Produktbild: Die blauen Schwerter

Die blauen Schwerter Meissen in der DDR

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Abbildungen

mit 214 Abbildungen

Herausgeber

Staatliche Kunstsammlungen Dresden + weitere

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

26,6/20,9/2,4 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Graublau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-238-8

Beschreibung

Portrait

Julia Weber leitet seit 2016 die Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Zuvor betreute sie am Bayerischen Nationalmuseum in München lange Jahre die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider in Schloss Lustheim. Ihr Studium der Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und Romanistik in Augsburg und Bonn schloss sie mit einer Promotion an der Universität Basel ab..
Sebastian Bank studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er war an diversen Ausstellungs- und Katalogprojekten in rheinischen Museen mit bedeutenden Keramikbeständen beteiligt. Seit 2022 ist er Kurator für europäisches Porzellan in der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Abbildungen

mit 214 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

26,6/20,9/2,4 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Graublau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-238-8

Herstelleradresse

Christoph Links Verlag
Prinzenstraße 85 D
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Wenn der Westen über den Osten schreibt

Reiner Graff aus Hoppegarten am 12.06.2026

Bewertungsnummer: 3165295

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bewertung ostdeutschen Lebens, hier speziell die Arbeit in der Porzellanmanufaktur Meißen, liegt zu oft daneben. Heute leider keine Seltenheit, wenn Leute ihr Wissen über die DDR, aus Zeitungsberichten oder Büchern aus dem „Westen“ den Vorzug geben und nicht aus persönlichem Erleben berichten können oder auch gar nicht wollen. Es ist daher kein Wunder, dass dann die einzelnen Autoren vorwiegend aus den alten Bundesländern stammen und nun als Historiker und Kenner der DDR auftreten. Schon allein diese Tatsache, war dem Gesamtprojekt kaum dienlich, denn es reihen sich dem Leser immer wieder Fehler, unbelegte Behauptungen oder sogar Unkenntnis auf. Beispiele finden sich im Buch leider genug. Ermüdend ist schon allein die Tatsache, dass man fast in jeder Abhandlung, die Hinweise über die „devisenschwache DDR“ findet. Auch die Feststellung, dass man praktisch in der DDR mit allen Mitteln nach „Valuta“ gierte, wird zum Standardsatz und wiederholt sich fast schon pathologisch, wirkt einfach nur monoton. Nach 35 Jahren Deutscher Einheit hätte man durchaus mehr Objektivität erwarten können. Zudem muss man konstatieren, dass sich kaum ein „echter“ DDR-Zeitzeuge unter der Vielzahl der Autoren befindet. Die Frage „Wozu das Buch?“ drängt sich dem Leser praktisch auf. Mancher der das Gesamtwerk aufmerksam gelesen hat, wird sich sicherlich ebenfalls fragen: Um was ging es eigentlich den Autoren? Wollten sie tatsächlich gemeinsam eine Begleitpublikation zur Ausstellung „Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR“ verfassen und über Leben und Alltag der DDR, sowie den Manufakturisten aus Meißen berichten? Wohl kaum! Die Publikation zeigt leider, dass es den Autoren an einer objektiven und sachlichen Recherche gänzlich fehlte. An zu vielen Stellen triftet man von geschichtlichen Fakten ab und das eigentliche Sachbuch wird zur persönlichen „Abrechnung“ mit der DDR.

Wenn der Westen über den Osten schreibt

Reiner Graff aus Hoppegarten am 12.06.2026
Bewertungsnummer: 3165295
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bewertung ostdeutschen Lebens, hier speziell die Arbeit in der Porzellanmanufaktur Meißen, liegt zu oft daneben. Heute leider keine Seltenheit, wenn Leute ihr Wissen über die DDR, aus Zeitungsberichten oder Büchern aus dem „Westen“ den Vorzug geben und nicht aus persönlichem Erleben berichten können oder auch gar nicht wollen. Es ist daher kein Wunder, dass dann die einzelnen Autoren vorwiegend aus den alten Bundesländern stammen und nun als Historiker und Kenner der DDR auftreten. Schon allein diese Tatsache, war dem Gesamtprojekt kaum dienlich, denn es reihen sich dem Leser immer wieder Fehler, unbelegte Behauptungen oder sogar Unkenntnis auf. Beispiele finden sich im Buch leider genug. Ermüdend ist schon allein die Tatsache, dass man fast in jeder Abhandlung, die Hinweise über die „devisenschwache DDR“ findet. Auch die Feststellung, dass man praktisch in der DDR mit allen Mitteln nach „Valuta“ gierte, wird zum Standardsatz und wiederholt sich fast schon pathologisch, wirkt einfach nur monoton. Nach 35 Jahren Deutscher Einheit hätte man durchaus mehr Objektivität erwarten können. Zudem muss man konstatieren, dass sich kaum ein „echter“ DDR-Zeitzeuge unter der Vielzahl der Autoren befindet. Die Frage „Wozu das Buch?“ drängt sich dem Leser praktisch auf. Mancher der das Gesamtwerk aufmerksam gelesen hat, wird sich sicherlich ebenfalls fragen: Um was ging es eigentlich den Autoren? Wollten sie tatsächlich gemeinsam eine Begleitpublikation zur Ausstellung „Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR“ verfassen und über Leben und Alltag der DDR, sowie den Manufakturisten aus Meißen berichten? Wohl kaum! Die Publikation zeigt leider, dass es den Autoren an einer objektiven und sachlichen Recherche gänzlich fehlte. An zu vielen Stellen triftet man von geschichtlichen Fakten ab und das eigentliche Sachbuch wird zur persönlichen „Abrechnung“ mit der DDR.

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