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Das schöne Lächeln von Riambel Die preisgekrönte literarische Entdeckung

12

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Rezension

»Der Roman hat eine ungeheure Wahrhaftigkeit. Er kommt einerseits aus tiefstem Herzen, andererseits transportiert er eine glasklare Analyse (...).« ("WDR COSMO")
»„Das schöne Lächeln von Riambel“ ist ein zeitloser und vor allem lauter Appell, Ungerechtigkeiten zu beobachten, zu hinterfragen und sie nicht mehr hinzunehmen.« ("weltkirche.de")
»Ein eindringliches Werk, das sowohl über die Geschichte als auch über die Art, wie sie erzählt wird, das Einfühlungsvermögen der Leser*innen auf unvergleichliche Weise anspricht.« ("queer.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/2,2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Riambel

Übersetzt von

Mirjam Nuenning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894102-2-0

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/2,2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Riambel

Übersetzt von

Mirjam Nuenning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894102-2-0

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: info@gutkind-verlag.de

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Eine Frau auf Mauritius

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 13.10.2025

Bewertungsnummer: 2624939

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schönes Buch über eine Frau auf Mauritius, die in jungen Jahren die Schule verlassen und sich als Hausmädchen verdingen musste. Mit ihrem Leben lernen wir auch die Geschichte von Mauritius und den Kampf ihrer weiblichen Vorfahren um Freiheit und Selbstbestimmung kennen. Als kleinen Höhepunkt habe ich die Rezepte von traditionellen Gerichten empfunden, die die Kapitel voneinander abschließen. Eine spannende Lektüre und sehr gut geschrieben. Sehr empfehlenswert.

Eine Frau auf Mauritius

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 13.10.2025
Bewertungsnummer: 2624939
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schönes Buch über eine Frau auf Mauritius, die in jungen Jahren die Schule verlassen und sich als Hausmädchen verdingen musste. Mit ihrem Leben lernen wir auch die Geschichte von Mauritius und den Kampf ihrer weiblichen Vorfahren um Freiheit und Selbstbestimmung kennen. Als kleinen Höhepunkt habe ich die Rezepte von traditionellen Gerichten empfunden, die die Kapitel voneinander abschließen. Eine spannende Lektüre und sehr gut geschrieben. Sehr empfehlenswert.

Ergreifende Geschichte über Rassismus und Unterdrückung - Leseempfehlung!

Buch_im_Koffer aus Münster am 22.09.2025

Bewertungsnummer: 2604084

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lasst euch von diesem farbenfrohen Cover nicht in die Irre leiten. Hinter seiner schönen Fassade verbirgt sich eine Geschichte von Rassismus und Ausbeute, schönen Stränden und prächtige Villen, in denen gestern wie heute die Gegensätze dominieren und die Unterdrückung sich ihren machtvollen Weg bahnt. In dem kleinen Fischerdorf Riambel auf Mauritius lebt die 15jährige Noemi. 'Der Name klingt wie eine fröhliche Melodie – wie Sommer und Lachen. (…) rire en belle…' Jedoch: 'In unserem Leben gibt es nichts zu lachen.' Das junge Mädchen hat Wünsche und Träume, Vorstellungen von einer besseren Zukunft. Allein: 'Ich bin die Ururenkelin einer Plantagenvergewaltigung.' Und so lebt Noemi ein Leben voller Gegensätze. Als Farbige gemeinsam mit ihrer Mutter als Haushaltshilfe im prunkvollen Anwesen der weißen Familie De Grandbourg. Als Arme inmitten von Reichtum. Umgeben von Rassismus und Unterdrückung, den schon ihre Vorfahren auf den Zuckerplantagen Mauritius‘ erleben mussten. Auf einer Insel, deren Winde so leicht über die weiten, weißen Traumstrände hinwegwehen und die jährlich abertausende von Touristen anzieht. Priya Hein spielt mit Gegensätzen, und das sprachlich so gekonnt, dass es eine Freude ist – wäre da nicht die grausame Geschichte, die sie erzählt. In kleinen Kapiteln beschreibt sie einerseits das Leben Noemis mit einer Sanftheit und Leichtigkeit, die all die Hoffnungen und Wünsche des jungen Mädchens einfängt. Sie versucht, den Ketten der Geschichte zu entkommen, 'History' – 'His story' zu ihrer Geschichte werden zu lassen. Manchmal sind es nur ein, zwei Sätze, Gedanken, die so voller Wucht sind, voller Zuversicht und Stärke. 'Es ist einfacher zu träumen, als sich der Realität zu stellen.' – Andererseits sind da die Erinnerungen, Fragmente aus den Sklavenhütten, voller Brutalität und Angst, dass es einem die Kehle zuschnürt. Poetisch unterlegt von Gedichten und Liedern, eingerahmt in das Hier und Jetzt im Slum der Cité, angereichert mit den köstlichsten mauritischen Speisen, umgeben von Sandstränden und blauem Wasser. Priya Hein verpackt ihre Geschichte in die wunderbarste, feinste Erzählsprache. Mit hartem Inhalt. Der Roman zeigt auf sehr eindrucksvolle und ehrliche Art die fatalen gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Sklaventum, Kolonialismus und Rassismus, die von der Vergangenheit bis in die aktuelle Gegenwart reichen. Der Wunsch Noemis auf ein unabhängiges, freies, glückliches Leben, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht wirkt da wie eine Art Befreiung und die Hoffnung auf eine bessere Her-story! Eine ganz große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman. Zwei, drei Szenen sind emotional sicherlich sehr schwer; gleichzeitig aber wird man mit einer sehr besonderen Geschichte belohnt, die viel Raum für Gedanken lässt und die noch sehr lange nachhallt.

Ergreifende Geschichte über Rassismus und Unterdrückung - Leseempfehlung!

Buch_im_Koffer aus Münster am 22.09.2025
Bewertungsnummer: 2604084
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lasst euch von diesem farbenfrohen Cover nicht in die Irre leiten. Hinter seiner schönen Fassade verbirgt sich eine Geschichte von Rassismus und Ausbeute, schönen Stränden und prächtige Villen, in denen gestern wie heute die Gegensätze dominieren und die Unterdrückung sich ihren machtvollen Weg bahnt. In dem kleinen Fischerdorf Riambel auf Mauritius lebt die 15jährige Noemi. 'Der Name klingt wie eine fröhliche Melodie – wie Sommer und Lachen. (…) rire en belle…' Jedoch: 'In unserem Leben gibt es nichts zu lachen.' Das junge Mädchen hat Wünsche und Träume, Vorstellungen von einer besseren Zukunft. Allein: 'Ich bin die Ururenkelin einer Plantagenvergewaltigung.' Und so lebt Noemi ein Leben voller Gegensätze. Als Farbige gemeinsam mit ihrer Mutter als Haushaltshilfe im prunkvollen Anwesen der weißen Familie De Grandbourg. Als Arme inmitten von Reichtum. Umgeben von Rassismus und Unterdrückung, den schon ihre Vorfahren auf den Zuckerplantagen Mauritius‘ erleben mussten. Auf einer Insel, deren Winde so leicht über die weiten, weißen Traumstrände hinwegwehen und die jährlich abertausende von Touristen anzieht. Priya Hein spielt mit Gegensätzen, und das sprachlich so gekonnt, dass es eine Freude ist – wäre da nicht die grausame Geschichte, die sie erzählt. In kleinen Kapiteln beschreibt sie einerseits das Leben Noemis mit einer Sanftheit und Leichtigkeit, die all die Hoffnungen und Wünsche des jungen Mädchens einfängt. Sie versucht, den Ketten der Geschichte zu entkommen, 'History' – 'His story' zu ihrer Geschichte werden zu lassen. Manchmal sind es nur ein, zwei Sätze, Gedanken, die so voller Wucht sind, voller Zuversicht und Stärke. 'Es ist einfacher zu träumen, als sich der Realität zu stellen.' – Andererseits sind da die Erinnerungen, Fragmente aus den Sklavenhütten, voller Brutalität und Angst, dass es einem die Kehle zuschnürt. Poetisch unterlegt von Gedichten und Liedern, eingerahmt in das Hier und Jetzt im Slum der Cité, angereichert mit den köstlichsten mauritischen Speisen, umgeben von Sandstränden und blauem Wasser. Priya Hein verpackt ihre Geschichte in die wunderbarste, feinste Erzählsprache. Mit hartem Inhalt. Der Roman zeigt auf sehr eindrucksvolle und ehrliche Art die fatalen gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Sklaventum, Kolonialismus und Rassismus, die von der Vergangenheit bis in die aktuelle Gegenwart reichen. Der Wunsch Noemis auf ein unabhängiges, freies, glückliches Leben, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht wirkt da wie eine Art Befreiung und die Hoffnung auf eine bessere Her-story! Eine ganz große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman. Zwei, drei Szenen sind emotional sicherlich sehr schwer; gleichzeitig aber wird man mit einer sehr besonderen Geschichte belohnt, die viel Raum für Gedanken lässt und die noch sehr lange nachhallt.

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Das schöne Lächeln von Riambel

von Priya Hein

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