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Pagans - Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter Spannende Mörderjagd in einem alternativen England. Roman

24

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/3,5 cm

Gewicht

586 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Pagans

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0132-1

Beschreibung

Rezension

"Rasant, witzig und spannend erzählt." lizzynet, 31.10.2025

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/3,5 cm

Gewicht

586 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Pagans

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0132-1

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • Michael Malkemus

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein guter Fantasythriller!

    Man muss sich reinfuchsen in "Pagans" es ist kein Pageturner im herkömmlichen Sinn. Ich habe die ersten Kapitel gebraucht, um zu verstehen, um was es sich bei "Pagans" eigentlich handelt, dabei ist der Hintergrund von James Alistair Henry's Erstlingswerk (so wurde es zumindest beworben) eigentlich echt ein spannendes Fundament. die britischen Inseln, aber mit den Völkern und deren Streitereien vor dem Hintergrund von etlichen Gottheiten von vor weit mehr als 1000 Jahren. Aber die Maschinerie gibt es her, das es bereits Mobifone gibt und Autos und es eigentllich so sich darstellt, wie im London der Jetztzeit. Man sollte sich zum Lesen erst mal die handelnden Personen und die Begriffe am Ende des Buches durchlesen. Das hilft ungemein, von Zeit zu Zeit nachblättern muss man eh. Aber man findet so sicherlich wesentlich schneller in die Handlung. Wenn man dann wirklich in der Handlung angekommen ist, dann entwickelt sich Pagans zu einem Pageturner. Somit ein Fazit, mit Anlaufschwierigkeiten war es am Ende ein guter Fantasythriller.

  • MaliM

    aus Rastatt

    5/5

    02.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlung

    Als ich Pagans begonnen habe, musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Der Einstieg fiel mir nicht leicht – die Welt ist komplex, die Begriffe ungewohnt, und die politischen sowie kulturellen Spannungen zwischen Kelten, Sachsen und Pikten sind dicht verwoben. Aber genau das hat mich auch gereizt: Ich liebe Bücher, die mich herausfordern und mir etwas Neues bieten. Sobald ich mich eingelesen hatte, nahm das Tempo rasant zu. Es passiert ständig etwas – neue Hinweise, überraschende Wendungen, politische Intrigen, mystische Elemente. Ich hatte kaum Zeit zum Durchatmen, und das hat mich regelrecht durch die Seiten gezogen. Die Ermittlungen von Aedith und Drustan sind nicht nur spannend, sondern auch emotional und oft humorvoll. Ihre Gegensätze machen sie zu einem ungewöhnlichen, aber sehr unterhaltsamen Duo. Sobald ich mich eingelesen hatte, nahm das Tempo rasant zu. Es passiert ständig etwas – neue Hinweise, überraschende Wendungen, politische Intrigen, mystische Elemente. Ich hatte kaum Zeit zum Durchatmen, und das hat mich regelrecht durch die Seiten gezogen. Die Ermittlungen von Aedith und Drustan sind nicht nur spannend, sondern auch emotional und oft humorvoll. Ihre Gegensätze machen sie zu einem ungewöhnlichen, aber sehr unterhaltsamen Duo. Besonders hilfreich fand ich das Glossar am Ende des Buches. Die vielen fremden Begriffe und kulturellen Eigenheiten bekommen dadurch Struktur, und ich konnte einiges nachschlagen, was mir beim Verständnis geholfen hat. Es zeigt, wie viel Liebe zum Detail in dieser Welt steckt. Aedith, die sächsische Ermittlerin, und Drustan, der keltische & adlige Inspektor, sind zwei Figuren, die sich nicht sofort erschließen. Ihre Gegensätze, ihre Eigenheiten und ihre gemeinsame Entwicklung sind komplex und glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass man sich nach und nach in dieser fremden und doch vertrauten Welt zurechtfindet. Das Buch fordert Geduld und Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einer faszinierenden Welt, einer spannenden Handlung und einem ungewöhnlichen Setting, das lange nachhallt. Wer Lust auf eine intelligente Mischung aus Alternativwelt, Krimi und Gesellschaftskritik hat, sollte sich dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen.

  • soulcritique

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Steampunk meets alternatives England meets Thriller

    Was wäre, wenn es den Kolonialismus nie gegeben hätte? So oder so ähnlich muss die Frage des Autors für die Entstehung des Romans gewesen sein. Der Roman spielt in einer alternativen Welt. In dieser leben die Pikten (Norsen), Kelten (Stämmler) und Engländer (Angelsachsen) nebeneinander auf der Insel und herrschen über sie. Eine herrliche Mischung aus verschiedenen Genres. Ohne Vorwissen über die Kelten, Pikten und Angelsachsen, oder das Wissen um das Glossar könnte es den einen oder anderen Leser sehr fordernd sein, aber wer sich darauf einlässt erlebt eine unfassbar spannende Welt und großartig konstruierte Kriminalgeschichte. Der Humor erinnert stark an Terry Pratchett und Ben Aaronovitch und auch das ist wirklich erfrischend anders. Dieses Buch ist eine Bereicherung und entwickelt sich hoffentlich auch zu einer Reihe. Nun aber der Reihe und ausfürlicher Zu Beginn des Buches geschieht in dieser alternativen Welt ein grausamer Mord am Chefdiplomaten der Stämmler – und das kurz vor dem Einigungsgipfel. Der Einband zeigt den Lebensbaum und das Buch wird dem Genre Thriller zugeordnet. Wer jetzt einen klassischen Thriller erwartet, wird enttäuscht. Denn das Buch ist einzigartig und lässt sich nicht in ein Genre einordnen. Der Einstieg in das Buch und die Welt erfolgt durch zwei Karten (eine Stadt- und eine Landkarte) sowie zwei „Zeitungsausschnitte” zur Einstimmung. Eine ausführliche Erklärung der einzelnen Gruppierungen wird nur im Glossar am Ende des Buches gegeben. Im Buch sind nur die Bräuche und Lebensweisheiten, welche angeteasert und erklärt werden. Der Autor setzt eine gewisse Grundkenntnis der englischen/europäischen Geschichte sowie ein Verständnis für das Thema Kelten und Angelsachsen voraus. Vielleicht ist es auch nicht hilfreich, dass die Frau des Autors Historikerin ist. Wenn man sich jedoch darauf einlässt, die Lektorats/Übersetzungsfehler zum Ende des Buches ignoriert und sich auf die Welt einlässt, ohne alles zu hinterfragen, wird man nicht enttäuscht. Diese Mischung aus alternativer Historie, keltischer und angelsächsischer Kultur und Moderne macht diese Welt so unglaublich spannend. Steampunk trifft auf Einblicke in die Welt der Kelten, wenn sie nicht christianisiert worden wären. Ich liebe diese Welt und hoffe, dass wir noch viel davon lesen können. Das allein macht das Buch erfrischend anders, denn es ist wirklich mal ein Buch ohne Love Story! Kommen wir zum Genre Thriller: Hier wird die teilweise doch skurril anmutende Polizeiarbeit der Stämmler – beispielsweise werden Fälle als Bardengesang vorgetragen und nicht in Schriftform – der bekannten Polizeiarbeit gegenübergestellt. Dem Stämmler wird immer wieder misstraut – fast wie Alltagsrassismus, nur halt an die Welt angepasst. Die Nebenprotagonisten machen zusammen mit den beiden Protagonisten ein großartiges Team. Oder wie im Fall der Staatspolizei, die nervigen Gegenspieler im Getriebe. Der Fall wird Stück für Stück zusammengepuzzelt und endet schließlich in einem Showdown. Ist das Ende schlüssig? Für mich ergab es Sinn, aber nur, wenn man sich wirklich in die Figuren hineinversetzen konnte. Bei der Ausarbeitung der einzelnen Figuren konnte man in Interviews lesen, dass im Kopf des Autors ein Film ablief – und das passt zum Buch. Ich liebe diese Art des Schreibens, aber sie ist schon ungewöhnlich. Vor allem, wenn man den unfassbar herrlichen britischen Humor liest. Dieser erinnert doch stark an Terry Pratchett oder Ben Aaronivitch. Auch macht die Übersetzung Spass und das zum Teil sehr ambivalente Wortbuilding z. B. wird ein Nebenchar mit einen “agressiv, langweiligen grauen Anzug” beschrieben. Es ist eines meiner Highlights in diesem Jahr und ich finde eine wahnsinnige Bereicherung. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr Bücher in die Art lesen dürfen und sie wieder den Weg zurück in die Buchhandlungen findet.

  • SternchenBlau

    4/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Welt

    Wow, was für eine faszinierende Welt, die James Alistair Henry für diesen Krimi erschaffen hat: Die Normannische Eroberung Englands hat nie stattgefunden, ebensowenig wie die Kolonisation oder die industrielle Revolution. Oder besser gesagt, die hat halt nicht in England, sondern im Islamischen Kalifat von Südeuropa und in den Vereinigten Staaten von Panafrika. Was für ein Perspektivwechsel, der beim Lesen immer wieder Klischees und Einstellungen hinterfragt und mir gefällt, dass der Autor das im Crime-Format so geschickt einfließen lässt. Es geht um nicht weniger, als um den Versuch, die britische Hauptinsel endlich zu vereinen, aber dann passiert ein skurriler Mord. Die sächsische Ermittlerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan werden trotz aller Gegensätze und Konflikte gemeinsam auf den Fall angesetzt. Ich mag beide Protagonist*innen sehr gerne. Ungleiche Duos kennt man ja aus Krimis zur Genüge, das Setting verleiht der Dynamik zwischen den beiden aber besonderen Charme. Richtig interessant fand ich, wie bei uns eine sehr bekannte Gruppe, die hier aber unter dem Radar fährt, eine wichtige Rolle im Fall bekommt. Mehr verrate ich hier nicht, weil mich hier das Puzzlespiel am allermeisten fasziniert hat. Und dann wird es immer wieder so richtig spannend. Manchmal fand ich das Buch allerdings nicht ganz einfach zu lesen. Das liegt zum einen an den Bedeutungsverschiebungen zwischen unserer Welt und der alternativen. Zum anderen kommen dann einig mystisch Elemente dazu, die manchmal nur angedeutet werden. Dazu passt, dass Henry gerne wichtige Infos auslässt, um uns als Lesende etwas an der Nase herumzuführen. Da war ich mir dann manchmal nicht ganz sicher, ob ich was überlesen habe oder das so sein soll. Zum Schluss hin kommt für meinen Geschmack dann etwas zu viel zusammen bzw. fügt sich zu nahtlos. Das kostet einen Stern. (Und die Verwendung des Wortes "R*sse, finde ich auch in einer Alternativrealtiät nicht so prickelnd.) Sehr spannend in diese Alternativrealtiät einzutauchen, dazu ein spannender Fall mit politischen Verstrickungen. 4 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    4/5

    14.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Stämme, moderne Technik und jede Menge Spannung

    Pagans vereint Krimi, Politthriller und Fantasy zu einem ungewöhnlichen Genre-Mix, der die Leser:innen in eine alternative Welt entführt. In dieser existieren die alten Stämme wie Kelten, Angelsachsen und Pikten weiterhin; allerdings mit moderner Technik, was eine faszinierende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart erzeugt. Die Weltordnung bleibt dabei bewusst vage. Es ist nicht immer klar, auf welchem technischen oder gesellschaftlichen Niveau sich die Gesellschaft befindet, und das Töten wird unter bestimmten Umständen fast beiläufig als akzeptabel dargestellt. Die keltische Kultur ist tief in der Geschichte verwurzelt. Tätowierungen spiegeln die Lebensgeschichte wider, verschiedene Götter tauchen auf, bleiben aber distanziert, sodass keine direkte Beziehung zu ihnen entsteht. Gleichzeitig schafft der Autor eine eigene Begriffswelt mit Bezeichnungen wie Mobiphone, Lungenlocher oder Graswurzelmedien, während alte Begriffe wie Sax, Torque oder Triskele die keltische Atmosphäre verstärken. Ein Glossar und ein Personenregister am Ende helfen beim Nachschlagen. Die Figuren sind vielschichtig gestaltet. Drustan, ein keltischer Inspektor, bleibt allerdings vielen Details verschlossen. Aedith ist eine selbstbewusste Kriminalerin mit schwieriger Familiengeschichte, die ihren eigenen Weg gehen möchte, ohne in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Im Laufe der Geschichte müssen beide zu einem Team zusammen wachsen, um die Morde aufklären zu können. Soll damit der Zusammenschluss der Stämme verhindert werden? Wer ist diesen feindlich gegenüber eingestellt? Werden sie die Hintergründe rechtzeitig vor dem Einigungsgipfel klären können? Pagans ist nicht immer einfach zu lesen, verlangt Aufmerksamkeit und Geduld, bietet aber eine äußerst interessante Geschichte und das Potential für Fortsetzungen, um die Lebenswege der Hauptpersonen weiter zu erkunden. Wer eintauchen möchte in die Welt der Kelten und Angelsachsen wird auf seine Kosten kommen.

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Bewertungen (24)

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    Mario W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.09.2025

    eBook (ePUB)

    Lungenlocher und Straßenfi**er

    Der Titel meiner Rezension ist etwas plakativ, dabei handelt es sich tatsächlich um die Namen der Pistole und Fahrzeug der Protagonistin. Pagans ist ein Kriminalroman, der sich nicht immer als rein ernst versteht, sondern immer auch etwas humoristisches beinhaltet. Herausstechend an diesem Werk ist für mich das Alternative Großbritannien. Der Kriminalfall an sich wurde sicher schon in ähnlicher Weise in anderen Werken erzählt. Für jeden geeignet, der etwas für Fantasyelemente (minimal) und Krimis übrig hat. Ich fand das Setting erfrischen unverbraucht!

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