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Der Traum des Jaguars Roman | Schillernde Familiensaga und fesselnde Geschichte Venezuelas. Preisgekrönte Erzählkunst in der Tradition des magischen Realismus

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23175

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,9 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le rêve du jaguar

Übersetzt von

Kirsten Gleinig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-266-6

Beschreibung

Rezension

Miguel Bonnefoy, der selbst Teile seiner Kindheit in Venezuela verbracht hat, entwirft in diesem brillanten Roman ein lebendiges, realitätsnahes Porträt des Landes im 20. Jahrhundert. Mit poetischer Sprache, leidenschaftlichen Figuren und atmosphärischer Dichte gelingt im ein authentischer Gesellschaftsroman. ("Buchprofile")
Ein authentischer Gesellschaftsroman mit poetischer Sprache, leidenschaftlichen Figuren und atmosphärischer Dichte. ("Samerberger Nachrichten")
Wer Allendes ‚Geisterhaus‘ mag und jetzt mehr über die Geschichte Venezuelas wissen will: Diese Familiensaga hat – auch dank ihrer Lovestorys – das Zeug zum Lieblingsbuch. ("Brigitte")
Eines jener Bücher, bei denen einem die Figuren von Seite zu Seite ans Herz wachsen und man nicht möchte, dass die Geschichte endet! ("Nürnberger Nachrichten / Nürnberger Zeitung")
‚Der Traum des Jaguars‘ ist ein luftiges Feuerwerk der Worte, bei dem man sich glücklich schätzen kann, Lebenszeit mit dieser Lektüre zu verbringen. Denn Bonnefoy ist ein großer Erzähler, der mit seinen farbigen Schilderungen den Sprachschatz der Lesenden wachkitzelt. Zum Schluss hat man die bemerkenswerte Geschichte einer Familie im 20. Jahrhundert durchreist. ("ORF Ö1")
Miguel Bonnefoy ist mit ‚Der Traum des Jaguars‘ eine Familiengeschichte gelungen, die sowohl inhaltlich als auch sprachlich brilliert. Wer sich an einer elaborierten Sprache ebenso erfreuen kann wie an ungewöhnlichen Protagonisten, ist hier genau richtig! ("Belletristik-Couch")
Eine große Saga in bester Tradition einer Isabel Allende. Das Buch ist vital, bewegend und überbordend, es strotzt vor Geschichten und Details, es ist üppig und voller erzählerischer Kraft. ("Dülmener Zeitung")
Eine sinnliche, duftende Geschichte. Lustvoll, saftig, üppig – magischer Realismus mit Wumms! ("eat.READ.sleep Podcast")
Ein packender und kluger historischer Familienroman. Bonnefoy schreibt und beschreibt ganz bezaubernd – die Gefühlswelt seiner Figuren, die üppigen Landschaften, die prall lebendigen Städte, die Tier- und Pflanzenwelt. Das Land und die Leute werden enorm sichtbar und fassbar. Ein großes Leseerlebnis, ein umwerfender Roman! ("Deutschlandfunk Kultur")
Alles am Roman ‚Der Traum des Jaguars‘ von Miguel Bonnefoy ist üppig, funkelnd und von immenser Lust am Fabulieren geprägt. ("Schnüss")

Produktdetails

Verkaufsrang

23175

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,9 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le rêve du jaguar

Übersetzt von

Kirsten Gleinig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-266-6

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

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  • Eva

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rasant durch die Geschichte

    Was für ein rasanter Einstieg in einen Roman, der niemals an Tempo verliert und dennoch mit großen, Kontinente umspannenden Sätze an die Tradition der großen Erzähler*innen des 20. Jahrhunderts anknüpft. Das ist der Traum des Jaguars! Es geht sofort in die Geschichte, Vorhang auf für das Findelkind, das auf den Stufen einer Kirche in Maracaibo von einer Bettlerin gefunden und das als berühmtester Chirurg Venezuelas und Gründer der Universität Weltruhm erlagen wird. Es ist tropisch heiß, die Geschichte beginnt im Armenviertel, die Dämpfe steigen aus den Sümpfen. Miguel Bonnefoy erzählt die packende Geschichte einer Familie über vier Generationen. Untrennbar ist diese Geschichte mit der dramatischen und bewegten Geschichte Venezuelas verbunden, einem Land in Aufruhr und Erschütterung, zwischen Diktaturen, gesellschaftlichen Umbrüchen, dem Rausch des Erdöls und der Emanzipation bemerkenswerter Frauen. Zahlreiche Figuren bevölkern die Seiten, jede einzelne wird in aberwitzigen Passagen mit ihrer persönlichen, manchmal tragischen, oft dramatischen und absurden Lebensgeschichte vorgestellt, in nur wenigen Zeilen entfalten sich Schicksale, zerplatzen Träume, werden die Geschicke eines Volkes entrollt. Immer wieder findet Miguel Bonnefoy den Bogen zurück zu den Protagonist*innen und erzählt aus ihrem Leben, reflektiert, liebt, leidet mit ihnen und gibt ihnen den Stoff für Träume an die Hand. Der Traum des Jaguars ist bildgewaltig und realitätsnah, pulsiert vor Lebensenergie und gewährt poetisch, leidenschaftlich und atmosphärisch tiefe Einblicke in die Geschichte des Landes und seiner Menschen. Was für eine Errungenschaft, wenn ein so genialer Roman vor dem aktuellen politischen Hintergrund diesen Bildungsauftrag gleich mit übernimmt.

  • Nordseekrabbe2502

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut

    Der Traum des Jaguars Miguel Bonnefoy Inhalt Bild 2 Danke an den Eisele Verlag für das Rezi Exemplar Dies ist ein wunderbarer Historischer Roman eingebettet in einer Familiengeschichte die ans Herz geht. Und das mit einer wunderbaren starken Frau, die mich sehr beeindruckt hat. Diese Geschichte geht fast durch das gesamte 20 Jahrhundert und ist so spannend -interessant , das ich an den Seite klebte. Hier hat der Autor wirklich ein grandioses Werk geschaffen. Als Bettlerin hat sie das Findelkind zu sich genommen und es groß gezogen. Und aus diesem Findelkind wird später ein so beeindruckender Mann. Er wird Arzt und gründet eine Universität. Seine Frau wird später berühmt dadurch das sie die erste Ärztin im ihrem Land wird. Diese Geschichte der 2 zu folgen, hat mich wirklich tief bewegt und komplett in ihren Bann gezogen. Sie geht über 3 Generationen und ist eng verbunden mit den Entwicklungen des Landes. Es ist eine Jahrhundert Geschichte einer Familie und ihres Landes . Ein Buch was auch noch nach dem Lesen ihre Wirkung hatte

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hab ich verschlungen - großartiger Roman

    Dieser Roman hat genau das was ich mir von einer guten Geschichte erhoffe: wahre historische Fakten, eingebettet in eine Familiengeschichte mit einer starken Frau, die sich nahezu über das gesamte 20. Jahrhundert erstreckt, und alles in einer schönen Sprache. Antonio Borjas Romero wird am dritten Tag nach seiner Geburt (1914) auf den Stiegen einer Kirche abgelegt und von einer stummen Bettlerin gefunden und aufgezogen. Es ist jene Zeit, als in Venezuela Öl entdeckt wird und damit Land und Bevölkerung zu Reichtum und zu Wohlstand gelangen. Unverstellbar, dass Antonio einmal ein berühmter Arzt und Universitätsgründer werden wird. Auch seine Frau Ana erlangt Berühmtheit, als erste Ärztin in dem Landesteil, in dem sie leben. Die gemeinsame Tochter, mitten in der Revolution geboren, erhält den Namen Venezuela. Die Familiengeschichte erstreckt sich über drei Generationen und ist eng mit der Entwicklung des Landes verbunden Für mich hätte der Roman gerne einige Seiten mehr Umfang haben dürfen, so eingetaucht bin ich in diese wunderbare, atmosphärische Geschichte mit bildhaften Beschreibungen. Unbedingte Empfehlung

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südamerikanische Saga

    Ein grandioses Sittengemälde einer bedeutenden venezolanischen Familie, die trotz ihrer längeren Aufenthalte in Europa den Puls ihres Heimatlandes nie hinter sich lassen kann. Die Kapitel sind nach einzelnen Familienmitgliedern geordnet und erzählten jeweils ihre Geschichte, aber auch ihres Landes. Ein großes südamerikanisches Epos, sehr verständlich geschrieben. Sehr empfehlenswert.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    31.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleines literarisches Familienepos aus Venezuela, historisch belegt, poetisch verfasst.

    Wie vielversprechender kann der erste Satz eines Romans sein?: S.9: „Am dritten Tag seines Lebens wurde Antonio Borjas Romero auf den Stufen einer Kirche ausgesetzt in einer Straße, die heute seinen Namen trägt.“ Und von da an begleiten wir Antonio durch sein spannendes Leben, das er immer mehr und mehr dem Wohle der Allgemeinheit widmete. Wir sind dabei, wenn er Ana Maria im schülerischen Wettstreit um ein Kinoticket das erste Mal begegnet. Beide werden nicht nur ein Paar, verbunden in Liebe und gegenseitigem Verständnis. Sie werden auch erfolgreiche Ärzte, Ana Maria die erste Ärztin im Land überhaupt. Und die Politiker sind sehr stolz darauf, besonders auf Ana Maria. Im Zuge ihres Lebens treten deren Tochter Venezuela auf, auch sie ist von einem ganz besonderen Geist und Willen beseelt. Und in letzter Folge erscheint Venezuelas Sohn Cristobal, der ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem, man könnte meinen, Familienepos, bekommt. Es ist aber so viel mehr als eine Familiengeschichte, gekrönt von Erfolg, der durch harte Arbeit errungen wird. Es ist die Geschichte des Landes Venezuela (der Name der Tochter – sehr geschickt gewählt). Während wir die Familie begleiten dürfen, bleiben die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Staates nicht verborgen – sie sind ein ständiger Begleiter und beeinflussen natürlich das Leben und die Entscheidungen. S. 98: „Aber all das würde erst viel später geschehen. Wäre es dabei geblieben, hätte Ana Maria nur eine sehr verschwommene Erinnerung an Antonio bewahrt, aber eine nebensächliche Begebenheit ließ ihr Schicksal mit voller Wucht auf seines Treffen.“ Und so entpuppt sich diese wunderbare Geschichte um die beiden historischen Personen Antonio und Ana Maria mehr und mehr zu einem Roman rund um die Geschicke des Staates. Armut, Diktatur, Zuckerrohr, Ölboom, explosionsartiger Reichtum, Militärputsche, Marxismus, usw.. Und immer wieder das einfache Landleben rund um den Maracaibo See. Caracas ist weit entfernt, von dort schießt die Politik ihre Pfeile über das Land, oftmals voller Gift. Antonio und Ana Maria stehen immer auf der Seite der Bevölkerung, helfen wie und wo es geht, und werden oftmals wie Helden gefeiert. Die Sprache ist harmonisch und wunderbar. Beseelt von einer zarten Poesie entwickelt sich der Roman sehr schnell zu einem Pageturner, der einen nicht mehr loslässt, in seinen Sog zieht, an den Gestaden des Sees Maracaibo ausspuckt und die Vergangenheit hautnah erleben lässt. Ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig. Absolute Leseempfehlung und garantiert ein literarisches Jahreshighlight.

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