Kira ist tot. Unwiderruflich. Doch Ezekiel will ihr helfen, sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Dafür muss Kira jedoch das Unvorstellbare tun: töten. Wenn sie sich weigert, wird Ezekiel sie bestrafen. Eine klare Entscheidung – bis sie Aron, ihr vorgesehenes Opfer, kennenlernt. Plötzlich ist alles komplizierter, und Zweifel nagen an ihr. Während Ezekiel den Druck erhöht, ringt Kira mit sich.
Doch während Kira um ihre Entscheidung kämpft, braut sich im Jenseits etwas Dunkles zusammen. Auf der Suche nach Verbündeten entdecken Kira und Aron eine Verschwörung, die das Jenseits an sich reißen will. Ein Krieg droht, und die beiden brauchen jede Hilfe. Schon bald steht mehr auf dem Spiel, als sie dachten – denn wem können sie noch vertrauen?
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Lesekaninchen.celine
5/5
09.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Hat mir sehr gut gefallen
Mir hat das Buch ,,Todesfrist" total gut gefallen. Es war richtig spannend, Kira, Aron, Akua usw zu verfolgen. Während man am Anfang vor allem Kira und Aron kennenlernt und abwechselnd aus ihren Sichtpunkten liest, werden es mot der Zeit mehr Charaktere und es wird auch aus ihren Sichtpunkten mal geschrieben, bzw erzählt, so, dass man sie besser kennenlernt. Nur aus der Sicht der Antagonisten wird nicht erzählt. Es war so spannend und cool, dass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe und nur so durch die Seiten geflogen bin.
Ich konnte Kira total gut verstehen und auch gleich ihr Gefühl gegenüber Ezekiel. Ich fande es von Kira und Akua richtig gut, dass sie das ganze angeleiert haben, dass sie sich gegen Ezekiel gestellt haben und dadurch das ganze große Komplott aufgedeckt haben. Ohne Kira und dann Akua, wäre es wohl nicht ans Licht (so schnell) gekommen. Die beiden sind richtig mutig und ich mochte an Kira auch, dass sie sich immer allen mutig gegenüber gestellt hat und ihren Mund nie gehalten hat, sondern immer ihre Meinung gesagt hat. Solche Charaktere mag ich einfach gerne, denn manchmal wünsche ich mir, auch mehr so zu sein.
Auch fande ich die ganze Idee des Buches sehr gut, auch wenn ich schon ein paar Büchern mit Engeln, gut gegen Böse usw gelesen habe, war es auch hier wieder eine neue Geschichte und anderen Aspekten.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, das sagt mir schon alleine der Aspekt, dass ich während dem Lesen keine Notizen gemacht habe, weil ich so in der Geschichte steckte, dass ich so durchgerauscht bin und gar keine Gedanken hatte, die ich mir notieren musste / wollte / konnte.
Sternenruferin
5/5
28.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Moderne Engel-Fantasy
Dieses Buch richtet sich nicht direkt an mich – und hat mich trotzdem überzeugt.
Mit meinen 43 Jahren bin ich ganz sicher nicht die Zielgruppe für diesen Roman, der eindeutig im Young-Adult-Genre angesiedelt ist. Normalerweise lese ich kaum noch Jugendbücher – mit Ausnahme von Rhue Morton vielleicht, der mich immer noch erreicht. Aber Todesfrist hat mich dennoch gepackt. Und das, obwohl ich normalerweise ganz andere Genres bevorzuge.
Bevor ich tiefer einsteige, eine wichtige Content-Warnung: Dieses Buch – und auch diese Rezension – thematisieren Tod, Sterben und insbesondere Suizid. Wer sich damit nicht auseinandersetzen möchte, sollte hier nicht weiterlesen.
Zum Inhalt (spoilerfrei):
Kira findet sich in einer Zwischenwelt wieder – ohne Erinnerung, ohne Gefühl für sich selbst. Sie und einige andere sollen dort im Auftrag des Engels Ezekiel Menschen in den Tod führen – bevorzugt durch Suizid. Doch Kira beginnt zu zweifeln. An sich. An Ezekiel. Und vor allem an dem Plan, der den Tod eines bestimmten Menschen vorsieht: Aron.
Was folgt, ist ein rasanter Einstieg in eine Geschichte über Moral, Schuld, göttliche Ordnung und Rebellion. Kira, Akua und Linus – drei Seelen mit Gewissen – geraten zwischen die Fronten. Und dann kommt alles ins Rollen.
Meine Meinung:
Zu Beginn war ich skeptisch. Die Figuren wirkten flach, hölzern – aber das ergibt Sinn: Kira erinnert sich nicht an ihr Leben, an ihre Eigenheiten, an ihr Selbst. Mit jeder Seite, mit jedem Erinnerungsfetzen gewinnt sie mehr Kontur – und das macht das Lesen so reizvoll.
Ezekiel bleibt ein Unsympath durch und durch – was ihn allerdings auch als Antagonisten interessant macht. Und je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr entwickelt sich das Buch zu einem packenden Mix aus Mystery, Philosophie und Fantasy.
Besonders gefallen hat mir der Umgang mit christlichen Motiven. Die Anspielungen auf Engel, Erzengel und göttliche Ordnung wirken gut recherchiert, modern umgesetzt und regen zum Nachdenken an. Ein Highlight: Erzengel Michael mit seinem starken Auftritt.
Was mir persönlich gefehlt hat, war etwas mehr Tiefe in der Beschreibung. Manche Szenen flogen fast zu schnell vorbei, vieles hätte für meinen Geschmack ausführlicher sein dürfen. Aber das liegt vermutlich an meinem Leseverhalten und Alter – für die Zielgruppe ist das Erzähltempo perfekt gewählt.
Fazit:
Todesfrist ist ein spannender, ungewöhnlicher Jugendroman mit Tiefgang, starken moralischen Fragen und einem faszinierenden Weltenbau. Für mich als Erwachsene war es ein bisschen außerhalb meiner Komfortzone – und dennoch ein Leseerlebnis, das ich nicht missen möchte.
Mit 16 oder 17 wäre ich restlos begeistert gewesen. So bin ich einfach: beeindruckt.
Klare Leseempfehlung für junge Erwachsene, Fans von moderner Engel-Fantasy und alle, die Geschichten mögen, die unbequem und bewegend zugleich sind.
Bewertung
4/5
06.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Fantasy mit Engeln und Tod als Thema
In Todesfrist geht es um Kira, die nach ihrem Tod den Engel Ezekiel kennen lernt. Sie befindet sich weder im Himmel, noch in der Hölle, sondern in einer Zwischenwelt, die von Ezekiel beherrscht wird.
Dieser entscheidet, wann und ob Kira in den Himmel weiter gehen darf, denn er stellt Kira vor die Wahl: entweder sie tötet einen Menschen, oder er lässt sie sich auflösen.
Unter Druck gesetzt lernt Kira weitere mit dieser Aufgabe kennen und zusammen versuchen sie, dieses Schicksal abzuwenden.
Kira handelt für mich steht’s nachvollziehbar. Gemeinsam mit ihr lernt man eine neue Welt kennen und welche Komplikationen sie mit sich bringt. Sie lernt ihr ausgewähltes Opfer, Aron, kennen und spürt ihr Hadern mit der ihr auferlegten Aufgabe. Auch Aaron rückt nach und nach mehr in den Mittelpunkt der Geschichte. Von den anderen Charakteren hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber die zwei Protagonisten lernt man gut kennen und ich habe sehr mit ihnen mitgefühlt.
Es wird eine Welt beschrieben und eine Thematik behandelt, mit der ich mich selbst noch nicht groß beschäftigt habe, dadurch ist mir der Einstieg zunächst schwer gefallen. Das Setting ist düster und dunkel. Es geht um Schuld und ausgenutzte Macht mit einem Hauch von Hoffnung. Wir lernen sogar Gott und Luzifer kurz kennen, die Hauptcharaktere sind hier jedoch die Engel, deren Konflikte sowie der Krieg zwischen gut und böse.
Wer also die Thematik des Todes kombiniert mit Fantasy Elementen mag, für den ist Todesfrist auf alle Fälle etwas - und ganz ehrlich, was passiert eigentlich nach dem Tod?
Dear_Silvershadow
aus Ditzingen
4/5
24.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannend, düster aber Luft nach oben
In Todesfrist entwirft Holly C. Anderson ein ungewöhnliches, dunkles Szenario, das zwischen Fantasy, Thriller und einem Hauch Endzeit-Drama changiert. Die Geschichte beginnt direkt mit einem Paukenschlag: Kira ist tot – aber das ist erst der Anfang. Statt Frieden findet sie sich in einer düsteren Zwischenwelt wieder, in der sie von einem mysteriösen Mann namens Ezekiel vor eine grausame Wahl gestellt wird: Töten oder sich auflösen.
Diese Prämisse ist nicht nur originell, sondern sorgt von Anfang an für Spannung. Die Autorin versteht es, ein düsteres, atmosphärisches Setting zu schaffen, das Fragen aufwirft: Wer ist Ezekiel wirklich? Wer bestimmt die Regeln in dieser Nachwelt? Und was hat es mit Kiras Rolle auf sich?
Kira als Hauptfigur ist nachvollziehbar geschrieben – sie hadert mit sich, stellt sich selbst infrage und wirkt dabei angenehm realistisch. Die emotionale Bindung zu den Charakteren bleibt allerdings ein wenig an der Oberfläche. Auch wenn ihre Entscheidungen nachvollziehbar sind, hätte ich mir insgesamt etwas mehr Tiefe gewünscht – besonders im Hinblick auf ihre Entwicklung und innere Zerrissenheit. Die Nebenfiguren, allen voran Ezekiel und Aron, bleiben teils rätselhaft, teils etwas schematisch, was vermutlich auch gewollt ist – aber es macht es schwerer, emotional mit ihnen mitzugehen.
Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und streckenweise sehr atmosphärisch. Besonders gelungen ist es der Autorin, Spannung aufzubauen, ohne dabei überladen zu wirken. Die Geschichte bleibt über weite Strecken packend, auch wenn sie im Mittelteil leicht an Tempo verliert. Die Handlung ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil könnte fast für sich stehen, während der zweite die Geschichte vertieft, aber nicht ganz das Spannungsniveau des Beginns hält.
Was mir besonders gefallen hat, ist das düstere Worldbuilding. Die Zwischenwelt, die moralischen Grauzonen, das Spiel mit Schuld, Gerechtigkeit und Macht geben der Geschichte einen philosophischen Unterton, ohne zu verkopft zu sein. Auch die unterschwelligen Anleihen an Serien wie Supernatural oder Lucifer – etwa durch die Figurenkonstellationen und das moralisch ambivalente Setting – haben mir gut gefallen.
Allerdings bleibt das Buch stellenweise etwas zu sehr an der Oberfläche. Einige Figuren hätten mehr Hintergrund verdient, und manche Entwicklungen wirken vorhersehbar oder etwas zu glatt erzählt. Die große Auflösung am Ende ist solide, aber hätte noch überraschender oder tiefgründiger sein dürfen.
Fazit:
Todesfrist ist ein spannender, düsterer und ungewöhnlicher Roman über Schuld, Macht und die Frage, wie weit man gehen darf, um zu überleben. Holly C. Anderson liefert einen mitreißenden Einstieg in eine Welt, die viel Potenzial birgt – sowohl für eine Fortsetzung als auch für tiefergehende Figurenentwicklungen. Trotz kleiner Schwächen in Tiefe und Tempo ist der Roman absolut lesenswert für alle, die dunkle Fantasy mit Thrillerelementen mögen und Lust auf moralisch komplexe Themen haben.
Bewertung
4/5
23.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Meine erste Story aus dem Jenseits!
Ich habe ja im Moment irgendwie ein Abo auf Bücher, die sich mit dem Leben nach dem Tod beschäftigen. Das war nicht so geplant - aber dieses Buch passt wirklich 100%ig dazu!
Was erwartet uns nach dem Tod? Holly hat dazu eine Story entworfen, die die ein oder andere Frage beantwortet. Natürlich geht es dabei auch um den Kampf Gut gegen Böse und wir finden im Buch sowohl himmlische Unterstützung als auch den ein oder anderen Bösewicht.
Kira, unsere Protagonistin, ist tot. Doch sie landet weder im Himmel noch in der Hölle, sondern als Arae bei Ezekiel, einem Engel, der ihr die Chance gibt, ebenfalls ein Engel zu werden. Dafür muss sie nur eine wirklich kleine Sache erledigen: einen Menschen umbringen. Wer würde sich diese Chance entgehen lassen? Doch als Kira ihr Opfer, Aron, näher kennenlernt, kommen ihr immer mehr Zweifel, denn sie findet ihn wirklich sympathisch - und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen...wofür soll sie sich entscheiden? Und ist Ezekiel vielleicht gar nicht der großzügige Helfer, als der er sich gibt?
An einigen Stellen ging mir die Charakterentwicklung von Kira und ihren Freunden etwas zu schnell - insgesamt hätte man aus dem Plot ohne Probleme aus der Handlung zwei Bücher machen können. Aber mir gefällt die Idee total, dass die Story nach dem Tod der Protagonistin spielt! Mir fällt auf Anhieb kein Buch ein, daas fast ausschließlich im Jenseits spielt ich habe mir immer nur Gedanken zu Himmel und Hölle gemacht, nie dazu, ob etwas daneben, dazwischen oder dahinter ist
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