Produktbild: Die Singapur-Linie

Die Singapur-Linie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/4,2 cm

Gewicht

684 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-652-5

Beschreibung

Rezension

“...[Das] Romandebüt mit wechselnden Orten, Schauplätzen und Perspektiven entschlüsselt ein altes Spionagenetzwerk und beleuchtet kritisch die Auslandsaktivitäten der Stasi. Gut recherchiert, mit anschaulicher Darstellung asiatischer Metropolen…“
ekz, KW33/2025, Jürgen Seefeldt
ekz

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/4,2 cm

Gewicht

684 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-652-5

Herstelleradresse

Europa Verlag GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
DE

Email: sp@europa-verlag.com

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    22.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Singapur Linie

    Ein Buch, das dem Leser vielfältige Facetten bereit hält: Spannung, Intrigen, Politik, Spionage und Exotic. Hartmut Siems macht mit seinem Geschäftspartner und dessen Ehefrau eine luxeriöse Kreuzfahrt, als er am Morgen tot in seiner Kabine aufgefunden wird. Er hat an beginnender Demenz gelitten. In seinem Testament setzt er als Erben seinen Sohn Till Lehndorff ein, was alle überrascht, den Siems beteuerte immer wieder, dass er keine Familie hat. Lehndorff erbt ein Millionenvermögen aus einer Firma, die Siems zusammen mit drei Geschäftspartnern betreibt. Doch Siems natürlicher Tod wird von der Übersetzerin, einem deutschen Diplomaten und einem indonesischen Ermittler angezweifelt und die Nachforschungen bringen so einiges zutage. Siems und seine drei Mitinhaber waren DDR-Agenten und haben nach dem Mauerfall die DDR verlassen und mit dem dort angehäuften Geld eine Firma in Honkong gegründet. Doch die restlichen Firmenchefs haben Angst, dass der Erbe ihnen auf die Schliche kommt und auch gegenseitig mißtrauen sie sich, so dass jeder in Gefahr schwebt und ein wahres Inrigenspielt nimmt seinen Lauf. Das Buch führt uns von Brandenburg, wo Tlll als einfacher Bibliothekar ein bescheidenes Leben führt, nach Jakarta; Kuala Lumpur, Singapur und die Philippinen, Die Autoren verstehen es gekonnt, uns die Natur, die Hitze, die Schönheit dieser Länder nahe zu bringen. Den Reichtum der besseren Gesellschaft, der Überfluß und das bequeme Leben der Ausländer dort. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, wir erleben noch einmal die Diktatur der DDR. Von Kapitel zu Kapitel kommen mehr Betrügereien zum Vorschein, ein Reichtum der aufgebaut wurde auf den Schmerz und den Tod anderer. Die Schreib- und Ausdrucksweise des Autorenpaares ist klar und prägnant, die Dinge werden beim Namen genannt und nichts verschwiegen oder beschönigt. Eine Lektüre, sehr spannend und unterhaltsam, aber auch sehr nachdenklich macht und den Leser noch lange verfolgen wird. Deutsche Geschichte verbunden mit exotischen Ländern. Das Cover ist eher minimalistisch gehalten. Ein Kreuzfahrtschiff aus der Vogelperspektive in der Unendlichkeit des Meeres.

  • Tschy

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Erbe der Stasi Vergangenheit

    Das Autorenpaar Klein und Fibiger nimmt den Leser mit auf eine ganz tolle Reise. Los geht es mit dem rätselhaften Mord an Hartmut Siems, einem deutschen Unternehmer, der schon seit vielen Jahren in Asien untergetaucht ist und mit einem befreundeten Ehepaar unterwegs war. Hartmut Siems hat in seinem Testament seinen Sohn, den konservativen Bibliothekar Till Lehndorf aus einem kleinen Ort in Brandenburg, zu seinem Alleinerben über sein großes Vermächtnis bestimmt. Interessant wird es als herauskommt, dass Till eigentlich dachte seinen Vater schon vor vielen Jahren in Brandenburg beerdigt zu haben. Er macht sich auf nach Asien und wird da von der Übersetzerin Ellen unterstützt. Dort beerdigt er seinen Vater ein zweites Mal. Jetzt gilt es rauszufinden, wem er überhaupt trauen kann und was mit den anderen Gesellschaftern der Novaland, einer Firma, die sein Vater auch als Gesellschafter geführt hat, auf sich hat. Schnell stellt sich raus, dass es sich bei allen Anteilseignern um ehemalige Stasi Agenten handelt. Das Buch ist super toll geschrieben, die Sprache klar und genau und schafft es, dass man richtig mit Till in die asiatische Kultur eintauchen kann. Es ist ein fesselnder Krimi mit tollen Wendungen und mir gefällt sehr gut, dass er auch die unterschiedlichen Kulturen aufgreift und in vielen Teilen auch ein historischer Roman ist. Das alles in ein Buch zu bekommen ist wirklich außerordentlich gut gelungen, ein Meisterwerk!!!

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannender Agententhriller

    Fibiger und Klein sind ein Ehepaar, und haben mit diesem Buch ihr rasantes Debut abgeliefert. Ich schreib jetzt mal nicht mehr allzu viel zum Inhalt, das hat der Verlag in seinem Klappentext schon sehr gut zusammengefasst, und viel mehr dazu zu sagen, wäre schon spoilern. Kommen wir also direkt zu meinem Leseeindruck: Wir haben hier sehr viele sehr kurze Kapitel, sprich, die Handlung wird recht flott vorangetrieben, und jede Kapitelüberschrift enthält enthält den Ort des Geschehens, und eine treffende Überschrift. Ich mag das – mir persönlich ist es ein Rätsel, warum Kapitel oft nur durchnummeriert werden, hier ist es mal wieder „old school“ wie ich es gerne habe :-) Die Story ist ein ziemlich cooler Mix aus Kriminalroman, Agententhriller, sowie historischem Roman aus der jüngeren deutschen Vergangenheit; es geht um alte Stasi-Seilschaften, und das alles vor relativ exotischen fernöstlichen Kulissen. Der Agentenplot wird verwoben mit einer persönlichen Geschichte, einem persönlichem Schicksal: Till, Ü50, Bibliothekar aus der ostdeutschen Provinz, bekommt aus heiterem Himmel Post einer internationalen Kanzlei, mit der Info, sein ihm unbekannter Vater sei in Hongkong verstorben und hinterlasse ihm ein Millionenerbe. Sehr spannende Sache, oder? So was malt man sich ja gerne mal aus, die Erbschaft aus Übersee – aber was, wenn so was wirklich eintrifft? Und kommt das viele Geld aus seriösen Quellen – und wenn nicht, wie geht man damit um? Das war für mich so der Erzählstrang, den ich extrem faszinierend fand.Wenn sich das ganze Leben plötzlich komplett dreht. Ja, ich fand es gut geschrieben und beschrieben. Gut geplottet, gut ersonnen! Die Autoren kennen sich aus in Fernost und auch in den anderen Locations, das kam ebenfalls gut rüber. Vom generellen Stil her ist dieser Roman ein bisschen speziell: sprachlich eher karg, mir fällt jetzt kein besserer Begriff ein; teils schon leicht distanziert erzählend, immer treffgenau und durchaus elegant im Satzbau, aber wenig emotional. Wie sag ich das jetzt? Wir haben jetzt hier keinen Helden, zu dem wir als Leser ein emotionales Verhältnis aufbauen und mit ihm oder ihr mitfiebern, das ist nicht das Ding des Autorenduos, hier haben wir eher eine sachliche Erzählweise, aber trotzdem war ich echt gefesselt. War halt eine sehr spannende Geschichte!

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