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Die Perfektionen Auf der Shortlist für den International Booker Prize 2025 — Roman

56

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8487

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Le Perfezioni

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07347-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein fantastischer Roman über die Jahre der unendlichen Möglichkeiten in Berlin, als das Leben billig und der Raum unendlich war, in denen junge Menschen aus der ganzen Welt in dieser Stadt ihre Utopie der Freiheit lebten.« ("Die Zeit")

Produktdetails

Verkaufsrang

8487

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Le Perfezioni

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07347-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    4/5

    05.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Schön, aber leer: Eine stille Studie über das perfekte Leben“

    Die Perfektionen von Vincenzo Latronico überzeugt schon äußerlich mit einem zurückhaltenden, aber eleganten Cover. Es zeigt ein Interieur, das gleichzeitig modisch und leer wirkt – ein stimmiges Bild für das Thema des Romans. Die Geschichte begleitet ein junges Paar, das aus Südeuropa nach Berlin zieht, um dort ein möglichst „perfektes“ Leben zu führen – voller Designermöbel, klarer Linien, schöner Bilder und noch schönerer Selbstdarstellung. Ohne in konkrete Handlungsschilderung zu verfallen, zeigt der Roman, wie diese Idee von Perfektion langsam Risse bekommt. Alles ist da, was sie sich wünschen – und doch fühlt sich nichts erfüllt an. Latronicos Stil ist kühl, distanziert, beinahe klinisch, aber gerade dadurch enorm präzise. Es gibt kaum Dialoge, keine großen emotionalen Ausbrüche – die Erzählung lebt vom Beobachten, vom Erfassen der Oberflächen und dem schleichenden Gefühl, dass etwas fehlt. Dabei wird das Lebensgefühl einer Generation eingefangen, die sich in Ästhetik und Selbstinszenierung verliert. Die Figuren bleiben ein Stück weit unnahbar, wirken aber gerade deshalb glaubwürdig. Sie sind keine klassischen Romancharaktere, sondern Projektionen eines Lebensentwurfs, der überall funktionieren könnte – in Berlin, Mailand, Lissabon oder auf Instagram. Was mich an dem Buch besonders beeindruckt hat, ist seine Klarheit. Es urteilt nicht, es beschreibt – und regt gerade deshalb zum Nachdenken an. Es ist ein stilles, fast unheimliches Buch, das sehr genau unsere Zeit einfängt. Wer schnelle Handlungen oder emotionale Dramatik sucht, wird hier nicht fündig. Wer sich aber für gesellschaftliche Fragen, für das Verhältnis von Echtheit und Inszenierung interessiert, findet in diesem schmalen Roman eine bemerkenswert dichte Reflexion. Ich empfehle Die Perfektionen allen Leser*innen, die subtile Gesellschaftsanalyse und präzise Sprache schätzen. Es ist ein leises, intelligentes Buch – und gerade deshalb eines, das lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Instagram-Kulissen

    Anna und Tom sind jung und leben im hippen Berlin. Natürlich in einer Altbauwohnung und natürlich machen sie "irgendwas mit Computern". Von zu Hause aus. Wir lernen erstmal ihre Wohnung kennen, die 1:1 den vielen, vielen Instagram Bildern entspricht, die wir alle vor unserem Auge haben, wenn wir die Keywords "Berlin" Altbau" "junges Paar" "stylisch" und "Monstera" hören. Uff, lebt die Generation tatsächlich so uniformiert wie es uns Social Media vorspiegelt? Das Paar lässt sich treiben, kann weder gut genug deutsch noch sind sie englische Native Speaker, deshalb sehen sie auch keine anderen Jobprofile für sich, obwohl sie eine latente Unzufriedenheit spüren. Weil sich ihre Wohnung gut temporär untervermieten lässt, können sie sich auch kürzere und längere Aufenthalte im Ausland leisten. Schöne Fotos in den Social-Media-Profilen, Campari und Laptop, pittoreske Städtchen, all das. Doch hinter den schönen Kulissen ist die Stimmung nicht gut. Ein kurzer Einblick in das Leben dieser Generation, den sogenannten Digitalen Nomaden, die von überall aus arbeiten können, sich schon auch irgendwie engagieren, aber hadern, dass es an echten Herausforderungen fehlt (hallo? Klimawandel? Um nur ein Beispiel zu nennen) und fast neidisch auf die Kriegsgeneration sind. "Die revolutionärste Zukunftsvision, die sie sich vorstellen konnten, war Geschlechtergerechtigkeit in Führungsetagen, Elektroautos, Vegetarismus" Sie leben in ihrer Bubble in der "niemand Arzt oder Konditor oder Taxifahrer oder Mittelschullehrer war. Sie zogen ausschließlich durch Wohnungen voller Pflanzen und durch Cafés mit einwandfreiem WLAN. Auf lange Sicht kam man zu dem unvermeidlichen Schluss, dass es nichts anderes gab. Das kurze Büchlein liest sich schnell und macht nachdenklich. Es ist keine Abrechnung und ob es tatsächlich ein Generationenporträt ist? Oder nicht doch nur einen bestimmten Teil dieser Generation betrifft? Auf jeden Fall lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    09.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefangen

    Das Cover des Buches passt perfekt zu seinem Inhalt, mir gefällt besonders gut das Bild auf der Titelseite (gefühlt wie im Nebel, unklar....) An den Schreibstil von Vincenzo Latronico musste ich mich erst kurz gewöhnen, besonders gut hat mir die Bildhaftigkeit gefallen. Anna und Tom ziehen nach Berlin, um das zu finden, nach dem sie sich sehnen. Sie haben bestimmte Vorstellungen, was ihnen zu ihrem Glück noch fehlt. Und gehen diesen großen Schritt. Anfangs geht ihr Plan auf....viel Neues, Aufregendes, doch dann kommt auch hier der Alltag. Und was jetzt? Dieses Buch regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern zeigt einem eine Lösung auf! Glücklich kann jeder nur sich selbst machen, keine andere Stadt, kein anderer Mensch und egal wohin man auf der Welt geht, seine Probleme nimmt man mit. Und wer ist schon perfekt? Ich würde dieses Buch jedem empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer ganzen Generation

    Rezension zu "Die Perfektionen" von Vincenzo Latronico Darum geht's: Anna und Tom sind die klischeehaftesten Vertreter:innen der Generation Z, die wohl je auf Papier gedruckt wurden. Beide selbstständig im Digital Creative Bereich (hört sich wichtig an und niemand weiß so recht, was da wirklich gearbeitet wird) sind sie von ihrer spanischen Heimat nach Berlin gezogen, um dort zu sein, wo das Leben pulsiert. Wo sich momentan der globale Schmelztiegel aller priviliegierten Kulturen befindet. Da wo mensch hin muss, wenn mensch echt was erreichen will. Dazugehören will. Ganz nach oben will, aber auf keinen Fall in ausgetretenen Pfaden. Die passende Wohnung, Freund:innen (oder wohl eher Bekannten), einen HomeOffice-Arbeitsplatz und Freizeitbeschäftigungen haben sie sich ebenfalls zugelegt. Auf Instagram sieht alles ganz wunderbar aus. Erstrebenswert. Diese beiden jungen Menschen haben es augenscheinlich geschafft. Doch langsam aber sich bröckelt die Fassade. Es ist an der Zeit, dass der von ihnen geschaffene Lebensstil zeigt, ob er auch zukunftstauglich und auf Dauer tatsächlich erfüllend ist... So sieht's aus: Das Cover dieses Buchs hat mich magisch angezogen. Ab einem gewissen Alter weiß jeder Mensch, dass nichts und niemand perfekt ist. Perfekt sein kann. Daher ist der Titel des Buchs schon bewusst ironisch gemeint. Er gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das was kommen wird. DIe Haptik des Umschlags ist ebenfalls der Wahnsinn. Die aufwändigen Details haben sich aus meiner Sicht ausgezahlt. Kritik: Wieviel Lebensgefühl kann ein Autor auf nur 160 Seiten schon rüberbringen? Vincenzo Latronico benötigt dafür offenbar nur 5 bis 6 Seiten! Ich konnte mich sofort in die Hauptprotagonist:innen Anna und Tom hineinfühlen. Konnte ihren Spirit fühlen und ihre Intentionen nachvollziehen. Deshalb und wegen des klaren, prägnanten und leicht lesbaren Schreibstils des Autors wurde "Die Perfektionen" für mich eigentlich sofort zum Pageturner. Ich habe den Roman regelrecht verschlungen. Es war so spannend wie sich Anna und Toms Lebenswelt vor meinem inneren Auge aufgebaut hat, während ich ab der ersten Seite gleichzeitig schon wusste, dass selbige irgendwann zusammenbrechen wird. Mit Leichtigkeit zeichnet Vincenzo Latronico verschiedenste Charaktäre, mit denen sich seine Leser:innen binnen kürzester Zeit identifizieren können. Beeindruckende Gabe! Obwohl ich kurze Bücher wie dieses liebe, möchte ich von diesem Autor noch viel mehr lesen! Abschließend möchte ich noch die deutsche Band Kraftklub zitieren, wenn sie singt: "Ich will nicht nach Berlin!" Könnte der Soundtrack zu diesem Buch sein!

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berlinroman

    Ein wunderbarer Berlinroman, zugleich die Geschichte einer ganzen Generation. Ein sehr interessantes Lebensform. Das Buch läßt sich super lesen, angenehmer Schreibstil. Interessant und mitreißend. Voller Anregungen und viele Ansätze zum Nachdenken und Philosophieren. Ein wundervolles Buch für Jeden Lesekreis. Zum Inhalt: In der Hoffnung in Berlin die ersehnte Freiheit zu finden, kreativ zu arbeiten, weder an Schreibtische noch an Konventionen gebunden zu sein, Anna und Tom ziehen ins pulsierende Berlin . Ihr Traumleben ist das eine helle Wohnung voller Pflanzen, eine Leidenschaft für internationales Essen und progressive Politik, eine Beziehung, die offen ist für sexuelle Experimente. Anna und Tom sind ein Paar, sie stehen sich nahe, sind glücklich,solange ihr Leben dem Bild entspricht, das sie imaginiert haben....

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