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Das Schweigen des Wassers Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Tropen

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2,5 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

2. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50292-3

Beschreibung

Rezension

»Susanne Tägder […] zeigt sich als sensible Erzählerin mit großem Respekt vor ihren vielfach gebrochenen Figuren. Ein wertvoller Roman, der sehr genau die Befindlichkeiten einer schwierigen Umbruchszeit in den Blick nimmt.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024 ("SWR Kultur")
»Immer knapp und fokussiert, schnörkellos und treffsicher auf den Punkt gebracht - das ist Susanne Tägder.« Peter Scherrer, NDR Kultur, 18. März 2024 ("NDR Kultur")
»Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Christian Schröder, Tagesspiegel, 04.03.2024 ("Tagesspiegel")
»[Ich habe] eine Autorin entdeckt, die mich ziemlich begeistert hat, […] eine ganz große Entdeckung […]. Eine unglaublich gute Erzählerin, die in einer ruhigen, sachlichen, nie ausufernden und total realistischen Art erzählt.« Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 26.06.2025 ("Dora Heldt trifft")
»Tägder gelingt es in ihrem ersten Krimi vorzüglich, die Stimmung kurz nach der deutschen Wiedervereinigung abzubilden.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, 13. Mai 2024 ("Aachner Zeitung")
»Nicht nur, dass Susanne Tägder einen Tatsachenfall für ihren neuen Roman zugrunde legt, auch im Stil, Tempo und der lange Zeit unübersichtlichen Ermittlungen gelingt es ihr, die Atmosphäre der Wendejahre, die fast allmächtige Welt der Polizei und der Stasi zu DDR Zeiten auf den Punkt zu erzählen.« Michael Lehmann-Pape, Buchtips, 29. April 2024 ("buchtips.net")
»Susanne Tägder versteht es, ebenso präzise wie beiläufig zu erzählen und die großen Umbrüche nach der Wende in starken Bildern und feinsinnigen Beobachtungen einzufangen.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024 ("SWR Kultur")
»Wunderbar gemacht, ganz tolle Sprache. Wirklich ein richtiger Hochgenuss für Leute, die auch gerne […] literarische Krimis lesen.« Andrea Biedermann, SWR, 24. April 2024 ("SWR")
»[Mit großer erzählerischer Ruhe und Gespür für Timing.] Politisch brisant und hervorragend auch in der Beschreibung des Misstrauens zwischen Ost und West in den 90er-Jahren. Susanne Tägder zeigt mit ihrem ersten Krimi großes Talent, eine Geschichte nicht nur raffiniert zu entwickeln, sondern auch die politischen Umstände zu beleuchten.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 02. April 2024 ("NDR Kultur")
»Mit einem genauen Blick für die Figuren, einer wunderbar lakonischen Sprache, beschreibt Tägder auf der einen Seite eine Welt, in der noch nichts sicher ist und alles in Bewegung.« Tobias Rapp, Der Spiegel Kultur, 27. März 2024 ("Spiegel Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Tropen

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2,5 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

2. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50292-3

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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1 Sterne

Einen Mord mit einem Mord verstecken

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.12.2025

Bewertungsnummer: 2676866

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Susanne Tgder legt hier ihren ersten Krimi vor und ich war sehr gespannt, eine neue Autorin kennenzulernen. Kriminalhauptkommissar Groth aus Hamburg kehrt in seine Heimatstadt Wechtershagen in Mecklenburg zurück - als Aufbauhelfer Ost. Die Wende liegt erst wenige Jahre zurück und aus den ehemaligen Volkspolizisten sollen moderne Ermittler mit westdeutschen Methoden geschult werden. Eine sehr zähe Aufgabe, denn vor allem in den älteren Polizisten sind die alten Vorgehensweisen tief eingebrannt. Groth begegnet im Hof des Polizeireviers ein Odachloser, Siegmar Eck, der sich verfolgt fühlt. Groth weiss nicht recht, was er davon halten soll. Dann ist Eck, der im Sommer als Bootsverleiher arbeitet, zwei Tage später tot, scheinbar im See ertrunken. Er, der gemäss der Aussage der Kellnerin Regine Schadow aus dem Ausflugslokal am See, ein hervorragender Schwimmer gewesen ist. Die Autorin erzählt sehr ruhig und schnörkellos und aus dieser gradlinigen Sprache erwächst ein Sog, zunächst sehr zurückhaltend, dann aber von Seite zu Seite mit grösserer Kraftentwicklung. Die Beobachtungen lassen mich an Geoerges Simenon denken - es ist das eigentlich Unscheinbare, welches packende Stimmungsbilder zeichnet und die Charaktere der Protagonisten sehr nah und lebendig beleuchtet wie Groths Kollegen Gerstacker, der das System der Volkspolizei bestens aus langjähriger Erfahrung bestens kennt. Zur unmittelbaren Nähe mag auch die Tatsache beitragen, dass Susanne Tägder im Präsens erzaählt. Aus den Seiten steigt der Mief der Kleilichkeit, der Trostlosigkeit, des Wegduckens, des Vertuschens und des Schweigens auf, gepaart mit tiefem Misstrauen gegen alle und alles, was aus dem Westen kommt. Die Menschen sind gefangen in ihrer Vergangenheit als DDR, die sie fürchteten und auch hassten, aber dennoch nicht ablegen können, jetzt, da sie doch frei sind. Nicht nur das, die Autorin zeigt uns mit erschreckender Klarheit, wie alte Seilschaften nach der Wende chamäleonhaft weiterfunktionieren, ja sogar prächtig gedeihen. Die DDR ist nicht mehr, aber die DDR lebt weiter.I n ihrem Weltbild, in ihrem Denken. Mit enormer Beharrlichkeit kommen Grozh und Gerstacker dem Mörder Ecks auf die Spur, um hinter diesem Mord einen ganz andere Mord zu erkennen. Ich finde dieses Erstlingswerk sehr beeindruckend! Ja, ich darf sagen, garndios. Ein Scheinwerfer auf die j¨üngere deutsche Geschichte. Unbedingt lesenswert! Ich hoffe, von Susanne Tägder noch viel lesen zu können.

Einen Mord mit einem Mord verstecken

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.12.2025
Bewertungsnummer: 2676866
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Susanne Tgder legt hier ihren ersten Krimi vor und ich war sehr gespannt, eine neue Autorin kennenzulernen. Kriminalhauptkommissar Groth aus Hamburg kehrt in seine Heimatstadt Wechtershagen in Mecklenburg zurück - als Aufbauhelfer Ost. Die Wende liegt erst wenige Jahre zurück und aus den ehemaligen Volkspolizisten sollen moderne Ermittler mit westdeutschen Methoden geschult werden. Eine sehr zähe Aufgabe, denn vor allem in den älteren Polizisten sind die alten Vorgehensweisen tief eingebrannt. Groth begegnet im Hof des Polizeireviers ein Odachloser, Siegmar Eck, der sich verfolgt fühlt. Groth weiss nicht recht, was er davon halten soll. Dann ist Eck, der im Sommer als Bootsverleiher arbeitet, zwei Tage später tot, scheinbar im See ertrunken. Er, der gemäss der Aussage der Kellnerin Regine Schadow aus dem Ausflugslokal am See, ein hervorragender Schwimmer gewesen ist. Die Autorin erzählt sehr ruhig und schnörkellos und aus dieser gradlinigen Sprache erwächst ein Sog, zunächst sehr zurückhaltend, dann aber von Seite zu Seite mit grösserer Kraftentwicklung. Die Beobachtungen lassen mich an Geoerges Simenon denken - es ist das eigentlich Unscheinbare, welches packende Stimmungsbilder zeichnet und die Charaktere der Protagonisten sehr nah und lebendig beleuchtet wie Groths Kollegen Gerstacker, der das System der Volkspolizei bestens aus langjähriger Erfahrung bestens kennt. Zur unmittelbaren Nähe mag auch die Tatsache beitragen, dass Susanne Tägder im Präsens erzaählt. Aus den Seiten steigt der Mief der Kleilichkeit, der Trostlosigkeit, des Wegduckens, des Vertuschens und des Schweigens auf, gepaart mit tiefem Misstrauen gegen alle und alles, was aus dem Westen kommt. Die Menschen sind gefangen in ihrer Vergangenheit als DDR, die sie fürchteten und auch hassten, aber dennoch nicht ablegen können, jetzt, da sie doch frei sind. Nicht nur das, die Autorin zeigt uns mit erschreckender Klarheit, wie alte Seilschaften nach der Wende chamäleonhaft weiterfunktionieren, ja sogar prächtig gedeihen. Die DDR ist nicht mehr, aber die DDR lebt weiter.I n ihrem Weltbild, in ihrem Denken. Mit enormer Beharrlichkeit kommen Grozh und Gerstacker dem Mörder Ecks auf die Spur, um hinter diesem Mord einen ganz andere Mord zu erkennen. Ich finde dieses Erstlingswerk sehr beeindruckend! Ja, ich darf sagen, garndios. Ein Scheinwerfer auf die j¨üngere deutsche Geschichte. Unbedingt lesenswert! Ich hoffe, von Susanne Tägder noch viel lesen zu können.

Spannend und poetisch zugleich

Streiflicht am 26.07.2024

Bewertungsnummer: 2253470

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich zu jung bin, um mich an die DDR oder das, was direkt danach kam, zu erinnern. Zugleich finde ich es aber sehr, sehr interessant, es ist ja unsere deutsche Geschichte. Ich mag es, mich der Geschichte in Form von Romanen zu nähern, die mich unterhalten, zugleich aber auch Wissen vermitteln. Hier ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Atmosphäre der Zeit, die Probleme, die daraus resultierten, dass man zwei so verschiedene Regime versuchte unter einen Hut zu bringen, und das Leben damals darzustellen. Es wirkt nie aufgesetzt oder seltsam, sondern man ist immer ganz nah dran und fiebert richtig mit. Die Geschichte ist total spannend und sehr vielschichtig. Ich habe gelesen, dass die Geschichte auf einem wahren Fall beruht und das finde ich umso interessanter. Siegmar Eck wird tot aufgefunden, aber warum? War es wirklich nur ein tragischer Unfall? Und welches Geheimnis hat Regine, die junge Servierkraft aus der "Erholung"? Der Erzählstil der Autorin ist unfassbar schön, man könnte auch poetisch sagen. Für mich war es ganz wunderbar zu lesen, sie beschreibt banale Alltagssituationen ganz anschaulich und detailverliebt. Zusammen mit der wunderbaren Stimme des Erzählers entstanden in meinem Kopf durch diese Beschreibungen realistische Bilder. Ich sah mich mit Regine am Wasser des Sees stehen, ich spürte die Kälte und den Regen im Herbst. Man sieht durch die Brille der Figuren, die so authentisch und real wirken, dass man richtig mitfühlen kann. Einfach toll! Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band mit Arno Groth, der eine unfassbar sympathische Hauptfigur ist!

Spannend und poetisch zugleich

Streiflicht am 26.07.2024
Bewertungsnummer: 2253470
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich zu jung bin, um mich an die DDR oder das, was direkt danach kam, zu erinnern. Zugleich finde ich es aber sehr, sehr interessant, es ist ja unsere deutsche Geschichte. Ich mag es, mich der Geschichte in Form von Romanen zu nähern, die mich unterhalten, zugleich aber auch Wissen vermitteln. Hier ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Atmosphäre der Zeit, die Probleme, die daraus resultierten, dass man zwei so verschiedene Regime versuchte unter einen Hut zu bringen, und das Leben damals darzustellen. Es wirkt nie aufgesetzt oder seltsam, sondern man ist immer ganz nah dran und fiebert richtig mit. Die Geschichte ist total spannend und sehr vielschichtig. Ich habe gelesen, dass die Geschichte auf einem wahren Fall beruht und das finde ich umso interessanter. Siegmar Eck wird tot aufgefunden, aber warum? War es wirklich nur ein tragischer Unfall? Und welches Geheimnis hat Regine, die junge Servierkraft aus der "Erholung"? Der Erzählstil der Autorin ist unfassbar schön, man könnte auch poetisch sagen. Für mich war es ganz wunderbar zu lesen, sie beschreibt banale Alltagssituationen ganz anschaulich und detailverliebt. Zusammen mit der wunderbaren Stimme des Erzählers entstanden in meinem Kopf durch diese Beschreibungen realistische Bilder. Ich sah mich mit Regine am Wasser des Sees stehen, ich spürte die Kälte und den Regen im Herbst. Man sieht durch die Brille der Figuren, die so authentisch und real wirken, dass man richtig mitfühlen kann. Einfach toll! Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band mit Arno Groth, der eine unfassbar sympathische Hauptfigur ist!

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Das Schweigen des Wassers

von Susanne Tägder

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Daniela Perhalt

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Nach einem wahren Fall!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

..der nie aufgeklärt werden konnte. Spielt Anfang der 90iger Jahre. Groth, der Komissar ist eher ruhig und unscheinbar, mit Vergangenheit - toll beschriebener Protagonist! Toller Krimi!
  • Daniela Perhalt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Nach einem wahren Fall!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

..der nie aufgeklärt werden konnte. Spielt Anfang der 90iger Jahre. Groth, der Komissar ist eher ruhig und unscheinbar, mit Vergangenheit - toll beschriebener Protagonist! Toller Krimi!

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