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Produktbild: Alte Wut

Alte Wut Warum ich an den Ort reiste, von dem mein Vater einst fliehen musste | Die bekannte Moderatorin begibt sich auf die Spur eines vererbten Traumas

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

6707 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492611473

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

6707 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492611473

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Sehr berührend

Bewertung aus Dortmund am 24.10.2025

Bewertungsnummer: 2635134

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist ja schon länger erforscht, daß Traumata unbehandelt die Gene verändern können bis in die vierte Generation – und genau davon berichtet Caro Matzko, wenn auch in anderen Worten. Was das Trauma der Flucht nicht nur in ihrem Vater, sondern auch in ihr bewirkt, ist zu Herzen gehend. Und es sind so viele betroffen … Daß die Autorin sich damit auseinandersetzt, ist schmerzhaft und heilsam zugleich. Ich kann das bis zum einem gewissen Grad nachvollziehen, denn meine Familie wurde Anfang 1946 von Polen aus Pommern vertrieben; das hat Spuren bei meinen Großeltern und Eltern bis zu ihrem Tod hinterlassen, und auch bei mir bemerke ich Anzeichen für Gefühle, die ich eigentlich gar nicht haben kann, weil es mir ja nicht passiert ist. Was es für mich schwierig macht: obwohl der Vater auf seine Weise liebenswert ist und auch ein guter Vater und Opa, ist er der AfD sehr zugeneigt, was eigentlich unverständlich ist auf Grund seiner Erlebnisse. Zum Glück war und bin ich nicht in der Situation, und die Art und Weise, wie Caro Matzko damit fertig wird, ist bewundernswert.

Sehr berührend

Bewertung aus Dortmund am 24.10.2025
Bewertungsnummer: 2635134
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist ja schon länger erforscht, daß Traumata unbehandelt die Gene verändern können bis in die vierte Generation – und genau davon berichtet Caro Matzko, wenn auch in anderen Worten. Was das Trauma der Flucht nicht nur in ihrem Vater, sondern auch in ihr bewirkt, ist zu Herzen gehend. Und es sind so viele betroffen … Daß die Autorin sich damit auseinandersetzt, ist schmerzhaft und heilsam zugleich. Ich kann das bis zum einem gewissen Grad nachvollziehen, denn meine Familie wurde Anfang 1946 von Polen aus Pommern vertrieben; das hat Spuren bei meinen Großeltern und Eltern bis zu ihrem Tod hinterlassen, und auch bei mir bemerke ich Anzeichen für Gefühle, die ich eigentlich gar nicht haben kann, weil es mir ja nicht passiert ist. Was es für mich schwierig macht: obwohl der Vater auf seine Weise liebenswert ist und auch ein guter Vater und Opa, ist er der AfD sehr zugeneigt, was eigentlich unverständlich ist auf Grund seiner Erlebnisse. Zum Glück war und bin ich nicht in der Situation, und die Art und Weise, wie Caro Matzko damit fertig wird, ist bewundernswert.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Gertie G. aus Wien am 03.10.2025

Bewertungsnummer: 2614203

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Caroline Caro Matzko, die im deutschen Fernsehen bekannte Moderatorin, hat in ihrem Leben bereits einige Therapien gemacht, Klinikaufenthalte inklusive, um unter anderem ihre Magersucht, ihre Depression und ein Burn-out in den Griff zu bekommen. Zudem herrscht in der Familie eine angespannte Stimmung in der der Vater, Jahrgang 1934, wie ein Feldwebel agiert. Während ihr zehn Jahre älterer Bruder recht bald auszieht, muss die kleine Caro den Vater aushalten. Ungefragt erzählt er jedem, über seine Flucht als Zehnjähriger aus Ostpreußen, erzählt, wie er mehrmals dem Tod gerade noch entkommt, wie er in die Mündung eines deutschen und auch eines russischen Gewehrs schauen muss und was er alles auf der Flucht erlebt hat. Er erzählt, dass sein Vater von den Russen abtransportiert worden ist. Jahre später kommt eine trockene Karte mit der Meldung über seinen Tod in einem Arbeitslager. Das kann ein Kind kaum verarbeiten, zumal man vor allem den Jungs damals Emotionen abtrainiert hat. Der „Erfolg“? Eine Generation von Kriegskindern und in weiterer Folge Kriegsenkel, die ihre Traumata mit sich herum schleppen und mehrheitlich nicht wissen, warum sie so sind, wie sie sind. Es scheint, als wären die vererbten Traumata ihres Vaters, eine der Ursachen von Caros eigenen Problemen. Nach Rücksprache mit einer ihrer Therapeutinnen packt Caro Matzko ihren Mann Rainer, die Tochter Fanny sowie den Familienhund und begibt sich auf ein dreiwöchige Reise zu den Orten, die ihr Vater einst als Heimat bezeichnet hat. Stadt für Stadt, Dorf für Dorf bereisen sie seine Fluchtroute in die Vergangenheit zurück, bis sie in Osterode ankommen, wo Ekkehart Matzko mit seiner Familie gelebt hat und just in dem Hotel absteigen, das gegenüber dem 2016 abgerissenen Hotels der Matzkos errichtet worden ist und in dessen Treppenhaus das alte Hotel als Fototapete grüßt. Die Reise ist für Caroline Matko nicht ganz einfach, hat sie doch selbst einige Vorurteile ihres Vaters im Gepäck, obwohl sie dessen politische Ansicht und Meinung nicht teilt. Doch beinahe überall begegnet sie Menschen, die ihr weiterhelfen, so wie die 90-jährige Roza, die einst Rosemarie hieß und ihren Namen in die polnische Variante ändern musste, um nicht vertrieben zu werden. Wie es Touristen häufig machen, nimmt Caro Matzko ein paar Steine, die sie für Überreste des alten Hotels hält, sowie ein Sackerl voll (Heimat)Erde mit nach Hause, ohne zu wissen, dass sie damit ihrem Vater seinen Herzenswunsch erfüllt. Nach der Rückkehr nach Deutschland, schreibt sie dieses Buch, in dem sie auch über Therapieansätze und Erfolge berichtet. Es scheint, dass sich dabei einige Knoten bei ihr gelöst haben. Fazit: Gerne gebe ich diesem schnörkellosen und dennoch emotionalen Einblick in eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung 5 Sterne.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Gertie G. aus Wien am 03.10.2025
Bewertungsnummer: 2614203
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Caroline Caro Matzko, die im deutschen Fernsehen bekannte Moderatorin, hat in ihrem Leben bereits einige Therapien gemacht, Klinikaufenthalte inklusive, um unter anderem ihre Magersucht, ihre Depression und ein Burn-out in den Griff zu bekommen. Zudem herrscht in der Familie eine angespannte Stimmung in der der Vater, Jahrgang 1934, wie ein Feldwebel agiert. Während ihr zehn Jahre älterer Bruder recht bald auszieht, muss die kleine Caro den Vater aushalten. Ungefragt erzählt er jedem, über seine Flucht als Zehnjähriger aus Ostpreußen, erzählt, wie er mehrmals dem Tod gerade noch entkommt, wie er in die Mündung eines deutschen und auch eines russischen Gewehrs schauen muss und was er alles auf der Flucht erlebt hat. Er erzählt, dass sein Vater von den Russen abtransportiert worden ist. Jahre später kommt eine trockene Karte mit der Meldung über seinen Tod in einem Arbeitslager. Das kann ein Kind kaum verarbeiten, zumal man vor allem den Jungs damals Emotionen abtrainiert hat. Der „Erfolg“? Eine Generation von Kriegskindern und in weiterer Folge Kriegsenkel, die ihre Traumata mit sich herum schleppen und mehrheitlich nicht wissen, warum sie so sind, wie sie sind. Es scheint, als wären die vererbten Traumata ihres Vaters, eine der Ursachen von Caros eigenen Problemen. Nach Rücksprache mit einer ihrer Therapeutinnen packt Caro Matzko ihren Mann Rainer, die Tochter Fanny sowie den Familienhund und begibt sich auf ein dreiwöchige Reise zu den Orten, die ihr Vater einst als Heimat bezeichnet hat. Stadt für Stadt, Dorf für Dorf bereisen sie seine Fluchtroute in die Vergangenheit zurück, bis sie in Osterode ankommen, wo Ekkehart Matzko mit seiner Familie gelebt hat und just in dem Hotel absteigen, das gegenüber dem 2016 abgerissenen Hotels der Matzkos errichtet worden ist und in dessen Treppenhaus das alte Hotel als Fototapete grüßt. Die Reise ist für Caroline Matko nicht ganz einfach, hat sie doch selbst einige Vorurteile ihres Vaters im Gepäck, obwohl sie dessen politische Ansicht und Meinung nicht teilt. Doch beinahe überall begegnet sie Menschen, die ihr weiterhelfen, so wie die 90-jährige Roza, die einst Rosemarie hieß und ihren Namen in die polnische Variante ändern musste, um nicht vertrieben zu werden. Wie es Touristen häufig machen, nimmt Caro Matzko ein paar Steine, die sie für Überreste des alten Hotels hält, sowie ein Sackerl voll (Heimat)Erde mit nach Hause, ohne zu wissen, dass sie damit ihrem Vater seinen Herzenswunsch erfüllt. Nach der Rückkehr nach Deutschland, schreibt sie dieses Buch, in dem sie auch über Therapieansätze und Erfolge berichtet. Es scheint, dass sich dabei einige Knoten bei ihr gelöst haben. Fazit: Gerne gebe ich diesem schnörkellosen und dennoch emotionalen Einblick in eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung 5 Sterne.

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Alte Wut

von Caro Matzko

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