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Durst ist schlimmer als Heimweh Roman | Das mitreißende Debüt der Bestsellerautorin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/12/2,1 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06957-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/12/2,1 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06957-9

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    09.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Turbulente Jugend

    Dieses Buch ließ mich teils auflachen, teils betreten schlucken. Wir verfolgen das turbulente Leben einer 16jährigen jungen Frau, die nach mehreren Abstürzen schließlich in einer betreuten WG landet. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, das Buch ist unterhaltsam und leicht zu lesen. Sowohl für ältere Jugendliche als auch Erwachsene geeignet.

  • Klene123

    4/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Licht am Ende des Tunnels

    Das Cover mit dem Tunnel und dem hoffnungsvollen Licht am Ende passt sehr gut zur Geschichte von Judith. Sie landet eher per Zufall in einem Gruppenwohnheim, in dem sie versucht ihr Leben zu ändern. Doch immer wieder holen sie und auch uns als Leser ihre Flashbacks ein vom jahrelangen Missbrauch durch ihren Stiefvater. Ein wirklicher Ausweg für Judith ist nicht in Sicht. Sie verweigert die Therapie und geht am Liebsten zugedröhnt durch die Tage, Schlafen geht nur noch mit Alkohol. Zu gut versteht man ihre Reaktionen den anderen Menschen gegenüber, sie hat eine Mauer um sich gebaut. Immer wieder versucht sie etwas voranzubringen, aber läuft dann doch lieber weg, falls es zu gut läuft. In ihrer WG haben die Anderen das Gleiche durchgemacht, doch jeder geht irgendwie anders damit um. Selbst als Judith sich traut sich zu verlieben, geht etwas schief. Sehr detailliert wird beschrieben, wie verschiedenen Ereignisse sich verketten und es einfach kein Licht am Ende des Tunnels zu geben scheint, dennoch hofft man weiter mit Judith auch über das Ende hinaus. Wohlfühlen wird man sich in diesem Roman nicht, lesenswert ist er dennoch. Hier wird der Blick auf eine etwas anderen Coming of Age Story gerichtet, die sanfte Hoffnung trägt.

  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    4/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlich und intensiv

    Nachdem ich dieses Debüt der Autorin entdeckt hatte, war mir gleich klar, dass ich diese Geschichte über die 16jährige, traumatisierte Judith lesen möchte. Ich fand leicht in die Handlung hinein, da der Schreibstil flüssig, ehrlich und intensiv ist. Ich hatte beim Lesen dieser tiefgreifenden Geschichte Bilder vor Augen, sie hat mich berührt und mitgerissen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Judith und auch die Nebenfiguren sind authentisch und nahbar beschrieben und Judiths täglicher Kampf ums Überleben hat mich sehr berührt. Es ist harte Kost, die ohne zu Beschönigen zum Nachdenken anregt und nachklingt. Danke an Lucy Fricke für diesen eindringlichen Roman, dessen Cover auch sehr gut zum Inhalt passt.

  • Fee04

    4/5

    30.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kraftvolles Werk

    „Durst ist schlimmer als Heimweh“ von Lucy Fricke 
 Verlag: Ullstein Triggerwarnung: Gewalt, Missbrauch, Schmerz „Warum vergießen Wolken so viele Tränen und werden dabei immer froher?“ 
(Position 721) Lucy Fricke beschönigt nichts. Mit schonungslosem Blick, brutal ehrlich und zugleich mitreißend schreibt sie uns in das Leben der sechzehnjährigen Judith. Ein Leben, das von Missbrauch gezeichnet ist. Bereits seit ihrer Kindheit missbraucht; die Mutter, selbst verprügelt durch Judiths Peiniger, mehr Opfer als beschützende, liebevolle Mutter. Hamburg in den 90er Jahren: Judith landet in einer Wohngruppe für Jugendliche. Ihre Eltern haben ihr Zimmer untervermietet, als sie einige Zeit abgehauen war. Obwohl sie alles hasst, was mit dem Wort Gruppe zu tun hat, lebt sie nun dort. Sie versucht sich in Aushilfsjobs, bricht Therapien ab und versucht starke Drogen zu meiden. In ihrem Elternhaus fand Judith nur Schmerz und Gewalt, und obwohl dieser Missbrauch nun vorbei ist, spürt sie ein unerträgliches Heimweh. Ihre Haut ist übersät mit Linien, in denen der Schmerz ihr für kurze Augenblicke Ruhe schenkte. Ihre Freundin Ella spricht aus, was Judith nicht vermag: Es muss raus, die schlechten Erinnerungen müssen verbrannt und ins Meer geworfen werden. Als Judith Tommy begegnet, verliebt sie sich zum ersten Mal. Aber auch er trägt eine desaströse Vergangenheit mit sich. Und kann diese nicht abwerfen, nicht loslassen, nicht ins Meer werfen. An ihrem siebzehnten Geburtstag empfindet die Protagonistin eine einzige große Freude: das Wissen, dass diese Jahre nie zurückkehren werden. Allein diese Gewissheit ist Grund genug zum Feiern. Fricke gelingt es meisterhaft, durch Auslassungen, Andeutungen und eine karge, eindringliche Sprache das Leiden der Protagonistin sichtbar zu machen. Das Buch verzichtet auf jede Beschönigung und zwingt uns, hinzusehen, wo wir lieber wegsehen würden. Literarisch ist dieses Werk von besonderer Kraft: Es dringt tief in uns ein, beschäftigt uns weit über die Lektüre hinaus und hallt nach. Denn Judith steht nicht allein. Es gibt unzählige Jugendliche wie sie, junge Menschen, die leiser und leiser werden, bis sie kaum noch gehört werden. Kaum Beachtung finden und das offene Ende macht es noch eindringlicher! Ich hoffe, das Buch findet in seiner Neuauflage viele Leserinnen.

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