• Produktbild: Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf
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Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22660

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2025

Illustriert von

Andrea Z. Scharf

Verlag

Leykam

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,2/13,8/2,5 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8355-5

Beschreibung

Rezension

»Wer flaches Penis-Gerede erwartet, liegt mit dem Buch Pen!smuseum falsch.(…) Vielmehr sind hier feministische Geschichten versammelt, die sich manchmal wie eine Genugtuung, die perfekte Rache, ein erlösender Aufschrei, aber auch wie eine tröstende Umarmung und die Worte „Du bist nicht allein“ anfühlen.«
Jennifer Engl, Goethe Institut
»Auch stilistisch haben sich die Autorinnen in kein Korsett quetschen lassen. (…) Das alles sind kleine literarische Beträge (sic!) zur Debatte um Geschlechterrollen – voller Haltung, Wut und Humor.«
Judith Fischer, ELLE
»Damit verweisen Eva Reisinger und Mareike Fallwickl auf die Potenziale von Wut. Wut kann nicht nur zerstörerisch sein, aus ihr kann auch Neues entstehen. Die Taten der Frauen brechen Vieles auf, lassen Strukturen, Lebensweisen und Beziehungen zerbröseln, aber schaffen auch viel Raum für Neues. Neues, das sogar um einiges Schöner und Besser wirkt als das, was davor da war.«
Livia Praun, radioFM4
»Das aufwendig gestaltete Buch und die liebevoll und gleichzeitig witzigen Illustrationen von Andrea Zapanta Scharf steigern den Lesegenuss um eine ästhetische Ebene. Die Kurzgeschichten lesen sich schnell — je mehr Zeit sich die Leserin zwischen den einzelnen Geschichten lässt, desto mehr und länger hat sie etwas von dem lustigen, pointierten und gleichzeitig inhaltlich viele feministische Themen abdeckenden Buch.«
Paula Lange, WeiberDiwan
»Ein Buch, das von Freundinnen erzählt, die sagen: „So jetzt ists genug, jetzt reicht’s!“. […] Sie erzählen mit einer Wut und einer scharfen Klinge und mit einer Leichtigkeit gleichzeitig […], da fängst du an zu lachen, zu weinen, zu schreien und möchtest es allen in die Hand drücken! Das ist nicht nur eine Pflichtlektüre, sondern auch ein Lesegenuss.«
Johannes Kößler, Guten Morgen Österreich
»Das Werk ist ein wichtiges Aufklärungsbuch für Männer, die einen Perspektivenwechsel nötig haben. Der Text macht wütend. Aber auf eine sehr befreiende und amüsante Art und Weise.«
Judith Leopold, Österreich

Produktdetails

Verkaufsrang

22660

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2025

Illustriert von

Andrea Z. Scharf

Verlag

Leykam

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,2/13,8/2,5 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8355-5

EU-Ansprechpartner

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1/8
1020 Wien
AT
office@leykamverlag.at

Herstelleradresse

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

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  • katis zettelchen

    aus Salzburg

    5/5

    22.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse, wahr und ermutigend

    Eines der lustigsten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe. Dabei geht es um sehr ernste Themen: Untreue, Vergewaltigung, Femizid. Auf bitterböse schwarz-humorige Art rechnen die Frauen mit den Männern ab. Ein sehr feministisches Buch, das Spaß macht und die Macht der geballten Sisterhood zeigt. Es gibt vier Autorinnen, jede mit ihrem eigenen Schreibstil, was ich eigentlich nicht mag, aber hier funktioniert es toll. Es gibt reihenweise Protagonistinnen, alle sind mehr oder weniger verbunden, ergeben zusammen ein starkes Netz aus Frauenpower. Der Patchworkroman macht thematisch betroffen, aber spätestens seit Gisele Pelicot sollten wirklich alle die omnipräsente Gewalt an Frauen auch hier in Europa auf dem Bildschirm haben. Meine Tochter hat mich gefragt, ob in dem Buch Männer gehatet werden. Mmh, man könnte es vielleicht so lesen, der schwarze Humor arbeitet auch mit Übertreibung, aber ich finde, es geht viel mehr darum, dass sich Frauen nicht alles gefallen lassen dürfen, dass sie sich wehren sollen, dass sie an ihre eigenen Bedürfnisse denken sollen und dafür sorgen sollen, dass es ihnen gut geht. Ich habe beim Lesen oft laut gelacht, mein wunderbarer Mann hat gesagt, er wäre besorgt, keine Sorge, um solche wie ihn geht es in dem Buch nicht. Und der Roman macht Mut und schafft – verstärkt durch vier Autorinnen, vier starke Stimmen - eine Gegengemeinschaft, die sich wehrt und die zusammenhält. Es ist nicht nur ein böse-lustiges Buch, es ist ein aktuelles und wichtiges. Ich habe es gleich an meine Töchter weitergegeben.

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf geht's Mädels

    Wow, was bitte war das denn?! Dieses Buch ist eine absolute Abrissparty in Papierform - und ich habe wirklich jede Seite davon geliebt. Was Mareike Fallwickl und Eva Reisinger mit 'Das Pen!smuseum' auf die Beine gestellt haben, hat mich so gut unterhalten wie schon lange nichts mehr. Erwähnen werden müssen unbedingt auch die großartigen Special Guests Jovana Reisinger und Sophia Süssmilch sowie die wunderbaren Illustrationen von Andrea Z. Scharf, die das ganze perfekt abrunden. Schon das Daumenkino unten rechts, wo sonst die Seitenzahl steht, ist ein Highlight für sich. Die Texte bestehen aus kurzen Geschichten oder Dialogen, die scheinbar unabhängig voneinander stehen und sich dann doch immer wieder miteinander verweben. Frauen feiern das zügellose Schlemmen, kämpfen für Selbstbestimmung über ihren Körper, holen sich, was sie brauchen, fordern einen Heimweg ohne Angst - und zeigen dem Patriarchat dabei genussvoll den Mittelfinger. Natürlich ist manches bewusst überzeichnet, aber genau das hat mich beim Lesen ständig nicken, lachen, wütend werden oder den Protagonistinnen innerlich ein High Five geben lassen. Ein Buch, das wirklich viele Lesen sollten - und außerdem ein großartiges Geschenk, zum Beispiel zu Weihnachten, für all eure Freundinnen. Von mir gibt's eine dicke fette Leseempfehlung.

  • nessabo

    5/5

    31.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein „Female Rage & Revenge“-Fest!

    Ich war bei Ankündigung der Buchveröffentlichung sehr enttäuscht von den beiden Autorinnen, weil sie ursprünglich eine transfeindliche Person mit einem Textbeitrag integrieren wollten. Noch immer habe ich meine Schwierigkeiten mit der Begründung, die Position dieser Autorin sei nicht bekannt gewesen. Aber nichtsdestotrotz wurde ihr Beitrag ab Auflage 1 herausgestrichen und das finde ich die einzig richtige Konsequenz. Froh bin ich über die Entscheidung auch aus dem egoistischen Grund, dass dieser Roman einfach so dermaßen eine Tour de Force ist, dass ich gnadenlos gut unterhalten wurde. Das Autorinnenduo ist ein absolutes Geschenk für mich, beide kenne und schätze ich schon von ihren eigenen Werken. Und zwar ganz genau für das, was dieses Buch mir auch wieder geschenkt hat: weibliche Wut, ein bisschen Rache und ganz viel Frauensolidarität (die Figuren sind allesamt Frauen, andere Geschlechter außer cis Männer werden in aktivistische Taten aber natürlich ebenso integriert). Ich finde es bemerkenswert, wie gut die beiden Autorinnen hier wirklich zusammen geschrieben haben, ohne dass zwischen den sehr kurzen Kapiteln ein Cut im Ton wahrnehmbar wäre. Unterstützt wird das sicherlich durch die kluge Entscheidung, personell zwar innerhalb einer abgegrenzten Personengruppe zu arbeiten, die Handlung aber nicht streng stringent zu schreiben. Die Kapitel sind enorm kurz, entsprechend snackt sich das gesamte Buch wirklich easy weg. Einzig die beiden Gastbeiträge empfand ich sprachlich als wahrnehmbar abweichend und müsste ich etwas kritisieren, dann wäre es das. Dass der Lesesog so extrem ist, begrenzt aber nicht die Ernsthaftigkeit des Inhalts. Thematisch wird die schiere Masse an Diskriminierung und Gewalt angegangen, die zur Lebensrealität von weiblich gelesenen Personen gehört: restriktive 6ualität und allgemein reglementierte Verhaltensweisen, 6ualisierte sowie häusliche Gewalt oder die kräftezehrende Lebensrealität einer Dreifach-Mutter in Kontrast zum Dreifach-Vater. Was mich besonders freut und was ich von beiden Autorinnen schon gewohnt bin: Der gesamte Text basiert auf viel, extrem viel, weiblicher Solidarität. Nicht nur bei gemeinsamen Taten, auch weniger extrem etwa beim gemeinsamen, ungehinderten Essen ohne Besteck, beim Raumnehmen mit ihren Körper oder in klarer Kommunikation mit Männern, die „Komplimente“ über die Abwertung anderer Frauen verteilen. Freundinnen, die die frischgebackene Mutter in ihrer 6positivität bestärken. Alte wie junge Frauen, die solidarische Banden bilden und vielleicht das ein oder andere Ding drehen. Banden, um Frauen aus Polen bei Abtreibungen zu helfen … die Liste geht endlos weiter. So gelingt es auch, dass die Schwere mancher Kapitel wohltuend aufgefangen wird. Alle Kapitel haben einen humorvollen Grundton, der sich aber auch unterscheidet und mal mehr mal weniger deutlich hervortritt. Manche funktionieren über die Umkehrung der aktuellen Verhältnisse, die sicherlich nicht tatsächlich gefordert wird, wohl aber die Ungerechtigkeit und Überheblichkeit dieser männerdominierten Welt offenlegt. Ob Victim Blaming nach Übergriffen oder das ständige Unterbrechen eines Mannes in Gesprächen - ich mag dieses Stilmittel literarisch sehr. Viele andere Stellen haben mich eifrig zum Nicken gebracht. Zum Beispiel wenn cis Männer ihre hegemoniale Männlichkeit reflektieren und dafür am liebsten mit tosendem Applaus belohnt werden wollen. Oder bei dem Anspruch, 6arbeitende aus ihrer „Lage“ „befreien“ zu müssen. Ich war auch beklemmt, etwa bei einem Text, der immer wieder den Fall Gisèle Pelicots erwähnt. Großartig - anders kann ich das Buch nicht bewerten und ich lege es allen ans Herz, die manchmal oder oft wütend sind über patriarchale Strukturen. Für mich funktioniert dieses Subgenre dahingehend nämlich hervorragend. PS: Die Buchgestaltung toppt alles! Tolle Illustrationen innen wie außen und allen Ernstes auch noch ein Daumenkino auf den Seiten?!

  • nessabo

    5/5

    31.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein „Female Rage & Revenge“-Fe…

    Ein „Female Rage & Revenge“-Fest! Ich war bei Ankündigung der Buchveröffentlichung sehr enttäuscht von den beiden Autorinnen, weil sie ursprünglich eine transfeindliche Person mit einem Textbeitrag integrieren wollten. Noch immer habe ich meine Schwierigkeiten mit der Begründung, die Position dieser Autorin sei nicht bekannt gewesen. Aber nichtsdestotrotz wurde ihr Beitrag ab Auflage 1 herausgestrichen und das finde ich die einzig richtige Konsequenz. Froh bin ich über die Entscheidung auch aus dem egoistischen Grund, dass dieser Roman einfach so dermaßen eine Tour de Force ist, dass ich gnadenlos gut unterhalten wurde. Das Autorinnenduo ist ein absolutes Geschenk für mich, beide kenne und schätze ich schon von ihren eigenen Werken. Und zwar ganz genau für das, was dieses Buch mir auch wieder geschenkt hat: weibliche Wut, ein bisschen Rache und ganz viel Frauensolidarität (die Figuren sind allesamt Frauen, andere Geschlechter außer cis Männer werden in aktivistische Taten aber natürlich ebenso integriert). Ich finde es bemerkenswert, wie gut die beiden Autorinnen hier wirklich zusammen geschrieben haben, ohne dass zwischen den sehr kurzen Kapiteln ein Cut im Ton wahrnehmbar wäre. Unterstützt wird das sicherlich durch die kluge Entscheidung, personell zwar innerhalb einer abgegrenzten Personengruppe zu arbeiten, die Handlung aber nicht streng stringent zu schreiben. Die Kapitel sind enorm kurz, entsprechend snackt sich das gesamte Buch wirklich easy weg. Einzig die beiden Gastbeiträge empfand ich sprachlich als wahrnehmbar abweichend und müsste ich etwas kritisieren, dann wäre es das. Dass der Lesesog so extrem ist, begrenzt aber nicht die Ernsthaftigkeit des Inhalts. Thematisch wird die schiere Masse an Diskriminierung und Gewalt angegangen, die zur Lebensrealität von weiblich gelesenen Personen gehört: restriktive 6ualität und allgemein reglementierte Verhaltensweisen, 6ualisierte sowie häusliche Gewalt oder die kräftezehrende Lebensrealität einer Dreifach-Mutter in Kontrast zum Dreifach-Vater. Was mich besonders freut und was ich von beiden Autorinnen schon gewohnt bin: Der gesamte Text basiert auf viel, extrem viel, weiblicher Solidarität. Nicht nur bei gemeinsamen Taten, auch weniger extrem etwa beim gemeinsamen, ungehinderten Essen ohne Besteck, beim Raumnehmen mit ihren Körper oder in klarer Kommunikation mit Männern, die „Komplimente“ über die Abwertung anderer Frauen verteilen. Freundinnen, die die frischgebackene Mutter in ihrer 6positivität bestärken. Alte wie junge Frauen, die solidarische Banden bilden und vielleicht das ein oder andere Ding drehen. Banden, um Frauen aus Polen bei Abtreibungen zu helfen … die Liste geht endlos weiter. So gelingt es auch, dass die Schwere mancher Kapitel wohltuend aufgefangen wird. Alle Kapitel haben einen humorvollen Grundton, der sich aber auch unterscheidet und mal mehr mal weniger deutlich hervortritt. Manche funktionieren über die Umkehrung der aktuellen Verhältnisse, die sicherlich nicht tatsächlich gefordert wird, wohl aber die Ungerechtigkeit und Überheblichkeit dieser männerdominierten Welt offenlegt. Ob Victim Blaming nach Übergriffen oder das ständige Unterbrechen eines Mannes in Gesprächen - ich mag dieses Stilmittel literarisch sehr. Viele andere Stellen haben mich eifrig zum Nicken gebracht. Zum Beispiel wenn cis Männer ihre hegemoniale Männlichkeit reflektieren und dafür am liebsten mit tosendem Applaus belohnt werden wollen. Oder bei dem Anspruch, 6arbeitende aus ihrer „Lage“ „befreien“ zu müssen. Ich war auch beklemmt, etwa bei einem Text, der immer wieder den Fall Gisèle Pelicots erwähnt. Großartig - anders kann ich das Buch nicht bewerten und ich lege es allen ans Herz, die manchmal oder oft wütend sind über patriarchale Strukturen. Für mich funktioniert dieses Subgenre dahingehend nämlich hervorragend. PS: Die Buchgestaltung toppt alles! Tolle Illustrationen innen wie außen und allen Ernstes auch noch ein Daumenkino auf den Seiten?!

  • xxholidayxx

    5/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Patriarchat, zieh dich warm an: Das Pen!smuseum ist eröffnet

    Ein literarisches Manifest über weibliche Wut, Lust, Ohnmacht und Macht, pointiert, bitterböse und verdammt befreiend. Hinter dem provokanten Titel stehen zwei der wichtigsten feministischen Stimmen der Gegenwart: Mareike Fallwickl, Autorin von "Die Wut, die bleibt" und "Und alle so still", sowie Eva Reisinger, Journalistin und Autorin von u.a. "Männer töten". Beide sind bekannt dafür, patriarchale Strukturen messerscharf zu sezieren. Ergänzt wird das Buch von den Gastautorinnen Jovana Reisinger und Sophia Süßmilch. Die Illustrationen von Andrea Z. Scharf fangen den Witz, die Körperlichkeit und das Groteske der Texte zusätzlich perfekt ein. Worum geht’s genau? „Das Pen!smuseum“ ist kein klassischer Roman, sondern ein Kaleidoskop aus miteinander verwobenen Kurzgeschichten, in denen Frauen sich nehmen, was ihnen zusteht – Körper, Raum, Sprache, Macht. Es geht um Frauen, die nicht länger „funktionieren“ wollen: von Anna, die hochschwanger fremdgeht, über Simone, die den Penis ihres Mannes fotografiert, bis hin zu Gabi, die One-Night-Stands morgens Salz in den Kaffee rührt. Es geht um Sex, Mutterschaft, Gewalt, Selbstermächtigung und um das ungezähmte, ehrliche Leben jenseits der gesellschaftlichen Erwartungen. Die Geschichten sind mal schmerzhaft, mal komisch, oft beides zugleich, und sie fügen sich zu einem vielstimmigen feministischen Chor. Meine Meinung Ich war ehrlich gesagt skeptisch, weil Kurzgeschichten selten mein Ding sind. Aber wow, dieses Buch hat mich einfach umgehauen. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Hier reiht sich nicht Story an Story, sondern jede Geschichte, bzw. die Protagonist:innen der Geschichte sind mit mind. einer anderen verknüpft und manche Geschichten bestehen aus mehreren Teilen. Dadurch entsteht ein erzählerisches Ganzes, das trotz vieler Perspektiven unglaublich stimmig ist. Meine Lieblingsgeschichten? Davon gibt es einige. Ganz weit vorne mit dabei sind „Girls will be Girls“, „Was machst du schon wieder für ein Theater“, „Dein Gesicht, Gisèle“ und „Die Zeit ist reif“. Jede davon ist ein Schlag ins Gesicht patriarchaler Doppelmoral und gleichzeitig ein Lächeln in Richtung weiblicher Solidarität. Und ich habe das Buch (passenderweise) in einer Männerdomäne gelesen: der Fitnessstudio-Sauna. Zwischen (möchtegern) Bodybuildern und Motorzeitschriften, auf deren Covern Frauen als Dekoobjekte posieren (natürlich ohne Bezug zum Inhalt) war für mich das Lesen dieses Buch ein feministischer Minirebellionsakt, der definitiv nicht zuletzt wegen meines lauten Lachens zwischendurch & des auffallenden Covers, Blicke & hoffentlich auch Gedanken beim ein oder anderen testosterongeladenen Muskelpaket provoziert hat. Was mich besonders beeindruckt hat, war, wie wenig man die unterschiedlichen Autorinnenschaften merkt. Alles greift so organisch ineinander, dass man fast vergisst, dass hier mehrere Autorinnen schreiben. Der Ton ist rau, ehrlich, sarkastisch und zugleich tief bewegend. Die Autorinnen schreiben über Frauen, die nicht mehr nett sind. Die sich nehmen, was ihnen zusteht. Die ihre Wut, ihre Lust, ihre Müdigkeit aussprechen. „Je stärker in Frauenrechte eingegriffen wird, desto stärker müssen wir uns organisieren. Uns umeinander kümmern. Uns formieren. Uns selbst helfen.“ (S. 26) Dieser Aufruf zu Zusammenhalt und Widerstand zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Manche Passagen sind derart ehrlich, dass sie wehtun. Etwa, wenn eine Figur sagt: „Ich will einfach nur schlafen, meine Ruhe und some basic human rights. Kann nicht die ganze Zeit für Veränderungen kämpfen.“ (S. 86) Oder wenn über Gewalt, Vergewaltigung, Depression und gesellschaftliche Erwartungshaltungen gesprochen wird. Und zwischendurch: Witz, Ironie, Selbstermächtigung. Eine Frau, die in der U-Bahn aufsteht, um einem glotzenden Mann den Blick zu versperren. Eine andere, die überlegt, ob sie den Mann, der sie vergewaltigt hat, „legal umbringen“ könnte und das mit einer so schwarzen Komik, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Fazit Ein literarisches Feuerwerk aus Wut, Witz und weiblicher Selbstermächtigung. Für alle, die feministische Literatur lieben, die aneckt, provoziert und solidarisch ist. Nichts für Zartbesaitete, aber Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, was Gegenwartsliteratur leisten kann. Danke an netgalley.de und den leykam-Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.

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    Viktoria Weinzierl

    Thalia Grieskirchen

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    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wenn ich von einem Bären angegriffen werde, fragt mich niemand, was ich anhatte.“

    Die Autorinnen haben mit diesem Buch ein feministisches Meisterwerk geschaffen. Es behandelt Themen wie Mental Load, Femizide und sexuelle Belästigung. Es ist eine Sammlung vieler Geschichten von Frauen, die wütend sind, Frauen, die sich nicht länger alles gefallen lassen, Frauen, die Dinge tun, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was „Mann“ denkt. Ein tolles Buch, in dem Frauen sich gegen patriarchale Strukturen auflehnen.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Riedl

    Bianca Riedl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig

    Ein total amüsanten Buch, gut zu lesen und viel zu schmunzeln. Erzählt aus den verschienen Sichten verschiedener Frauen. Stellenweise recht derb und direkt geschrieben- aber genaus deswegen konnte ich es wohl nicht mehr aus der Hand legen. In jeder Hinsicht klare Leseempfehlung
  • Zum Bewerterprofil von Luna

    Luna

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Pen!smuseum ist...

    ...ein lautes, starkes, tabubrechendes Female-Rage-Buch. ...ein "Was wäre, wenn Frauen das machen würden?"-Buch. ...ein Freundinnenschaft-Buch. ...ein Kastrationsbuch. ...ein "Ich hör nicht mehr auf die Gesellschaft!"-Buch. ...ein "Oida, san de wüd!"-Buch ...ein Baby-rausbumms-Buch. ...ein Penismuseum-Buch. ...ein Buch, das jede Frau und jeder Mann einmal gelesen habe sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Katharina K.

    Katharina K.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brilliant, clever, humorvoll

    Ein Meisterwerk verfasst von zwei unfassbar intelligenten und beeindrucksvollen Frauen. Wichtige Themen, klare feministische Inhale und ein Schreibstil wie kein anderer. Muss jede:r gelesen haben!
  • Zum Bewerterprofil von Marlene H.

    Marlene H.

    Thalia Braunau

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend und merkwürdig

    Ein faszinierendes und merkwürdiges Buch zugleich. Es ist schräg, witzig und enthält viele „Wait what“-Momente. Wegen seiner skurrilen Art wollte ich es nicht weglegen. Es geht um Frauen, die sich nichts mehr gefallen lassen wollen. Die sich von der Gesellschaft nicht mehr vorschreiben lassen, wie sie zu leben, zu lieben und zu sein haben. Sie sind laut, wütend und ungezähmt. Sie machen sich breit, nehmen Platz ein, verteidigen sich und rächen sich. Es ist das erste Werk, das ich von Mareike Fallwickl oder Eva Reisinger gelesen habe, und es wird nicht das letzte sein.

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