Produktbild: Die Tochter der See

Die Tochter der See Roman

6

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

47785

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1151 KB

Übersetzt von

Andrea Fischer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020793

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

47785

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1151 KB

Übersetzt von

Andrea Fischer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020793

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  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    4/5

    30.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine mutige junge Frau wächst über sich hinaus

    Linda Wilgus erzählt mit ihrem Debütroman die Geschichte von Isabel, einer starken und mutigen jungen Witwe in der Zeit der napoleonischen Kriege, die in das kleine, abgelegene Dorf zurückkommt, in dem sie als kleines Kind an Land angeschwemmt wurde und von dem dort lebenden kinderlosen Kapitänsehepaar adoptiert wurde. Daher ranken sich auch so einige Geschichten um Isabel und ihre Herkunft aus dem Meer. Isabel hat aber auch etwas zu verbergen, denn sie ist nicht ganz freiwillig aus einem Vorort von London ins Dorf zurückgekehrt. Eingemietet in einer kleinen Kate am Meer, lernt sie schnell Leutnant Sowerby kennen, der Schmuggler jagt, die hier an der Küste regelmäßig mit Waren aus Frankreich anlanden. Er will sie vor den Schmugglern beschützen. Allerdings durchschaut sie schnell seinen wahren Charakter, der eine böse, mitleidlose und besessene Seite offenbart. Kurze Zeit später bringen die Männer den stark verwundeten Schmuggler-Käptn Jack in Isabel’s Haus ohne zu wissen, dass sie es zwischenzeitlich bewohnt. Isabel pflegt ihn gesund und verliebt sich in ihn. Damit nimmt die Geschichte einen dramatischen Verlauf. Kann Isabel ihre Vergangenheit hinter sich lassen, was wird aus ihrer Liebe zu dem Schmuggler Jack und was hat es mit der Geschichte des Buca und ihrer Geburt auf sich? Der Autorin gelingt es hier in einer sehr ruhigen Art die Geschichte von Isabel zu erzählen. Die Schauplätze sind alle sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mich wirklich in diese Zeit zurückversetzt fühlte. Auch wenn es am Anfang etwas dauert, so nimmt die Geschichte dann doch Fahrt auf und es wurde sogar richtig abenteuerlich. Das hat mir sehr gefallen. Auch ist sehr schnell klar, wem Isabel ihr Herz schenkt, dennoch werden ihre inneren Kämpfe, die eine Frau in dieser Zeit auch haben musste, auf sehr anschauliche Weise beschrieben und verleihen dem Roman emotionale Tiefe. Zu Anfang des Buches hätte ich nicht gedacht auf was für eine spannende Reise (auch örtlich) mich die Autorin mitnimmt. Die Geschichte spielt nämlich nicht nur in Cornwall. Das war wirklich toll, auch die mystische Geschichte um den Buca fand ich spannend, insbesondere welchem Aberglauben die Menschen damals unterlagen. Für ihre Zeit war Isabel, trotz ihrer ganzen Zweifel und dem Hin-und-Hergerissensein zwischen sog. “Pflicht und Anstand” und ihrem Herzem, ihren Wünschen, dennoch mutig und wuchs über sich hinaus. Ich bin diesem Prozess des inneren Wachstums sehr gerne gefolgt. Insgesamt für mich ein toller Roman, der mir eine schöne Lesereise bereitet hat und den ich daher sehr gerne weiter empfehle.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    08.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Haus am Meer und die Sehnsucht nach einem neuen Anfang

    Es gibt Bücher, die sich nicht über große Wendungen, sondern über ihre Stimmung entfalten. Dieses gehört für mich dazu. Schon nach wenigen Seiten war ich gefangen in dieser besonderen Mischung aus Melancholie, Meer und Aufbruch. Die Geschichte spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der Krieg und gesellschaftliche Zwänge das Leben der Menschen bestimmten. Isabel, eine junge Witwe, sucht an der Küste Cornwalls einen neuen Anfang. Sie lebt zurückgezogen, mit der See als ständiger Begleiterin, manchmal bedrohlich, manchmal tröstlich. Ich mochte sehr, wie die Autorin diese Landschaft fast zu einer eigenen Figur macht. Das Meer ist nicht nur Kulisse, es spiegelt Isabels innere Unruhe und ihren Wunsch nach Freiheit. Linda Wilgus erzählt mit ruhiger Hand und einem feinen Gespür für Stimmungen. Ihre Sprache ist klar und unaufgeregt, und gerade das hat mir gefallen. Sie beschreibt nie zu viel und lässt Platz für eigene Empfindungen. Zwischen Nebel, Schmugglern und alten Geschichten entsteht eine Atmosphäre, die mich an alte Cornwall-Legenden erinnert hat und mich ganz in diese Welt gezogen hat. Besonders berührt hat mich Isabels stille Stärke. Zwischen dem Schmugglerkapitän, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und dem Leutnant, der mit unerbittlicher Härte gegen die Schmuggler vorgeht und sie zugleich beschützen will, steht sie in einem gefährlichen Spannungsfeld. Doch die eigentliche Kraft dieser Geschichte liegt für mich nicht im romantischen Konflikt, sondern in Isabels innerem Ringen zwischen Angst und Sehnsucht, Pflichtgefühl und Freiheit. Trotz meiner Begeisterung für die Atmosphäre hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Manche Szenen hätten für mich etwas mehr Tiefe vertragen, besonders gegen Ende. Doch das ändert nichts daran, dass ich das Buch sehr gern gelesen habe, wegen seiner ruhigen Art und dieser stillen Sehnsucht, die mich bis zur letzten Seite begleitet hat. Ein stimmungsvolles Romandebüt, das weniger auf Dramatik als auf Zwischentöne setzt. Wer Geschichten liebt, die nach Salz und Wind schmecken, wird sich hier zuhause fühlen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    08.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Haus am Meer und die…

    Ein Haus am Meer und die Sehnsucht nach einem neuen Anfang Es gibt Bücher, die sich nicht über große Wendungen, sondern über ihre Stimmung entfalten. Dieses gehört für mich dazu. Schon nach wenigen Seiten war ich gefangen in dieser besonderen Mischung aus Melancholie, Meer und Aufbruch. Die Geschichte spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der Krieg und gesellschaftliche Zwänge das Leben der Menschen bestimmten. Isabel, eine junge Witwe, sucht an der Küste Cornwalls einen neuen Anfang. Sie lebt zurückgezogen, mit der See als ständiger Begleiterin, manchmal bedrohlich, manchmal tröstlich. Ich mochte sehr, wie die Autorin diese Landschaft fast zu einer eigenen Figur macht. Das Meer ist nicht nur Kulisse, es spiegelt Isabels innere Unruhe und ihren Wunsch nach Freiheit. Linda Wilgus erzählt mit ruhiger Hand und einem feinen Gespür für Stimmungen. Ihre Sprache ist klar und unaufgeregt, und gerade das hat mir gefallen. Sie beschreibt nie zu viel und lässt Platz für eigene Empfindungen. Zwischen Nebel, Schmugglern und alten Geschichten entsteht eine Atmosphäre, die mich an alte Cornwall-Legenden erinnert hat und mich ganz in diese Welt gezogen hat. Besonders berührt hat mich Isabels stille Stärke. Zwischen dem Schmugglerkapitän, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und dem Leutnant, der mit unerbittlicher Härte gegen die Schmuggler vorgeht und sie zugleich beschützen will, steht sie in einem gefährlichen Spannungsfeld. Doch die eigentliche Kraft dieser Geschichte liegt für mich nicht im romantischen Konflikt, sondern in Isabels innerem Ringen zwischen Angst und Sehnsucht, Pflichtgefühl und Freiheit. Trotz meiner Begeisterung für die Atmosphäre hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Manche Szenen hätten für mich etwas mehr Tiefe vertragen, besonders gegen Ende. Doch das ändert nichts daran, dass ich das Buch sehr gern gelesen habe, wegen seiner ruhigen Art und dieser stillen Sehnsucht, die mich bis zur letzten Seite begleitet hat. Ein stimmungsvolles Romandebüt, das weniger auf Dramatik als auf Zwischentöne setzt. Wer Geschichten liebt, die nach Salz und Wind schmecken, wird sich hier zuhause fühlen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bücherdrache

    4/5

    29.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Nebel, Meer und Erinnerung

    Zwischen Sturm und Stille, zwischen Vergangenheit und Legende – Die Tochter der See führt an die raue Küste Cornwalls, wo Geschichten so unberechenbar sind wie das Meer selbst. Ich mochte, wie Linda Wilgus Geschichte und Küstenmythos miteinander verbindet. Cornwall wird hier nicht nur Kulisse, sondern Teil der Handlung – mit Nebel, Schmugglern und dem Gefühl, dass unter jeder Welle etwas Unausgesprochenes lauert. Die Zeit der Napoleonischen Kriege ist spürbar, ohne dass der Roman sich in Fakten verliert. Stattdessen zeigt er, wie sehr die Menschen von Armut, Krieg und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt sind – besonders Frauen wie Isabel, die versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Wilgus erzählt mit feinem Gespür für Stimmungen und unausgesprochene Spannungen. Ihre Sprache bleibt unaufdringlich und klar – gerade dadurch entfaltet sich die Atmosphäre umso stärker. Die Tochter der See entfaltet seine Wirkung nicht im Tempo der Handlung, sondern in der Tiefe der Atmosphäre – im Klang der See, in der Spannung zwischen Pflicht und Sehnsucht, in Isabels stiller Selbstfindung. Ich mochte, wie unaufdringlich und zugleich eindringlich diese Geschichte wirkt – wie Ebbe und Flut.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Romandebüt

    Als sie nach Helford kam, hatte sie den Vorsatz, für sich zu bleiben. Sie wollte niemanden wieder so nah an sich heranlassen. Das war ihre Absicht. Wie elendig sie daran gescheitert ist. – aus «Die Tochter der See» - Alleine bleiben wollte Isabel in Helford, diesem kleinen Ort in Cornwall, in welchem sie als kleines Mächen schon einmal war. Ein neues, wenn auch ärmliches, dafür aber ein freies Leben beginnen. Weit weg von Greenwich, ihrer Trauer und dem Gerede über sie. Nahe an der See, zu welcher sie sich seit jeher hingezogen fühlt. Tochter des Bucca nennen sie sie in Helford. Warum? Darüber gibt es nur sagenumwobene Gerüchte… Wo die See nah ist, sind auch Schmuggler während des Napoleonischen Krieges nicht weit und Isabel wird schon bald mit ihnen konfrontiert als sie Jack unverhofft verarztet. Mit ihm wird ihr größter Wunsch, einmal auf einem Schiff in See zu stechen erfüllt. Ist Isabel bereit, ihr Herz noch einmal zu verschenken, in der Gewissheit, dass es auch dieses Mal gebrochen werden kann? Was für ein tolles Romandebüt. Ein historischer Roman in der rauen Landschaft Cornwalls mit einer starken und mutigen Protagonistin, einem Hauch Mystik, einer Portion Nervenkitzel und der großen Liebe zur See. Die Geschichte ist sehr bildreich und spannungsgeladen geschrieben mit einer wundervollen Liebesgeschichte die mir ans Herz ging und zu keiner Zeit kitschig wird. Das Buch transportiert auch die oft harten Lebensbedingungen währen dieses Krieges für die ärmere Bevölkerung gut und welches Risiko Menschen eingegangen sind um an erschwingliche Lebensmittel und Alltagsgüter zu kommen. Ein stimmungsvoller, atmosphärischer Roman über Neubeginn, Herkunft, Liebe, Risiko, Aberglauben, die Liebe zur See und dem steten Auf und Ab des Lebens – eine Geschichte wie Ebbe und Flut.

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