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Motherland Von Mansa Musa bis Black Panther: Eine persönliche Reise durch 500.000 Jahre afrikanische Geschichten

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29,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Abbildungen

mit 22 Abbildungen und 1 Karte, Karten

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

22,5/13,7/3,1 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Rubin / Limone

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Motherland. A Journey through 500,000 Years of African Culture and Identity

Übersetzt von

Janine Malz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03984-4

Beschreibung

Rezension

»Peperas schwungvolles Buch 'Motherland' verschafft [...] facettenreiche Eindrücke.« Peter Carstens Peter Carstens Deutschlandfunk Andruck 20251222

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Abbildungen

mit 22 Abbildungen und 1 Karte, Karten

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

22,5/13,7/3,1 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Rubin / Limone

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Motherland. A Journey through 500,000 Years of African Culture and Identity

Übersetzt von

Janine Malz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03984-4

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Faszinierende neue Einblicke in die Geschichte Afrikas

Eternal-Hope aus Österreich am 03.01.2026

Bewertungsnummer: 2691274

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was fällt den meisten Menschen ein, wenn sie an die Geschichte Afrikas denken? Kolonialisierung und transatlantischer Sklavenhandel. Vielleicht noch die alten Ägypter. Und das war es schon ziemlich. Dabei gibt es dabei so viel mehr zu entdecken. Der Historiker, Archäologe und Anthropologe hat selbst bei einem Besuch in einem Museum in seiner Heimat Ghana in seiner Jugendzeit die Erfahrung gemacht, wie wenig vielfältig die afrikanische Geschichte dort zum damaligen Zeitpunkt dargestellt wurde, und das zum Anlass genommen, das zu ändern zu versuchen. In diesem Buch nimmt er uns mit auf eine faszinierende Reise durch verschiedenste kulturelle Aspekte unterschiedlicher Regionen des afrikanischen Kontinents. Dabei wird deutlich, wie reich die afrikanische Vielfalt an Kulturen immer schon gewesen ist: da gab es mächtige Herrscher und Herrscherinnen, überraschend viele Gesellschaften, in denen Frauen mindestens gleichberechtigt waren und gemeinsam mit den Männern über alle wichtigen Anliegen bestimmten oder sogar alleine in der Position als "Königinmutter" den nächsten Herrscher auswählen konnten, aber auch selbst blutige Kriege und Schlachten anführten. Es gab tüchtige Kaufleute, Händler und Seefahrer, die im regen Austausch mit allen umliegenden Regionen waren. Der Glaube an Hexerei und traditionelle Rituale im Umgang damit sind ein großes Thema, genauso wie Mythen und Sagen, wie die Geschichte vom Spinnengott Ananse. Besonders interessant ist dabei, dass diese Figur sowohl bei den Menschen am afrikanischen Kontinent als auch bei den versklavten Menschen in der Karibik und ihren Nachfahren eine Rolle spielte, aber jeweils an die spezifischen Lebensbedingungen angepasst wurde. Überhaupt spielen Geschichten und mündlich Vorgetragenes eine große Rolle in vielen afrikanischen Kulturen: für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Loslassen und Ausagieren von Emotionen, zur Lösung von Konflikten und für die Weitergabe von Wissen. Eine moderne Form davon ist etwa der Rap. Auch die Ahnen spielen eine große Rolle und werden in so einigen afrikanischen Kulturen als lebendige Tote betrachtet, die ihre Nachkommen schützen und zu denen man eine respektvolle Beziehung pflegen sollte, um sicher und gesund zu bleiben. Sehr interessant für mich waren auch die Ausführungen zum Thema Rassismus und dass dieser eine relativ neue "Erfindung" zu sein scheint, während davor über mehrere Jahrtausende Menschen unterschiedlichster Hautfarben miteinander im privaten und geschäftlichen Austausch und auch hochrangige Positionen für alle davon zugänglich waren, ohne dass irgendeine davon abgewertet worden wäre. Ein Werk wie dieses muss sich notwendigerweise beschränken und kann nicht den Anspruch auf Vollständigkeit haben. Insofern handelt es sich um ausgewählte Einblicke in jene kulturellen Aspekte, die dem Autor gerade besonders interessant zu erzählen oder besonders repräsentativ schienen. Insgesamt ist dabei eine vielperspektivische Neuerzählung der afrikanischen Geschichten und Kulturen entstanden, von der ich definitiv sagen kann, dass sie mein Afrikabild sehr erweitert und bereichert hat.

Faszinierende neue Einblicke in die Geschichte Afrikas

Eternal-Hope aus Österreich am 03.01.2026
Bewertungsnummer: 2691274
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was fällt den meisten Menschen ein, wenn sie an die Geschichte Afrikas denken? Kolonialisierung und transatlantischer Sklavenhandel. Vielleicht noch die alten Ägypter. Und das war es schon ziemlich. Dabei gibt es dabei so viel mehr zu entdecken. Der Historiker, Archäologe und Anthropologe hat selbst bei einem Besuch in einem Museum in seiner Heimat Ghana in seiner Jugendzeit die Erfahrung gemacht, wie wenig vielfältig die afrikanische Geschichte dort zum damaligen Zeitpunkt dargestellt wurde, und das zum Anlass genommen, das zu ändern zu versuchen. In diesem Buch nimmt er uns mit auf eine faszinierende Reise durch verschiedenste kulturelle Aspekte unterschiedlicher Regionen des afrikanischen Kontinents. Dabei wird deutlich, wie reich die afrikanische Vielfalt an Kulturen immer schon gewesen ist: da gab es mächtige Herrscher und Herrscherinnen, überraschend viele Gesellschaften, in denen Frauen mindestens gleichberechtigt waren und gemeinsam mit den Männern über alle wichtigen Anliegen bestimmten oder sogar alleine in der Position als "Königinmutter" den nächsten Herrscher auswählen konnten, aber auch selbst blutige Kriege und Schlachten anführten. Es gab tüchtige Kaufleute, Händler und Seefahrer, die im regen Austausch mit allen umliegenden Regionen waren. Der Glaube an Hexerei und traditionelle Rituale im Umgang damit sind ein großes Thema, genauso wie Mythen und Sagen, wie die Geschichte vom Spinnengott Ananse. Besonders interessant ist dabei, dass diese Figur sowohl bei den Menschen am afrikanischen Kontinent als auch bei den versklavten Menschen in der Karibik und ihren Nachfahren eine Rolle spielte, aber jeweils an die spezifischen Lebensbedingungen angepasst wurde. Überhaupt spielen Geschichten und mündlich Vorgetragenes eine große Rolle in vielen afrikanischen Kulturen: für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Loslassen und Ausagieren von Emotionen, zur Lösung von Konflikten und für die Weitergabe von Wissen. Eine moderne Form davon ist etwa der Rap. Auch die Ahnen spielen eine große Rolle und werden in so einigen afrikanischen Kulturen als lebendige Tote betrachtet, die ihre Nachkommen schützen und zu denen man eine respektvolle Beziehung pflegen sollte, um sicher und gesund zu bleiben. Sehr interessant für mich waren auch die Ausführungen zum Thema Rassismus und dass dieser eine relativ neue "Erfindung" zu sein scheint, während davor über mehrere Jahrtausende Menschen unterschiedlichster Hautfarben miteinander im privaten und geschäftlichen Austausch und auch hochrangige Positionen für alle davon zugänglich waren, ohne dass irgendeine davon abgewertet worden wäre. Ein Werk wie dieses muss sich notwendigerweise beschränken und kann nicht den Anspruch auf Vollständigkeit haben. Insofern handelt es sich um ausgewählte Einblicke in jene kulturellen Aspekte, die dem Autor gerade besonders interessant zu erzählen oder besonders repräsentativ schienen. Insgesamt ist dabei eine vielperspektivische Neuerzählung der afrikanischen Geschichten und Kulturen entstanden, von der ich definitiv sagen kann, dass sie mein Afrikabild sehr erweitert und bereichert hat.

Insider Afrika

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 01.12.2025

Bewertungsnummer: 2667654

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch von einem wichtigen Historiker über Afrika, dessen Geschichte mehr ist als Sklaverei und Kolonien. Der Autor verbindet seine eigene afrikanische Herkunft und seine Verbundenheit mit der dortigen Kultur mit einer Darstellung der Geschichte des Kontinents von der Steinzeit bis heute. Das Buch ist jedoch kein klassisches Geschichtsbuch, sondern eher ein großes Essay über verschiedene Epochen, Menschen und Phänomene. Ich fand das Werk sehr informativ und ausgesprochen gut lesbar. Viele Ereignisse in Afrika sind für mich jetzt besser verständlich. Sehr empfehlenswert.

Insider Afrika

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 01.12.2025
Bewertungsnummer: 2667654
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch von einem wichtigen Historiker über Afrika, dessen Geschichte mehr ist als Sklaverei und Kolonien. Der Autor verbindet seine eigene afrikanische Herkunft und seine Verbundenheit mit der dortigen Kultur mit einer Darstellung der Geschichte des Kontinents von der Steinzeit bis heute. Das Buch ist jedoch kein klassisches Geschichtsbuch, sondern eher ein großes Essay über verschiedene Epochen, Menschen und Phänomene. Ich fand das Werk sehr informativ und ausgesprochen gut lesbar. Viele Ereignisse in Afrika sind für mich jetzt besser verständlich. Sehr empfehlenswert.

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Motherland

von Luke Pepera

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