

    Mit ihrem historischen Roman,, Die Papierschöpferin " nimmt die Autorin Anna Thaler den Leser mit auf eine großartige und spannende Zeitreise ins 15. Jahrhundert.   Sofia di Maderno lebt mit ihrem Vater und den jüngeren Geschwistern in einem engen Tal am Gardasee. Wie auch andere Familien betreiben sie dort eine Papiermühle.  Sie führt den mutterlosen Haushalt und auch bei der Herstellung des Papiers darf sie mitarbeiten.  Doch das Handwerk zu erlernen und ein maestro  zu werden,  ist ihr als Frau nicht möglich.  Ihr vielseitig und wissenschaftlich interessierter Vater ist häufiger geschäftlich  unterwegs. Von einer  Reise  nach Venedig kehrt er unerwartet nicht zurück, Sofia wird mitgeteilt,  daß er an der Pest verstorben sei. Von nun an kümmert sie sich um den Betrieb der Papiermühle. Frate Sebastiano ,ein guter Freund ihrers Vaters unterstützt sie und ihre Geschwister, auch als Vornund . Sofia hat es im Tal nicht leicht, einige Konkurrenten haben es auf ihre Mühle abgesehen und  auch als Heiratskandidatin  ist sie begehrt. Doch dagegen kann  sie sich eine Weile wehren. Als seltsame Dinge passieren und ihre Arbeiter abgeworben werden, entschließt sie sich , mit Frate Sebastiano und seinem Novizen Gianluca  nach Augsburg zu reisen, um dort Arbeiter anzuwerben und dort  eventuell etwas über die Geschäfte ihres Vaters  zu erfahren.   Anna Thaler hat mich mit ihrem hervorragend bildhaften Erzählstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen , mitten ins aufregende Leben von Sofia. Sie ist  eine sympathische und starke  junge Frau, die sich nicht einschüchtern lässt und für dem Erhalt ihrer Papiermühle diese ungewöhnliche Reise auf sich nimmt.   Die Beschreibungen des engen Tals am Gardasee,,das Leben dort und die Reise nach Augsburg und Venedig sind so anschaulich beschrieben, daß ich das Gefühl hatte , mit Sofia , Sebastiano und Gianluca und den späteren Weggefährten unterwegs zu sein, die ungewohnte Umgebungen und Landschaften mit großen,  neugierigen Augen zu betrachten und zu genießen.  Die Personen sind liebevoll und authentisch dargestellt,   lebendig und die meisten auf Anhieb sympathisch.   Ich habe so viel über die Papierherstellung  erfahren;   eine anstrengende und aufwendige Arbeit,  die nur mit viel Wissen zu  besten Ergebnissen führt, so daß das Papier zum Schreiben oder Drucken verwendet werden kann. Auch die Anfänge des Buchdrucks, das Für und Wider der Verbreitung von Wissen  und die Schwierigkeiten,  die damit einhergehen könnten, hat die Autorin hervorragend  recherchiert und mit der Geschichte verwoben.  Die zarte Liebesgeschichte,  die sich im Laufe der Erzählung entwickelt,  ist unaufdringlich zeigt aber wie stark und selbstbewusst und wie fortschrittlich Sofia denkt und auch handelt.  Ungewöhnlich und bewundernswert zu damaligen Zeit.  Auch das Nachwort mit den historischen Fakten zur Papierherstellung,  den Anfängen des Buchdrucks und der Bedeutung Augsburgs und Venedigs  in diesem Prozess haben  mir zusätzlich interessante Informationen beschert.   Anna Thaler hat mich mit dieser unglaublich atmosphärisch erzählten Geschichte absolut begeistert. Spannend vom Anfang bis zum Ende, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.  Ich musste unbedingt wissen,  ob Sofia dem Geheimnis ihres Vaters und seines  ungewöhnlichen Todes  auf die Spur kommen wird.  Eine uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller historischer Roman, der mich absolut gut unterhalten hat

    Nach dem Tod ihres Vaters liegt es nun an Sofia di Maderno, die Papiermühle zusammen mit ihren Geschwistern weiterzuführen. Sie weist eine Heirat von einem anderen Müller zurück, dessen Vater dann alles daran setzt, die Mühle für sich zu gewinnen. Der Franziskaner-Mönch Sebastiano bietet ihr seine Hilfe an, und ihre Reisen führen sie unter anderem nach Augsburg und Venedig. Wird sie die Mühle erhalten können? In einem engen Tal am Gardasee kämpft Sofia mit großer Entschlossenheit um den Erhalt ihrer Mühle. Sie sieht sich zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber. Ihre Reise bringt sie nach Augsburg, wo sie Bekanntschaft mit dem Buchdruck nach Johannes Gutenberg macht. Schließlich zieht es Sofia nach Venedig, in eine Stadt voller Handelsflair, wo sie dem Tod ihres Vaters auf den Grund gehen will. Besonders bemerkenswert fand ich die Schilderung der Papierherstellung im 15. Jahrhundert. Der Autorin gelingt es, technisches Wissen spannend zu präsentieren, ohne dass es jemals langweilig wird. Die Tätigkeit der Papierschöpfer ist hart bis zur finalen Herstellung der jeweiligen Blätter. Gleichzeitig bleibt Raum für eine dezent am Rande verlaufende Liebesgeschichte. Mir haben die Charaktere, allen voran Sofia, sehr gut gefallen. Sie ist eine mutige Frau und setzt sich für den Erhalt der Mühle ein. Fazit: Dies ist ein sehr unterhaltsamer historischer Roman rund um die Papierherstellung. Augsburg wird als bedeutende Handelsstadt und Venedig als lebendige Handelsroute glaubwürdig beschrieben. Auch die damalige Epoche wird äußerst interessant dargestellt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    02.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Papier Geschichte schreibt

    Als ich zu dem Buch „Die Papierschöpferin“ griff, wusste ich noch nicht, dass mich Anna Thaler mit ihrem historischen Roman so schnell in ihren Bann ziehen würde. Es war mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes: Ich habe die 320 Seiten innerhalb von nur zwei Tagen regelrecht weggeatmet. Norditalien im 15. Jahrhundert: Nach dem Tod ihres Vaters steht Sofia di Maderno plötzlich vor den Trümmern ihrer Existenz. Mit drei jüngeren Geschwistern im Rücken muss sie die familieneigene Papiermühle leiten. Und das in einer Zeit, in der Frauen in dieser Position kaum geduldet werden. Sofia kämpft gegen missgünstige Konkurrenten, drohenden Ruin und ihre eigenen Gefühle. Ihr Weg führt sie schließlich von der Idylle des Gardasees bis in das geschäftige Augsburg und das glanzvolle Venedig, immer auf den Spuren einer Erfindung, die die Welt verändern wird: Dem Buchdruck. Sofia ist eine wunderbare Protagonistin, gerade weil sie nicht perfekt ist. Sie zeigt unternehmerischen Mut, macht aber auch Fehler und kann nicht alles. Dadurch wirkt sie herrlich nahbar und authentisch. Auch die Schauplätze sind meisterhaft gezeichnet: Als absoluter Venedig-Fan war es für mich ein Genuss, die Stadt lesend neu zu entdecken, aber auch die Atmosphäre in der Papiermühle am Gardasee war sehr greif- und spürbar. Besonders fasziniert hat mich die Darstellung der Medienrevolution. Anna Thaler verknüpft Sofias Schicksal geschickt mit dem technologischen Umbruch des 15. Jahrhunderts. Während in Augsburg die Erfindungen von Johannes Gutenberg immer wichtiger werden, wird gleichzeitig deutlich, dass der Buchdruck ohne das richtige Papier nicht funktioniert. Der Roman beleuchtet eindrucksvoll den Wissenstransfer zwischen den Handelsmetropolen: Augsburg als Zentrum der Innovation und Venedig als Knotenpunkt für den frühen Buchhandel. Es war extrem lehrreich zu erfahren, wie gefährlich die Pläne waren, das Wissen um den Buchdruck zu verbreiten, und wie Sofia zwischen die Fronten von Handwerkstradition und technischem Fortschritt gerät. Diese historischen Details sind nicht trocken, sondern sie treiben die Spannung des Romans massiv voran. Anna Thalers Schreibstil hat einen unglaublichen Sog. Die Mischung aus hohem Tempo, der emotionalen Bindung zu den Geschwistern und der tiefen Recherche zur Frühzeit des Buchdrucks hat mich absolut begeistert. Fazit: Für mich war der Roman „Die Papierschöpferin“ eine sehr positive Entdeckung. Anna Thaler versteht es meisterhaft, eine tief bewegende Familiengeschichte mit den spannenden Anfängen einer technischen Revolution zu verweben. Dieser historische Roman hat mich in eine andere Welt und Zeit versetzt und mir gleichzeitig viel neues Wissen vermittelt. Sehr lesenswert!

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