Da will man in seinem Buchclub ein wenig Spiritualität ausprobieren und schon hat man aus Versehen den alten Gott Zalas heraufbeschworen. Und Zalas hat natürlich nur eins im Sinn: möglichst viele Gläubige um sich scharen. Doch wer glaubt heutzutage überhaupt noch an irgendwas? Kinder! Mithilfe des unglückseligen Neil Aikens erschafft Zalas ein Winterwunderland, in dem alle Wünsche wahr werden - vom echten Einhorn bis zum Besuch des Opas, der letztes Jahr doch eigentlich das Zeitliche gesegnet hat.
Diese gewaltige Menge an Magie bleibt nicht lange unbemerkt; und die Zeit drängt, denn wenn die vierte Kerze brennt, sind Zalas und seine Anhänger nicht mehr aufzuhalten. Das Team der Stranger Times muss einen Weg finden, um nicht nur Weihnachten, sondern womöglich die ganze Welt zu retten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
30.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Oh du schräge Weihnachtszeit!
**Inhaltsangabe Verlag:**
Da will man in seinem Buchclub ein wenig Spiritualität ausprobieren und schon hat man aus Versehen den alten Gott Zalas heraufbeschworen. Und Zalas hat natürlich nur eins im Sinn: möglichst viele Gläubige um sich scharen. Doch wer glaubt heutzutage überhaupt noch an irgendwas? Kinder! Mithilfe des unglückseligen Neil Aikens erschafft Zalas ein Winterwunderland, in dem alle Wünsche wahr werden - vom echten Einhorn bis zum Besuch des Opas, der letztes Jahr doch eigentlich das Zeitliche gesegnet hat.
Diese gewaltige Menge an Magie bleibt nicht lange unbemerkt; und die Zeit drängt, denn wenn die vierte Kerze brennt, sind Zalas und seine Anhänger nicht mehr aufzuhalten. Das Team der Stranger Times muss einen Weg finden, um nicht nur Weihnachten, sondern womöglich die ganze Welt zu retten.
**Meine Inhaltsangabe:**
Ein harmloser Buchclub, der sich darauf verschworen hat, mit kleinen Zaubereien Gutes zu tun, beschwört eines Tages mit einem mit Menschenhaut gebundenen Buch versehentlich den alten Gott Zalas. Der strebt danach, wieder seine volle Macht zu erhalten und über die Menschheit zu herrschen. Um dieses Ziel zu erreichen, bemächtigt er sich nacheinander den Körpern Unschuldiger und sorgt in Manchester für Chaos, bis er in Neil landet. Mit dessen unfreiwilliger Hilfe schart Zalas die gläubigste Menschgruppe um sich, die es gibt: Kinder! Unter dem Deckmantel der Weihnachtszeit erfüllt Zalas deren Wünsche, mögen sie auch noch so abwegig sein und steigert damit deren Glauben, der wiederum seine Macht wachsen lässt. Die Stranger Times steckt zusammen mit DI Sturgess mal wieder mittendrin und versucht alles, um Zalas das Handwerk zu legen, um damit nicht nur Weihnachten, sondern die gesamte Menschheit zu retten. Währenddessen hat Stella mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Ein weiteres Mitglied der Stranger Times bereitet ihr nicht nur Kopfzerbrechen, sondern die heftigsten Alpträume, die man sich vorstellen kann.
Erster Satz: »Wir sind tote Wesen, du und ich.«
**Mein Eindruck:**
Ich kann es immer kaum erwarten, bis ein neuer Band dieser unfassbar genialen Reihe herauskommt! McDonnells Schreibstil trifft sowas von absolut meinen Humor und ich liebe einfach alles daran. Angefangen bei den Figuren, die eindrücklicher (und wahlweise liebenswerter oder unausstehlicher) nicht sein könnten, über die Dialoge, die spritzig, schwarzhumorig und so lustig sind, bis hin zur Story, die neben all dem Humor auch jedes Mal einfach irre spannend daherkommt. Die vielen völlig schrägen Ideen, die der Autor mit reinpackt sind zum Brüllen. Es geht ziemlich brutal zu (viel Tod, viel Blut, viel Gewalt), doch selbst darüber muss man lachen, weil all das in so viel Witz gepackt ist und so skurril ist. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich auf alte Bekannte treffe. Neben den Hauptfiguren (Banecroft, Hanna, Grace, Ox, Reggie, Stella, Manny) gefallen mir vor allem John Mór, Cogs und natürlich Zeke, der sprechende Hund, der eigentlich gar kein Hund ist und absolut auch DI Sturgess mit dem Augapfel am Stiel in seinem Kopf. Ach ja, und Brian, der Guhl, der gerne in Zimmerecken kackt. Neugierig geworden? Lies es unbedingt! Ein Feuerwerk an fantasievollen Ideen, schrägen Szenen und schwarzem, herrlich bissigem Humor. Ich kann gar nicht genug davon bekommen und hoffe, dass die Stranger Times noch lange ihr crazy Zeitung verlegt. Bitte, bitte, bitte! Du magst es schräg, schlagfertig, schwarzhumorig, rasant und durchgeknallt und liebst humorvolle Fantasy? Dann ist das Deine Buchreihe! Von mir gibt’s 5/5 Sterne + ein Highlight-Sternchen. Auch das Cover gefällt mir übrigens wieder ausgesprochen gut. Wer genau hinsieht, kann darauf viel entdecken.
Tintenwelten
5/5
26.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ring the Bells knüpft nahtlos…
Ring the Bells knüpft nahtlos an die Stranger Times-Reihe an. Dieser fünfte Band spielt zur Weihnachtszeit, doch statt besinnlicher Idylle sorgt ein von einem Buchclub heraufbeschworener Gott namens Zalas für Chaos, während das Team der Stranger Times nicht nur Weihnachten, sondern gleich die ganze Welt retten muss. Die Handlung ist temporeich, voller Wendungen, witziger Einfälle, schwarzem Humor und übernatürlichem Wahnsinn. Gleichzeitig gelingt es dem Autor, ernstere Themen einzuflechten, etwa indem beispielsweise die Vergangenheit eines Teammitglieds beleuchtet wird. Die bereits bekannten und lieb gewonnenen Charaktere sind herrlich skurril, exzentrisch und chaotisch. Ich finde deren Wortgefechte urkomisch. Die britische Wochenzeitung „The Stranger Times“ befasst sich mit allerlei mysteriösen Ereignissen und Phänomenen wie beispielsweise Geistererscheinungen und Ufosichtungen. Sie ist DIE Anlaufstelle für Unerklärtes und Unerklärliches. Sehr unterhaltsam sind ebenfalls die Zeitungsartikel, die zwischendurch „eingestreut“ werden und die meistens eigentlich völlig sinnfrei sind. Diese verleihen dem Buch allerdings noch zusätzlich Pepp und Kuriosität.
Bewertung
5/5
08.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bester Band der Reihe
In diesem fünften Band kehren wir natürlich wieder in unsere Lieblingsredaktion zurück. Alle Mitarbeiter sind wieder am Start und Banecroft hält uns mit seinen Sprüchen auf Trab. Dieses Mal geht es etwas weihnachtlicher zu, denn eine böse Macht kommt auf die Erde nieder und bringt so einiges in der normalen Vorweihnachtszeit durcheinander. Die Geschichte ist wie immer sehr humorvoll gestaltet. Die Handlung ist spannend und durch die Perspektivenvielfalt auch nie langweilig. Es gibt wieder herrlich komische Szenen und Dialoge. Mir gefällt das weihnachtliche Setting, aber auch für Weihnachtsmuffel ist hier etwas dabei. Bisher in meinen Augen der beste Band der Reihe, da wir so viele unglaublich komische Stellen und denkwürdige Sprüche vorfinden. Zudem kennt man die Mitarbeiter der Redaktion mittlerweile schon besser und kann so gut in die Welt der Stranger Times eintauchen. Und auch eher düstere Seiten beherrscht C.K. McDonnell in diesem Band stilsicher.
Pandas Bücherblog
5/5
08.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weihnachtschaos, Wahnsinn und ganz viel Herz
Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Dieser Stil ist inzwischen ein fester Teil meines Lese-Wohlfühlkosmos geworden und ich liebe es, wie gut die kleinen, schrägen Details darauf die Stimmung des Buches einfangen. Es passt perfekt zur Reihe und fühlt sich für mich schon fast wie ein vertrauter Anker an.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, bildhaft und voller herrlich trockenem, schwarzem Humor, den ich auf jeder einzelnen Seite aufsauge. Es ist diese Mischung aus Witz, Skurrilität und überraschend tiefen Momenten, die mich seit Band 1 durchgehend begeistert. C. K. McDonnell schafft es einfach, auch in den absurdesten Situationen eine Wärme und Menschlichkeit einzubauen, die mich immer wieder überrascht und berührt.
Der Einstieg hat sich für mich ein bisschen wie Nach-Hause-kommen angefühlt. Die Redaktionsräume der Stranger Times sind für mich inzwischen ein Ort, die sich beim Aufschlagen der ersten Seite sofort wieder vertraut anfühlen. Ich liebe diese chaotische, unfassbar liebenswürdige Truppe, und ich liebe, wie der Autor sie in diesem Band wieder agieren lässt. Die Dialoge sind herrlich scharf, schräg und oft so unfreiwillig komisch, dass ich mehrmals laut lachen musste.
Inhaltlich hat mir die Grundidee dieses Mal besonders gefallen. Dass die Weihnachtswünsche der Kinder zum Leben erweckt werden, ist so irre, so skurril und gleichzeitig so perfekt für diese Reihe, dass ich einfach nur grinsen musste. Dazu tauchen altbekannte Gesichter wie John Mór, Zeke usw. auf – solche Momente fühlen sich für mich nach purer Stranger-Times-Magie an. Und natürlich Banecroft: Ich fand es großartig, dass er in diesem Band ein wenig weichere Töne anschlägt, ohne jemals seinen Charme oder seine grantige Grundenergie zu verlieren.
Die vielen Handlungsstränge sorgen dafür, dass wirklich immer etwas los ist. Dadurch kam zwischendurch bei mir zwar das Gefühl auf, dass einzelne Charaktere etwas zu kurz kommen, aber das ist am Ende wirklich Meckern auf hohem Niveau. Vor allem, weil McDonnell den Spagat zwischen albern, absurd, rührend und ernst so unglaublich gut meistert. Ich war oft gleichzeitig am Lachen und am Schlucken.
Was mir weniger gefallen hat, war das Tempo des Finales. Die Sache mit Zalas wurde über das ganze Buch hinweg sehr sorgfältig aufgebaut, nur um dann etwas zu schnell gelöst zu werden. Da hätte ich mir mehr Raum gewünscht - vor allem nach all dem großartigen Hinführen.
Clint fand ich zwischendurch ganz schön anstrengend, aber irgendwie bringt er auch genau den frischen Wind rein, der der Redaktion gutsteht. Und die Szenen rund um Manny haben mich wirklich getroffen. Einerseits hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, andererseits waren die Einblicke in seine Vergangenheit so emotional und so notwendig, dass ich am Ende tatsächlich ein paar Tränen verdrückt habe.
Die eingestreuten Zeitungsartikel waren wieder einmal ein absolutes Highlight. Sie lockern die Handlung so wunderbar auf und unterstreichen diesen ganz eigenen Humor der Reihe, den ich einfach liebe. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können!
Fazit:
„Ring the Bells“ war erneut ein absolutes Wohlfühlbuch für mich: schräg, warmherzig, voll rabenschwarzem Humor und trotzdem mit diesen unerwartet berührenden Momenten, die mich tief getroffen haben. Trotz kleiner Schwächen im Finale ist dieser Band wieder ein Herzenshighlight gewesen. Ich hoffe so sehr, dass im nächsten Teil mehr über Stella ans Licht kommt – und dass diese Reihe nie endet.
4,5/5 Sterne
Hilal Türe
Thalia Book Circle Community
5/5
07.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weihnachtshighlight 2025
Zum Inhalt:
Es ist Weihnachtszeit bei The Stranger Times und während das Team die aktuellste Ausgabe zu drucken versucht, wird die Redaktion Opfer eines Hackerangriffs, der alle Computer lahmlegt. Und das gerade in einer Zeit, als ein Buchclub versehentlich ein uraltes Wesen namens Zalas heraufbeschwört, der nicht nur ein blutiges Gemetzel hinterlässt, sondern direkt einen Weltuntergang ansteuert. Denn er hat sich die Rolle des Weihnachtsmanns angeeignet und ein magisches Winterwunderland geschaffen, das alle “Gläubigen” verzaubert. Banecroft und Co. müssen ihn um jeden Preis aufhalten, bevor die Menschheit zu Grunde geht.
Meine Leseerfahrung:
Als Fan der Reihe musste ich natürlich wieder dabei sein, wenn das Team von Stranger Times wieder am Start ist. Das erste Buch hatte ich ja sowas von gefeiert, die Folgebände waren auch superlustig und unterhaltsam, wenn auch die allererste Euphorie des Auftaktbandes mir später etwas gefehlt hatte. Mit “Ring the Bells” hatte ich definitiv wieder diesen konstanten Spaß wie auch beim ersten Teil.
Die Dialoge sind wieder irrwitzig, die Charaktere einfach unglaublich detailliert und facettenreich und die Handlung strotzt nur so vor Action. Bei keinem anderen Buch habe ich so oft auflachen müssen wie hier. Aber was mir zusätzlich schöne Lesestunden beschert hat, war ein weiterer Handlungsstrang um das älteste Mitglied des Teams, das die Redaktion in diesem Teil nun für immer verlässt. Wir kriegen endlich einen Einblick in Mannys Vergangenheit, die der Autor in Rückblicken erzählt und die für mich dermaßen emotional waren, dass ich McDonnell ein dickes Lob aussprechen muss. Diese Kapitel um Manny zeigen nämlich, wie schreibbegabt der Autor eigentlich ist, wenn er in einer durchweg lustigen Komödie ein derart bewegendes Drama einarbeiten kann. Als Leser erlebt man eine irre Achterbahnfahrt durch verschiedene Emotionen, was für mich ein absolutes tolles Erlebnis war und ich in vielen Büchern der heutigen Zeit eher vermisse.
Ich hoffe auf viele weitere Bände dieser Reihe, der ich ganz sicher bis zum Schluss treu bleiben werde.
Fazit
“Ring the Bells” von C.K. McDonnell ist für mich ein wunderschönes Weihnachtshighlight, das nicht nur für große Lacher, sondern auch für bewegende Momente und viel Spannung sorgt.
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