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Banksy. Unsichtbar Die Biografie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2025

Verlag

Yes Publishing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/15,4/2,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96905-395-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2025

Verlag

Yes Publishing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/15,4/2,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96905-395-9

Herstelleradresse

Yes Publishing
Nymphenburger Straße 86
80636 München
DE

Email: info@yes-publishing.de

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Eine etwas andere Biografie, die auch Kritik am Verhalten von Banksy enthält

denise am 18.01.2026

Bewertungsnummer: 2983782

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Banksy. Unsichtbar: Die Biografie“ wurde von Ina Brzoska geschrieben. Es ist bei Yes Publishing erschienen. Brzoska ist Diplom-Politologin und Absolventin der Deutschen Journalistenschule. Sie hat beispielsweise als leitende Redakteurin für Magazine und Podcasts gearbeitet. Wie zu erwarten war, kann auch die Autorin das Rätsel der Identität von Banksy nicht abschließend lösen. Allerdings sind in ihrem Buch vier Theorien zu Banksys Identität enthalten, so dass diese Frage zwar nicht abschließend geklärt werden konnte, aber auf sie eingegangen wurde. Das Buch beginnt mit dem wahrscheinlich größten bzw. bekanntesten Coup von Banksy. Die Begebenheit, die es bis in die verschiedenen Nachrichtensendungen geschafft hat, fand am 5. Oktober 2018 im Auktionshaus Sotheby’s statt. Hier wurde gerade das Bild „Girl with Balloon“ (Mädchen mit Ballon) von Banksy versteigert. Kaum war der Zuschlag erteilt, wurde ein Teil des Bildes durch einen im Rahmen versteckten Schredder teilweise zerstört. Ich war etwas überrascht, dass die Biografie nicht durchgehend chronologisch aufgebaut, sondern nach Themen gegliedert ist. Um Banksys Leben, seine Entwicklung sowie seine Werke besser einordnen zu können, hätte ich mir einen groben Lebenslauf im Buch gewünscht, in dem auch seine wichtigsten Werke mit Zeit und Ortsangabe angegeben sind. Das ist allerdings auch das Einzige, was ich an diesem Buch kritisieren möchte. Die Texte sind sehr informativ und angenehm geschrieben. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Autorin mit Zwischenüberschriften gearbeitet hat. Neben den enthaltenen Fotos von verschiedenen Werken von Banksy, die allerdings nur in schwarz-weiß abgedruckt sind, finde ich es super, dass die Autorin viele Zitate von Banksy, die beispielsweise aus Interviews, Büchern oder Medienauftritten stammen, in ihre Texte einfließen lassen hat. Ein für mich weiterhin sehr wichtiger Buchinhalt ist die angemessene Kritik der Autorin an Banksy und seinem Verhalten. Denn auch sein Verhalten ist nicht ohne Fehler. Beispielsweise hat er für seine Ausstellung Barely Legal im Jahr 2006 in Los Angeles eine echte Elefantenkuh für eine Inszenierung bemalt. Auch nahm er keine Rücksicht auf die Eigentümer/Bewohner der von ihm besprühten Häuser. Beispielsweise hatte die sich auf Grund von Banksys Wandkunst ergebende Aufmerksamkeit auch negative Auswirkungen auf die Eigentümer/Bewohner. Insgesamt gefällt mir die Biografie sowohl auf Grund des Schreibstils der Autorin, der Inhalte und der abgedruckten Bilder sehr gut. Ich habe sehr viel über Banksy, seine Beweggründe und seine Kunst erfahren. Daher empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Eine etwas andere Biografie, die auch Kritik am Verhalten von Banksy enthält

denise am 18.01.2026
Bewertungsnummer: 2983782
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Banksy. Unsichtbar: Die Biografie“ wurde von Ina Brzoska geschrieben. Es ist bei Yes Publishing erschienen. Brzoska ist Diplom-Politologin und Absolventin der Deutschen Journalistenschule. Sie hat beispielsweise als leitende Redakteurin für Magazine und Podcasts gearbeitet. Wie zu erwarten war, kann auch die Autorin das Rätsel der Identität von Banksy nicht abschließend lösen. Allerdings sind in ihrem Buch vier Theorien zu Banksys Identität enthalten, so dass diese Frage zwar nicht abschließend geklärt werden konnte, aber auf sie eingegangen wurde. Das Buch beginnt mit dem wahrscheinlich größten bzw. bekanntesten Coup von Banksy. Die Begebenheit, die es bis in die verschiedenen Nachrichtensendungen geschafft hat, fand am 5. Oktober 2018 im Auktionshaus Sotheby’s statt. Hier wurde gerade das Bild „Girl with Balloon“ (Mädchen mit Ballon) von Banksy versteigert. Kaum war der Zuschlag erteilt, wurde ein Teil des Bildes durch einen im Rahmen versteckten Schredder teilweise zerstört. Ich war etwas überrascht, dass die Biografie nicht durchgehend chronologisch aufgebaut, sondern nach Themen gegliedert ist. Um Banksys Leben, seine Entwicklung sowie seine Werke besser einordnen zu können, hätte ich mir einen groben Lebenslauf im Buch gewünscht, in dem auch seine wichtigsten Werke mit Zeit und Ortsangabe angegeben sind. Das ist allerdings auch das Einzige, was ich an diesem Buch kritisieren möchte. Die Texte sind sehr informativ und angenehm geschrieben. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Autorin mit Zwischenüberschriften gearbeitet hat. Neben den enthaltenen Fotos von verschiedenen Werken von Banksy, die allerdings nur in schwarz-weiß abgedruckt sind, finde ich es super, dass die Autorin viele Zitate von Banksy, die beispielsweise aus Interviews, Büchern oder Medienauftritten stammen, in ihre Texte einfließen lassen hat. Ein für mich weiterhin sehr wichtiger Buchinhalt ist die angemessene Kritik der Autorin an Banksy und seinem Verhalten. Denn auch sein Verhalten ist nicht ohne Fehler. Beispielsweise hat er für seine Ausstellung Barely Legal im Jahr 2006 in Los Angeles eine echte Elefantenkuh für eine Inszenierung bemalt. Auch nahm er keine Rücksicht auf die Eigentümer/Bewohner der von ihm besprühten Häuser. Beispielsweise hatte die sich auf Grund von Banksys Wandkunst ergebende Aufmerksamkeit auch negative Auswirkungen auf die Eigentümer/Bewohner. Insgesamt gefällt mir die Biografie sowohl auf Grund des Schreibstils der Autorin, der Inhalte und der abgedruckten Bilder sehr gut. Ich habe sehr viel über Banksy, seine Beweggründe und seine Kunst erfahren. Daher empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Banksy. Unsichtbar

Sabine aus Köln am 07.11.2025

Bewertungsnummer: 2647534

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit über drei Jahrzehnten ist dieser Künstler aktiv – meist mit politischem Bezug und stets darauf bedacht, anonym zu bleiben. Die Autorin folgt seinen Spuren von den Anfängen in Bristol bis zu seinen weltweiten Aktionen. Das Buch ist gleichermaßen informativ, aufschlussreich und unterhaltsam. Ausgangspunkt ist die berühmte Szene im Londoner Auktionshaus Sotheby’s, bei der Banksys Girl with Balloon kurz nach dem Zuschlag teilweise geschreddert wird – eine Aktion, die den Kunstmarkt selbst zum Thema macht. Von hier aus entfaltet die Autorin die Geschichte eines Künstlers, der trotz seiner öffentlichen Präsenz anonym bleiben will – und das bis heute erfolgreich. Sie beleuchtet sein Umfeld, mögliche Mitstreiter und die zahlreichen Projekte, mit denen Banksy auf politische und gesellschaftliche Themen aufmerksam macht – etwa seine Arbeiten in Israel, Gaza oder der Ukraine sowie sein Engagement für die Seenotrettung im Mittelmeer. Neben den Kunstaktionen werden auch die Diskussionen um seine Identität, seine Netzwerke und die Bedeutung seiner Bildsprache aufgegriffen. Ich habe das Buch als spannende Annäherung an einen Künstler gelesen, den man nie ganz greifen kann. Es fühlte sich an wie eine Spurensuche, die immer neue Richtungen einschlägt, ohne wirklich ein Ende zu finden. Dabei habe ich viel über Banksys Haltung zur Kunst und zur Gesellschaft gelernt – und darüber nachgedacht, wie er politische Botschaften mit Witz, Ironie und Provokation verbindet. Für mich ist es weniger eine klassische Biografie als vielmehr der Versuch, die Denk- und Arbeitsweise eines Unbekannten zu verstehen. Banksy erscheint hier nicht als Mythos, sondern als Mensch mit Überzeugungen und Widersprüchen. Die Autorin lässt verschiedene Stimmen zu Wort kommen – Freunde, Kritiker, Weggefährten – und zeichnet so ein vielschichtiges Bild, das bewusst offen bleibt. Manchmal hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass sich Banksy eher über seine Kunst als über biografische Fakten zeigt – und genau das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. Der Stil ist sachlich und dennoch persönlich, informativ, aber nie trocken. Besonders die Schilderungen der Kunstaktionen fand ich lebendig und anschaulich – man spürt, dass die Autorin sich um eine Balance zwischen Analyse und Erzählung bemüht. Mein Fazit: Eine überzeugende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Banksy. Beim Lesen schwankte ich immer wieder zwischen Skepsis und Faszination – fasziniert von der Konsequenz dieses Künstlers, skeptisch gegenüber dem Kunstbetrieb, den er zugleich kritisiert und bedient. Am Ende habe ich das Gefühl, Banksy zwar nicht „zu kennen“, ihm aber ein Stück näher gekommen zu sein. Schade nur, dass das Buch relativ wenige Abbildungen enthält – aber die kann man sich zum Glück auch online ansehen.

Banksy. Unsichtbar

Sabine aus Köln am 07.11.2025
Bewertungsnummer: 2647534
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit über drei Jahrzehnten ist dieser Künstler aktiv – meist mit politischem Bezug und stets darauf bedacht, anonym zu bleiben. Die Autorin folgt seinen Spuren von den Anfängen in Bristol bis zu seinen weltweiten Aktionen. Das Buch ist gleichermaßen informativ, aufschlussreich und unterhaltsam. Ausgangspunkt ist die berühmte Szene im Londoner Auktionshaus Sotheby’s, bei der Banksys Girl with Balloon kurz nach dem Zuschlag teilweise geschreddert wird – eine Aktion, die den Kunstmarkt selbst zum Thema macht. Von hier aus entfaltet die Autorin die Geschichte eines Künstlers, der trotz seiner öffentlichen Präsenz anonym bleiben will – und das bis heute erfolgreich. Sie beleuchtet sein Umfeld, mögliche Mitstreiter und die zahlreichen Projekte, mit denen Banksy auf politische und gesellschaftliche Themen aufmerksam macht – etwa seine Arbeiten in Israel, Gaza oder der Ukraine sowie sein Engagement für die Seenotrettung im Mittelmeer. Neben den Kunstaktionen werden auch die Diskussionen um seine Identität, seine Netzwerke und die Bedeutung seiner Bildsprache aufgegriffen. Ich habe das Buch als spannende Annäherung an einen Künstler gelesen, den man nie ganz greifen kann. Es fühlte sich an wie eine Spurensuche, die immer neue Richtungen einschlägt, ohne wirklich ein Ende zu finden. Dabei habe ich viel über Banksys Haltung zur Kunst und zur Gesellschaft gelernt – und darüber nachgedacht, wie er politische Botschaften mit Witz, Ironie und Provokation verbindet. Für mich ist es weniger eine klassische Biografie als vielmehr der Versuch, die Denk- und Arbeitsweise eines Unbekannten zu verstehen. Banksy erscheint hier nicht als Mythos, sondern als Mensch mit Überzeugungen und Widersprüchen. Die Autorin lässt verschiedene Stimmen zu Wort kommen – Freunde, Kritiker, Weggefährten – und zeichnet so ein vielschichtiges Bild, das bewusst offen bleibt. Manchmal hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass sich Banksy eher über seine Kunst als über biografische Fakten zeigt – und genau das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. Der Stil ist sachlich und dennoch persönlich, informativ, aber nie trocken. Besonders die Schilderungen der Kunstaktionen fand ich lebendig und anschaulich – man spürt, dass die Autorin sich um eine Balance zwischen Analyse und Erzählung bemüht. Mein Fazit: Eine überzeugende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Banksy. Beim Lesen schwankte ich immer wieder zwischen Skepsis und Faszination – fasziniert von der Konsequenz dieses Künstlers, skeptisch gegenüber dem Kunstbetrieb, den er zugleich kritisiert und bedient. Am Ende habe ich das Gefühl, Banksy zwar nicht „zu kennen“, ihm aber ein Stück näher gekommen zu sein. Schade nur, dass das Buch relativ wenige Abbildungen enthält – aber die kann man sich zum Glück auch online ansehen.

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