Produktbild: Gedenken neu denken

Gedenken neu denken Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss | Von der Grimme-Online-Award-Preisträgerin @keine.erinnerungskultur

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

6933 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492609081

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

6933 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492609081

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Josi

    5/5

    16.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiger Beitrag zur modernen Gedenkarbeit❗️

    „Aber wenn das Feuer schon brennt und niemand löscht, Menschen stattdessen wegschauen oder sogar Beifall klatschen, dann sollte man sich fragen, warum und woher das kommt.“ (S. 157) Susanne Siegert habe ich eher zufällig auf Instagram über ihren Account @keine.erinnerungskultur entdeckt. Dort hat sie mich mit ihren professionellen, kritischen und wahnsinnig gut recherchierten Beiträgen sofort überzeugt Auch ihr Buch ist mir daraufhin immer wieder begegnet und ich muss gestehen, dass ich trotz ihrer starken Online-Inhalte zunächst unsicher war, ob ein Buch zu diesem komplexen, emotional aufgeladenen und gesellschaftlich stark diskutierten Thema nicht vielleicht „zu viel“ sein könnte. Aber ich kann nur sagen: Susanne Siegert hat hier ein Werk vorgelegt, das absolut überzeugt. Ich selbst habe Geschichte und Archäologie studiert und arbeite auch in meiner täglichen Praxis teilweise mit erinnerungskulturellen und gedenkbezogenen Kontexten. Gerade deshalb empfinde ich ihre Ansätze als erfrischend, kritisch und in genau dem richtigen Maß unbequem. Denn sie zeigt deutlich: Als ehemalige Tätergesellschaft neigen wir dazu, uns auszuruhen, uns in Gewohnheiten einzurichten und es uns bequem zu machen. Und genau das lässt dieses Buch nicht zu. Dabei passiert das nicht auf eine anklagende oder moralisierende Weise. Im Gegenteil: Alles ist wissenschaftlich fundiert, sauber recherchiert und nachvollziehbar erläutert und gleichzeitig so zugänglich geschrieben, dass man sich gut vorstellen kann, es auch Schüler*innen in die Hand zu geben, damit sie ein erstes Gespür entwickeln und selbst kritische Fragen stellen. Besonders beeindruckt hat mich die Auseinandersetzung mit der Rolle der ehemaligen Tätergesellschaft. Es ist erschreckend aktuell, wie schwer wir uns noch immer damit tun, uns sowohl kollektiv als auch individuell mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen; sei es in der Familiengeschichte oder im gesellschaftlichen Kontext. Der Satz „Reicht es nicht endlich?“ begegnet einem dabei leider viel zu oft. Umso mehr werde ich „Gedenken neu denken“ künftig jedem empfehlen, der sich fragt, ob das Thema Nationalsozialismus nicht längst „abgeschlossen“ sei. Auch das Kapitel zur Vermittlungsarbeit hat mich (als Museumspädagogin) besonders angesprochen Susanne Siegert spricht mir hier aus der Seele: Immer wieder wird gefragt, warum man sich überhaupt noch mit Geschichte beschäftigen soll, während gleichzeitig erwartet wird, sie nicht auf aktuelle Konflikte zu beziehen. Dabei wird Geschichte erst dann wirklich relevant, wenn wir sie in Beziehung zur Gegenwart setzen und Strukturen erkennen, die sich wiederholen oder ähneln. Nur so kann Lernen aus der Vergangenheit überhaupt funktionieren. Und genau diese Vermittlungsarbeit muss nicht nur in Museen oder Schulen stattfinden - sie darf und soll auch auf Plattformen wie TikTok oder Instagram stattfinden, gerade wenn sie so reflektiert umgesetzt wird wie bei der Autorin. Eine große Empfehlung!!

  • Bewertung

    aus Horn-Bad Meinberg

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender neuer Blickwinkel

    Mit "Gedenken neu denken" liegt das erste Buch der Autorin, Journalistin, Aktivistin und Content Creatorin Susanne Siegert vor, in dem sie sich für ein neues Verständnis im Umgang mit dem Gedenken einsetzt. Bisher war Susanne Siegert schwerpunktmäßig bei Instagramm und Tik Tok aktiv und versuchte über diesen Weg Menschen dazu zu motivieren, sich der eigenen Familiengeschichte zu stellen, nach NS-Verbrechen in der eigenen räunlichen Umgebung zu suchen und den Fokus auf das lokale, direkt nachvollziehbare Geschehen zu lenken. Mit diesem Weg könne das bisher oft ritualisierte Gedenken mit Fokus auf wenige Täter*innen erweitert werden zum alltäglichen Handeln vieler "normaler" Deutscher während der NS-Zeit, die Frage von Schuld neu gestellt und der Fokus auch auf die einzelnen betroffenen Verfolgten gelegt werden. Auch wendet sich die Autorin bewusst gegen die reine Betrachtung der Verfolgten als "Opfer", sondern möchte auch widerständiges Handeln in den Blick nehmen. Hinzu kommt im Buch ein zusätzlicher Fokus auf die Verfolgung von Sinti und Roma und deren Kampf nach 1945 um Entschädigung. Das Buch ist spannend und detailiert verfasst und kann dazu motivieren, im eigenen Umfeld (Familie und Wohnort) näher nachzuforschen und so das eigene Gedenken greifbarer und auch verletzlicher zu machen.

  • Bewertung

    5/5

    04.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gedenken neu Denken - und das greifbar

    „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert ist ein bemerkenswert zugängliches und berührendes Buch über Erinnerungskultur und persönliches Erleben dieser. Was dieses Werk besonders auszeichnet, ist die nahbare Schreibweise: Siegert gelingt es, komplexe Themen verständlich und emotional greifbar zu machen, ohne jemals belehrend oder distanziert zu wirken. Klare Empfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gedenken neu denken