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Der Retter der Mütter

14

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14549

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1099 KB

Übersetzt von

Eszter Toldi

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020298

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

14549

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1099 KB

Übersetzt von

Eszter Toldi

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020298

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Kampf gegen Windmühlen

Ele aus xxx am 23.01.2026

Bewertungsnummer: 3023222

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Retter der Mütter, historischer Roman von Péter Gárdos, Ebook, Hoffmann & Campe-Verlag. 20 Kapitel zum Teil mit Ortsangaben und Jahreszahlen. Ignaz Semmelweis (1818 – 1865), praktizierte als Gynäkologe und Geburtshelfer in der 1. Geburtshilflichen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. Dort starben viele Mütter nach der Entbindung an Kindbettfieber. Semmelweis hat sich zur Aufgabe gemacht, die Gründe für diese schreckliche todbringende Krankheit zu suchen. Erst als ein befreundeter Arzt sich bei einer Obduktion in den Finger schneidet und letztendlich an den gleichen Symptomen, wie die betroffenen Mütter stirbt, ahnt er, dass hier ein Zusammenhang bestehen muss. Er vermutet Leichengift, denn das Wissen um Bakterien gab es noch nicht. Erschreckend wird ihm bewusst, dass die Ärzte selbst mit ihren eigenen Händen den Tod zu den Müttern bringen. Er veranlasst sofortige Desinfektion mit Chlorkalklösung. Doch neidische und missgünstige Kollegen zweifeln seine Theorien an. Die unangenehmen Waschungen setzen sich nicht durch, obwohl doch diese Hygienemaßnahmen für sich sprechen. Über dieses Anrennen gegen Windmühlen, und die Selbstverherrlichung vieler Kollegen, verliert Semmelweis schließlich den Verstand. Diesem Umstand ist auch sein nicht genau geklärter, früher Tod zuzuschreiben. Erst posthum wurde ihm die Würdigung und Anerkennung seiner Theorie zuteil, er gilt heute als Pionier der antiseptischen Medizin und wird verdient als „Retter der Mütter“ bezeichnet. Ich fand dieses Buch sehr fesselnd. Medizingeschichte kann mich immer begeistern. Anfangs fand ich Semmelweis sympathisch und strebsam, leider konnte er sich nicht durchsetzen. Seine Theorie konnte er einfach nicht überzeugend darlegen. Die Überheblichkeit der Ärzte, weil sie eine andere Meinung nicht akzeptieren können, die ihrer eigenen Überzeugung widerspricht, dass sie die Schilderungen oder Symptome von Patienten nicht akzeptieren wollen, dieses „Halbgott in Weiß- Gehabe“ ist hier hervorragend beschrieben. Der spätere Semmelweis mit seinen seltsamen Launen, hat mich enttäuscht, leider. Warum Stolz so einen abgrundtiefen Hass auf Semmelweis hatte, wurde mir auch gar nicht so richtig klar, ich vermute, dass es hauptsächlich der blanke Neid war. Semmelweis‘ Ende wird im Roman etwas anders dargestellt als bisher beschrieben, da hätte mich schon interessiert ob Gárdos bei seinen Nachforschungen auf nähere Hinweise gestoßen ist. Eine gründliche Recherche von ihm, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Autor hat sich gut in die medizinischen Fakten und historischen Zusammenhänge eingearbeitet und hat es hervorragend geschafft, sie auch für Laien verständlich darzulegen. Die Figuren sind lebensecht charakterisiert, Gefühle werden glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Das Buch hat mich sehr bewegt. Wer mehr über den Vater der Hygiene auf unterhaltsame Art herausfinden will, sollte dieses Buch lesen. Von mir 5 Sterne

Kampf gegen Windmühlen

Ele aus xxx am 23.01.2026
Bewertungsnummer: 3023222
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Retter der Mütter, historischer Roman von Péter Gárdos, Ebook, Hoffmann & Campe-Verlag. 20 Kapitel zum Teil mit Ortsangaben und Jahreszahlen. Ignaz Semmelweis (1818 – 1865), praktizierte als Gynäkologe und Geburtshelfer in der 1. Geburtshilflichen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. Dort starben viele Mütter nach der Entbindung an Kindbettfieber. Semmelweis hat sich zur Aufgabe gemacht, die Gründe für diese schreckliche todbringende Krankheit zu suchen. Erst als ein befreundeter Arzt sich bei einer Obduktion in den Finger schneidet und letztendlich an den gleichen Symptomen, wie die betroffenen Mütter stirbt, ahnt er, dass hier ein Zusammenhang bestehen muss. Er vermutet Leichengift, denn das Wissen um Bakterien gab es noch nicht. Erschreckend wird ihm bewusst, dass die Ärzte selbst mit ihren eigenen Händen den Tod zu den Müttern bringen. Er veranlasst sofortige Desinfektion mit Chlorkalklösung. Doch neidische und missgünstige Kollegen zweifeln seine Theorien an. Die unangenehmen Waschungen setzen sich nicht durch, obwohl doch diese Hygienemaßnahmen für sich sprechen. Über dieses Anrennen gegen Windmühlen, und die Selbstverherrlichung vieler Kollegen, verliert Semmelweis schließlich den Verstand. Diesem Umstand ist auch sein nicht genau geklärter, früher Tod zuzuschreiben. Erst posthum wurde ihm die Würdigung und Anerkennung seiner Theorie zuteil, er gilt heute als Pionier der antiseptischen Medizin und wird verdient als „Retter der Mütter“ bezeichnet. Ich fand dieses Buch sehr fesselnd. Medizingeschichte kann mich immer begeistern. Anfangs fand ich Semmelweis sympathisch und strebsam, leider konnte er sich nicht durchsetzen. Seine Theorie konnte er einfach nicht überzeugend darlegen. Die Überheblichkeit der Ärzte, weil sie eine andere Meinung nicht akzeptieren können, die ihrer eigenen Überzeugung widerspricht, dass sie die Schilderungen oder Symptome von Patienten nicht akzeptieren wollen, dieses „Halbgott in Weiß- Gehabe“ ist hier hervorragend beschrieben. Der spätere Semmelweis mit seinen seltsamen Launen, hat mich enttäuscht, leider. Warum Stolz so einen abgrundtiefen Hass auf Semmelweis hatte, wurde mir auch gar nicht so richtig klar, ich vermute, dass es hauptsächlich der blanke Neid war. Semmelweis‘ Ende wird im Roman etwas anders dargestellt als bisher beschrieben, da hätte mich schon interessiert ob Gárdos bei seinen Nachforschungen auf nähere Hinweise gestoßen ist. Eine gründliche Recherche von ihm, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Autor hat sich gut in die medizinischen Fakten und historischen Zusammenhänge eingearbeitet und hat es hervorragend geschafft, sie auch für Laien verständlich darzulegen. Die Figuren sind lebensecht charakterisiert, Gefühle werden glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Das Buch hat mich sehr bewegt. Wer mehr über den Vater der Hygiene auf unterhaltsame Art herausfinden will, sollte dieses Buch lesen. Von mir 5 Sterne

Der Mann, der Leben rettete und daran zerbrach

Shilo aus Ulm am 08.01.2026

Bewertungsnummer: 2695713

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der ungarische Autor Péter Gárdos widmet sich in diesem Roman dem Leben des in Buda geborenen Frauenarztes Ignaz Semmelweis (1818 bis 1865). Getrieben von seinem Gewissen stellte er sich gegen die erschreckend hohe Sterblichkeit von Frauen in den Geburtskliniken seiner Zeit. Über Jahre hinweg forschte er nach den Ursachen und gelangte schließlich zu bahnbrechenden Erkenntnissen über die Entstehung des Kindbettfiebers. Doch seine Beobachtungen stießen auf massiven Widerstand. Zu Lebzeiten fand Semmelweis kaum Unterstützung unter seinen Kollegen und wurde stattdessen mit Misstrauen, Neid und offenem Ablehnen konfrontiert. Sein unbeirrbarer Einsatz machte ihn zum Außenseiter innerhalb der Ärzteschaft und forderte einen hohen persönlichen Preis. Der Autor zeichnet das Porträt eines außergewöhnlichen Mannes, der trotz aller Rückschläge nicht aufgab und bis zuletzt für das Leben der Wöchnerinnen kämpfte. Dabei rückt nicht allein der Mediziner in den Fokus, sondern vor allem der Mensch hinter der wissenschaftlichen Leistung, mit all seinen Zweifeln und Hoffnungen. Die Figuren sind vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet, wodurch ihre Gedanken und inneren Konflikte spürbar werden. Historische Fakten verbinden sich stimmig mit fiktiven Elementen und schaffen ein dichtes und glaubwürdiges Gesamtbild. Der bildhafte und klare Schreibstil trägt dazu bei, dass sich die Geschichte lebendig liest und die Tragweite von Semmelweis’ Kampf im Gedächtnis bleibt. Ein bewegender Roman über Mut, Menschlichkeit und wissenschaftliche Wahrheit, der tief berührt und für mich eine uneingeschränkte 5-Sterne-Empfehlung verdient.

Der Mann, der Leben rettete und daran zerbrach

Shilo aus Ulm am 08.01.2026
Bewertungsnummer: 2695713
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der ungarische Autor Péter Gárdos widmet sich in diesem Roman dem Leben des in Buda geborenen Frauenarztes Ignaz Semmelweis (1818 bis 1865). Getrieben von seinem Gewissen stellte er sich gegen die erschreckend hohe Sterblichkeit von Frauen in den Geburtskliniken seiner Zeit. Über Jahre hinweg forschte er nach den Ursachen und gelangte schließlich zu bahnbrechenden Erkenntnissen über die Entstehung des Kindbettfiebers. Doch seine Beobachtungen stießen auf massiven Widerstand. Zu Lebzeiten fand Semmelweis kaum Unterstützung unter seinen Kollegen und wurde stattdessen mit Misstrauen, Neid und offenem Ablehnen konfrontiert. Sein unbeirrbarer Einsatz machte ihn zum Außenseiter innerhalb der Ärzteschaft und forderte einen hohen persönlichen Preis. Der Autor zeichnet das Porträt eines außergewöhnlichen Mannes, der trotz aller Rückschläge nicht aufgab und bis zuletzt für das Leben der Wöchnerinnen kämpfte. Dabei rückt nicht allein der Mediziner in den Fokus, sondern vor allem der Mensch hinter der wissenschaftlichen Leistung, mit all seinen Zweifeln und Hoffnungen. Die Figuren sind vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet, wodurch ihre Gedanken und inneren Konflikte spürbar werden. Historische Fakten verbinden sich stimmig mit fiktiven Elementen und schaffen ein dichtes und glaubwürdiges Gesamtbild. Der bildhafte und klare Schreibstil trägt dazu bei, dass sich die Geschichte lebendig liest und die Tragweite von Semmelweis’ Kampf im Gedächtnis bleibt. Ein bewegender Roman über Mut, Menschlichkeit und wissenschaftliche Wahrheit, der tief berührt und für mich eine uneingeschränkte 5-Sterne-Empfehlung verdient.

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Der Retter der Mütter

von Péter Gárdos

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